Frage von psych0tropic, 399

Umfrage zu der Legalisierung von Cannabis in DE?

Vorher nachdenken, dann abstimmen. Bin gespannt! ;-)

Antwort
von ninamann1, 200
Ja, komplette Entkriminalisierung (Freizeitkonsum, Medizin, Coffeeshops etc.).

Es wird endlich Zeit . Damit wären Probleme gelöst , Kontrollierte Abgabe ,Kinder kämen nicht mehr so superleicht dran 

Gerade die USA ist  Vorbild, in einigen Staaten ist Cannabis mittlerweile legal erhältlich. Die Kriminalitäts Rate ist erheblich gesunken , die Steuereinnamen sind erheblich gestiegen

Wenn Cannabis legal ist , werden deshalb nicht plötzlich Menschen , die es ohnehin ablehnen , dazu greifen .

Wer kifft, der kifft, ob legal, illegal - total egal 

Der illegale Markt kommt zu erliegen , Deutschland hätte höher Steuereinnahmen. Kinder kämen nicht so leicht daran . Es gäbe keine Gesundheitlichen Schäden durch gesteckter Gras.

Die Polizei könnte wieder die wichtigen Aufgaben  erfüllen und wäre nicht 

Für Kranke wäre es billiger, sie müssen Dronabinol für mehrer hundert Euro kaufen

Ich bin für Kontrollierte Abgabe ab 18 , besser ab 21

Kommentar von OhlalaLea ,

Du widersprichst dir selbst.


"Kinder kämen nicht mehr so superleicht dran "

und

"Wer kifft, der kifft, ob legal, illegal - total egal "


Wie kann man nur denken, dass es keine illegalen Verkäufe mehr gäbe? Die Kiddies die jetzt mit 14 Jahren anfangen zu kiffen, würden deswegen ja nicht aufhören.

Kommentar von derfiesefriese ,

Einge wahrscheinlich schon...ist ja nicht mehr verboten, somit gilt man im Freundeskreis nicht mehr so schnell als "cool"

Kommentar von OhlalaLea ,

Wie? Bei den U18/21 wäre es ja immer noch verboten, also auch gleich cool. Wenn man der Meinung ist, dass das in dem Alter der einzige Grund sei.

Kommentar von ninamann1 ,

Nein , mache ich nicht . Wird kontrolliert abgegeben schrumpft der illegale Markt . die Erfahrungen aus Colorado zeigen es deutlich. ist nicht mehr illegal schwindet auch der Reiz des Verbotenem

Kommentar von OhlalaLea ,

Klar schrumpft er. Zu meiner eigentlichen Aussage und deinem Widerspruch nimmst du keine Stellung? Traurig. Und auch nur darauf war der illegale Markt bezogen, der bleibt. Richtet sich dann nur noch an die Minderjährigen. Super^^

Für Minderjährige ist es ja weiter illegal. Zigaretten sind in Deutschland auch nicht verboten Ü18, komischerweise rauchen trotzdem viele U18. Weil es in dem Alter noch verboten ist (und "cool" ist).^^

Kommentar von 4hntrax ,

Sie haben Recht, das Minderjährige Drogen konsumieren wäre mit einer Legalisierung auch nicht gelöst - man sieht es ja am Alkohol. 
Nur schützt die aktuelle Situation genauso wenig und verursacht zusätzlich unnötiges Leid. 
Eine perfekte Lösung gibt es leider nicht :(

Antwort
von voayager, 75
Ja, komplette Entkriminalisierung (Freizeitkonsum, Medizin, Coffeeshops etc.).

Ich bin für die völlige Freigabe von Cannabis ab 18 Jahre, unter dem nur auf ärztliches Rezept. Cannabis ist für etliche psychische, nervliche und auch körperliche Befindlichkeiten und Erkrankungen eine bessere Alternative als all die Kack-Psychopillen, Schemzmittel, Entzündungshemmer usw. Kommt hinzu, dass es meist eine gute Stimmung erzeugt, was man von den Psychopillen nun wirklich nicht sagen kann.

Schon an Hand des Cannabis-Verbotes kann man doch eigentlich erkennen, dass es mit Freiheit und Demokratie hierzuland (Deutschl.) weiß Gott nicht weit her ist, der Staat sich als moralischer Zuchtmeister gebährdet, sein Staatsvolk wie Untertanen behandelt oder aber wie Kinder unter Aufsicht stellt. Kein Wunder, dass es auch den anachronistischen obrigkeitshörigen Ausdruck "Vater Staat" gibt, was dann wiederum eine Infantilisierung der Abhängigen zur Folge hat. In den angelsächsischen Ländern haben sich zahlreiche Leute an den Kopf gegriffen und sich darüber belustigt, dass man in D. den Staat als Vater bezeichnet. ("the state a father, how crazy are the Germen, jawoll, this is what they always say" - so die Reaktionen in den USA und GB als ich dies einigen Leuten mitteilte)

Kommentar von peace1187 ,

Soviel zum Thema Freiheit. Die ja eigentlich sogar nach dem Grundgesetz zugesichert ist. Nur was nützt es, wenn im Grundgesetz so tolle Sachen stehen, wenn sie im selben Zug an anderer Stelle wieder aufgehoben werden... 

Freiheit und das Recht den Freien Willen zu benutzen, existiert in vielen Fällen nur auf dem Papier. In der Realität sind wir aber oft Untertanen des Vater Staates. Der wie ein Damoklesschwert über unseren Köpfen schwebt. Und darauf wartet auf unsere Häupter nieder zu schlagen, sollten wir den Versuch wagen uns aus der Geißel zu entreißen....

Antwort
von W4hrheitsf1nder, 128
Ja, komplette Entkriminalisierung (Freizeitkonsum, Medizin, Coffeeshops etc.).

Ganz einfach. Entweder man verbietet auch Tabak und Alkohol oder legalisiert eben auch Cannabis.

Alles andere macht für mich keinen Sinn.

Antwort
von derbohrer13, 48
Ja, für die Medizin.

Auf keinen Fall für alle, aber für Medizin wäre OK.

Antwort
von PlanckEinstein, 40
Ja, für die Medizin.

Wenn es notwendig ist, um jemanden zu helfen, ansonsten bringen Drogen nichts gutes in die Geselschaft. Jedes Kind kennt doch die negativen Auswirkungen.

Antwort
von Halbkornbrot13, 152
Ja, komplette Entkriminalisierung (Freizeitkonsum, Medizin, Coffeeshops etc.).

Ich bin ein rational denkender Mensch, Studien in Holland und Colorado haben gezeigt das sich bei der Legalisierung von Cannabis der Konsum der Bevölkerung nicht signifikant erhöht, es gibt keinen Grund warum das in Deutschland anders sein sollte.

Daraus folgt das bei einer Legalisierung das Gesundheit's Risiko das von Cannabis ausgeht nicht erhöht, sondern aufgrund von Qualitätskontrollen sogar gesenkt wird.

Zudem könnte man mit einer Legalisierung einiges an Steuereinnahmen generieren.

 

Antwort
von TheAllisons, 151
Ja, für die Medizin.

Für die Medizin ist es ja schon legal, und wird es auch verwendet

Kommentar von psych0tropic ,

Damit ist gemeint, dass die Krankenkassen es bezahlen bzw. richtig anerkennen. Und den Anbau sollte man dann auch erlauben.

Kommentar von TheAllisons ,

In gewissen Bereichen ist es ja erlaubt und bezahlt es auch die KK, nur wird das natürlich genau kontrolliert, auch der Anbau wird kontrolliert

Kommentar von derfiesefriese ,

Nix macht die KK, wenn Du erstmal die Erlaubnis zum Konsum hast, darfst Du Dir Cannabis flos aus der Apotheke kaufen für (bei uns in der Gegend) 76,50 pro 5 Gramm...so, und nun ist der Sprung zum Bahnhof auch nicht mehr weit, wo man (illegal z.Zt.) für das Geld auch mal 8 Gramm bekommt

Antwort
von thetee99, 127
Ja, komplette Entkriminalisierung (Freizeitkonsum, Medizin, Coffeeshops etc.).

Das ist natürlich kein leichtes Thema.

Cannabis bzw. Hanf, oder Marihuana/Gras, oder Haschisch haben zwar ein "lockeres" Image, aber durchaus auch ernstzunehmende Nebenwirkungen auf die Psyche. Man kann antriebs- und motivationslos werden, weswegen gerade junge Menschen, die eigentlich dabei sein sollten sich die Weichen für ein erfolgreiches Leben zu stellen, auf übermäßigen Konsum verzichten sollten. Außerdem kann es eben Psychosen wie Paranoia oder Depressionen auslösen.

Auf der anderen Seite sind Nikotin und Ethanol legal... das sind beides hoch-toxische Nervengifte, ca. 0,5 g Nikotin sind für einen erwachsenen Menschen tödlich und wenn einem beim Rauchen schon mal kurz übel geworden ist, dann war das die unmittelbare, körperliche Reaktion auf das Gift. Wer nach ein paar Glas Alkohol schon mal Betrunken bzw. im Rausch war, hatte damit im Grunde schon eine handfeste Alkoholvergiftung, welche die Gehirnfunktion beeinträchtigt... trotzdem sind diese beiden Stoffe ein fester Bestandteil unseres Alltagslebens.

Die Frage wäre also weniger, warum Cannabis erlaubt werden sollte oder nicht, sondern warum Nikotin und Alkohol (ab 16!) erlaubt sind...

Kommentar von psych0tropic ,

"der traditionelle Starkbieranstich" - Alkohol ist zwar eine Droge gilt aber als Tradition in Deutschland. Dabei wäre das Rauchen von Heilkräutern allerdings auch ein alter Brauch.

Antwort
von 4hntrax, 31
Ja, komplette Entkriminalisierung (Freizeitkonsum, Medizin, Coffeeshops etc.).

Ja, auf jeden Fall. 
Die Prohibition richtet selbst die größten Schäden an aber erreicht nicht eines ihrer Ziele - was nicht funktioniert muss weg.

Antwort
von almmichel, 30
Ja, für die Medizin.

Für sonst nichts.

Antwort
von Busverpasser, 9
Ja, komplette Entkriminalisierung (Freizeitkonsum, Medizin, Coffeeshops etc.).

Mittlerweile wird der "war on drugs" ja schon als Gescheitert angesehen. Ob diese erkenntnis auch mal die Deutsche Politik erreicht? Man weiß es nicht. Deutschland wird sich mit seiner Vorsinnflutlichkeit schon noch ins Aus schießen in den nächsten Jahrzehnten, wenn das so weiter geht (ist ja nicht nur beim Thema Cannabis der Fall).

Antwort
von Hegemon, 74
Ja, für die Medizin.

Ja, für den medizinischen Bereich sollte Hanf entkriminalisiert werden. gerade in der Schmerztherapie ist es sinnvoller und hilfreicher als Schmerzmittel mit ihren Nebenwirkungen.

Ansonsten sollte man sich durchaus über das Suchtpotential dieses Zeugs im Klaren sein. Ein Architekt und Alkoholiker ist zumindest noch in der Lage, Häuser zu bauen. Ein Dauerkiffer kriegt gar nichts mehr auf die Reihe. Der schafft nicht mehr als Pläne zu planen.

Ich würde es übrigens auch nicht kritisieren, wenn hochprozentige Getränke exorbitant besteuert würden. Das Zeug ist noch viel zu billig.

Kommentar von psych0tropic ,

"Ein Architekt und Alkoholiker ist zumindest noch in der Lage, Häuser zu bauen. Ein Dauerkiffer kriegt gar nichts mehr auf die Reihe."

Da verwechselst du was, ich rauche selber jeden Tag und bin handwerklich berufstätig. Wobei Alkoholiker nicht mal mehr richtig stehen oder gar laufen können, wenn sie ihr Level erreicht haben!

Kommentar von Hegemon ,

Falsch. Ausnahmen bestätigen lediglich die Regel. Hier hast Du's schriftlich:

https://www.welt.de/debatte/kommentare/article118734254/Wer-die-Wirkung-von-Cann...

Kommentar von Busverpasser ,

Der Artikel der Welt ist ja wohl unterstes Niveau. Sowas kann man einfach nciht ernst nehmen. Letytendlich könnte man sagen "Cannabis hat schlimmere Folgen für die Gesellschaft und Alkohol schlimmere fürs Individuum." Obwohl ich mir nicht sicher bin, dass Folgen vom Cannabisabusus der Gesellschaft teurer kommen als die des Alkohols.

Ein Alkoholkranker ist jedenfalls wesentlich mehr am A*** als ein Dauerkiffer! ;-)

Kommentar von Busverpasser ,

Ein Dauerkiffer kriegt gar nichts mehr auf die Reihe

Na da kennt sich ja einer aus! xD Ich kenne Dauerkifffer mit 5-Stelligem Monatseinkommen.

Und die Alkies vor der Rewe bekommen noch was auf die Reihe - alles Klar.

Vlt. fällt dir selber auf, dass du hier einen Spiegeltrinker bzw. moderaten Alkoholiger mit einem Dauerkiffer vergleichst! Äpfel und Quadratbirnen, wa... :-D

Kommentar von Hegemon ,

Sorry, ich habe solch ein Beispiel in der Familie. Und ich finde Deine flapsige Bemerkung alles andere als lustig.

Antwort
von teletobbi, 96
Ja, komplette Entkriminalisierung (Freizeitkonsum, Medizin, Coffeeshops etc.).

Nur von weichen Drogen, in extra Drogenshops und nur ab 18. Das bringt unserem Staatshaushalt mehr Steuern ein und bekämpft die Drogenkriminalität.

Antwort
von JesterFun, 72
Ja, komplette Entkriminalisierung (Freizeitkonsum, Medizin, Coffeeshops etc.).

Jop. Wieso ich dafür bin wird in folgenden Video ganz gut erklärt. Zudem bin ich nicht nur offen für die medizinische Verwendung, sondern auch für die totale Legalität. Denn die schlimmste Droge "Alkohol" ist bereits legalisiert worden. Da können wir ruhig eine weniger schlimmere Droge zulassen.

Kommentar von PlanckEinstein ,

Du meinst also, Alkohol ist schlimmer als Cannabis?

Kommentar von JesterFun ,

Jop

Antwort
von DerKleineDoTo, 124
Ja, für die Medizin.

Ne. Is nich gut außer man hat aua aua

Antwort
von Derschnupfen, 143

Pro Legalisierung (stimme von App aus ab)

Antwort
von peace1187, 141
Ja, komplette Entkriminalisierung (Freizeitkonsum, Medizin, Coffeeshops etc.).

Soll ich euch was sagen! Ich habe seit Jahren starke Schlafprobleme. Habe deshalb in Eigenmedikation Cannabis konsumiert. 

Jetzt hab ich mitbekommen das mich jemand angeschwärzt hat. Bereits die letzten beiden Tage fanden bei etlichen Leuten Hausdurchsuchungen statt. Ich sitz grad wie auf Kohlen und warte darauf ob und wann sie bei mir einlaufen...

Ich finde es ist ein Unding, dass ich als Erwachsener, Selbstständiger Mann, mich wie einen Kriminellen behandeln lassen muss, nur weil ich keine Schlaftabletten nehmen möchte. Und Cannabis für mich, die weitaus harmlosere Methode ist, um meine Schlafprobleme in den Griff zu bekommen.

Kommentar von psych0tropic ,

In was für einer Umgebung man nur leben muss...

Kommentar von psych0tropic ,

Schon einmal daran gedacht eine Erlaubnis zu bekommen?

Kommentar von peace1187 ,

Ich hab mich schon mal informiert. Cannabis bekommt man nur auf Rezept, wenn alles andere nachweislich nicht funktioniert hat. Ich möchte aber keine Schlaftabletten nehmen! Für mich sind das abhängig machende, chemische Drogen. Das pflanzliche Cannabis hilft mir. Und es ist bestimmt harmloser und unbedenklicher als wenn ich mir jeden Tag Schlaftabletten rein werfen müsste. ..

Kommentar von OhlalaLea ,

Vielleicht sollte man sich lieber mal auf die URSACHEN der Schlafprobleme konzentireren, anstatt sie weg zu kiffen?

Genau DAS finde ich ist DAS Gegenargument soetwas zu legalisiseren (das zählt aber auch für Nikotin und Alkohol). Menschen die Probleme damit betäuben, statt die Ursachen anzugehen.

Kommentar von peace1187 ,

Rede doch keinen sch***!

Ich betäube gar nichts! Es hilft mir nur beim entspannen. Und ich werd dadurch müde. Sodass ich gut einschlafen kann!

Kommentar von OhlalaLea ,

"Es hilft mir nur beim entspannen." - genau das sage ich doch. Der, der Heroin spritzt, macht das doch auch nur zur Entspannung und um sich "gut" zu fühlen.

Schlafprobleme haben auch eine Ursache. Die lösen sich mit Gras/Alk/Drogexy eben nicht. Das ist wie mit Antidepressiva, sie Überdenken die Symptome. Das kann IN bzw WÄHREND einer Therapie sinnvoll sein, aber nicht als Ersatz für eine Therapie/Behandlung.

Kommentar von Allyluna ,

OhlalaLea: Sehr gut geschrieben!

Kommentar von peace1187 ,

Ist ja schön das ihr meint zu wissen was gut für mich ist! Das interessiert aber niemanden! Ich bin ein selbstdenkender und selbsthandelnder Mann. Ich wage zu sagen, ich kenn mich selbst besser als ihr mich! Und ich weiß selbst am Besten was gut für mich ist! 

Warum seid ihr so!? Und warum fällt es euch so schwer, den freien Willen eines Menschen zu tolerieren!? Auf meinen Fall bezogen! Weshalb soll ich mir gefährliche Schlaftabletten rein werfen, wenn es für mich eine viel bessere Alternative gibt!? 

Lasst mich einfach Leben wie ich es für richtig erachte! Ist das den zuviel verlangt!?!

Kommentar von OhlalaLea ,

Das ist allgemein so. Aber es ist natürlich einfacher Sympthome zu betäuben. Da gebe ich dir schon recht.

"Weshalb soll ich mir gefährliche Schlaftabletten rein werfen, wenn es für mich eine viel bessere Alternative gibt!? "

Ich sagte doch, dass ich gegen Drogen bin. Medikamente gehören dazu. Man soll die URSACHEN angehen und nicht Sympthome betäuben. Das betrifft jeden Menschen. Nicht dich. Und dafür muss ich dich auch nicht kennen.

Kommentar von peace1187 ,

Sinnlos mit jemanden zu reden der derart anmassend ist! Ich wünsche dir (obwohl man das eigentlich nicht tut), dass du selbst mal derartige Probleme bekommst! Mal sehen ob du dann immer noch so locker flockig daher redest! 

Bis dahin, denke bitte darüber nach, ob es denn so schwer sein kann, andere Menschen einfach leben zu lassen! 

Und ob es so schwer sein kann, den freien Willen eines Menschen zu respektieren und zu tolerieren! 

Kommentar von OhlalaLea ,

Ich hatte schwere Depressionen, SVV und Insomnie. Und ich arbeite kontinuierlich daran. Ich habe zu der Zeit, als es schlimm war nur ungefähr jeden 3. Tag geschlafen. Ich habe es ohne Schlamittel, Antidepressiva und auch ohne Gras geschafft. Schlafen geht wieder, nicht immer aber meistens. Mit den Depressionen und dem SVV habe ich noch etwas zu kämpfen, phasenweise.

Kommentar von peace1187 ,

Dann ändert das aber trotzdem nichts daran, dass du andere Menschen einfach Leben lassen sollst! 

Und das du den freien Willen anderer zu respektieren und zu tolerieren hast!

Kommentar von OhlalaLea ,

Ich lasse dich doch leben. Du verstößt gegen Gesetze. Nicht ich.

Kommentar von peace1187 ,

Aber genau darum geht es ja. Ich tue doch nichts böses und ich schade damit doch niemanden! Jeder der mich kennt, weis das ich ein überaus Sozialer Mensch bin, der einen ausgeprägten Gerechtigkeitssinn hat. Menschen die in Not sind helfe ich jederzeit. Und nur weil ich Abends mal einen rauche, werde ich vom Rechtssystem zu einem Kriminellen stigmatisiert. Und das ist nicht richtig! 

Antwort
von Allyluna, 167
Ja, für die Medizin.

Nur, wenn es keine andere (bessere) Möglichkeit mehr gibt.

Kommentar von psych0tropic ,

Du findest also all die pharmazeutischen Medikamente besser?

Kommentar von Allyluna ,

Habe ich nicht geschrieben - wie kommst Du darauf?

Antwort
von whabifan, 56
Ja, komplette Entkriminalisierung (Freizeitkonsum, Medizin, Coffeeshops etc.).

Ich bin für die Legalisierung aller Drogen.

Kommentar von PlanckEinstein ,

Warum?

Kommentar von whabifan ,

Weil so der Schwarzmarkt verschwindet, die Qualität der Drogen steigt (weniger Tote), Süchtige nicht in die Illegalität gedrängt werden (wer will sich schon helfen lassen wenn der dadurch Knast riskiert), die Staatskasse geschohnt wird und Prohibition allgemein selten eine Lösung ist (besonders bei Dingen die nur der Person selber schaden).

Antwort
von OhlalaLea, 200
Ja, für die Medizin.

Aber auch nur, weil ich aus dem Bekanntenkreis mitbekommen habe, dass es die einzige Möglichkeit war, schmerzfrei zu sein.

Ansonsten bin ich absolut gegen Drogen. Jeder Form von Drogen. Oder Drogenkonsum nur, wenn man die Kosten für evtl. Krankheiten dann selbst trägt.

Kommentar von 4hntrax ,

Ich verstehe ihre Ablehnung aber die Frage sollte doch eher sein wie man mit dem Drogenproblem umgeht und nicht ob man für oder gegen Drogen ist? 
Die Prohibition ist schon unzählige Male gescheitert, erst durch die Alkoholprohibition in den 20ern in den USA ist die organisierte Kriminalität entstanden usw. 
Drogen sind ein Problem, sie zu verbieten und zu verteufeln aber keine Lösung.

Antwort
von Torrnado, 44
Ja, komplette Entkriminalisierung (Freizeitkonsum, Medizin, Coffeeshops etc.).

eine vollständige Legalisierung ist längst überfällig - da vertrete ich genau diesselbe Meinung wie Prof. Böllinger

http://trend.infopartisan.net/trd1201/t121201.html

https://hanfseite.de/news/interviews/interview-5-fragen-prof-dr-lorenz-boellinge...

Kommentar von OhlalaLea ,

Wenn jeder seine Einstellung dazu hätte, wäre es ja in Ordnung. Den meisten geht es aber nicht um bewusstseinserweiternde Erfahrung, sondern einfach druff zu sein oder die Probleme wegzukiffen^^

Antwort
von fiwaldi, 36
Ja, für die Medizin.

ist doch logisch, oder?

Antwort
von Swip3776, 119
Ja, komplette Entkriminalisierung (Freizeitkonsum, Medizin, Coffeeshops etc.).

Absolut dafür.

Für die Gründe einfach die Antwort von ninamann1 anschauen.

Antwort
von Vivi2010, 16
Ja, für die Medizin.

Ja, für die Medizin.

Antwort
von Griesuh, 92
Ja, für die Medizin.

Klare sache.

Expertenantwort
von atzef, Community-Experte für Politik, 77
Nein.

Ich bin für den Status Quo. Der beinhaltet keine Strafverfolgung wg. Eigenkonsums und auch schon medizinnische Indikationen.

Kommentar von psych0tropic ,

Und was beinhaltet sonst eine Legalisierung bzw Entkriminalisierung?

Kommentar von atzef ,

Die möchte ich erstmal gar nicht haben. Ich finde die Stigmatisierung von Drogenkonsum gut und richtig. Und da der Eigenkonsum in Deutschland faktisch strafrechtlich nicht verfolgt wird, passt das schon.

Kommentar von mairse ,

In Deutschland gibt es nur leider keinen Eigenbedarf. Es gibt eine geringe Menge, ja. Denoch wird eine Anzeige geschrieben. Man kann auch wegen einem Zehntel Gramm vor Gericht gezerrt werden.

Kommentar von atzef ,

Nein. Für ein Zehntel Gramm Canabis kommt hier niemand vor Gericht. Zeig mal so eine Fall in Deutschland...Ansonsten werden die Anzeigen eingestellt.

Aus meiner Warte gibt es da keinen Bedarf, den Status Quo zu verändern.

Kommentar von DrUrensohn ,

Du vergisst aber einen wichtigen Punkt. Und der wäre, dass die Anzeige bei geringen Mengen eingestellt wird, aber das ganze dann an die Führerscheinstelle übergeben wird und die Leute dann ihren Lappen abgeben dürfen. Selbst wenn nicht nachgewiesen werden kann, ob man unter Einfluss gefahren ist. Ist muss eine MPU machen, obwohl ich vorher noch nie einen Führerschein besessen habe. 

Kommentar von atzef ,

Ich kenne mich mit den Details nicht wirklich aus, meine aber, dass es mittlerweile ein Verfassungsgerichtsurteil gibt, nach dem der bloße Konsum von Canabis nicht automatisch zu einem Führerscheinproblem führen darf.

Wobei ich das wiederum auch nicht wirklich als problematisch ansehen würde. Regelmäßiger Haschischkonsum beeinträchtigt langwieriger das Reaktionsvermögen im Straßenverkehr als Alkohol, der in übersichtlichen Zeitintervallen komplett abgebaut wird.

Insofern haben eigentlich regelmäßige Kiffer im Interesse der allgemeinen Verkehrssicherheit auch nichts hinter Lenkrädern im Straßenverkehr zu suchen.

Kommentar von DrUrensohn ,

Wenn ich Freitag abend einen Joint rauche und am Montag morgen angehalten werde, dann wäre ein Drogentest positiv. Meine Fahrtüchtigkeit wäre aber mit Sicherheit nicht eingeschränkt. Und wie erkennt man überhaupt einen regelmäßigen Kiffer? Und wenn es so ein Gerichtsurteil gibt, warum muss ich dann jetzt eine MPU machen, obwohl ich noch nie Auto gefahren bin? 

Kommentar von atzef ,

Mir ist wirklich vollkommen egal, ob du dich benachteiligt FÜHLST oder nicht. Mir wäre wichtig, Konsumenten von Drogen mit negativer Auswirkung auf z.B. psychomotorische Fähigkeiten systematisch im Straßenverkehr zu diskriminieren und herauszufiltern.

Der Drogentest schlägt halt auch an, wenn du 30 Minuten vor der Fahrt noch den letzten Joint geracht hast.

Ich wäre auch beim Alk für 0, 0 Promille (wie in manchen Ländern).

Wer am Straßenverkehr teiilnimmt, übernimmt Verantwortung für das leben aller anderen Teilnehmer. Der hat man gerecht zu werden.

Kommentar von DrUrensohn ,

...

Kommentar von atzef ,

Jaaa?

Kommentar von DrUrensohn ,

Mit dir braucht man über dieses Thema nicht diskutieren. 

Kommentar von atzef ,

Musst du ja auch nicht, hast du ja auch nicht. Bislang hast du mir allenfalls Fragen gestellt. Mich würde mal interessieren, wie Kiffer sich so vorstellen, bekiffte Autofahrten verhindern zu wolen...

Kommentar von DrUrensohn ,

Fragen, denen du einfach ausgewichen bist...

Wenn sich jemand bekifft ans Steuer setzt lässt sich das nicht verhindern, genau so wenig wie wenn sich jemand alkoholisiert ans Steuer setzt. Man muss sich aber überlegen, wie man so etwas bestraft. Wie gesagt, Freitags ein Joint und montags Polizeikontrolle = Lappen weg. Ist man bekifft oder ist die Fahreignung eingeschränkt? Nein! Daran muss sich etwas ändern. Und wenn man jemand einfach die Fahreignung abspricht, weil er mal ein kleines Tütchen Gras in der Tasche hatte... Also bitte! 

Kommentar von atzef ,

Ich bin welchen fragen ausgewichen? Ich finde es solange sinnvoll, Kiffer auf die bestehende Art und Weise zu sanktionieren, solange Kifferlobbyisten kein schlüssiges Konzept dafür vorlegen können, fahruntüchtig Bekiffte ebenso zielsicher wie Alkis aus dem Verkehr herauszufischen.

Kommentar von DrUrensohn ,

Du bist allen Fragen ausgewichen, aber ist ja egal...

Willst du es nicht verstehen? Ich rede hier von Leuten, die nur noch Abbauprodukte im Urin haben. Nicht von Leute, die bekifft fahren! 

Und es gibt Konzepte! Es wird auf über einen THC-COOH Wert diskutiert, der eben ähnlich wie bei einem Alkohol Test nicht überschritten werden darf. Es könnte so einfach sein. Aber nee, diskriminiert man eben die Leute, die ab und zu mal einen quartzen wollen. Die mitten im Leben stehen und sich nicht jedes Wochenende halb ins Koma saufen. Die dürfen ihren Lappen behalten, obwohl sie weitaus verantwortungloser handeln. 

Kommentar von atzef ,

Wer sich am WE ins Koma säuft und das Auto dabei nicht anrührt, stellt für den Straßenverkehr kein problem dar.

Wie wird denn dieser THC-COOH-Wert ermittelt? In welchem empirischen Zusammenhang steht der zur Fahrtüchtigkeit?

Kommentar von DrUrensohn ,

"Wer sich am WE ins Koma säuft und das Auto dabei nicht anrührt, stellt für den Straßenverkehr kein problem dar."

Aber jemand der kifft schon oder wie soll ich das jetzt verstehen?

Diser Wert hat überhaupt keinen Zusammenhang mit der Fahruntüchtigkeit, weil es sich dabei um nicht Psyhoaktive Abbauprodukte handelt. Aber danach richtet sich ein Führerscheinentzug, was völlig absurd ist!

Kommentar von atzef ,

Das Problem besteht doch darin, dass man vom Atemalkohol plausibel rückschließen kann auf die Fahrtüchtigkeit und den Blutalkohol.

Wenn es ebenso zuverlässige Messverfahren für Canabis oder Marihuana gibt, wäre ja auch ich dafür, nach denen zu verfahren und nicht einfach den FS auf der Basis zu entziehen, dass überhaupt gekifft wird.

Wenn es solche Messverfahren aber nicht gibt, dann finde ich die derzeitige Regelung im Interesse der Verkehrssicherheit weiterhin praktikabel.

Kommentar von DrUrensohn ,

In anderen Ländern, z.B im amerikanischen Bundesstaat Colorado, gibt es eine Grenze von 5ng für dieses Abbauprodukt. Ich verstehe  nicht, warum man es hier nicht einführt. Vorallem, weil dieser Wert hier auch  schon gemessen wird. Bei uns geht man bei 1ng von Fahruntüchtigkeit aus. Um diesen Wert zu erreichen kann schonmal eine Woche vergehen. Wenn man öfters kifft dauert es noch länger. 

Kommentar von atzef ,

Da ergebe ich mich. Ich habe von diesen grenzwerten und ihrer Relevanz für die unmittelbare fahrtüchtikeit keine Ahnung. Mir ist nur wichtig, Fahruntüchtigkeit aufgrund von Drogenkonsum strafbar zu halten. Wenn das sinnvol auch mit einem höheren Grenzwert machbar ist, hätte ich keine Einwände. Dazu müsste sich jetzt ein Verfechter des 1 ng-Werts äußern.

Kommentar von mairse ,

http://www.nordbayern.de/region/hersbruck/0-01-gramm-cannabis-lehrerin-zu-700-eu...

Kein Zehntel Gramm, sondern ein Hundertstel. Zählt hoffentlich auch.

Kommentar von atzef ,

Ja, würde auch zählen. Aber die Frage ist, ob das hier greift. Die Frau hat sich ja mehrere Delikte zu Schulden kommen lassen, für die insgesamt ein Strafbefehl über 700 Euro erging!

Sie hat nicht nur Haschisch in einer verschwindend geringen Menge mit sich geführt. Sie hat mit 120 km/h auf regennasser Landstr. eine Zivilstreife überholt :-) und war nach Ansicht der Beamten unter Drogeneinfluss unterwegs (glasige Augen etc.). Sie hat also die Allgemeinheit mit ihrem Drogenkonsum gefährdet und in solchen Fällen wird halt auch bei geringsten Mengen die Strafverfolgung nicht eingestellt.

Daher passt dein Beispiel nicht für den Normalfall.

In diesem Fall finde ich das Strafmaß eher viel zu niedrig. Führerscheinentzug und dienstrechtliche Konsequenzen wären hier angebracht. Scheinbar ist sie ja bekifft zur Arbeit als Grundschullehrerin unterwegs gewesen...

Ein solches Gesamtverhalten darf niemals straflos werden, selbst bei einer Legalisierung von weichen Drogen nicht.

Kommentar von Busverpasser ,

Und wem soll diese Stigmatisierung etwas bringen? Der der Drogen nimmt, nimmt sie sowieso und wird dadurch an den Rand der Gesellschaft gedrängt, kommt in fragwürdige Dealerkreise und rutscht gerade daruch immer tiefer in den Strudel.

Na dann hoff ich mal, du bist wenigstens Konsequent und somit auch für die Stigmatisierung von Alkohol - ansonsten bist du wohl einfach nicht sehr...

Kommentar von atzef ,

Auch Alkoholkonsum wird doch mittlerweile moderat stigmatisiert. Vor geraumer zeit wurden die Promillegrenzen im Straßenverkehr abgesenkt und Alkohol wird im Rahmen von Suchtprävention an den Schulen mit anderen Drogen in einem Atemzug behandelt.

Eigenbedarf von Haschisch etc. wird strafrechtlich nicht großartig verfolgt. Insofern sehe ich da keinen großen Unterschied.

Drogenkonsum wird insgesamt kritisch betrachtet und an den Rand der Gesellschaft gedränggt. Da gehört er ja auch hin. :-)

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