Frage von Pinguuuu, 7

Umgang mit Depressionspatienten in der Sport- und Bewegungstherapie?

Hallo ihr Lieben,

ich studiere Sport und schreibe zur Zeit an meiner Bachelorarbeit mit dem Thema "der richtige Umgang mit Depressionspatienten in der Sport- und Bewegungstherapie".

Es geht darum, ob man Patienten, die an Depressionen leiden eher schonen oder sie herausfordern sollte ohne sie zu überfordern. Dazu führe ich zum einen Experteninterviews durch, zum anderen brauche ich viel Literatur um den theoretischen Hintergrund zu verfassen.

Hat jemand von euch Erahrung mit dem Thema und kennt ein paar Bücher, Hefte, Studien, die mir weiterhelfen könnten??

Ich in über jede Hilfe dankbar!!

Liebe Grüße

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Antwort
von Bonbonglas, 3

Meine eigene Erfahrung als ehemalig Depressive:

Bewegung ist unheimlich wichtig, selbst die Körperhaltung alleine kann unterbewusst ein anderes Selbstwertgefühl erzeugen.

Ich habe glaube ich auf der "Spektrum"-Seite von Zeit.de dieses Jahr einen Artikel über Einflüsse des Körperlichen auf die Psyche und umgekehrt gelesen, das ist ein wenig erforschtes Thema in der Medizin. Drin war u.a. geschrieben, dass praktizierende Ärzte zu wenig Ahnung von psychischen Einflüssen auf den Körper haben, umgekehrt wissen Psychologen meist nichts über körperliche Einflüsse auf die Psyche.

Jedenfalls ist bei Depressiven zu beachten:

Nicht zu viel fordern: Bei Depressiven ist die Schwelle zur Überforderung recht niedrig. Lieber langsam steigern. Erfolgserlebnisse sind wichtig: Anfangs ein machbares Ziel mit dem Patienten zusammen setzen. Wenn er es geschafft hat oder ist gar übers Ziel hinaus geschossen, merkt er, dass er etwas leisten kann. Nächste Einheiten sollten anspruchsvoller sein.
Nicht zu wenig fordern: Viele Depressive würden das als Bestätigung sehen, dass sie auf der Welt wenig wert haben (ist natürlich Quatsch).

Ich hoffe ich konnte da irgendwas nützliches zu deiner Frage beitragen.

Antwort
von Th3Chakrus, 6

Ich hab depressionen kapt weil ich einfach nie genug hatte... Und egal wie viel sport ich gemacht hab mir ises immer schlechter danach gegangen und meine Spannungen haben sich noch mehr aufgebaut... In der Sporttherapie war mein Ziel das ich was mach aber mich nicht reinsteiger

Antwort
von Zwergio, 7

Ich bin selbst depressiv und in der Klinik hatte ich auch Sport mit geschulten Leuten. Mir ging es besser, als man mir zeigte: das kann ich ja doch! Ich habe mich selbst immer unterschätzt und das fordern (natürlich nicht zu viel) war extrem anstrengend, aber hilfreich.

Antwort
von Pinguuuu, 3

Ich danke euch für eure Tips und Erfahrungen :)

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