Frage von Yuyuchan94, 34

Umgang mit psychischer Person?

Hallo^^...

wie Ihr aus der Frage schon heraus lesen könnt.. wollt ich euch mal fragen ob ihr mir da weiter helfen könntet oder ähnliche Erfahrungen gemacht habt... Und zwar geht es um eine naheliegend stehende Person von mir... ich weiß einfach nicht mehr weiter...

Sie ist total in sich gekehrt... ich tue schon mein bestes, besuche sie jede Woche 1x um mit ihr zu reden.. ihr müsst wissen diese Person hat weder Freunde noch Verwandte.. das heißt ich bin quasi die einzige Person die für sie da sein kann.. und das bin ich auch gerne.. aber ich würde so gerne ihr zeigen oder sagen was sie draußen in der Welt alles so verpasst.. sie ist auch nicht mehr die Jüngste... aber alt ist sie auch nicht sie ist um die 50... aber ich finde das ist noch ein junges Alter und ich weiß nicht was ich tun könnte, damit ich ihr helfen kann...

Sie ist auch eine Person die vieles durchlebt hat daher traut sie auch vielen Leuten nicht mehr... Öfters redet sie eigentlich nur von Ihren Sorgen wenn ich sie besuche, was nicht schlimm ist, weil ich ein guter Zuhörer bin... und das Problem ist vielleicht nur das ich das alles schon kenne und auch meist garnicht mehr weiß was ich dazu noch sagen könnte.. Ihr müsst wissen ich habe schon eigentlich alles Nötige versucht sie motiviert etc...

(Zum Psychiater möchte sie auch nicht gehen, weil es ihr schwer fällt allgemein Freundschaften aufzubauen und schlechte Erfahrungen damit gemacht hat...)

Sorry für den etwas langen Text ich hoffe ihr hättet vielleicht noch einige Tipps oder über jegliche Meinungen dazu freue ich mich auch... Dankeschön!

Antwort
von Seanna, 31

Wende dich als Freundin/Verwandte eines Betroffenen an den sozialpsychiatrischen Dienst.

Das ist für dich kostenlos und Nur ein Beratungsgespräch für genau solche Fälle - wenn der Betroffene uneinsichtig IST oder nicht zum Arzt will.

Bei Bedarf kommen die dann auch zu demjenigen nach Hause.

Nummer gibt's beim Gesundheitsamt.

Und zu einer anderen Antwort hier: selbst zum Arzt für eine Beratung als Angehörige ist keine gute Idee, der kann das nicht abrechnen und stellt dir dann eine Privatrechnung.

Viel Erfolg!

Antwort
von hupsipu, 26

Na ja, leidet sie denn unter ihrer Situation, möchte sie etwas ändern? Hilfe, wo sie nicht erwünscht ist, kann schnell übergriffig werden... Die Person selbst sollte entscheiden ob und wie sie Hilfe oder Unterstützung möchte. Deine Aufgabe ist es dann (sofern Du das möchtest), ihr dabei zur Seite zu stehen.
Ich finde es toll dass Du Dich so engagierst, aber denk daran dass nicht Du und Dein gutes Gefühl im Mittelpunkt stehen sondern einzig und allein die hilfsbedürftige Person.

Antwort
von newcomer, 31

Zum Psychiater möchte sie auch nicht gehen, weil es ihr schwer fällt.....

________________________________________

dann mach du den Anfang und geh zu einem Psychater um dir Methoden zeigen zu lassen wie du sie förderst. Du wärest dann ein Teil der folgenden Therapie sprich ein Hilfstherapeut von Angehörigen

Antwort
von Inaina2002, 13

Hallo Yuyuchan94,ich glaube deine Bekannte hat SOZIALPHOBIE und DEPRESSIONEN,aber das müsste schon ein Arzt feststellen..ich kann wirklich nur dazu einen Psychologen zu holen,ein Außenstehender kann kaum so gut therapieren wie der.Besucht ihn doch wenigstens um eine Diagnose zu bekommen,wenn ihr nie erfahren werdet was Sache ist kann es passieren,dass wird es sich irgendwann so hochschaukeln dass sie sich am liebsten umbringen würde,bei Sozialphobie und Depressionen ist das häufig der Fall.Was du schon richtig gut machst ist,dass du für sie da bist,dass macht das Leben für deutlich Lebenswerter.



Ich hoffe deiner Bekannten wird es bald besser,ich habe auch Persönlichkeitsstörungen die nicht sich nicht gerade positiv auf mein Leben auswirken...


Alles Liebe und Alles gute Inaina2002 und ganz liebe grüße von mir für deine Bekannte

Antwort
von ckosse20, 11

Jede Person ist eine Psychische Person

Antwort
von Punktsetzung, 34

Setz sie auf den pott: "dein negatives gerede geht mir dermaßen auf den sack. Kummer zeigt dir dass du etwas sehr schönes im leben hattest. Schmerz zeigt dir dass du Lebst! Draußen wartet das leben. Dem Leben bist du egal, bleib drinnen sitzen und lass es an dich vorbeiziehen, holen wird dich keiner, deswegen hoch mitm po und angreifen. Such dir dein platz in der welt!."

Vll. ist das etwas sehr grob aber es ist die wahrheit.. von rosenduft wird niemand wachgerüttelt. .

Kommentar von hupsipu ,

Einem Menschen mit echten Depressionen zu sagen "Reiss dich zusammen und krieg den Hintern hoch" ist ungefähr so sinnvoll wie einem Diabetiker "Reiss dich mal zusammen und produzier mehr Insulin, das ist alles nur eine Sache des Willens". Es spricht dem Menschen und der Krankheit die Ernsthaftigkeit ab, genau wegen solcher Reaktionen verstecken sich Depressive immer noch so sehr.

Kommentar von Punktsetzung ,

ist n guter einwand, ja. n kleiner ars htritt ist dennoch hilfreich ... durch reines bemitleiden wird das absolut nichts.. ich spreche aus eigener erfahrung... zum psychiater zu gehen moechte ich auch abraten.. da bekommt man schnell irgendwelche drogen verschrieben im deckmwntel der medizin

Kommentar von hupsipu ,

Respekt hat nichts mit bemitleiden zu tun, und nein, ein Ars**tritt ist nicht hilfreich. Das einzige was hilft ist da sein und die Bedürfnisse des Kranken zu unterstützen und ihm dabei zu helfen, seinen eigenen Weg zu finden. Für manche führt der über eine Therapie, für andere über Medikamente - aber als Außenstehender hat niemand das Recht, zu sagen, welcher Weg richtig oder falsch ist.

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