Ich hatte gerade eine interessante Unterhaltung mit einer Freundin; wir haben uns über das Thema Dialekte unterhalten. Es würde mich interessieren, wie die GF-Gemeinschaft über dieses Thema denkt und habe eine Umfrage gestartet. Es wäre nett, wenn Ihr Eure Antworten kommentieren könntet. Danke!

Hochdeutsch sollte auf jeden Fall beherrscht werden.

Bis auf Sächsisch und Thüringisch mag ich alle Dialekte.
Moppelkotze am 7. September 2008 18:30 Gänsefleisch mal DH machen? ;-)
Moppelkotze am 7. September 2008 18:31
littletiger am 7. September 2008 18:35 LOL!!!
wim50 am 7. September 2008 18:40 Dann weißt du sicher nicht, dass es gerade in Thüringen ganz unterschiedliche Dialekte gibt, die sich sehr stark voneinander unterscheiden.

... aber: ein Dialekt ist gelebte Tradition, jedoch sollte man parallel dazu auch Hochdeutsch beherrschen. Dialekt macht einen zu einer bestimmten Gruppe zugehörig, kann einen bei einer anderen aber völlig ausgrenzen. Wie überall im Leben sollte man einfach anpassungsfähig genug sein.
Das ist sehr zutreffend! DH

Hochdeutsch sollte man schon beherrchen, ok tut man vielelicht nicht, aber es gibt auch solche und solche Dialekte. Manche wo man kein Wort versteht (so im Tiefen Bayern), und welche, wo man beim Zuhören nur Kopfschmerzen kriegt (so das sächische) und dann gibts auch harmlose Dialekte, mit denen man leben kann und die z.T. auch ganz nett klingen.

Ich hatte es letztens beruflich mit einem Schwaben zu tun, der permanent seinen Dialekt sprach. Ich fand das erst amüsant. Aber später etwas unverschämt. Wenn ich nur Dialekt reden würde, könnte die Mehrheit mich hier nicht verstehen.....
butz1510 am 7. September 2008 18:32 Mir könnet alles - außer Hochdeutsch.


Manchmal muss es Dialekt sein, in geselliger Runde und auch im alltäglichen Leben. Im Geschäftsleben und in Briefen bevorzuge ich Hochdeutsch. Aber Dialekt sollte nicht aussterben, das wäre schade.
Wer beides beherrscht ist klar im Vorteil!
ach...soll doch jeder quasseln, wie ihm der Schnabel gewachsen iss...

Muß ja kein perfektes Hochdeutsch sein, aber man tut sich halt leichter und macht es damit auch anderen leichter.
Ansonsten bin der Meinung: ein Dialekt ist nicht nur gelebte Tradition, sondern auch irgendwie eine Lebenseinstellung. Ich hab schon in der Schule nie Hochdeutsch gesprochen, immer bayrisch. Auch heute noch, es sei denn, ich muß mich am Telefon mit Gästen oder Kunden unterhalten.

Beim Dialekt kommt es immer auf die Gelegenheit an, wo und wann man ihn benutzt. Dialekt hat einen ganz spezifischen Ausdruck, der mit Hochdeutsch oft überhaupt nicht möglich ist. Aber ansonsten bin ich ein Anhänger des Hochdeutschen ohne Dialektfärbung.
Deine Antwort finde ich sowohl sehr gut als auch sehr sensibel!
critter am 7. September 2008 19:31 Danke!
Plus das blaue Feld: Dialekte sind gelebte Tradition. Und: Wenn ich meinen Heimatdialekt höre, hab ich sofort ein warmes Gefühl... der Dialekt IST einfach Zuhause...
... kann ich gut nachempfinden!


Manche Dialekte klingen ausgesprochen schön, z.B. bayrisch.


Ich finde Dialekte gut, daß Problem bei uns ist aber, daß ich die Leute die 20 km weiter in einem Tal wohnen, nicht wirklich verstehe :-)

Ruhrpottslang , und werd nichts dran ändern!

stell dir mal vor alle wurden hochdeutsch sprechen
Ich könnte mir Schlimmeres vorstellen :-) ... immerhin würde ich dann alle verstehen.
nsx280 am 7. September 2008 18:45 ist doch langweilig

wenn i scho in bayern wohn dann red i a boarisch:)

Für Leute, die sonst nichts verstehen würden.
So könnte man zumindest anhand des Dialekts eruiren woher jemand kommt! Ist doch cool!

Dialekt ist gleich Mundart. Der wird in meiner Heimat gesprochen, wo ich aufgewachsen bin wo meine Wurzeln sind. Ich bin auch ohne Hochdeutsch groß geworden.

Grausam ist, wenn Leute versuchen, sich krampfhaft einen (fremden) Dialekt anzueignen.
Questor am 7. September 2008 20:32 Da stimme ich dir absolut zu!

Jeder Dialekt hat doch seinen eigenen Charme.



Damit man sich im Notfall doch noch verständigen kann
Nicht das ich persönlich finde, man sollte auch Hochdeutsch beherrschen. Aber manchmal, zum Beipsiel im Beruf hat man eindeutige Vorteiel.
Auch die deutsche Standardsprache, also Hochdeutsch, war ursprünglich nichts anderes, als ein Dialekt unter anderen, der sich aufgrund bestimmter poltischer, ökonomischer und historischer Entwicklungen eben zur Standardsprache entwickelt hat. Dies heisst aber nicht, dass ein Dialekt geringgeschätzt werden sollte, ganz im Gegenteil. Aus linguistischer Sicht ist Dialekt keine abgesunkene, also verschlechterte Hochsprache, sondern eine eigenständige und eigenwertige sprachliche Alternative. Oft hat der Dialekt gegenüber der Hochsprache den Vorteil, dass sich kommunikative Sachverhalte sehr viel differenzierter formulieren lassen, und dass er im Übrigen soziale und identifikative Funktionen hat, die die Hochsprache nicht leisten kann.
Dialekte sind ein Stück gelebte Tradition und ein besonderes Ausdrucksmittel. Der Klang und der Wortschatz können ansprechend, lustig und niedlich sein. Vor allem im mündlichen Gespräch kann damit eine Verbundenheit hergestellt werden.
Allerdings sollte besser daneben Hochdeutsch beherrscht werden. Viele Menschen könnten sich sonst gegenseitig nicht verstehen. In der heutigen Zeit ziehen Menschen oft um und bleiben nicht immer in derselben Region. Im Beruf kann gut geschriebenes Hochdeutsch wichtig sein. Außerdem gerieten Ausländer, die sich bemüht haben, Deutsch zu lernen, in Schwierigkeiten.

ich halte viel davon. man soll althergebrachte dialekte und traditionen nicht untergehen lassen. ist volksgut und wichtig. gerade in der heutigen zeit.

Questor am 7. September 2008 20:31 Und wo lebst Du so?


Die ich nicht verstehe, sind für mich nicht so prickelnd.

Die vorletzte Antwortmöglichkeit sollte heißen: Menschen, die ausschließlich starken Dialekt sprechen, werden möglicherweis als etwas "einfach" eingeschätzt


Sorry.....ist halt meine Meinung......

aber Hochdeutsch sollte trotzdem beherrscht werden

Man sollte neben des Dialektes auch Hochdeutsch beherrschen. Sächsisch ist generell untragbar. Bayerisch steht dem kaum nach. Plattdeutsch gefällt mir ganz gut.
Sorry nach Sachsen!!!
Ei jöh. Wöhl eher Sörry.

Sächsisch und Bayrich find ich scheußlich,den Kölnerdialekt find ich ganz lustig.


denn: Menschen, die (ausschließlich) starken Dialekt sprechen, werden als "schlicht gestrickt" wahrgenommen



Deutsch ist doch auch nur mehr ein Dialekt in unserer globalisierten Welt.

Sers ers ma^^ i find es kimt auf den Dialekt an =) aba son bissl Dialekt gibt jeder Stimme irwie was besondres =)
Wie... äh... bitte was? Was ist das denn bitte für ein interessanter Dialekt? :-)
Imnoturdarling am 15. September 2008 23:52 kein richitger eig^^ i bin aus münchen, in bayern und wir redn halt müncherisch =) is n mix aus hochdeutsch und a bissl bayerisch...
Imnoturdarling am 16. September 2008 17:26 naja^^ eig kann man münchnerisch au net sagen.. des klingt no a bissl anders... is eig sowas wie n eigner Dialekt ohne Namen^^ bei uns reden sehr viele so =)



Dialekt wird an vielen Orten richtig gepflegt wie eine eigene Sprache, auch bei uns gibt es so einen Verein, sind wohl fast nur Ältere drin. Ich selbst weiß nur davon, mehr nicht. Verstehen kann ich ein wenig. NIcht verwechseln bitte mit Plattdeutsch, das ist meist ein Mischmasch aus falschem und schlechtem Deutsch, was in der Kindheit viel verderben kann. Bin keine Lehrerin, ist nur meine Meinung.


Ganz meiner Meinung, liebe Hexe! :-)
So isses - Ihr Beiden ! Nabend .
Nabend..