Frage von haybae, 120

UMFRAGE: Wird die Gesellschaft immer dümmer?

Antwort
von XNightMoonX, 15
Ja

Die Gesellschaft ist nie wirklich klug gewesen. Am besten kann man es am sozialen Umgang sehen. Ohne Gesetze wäre das alles nicht so, wie es momentan ist. Der Mensch ist kein soziales Lebewesen.

Anhand der Handlungen, die ich tagtäglich von den Menschen sehe, kann ich sagen, dass nur die wenigsten logisch nachdenken können.

Man sieht es z.B. bei der Tierhaltung oder allgemein der Umgang mit Tieren. Kaum ein Hundebesitzer verfügt über Fachwissen. Vor der Anschaffung wird sich nicht ausreichend informiert. Dann gibt es die Jagd, die schon lange mehr als überflüssig ist.
Wären die Menschen intelligent, würden ihnen die ganzen Fehler auffallen, die wir machen.

In der Politik ist es ebenfalls so. Die Entscheidungen die oftmals fallen, zeugen nicht von sehr viel Intelligenz. Warum sollen wir bis ins hohe Alter arbeiten gehen und uns körperlich quälen? Es gibt genug Geld, welches nicht gerecht verteilt wird. Die, die haben, stecken sich noch mehr ein und die, die nichts haben, können Pfandflaschen sammeln gehen und werden trotzdem noch bestraft.

Ich sehe keine hohe Intelligenz bei den Menschen, kein logisches Denken, kein Sozialverhalten.

Das Jugendamt ist z.B. auch so ein Fall. Warum gibt es die Willkür beim Jugendamt, in der Familien kaputt gemacht werden, bei denen eigentlich alles super läuft? Kindesentzug usw. Ist inzwischen ja keine Seltenheit mehr.

Und so vieles mehr. Warum verschmutzen wir weiterhin die Umwelt, obwohl uns die Folgen bekannt sind und uns genau jetzt sogar schon vor Augen geführt werden? Warum handeln wir nicht? Weil die Menschen nicht schlau genug sind. Und sie sind faul. Jeder müsste sich und sein Verhalten ändern. Aber das macht keiner.

Ich halte die Menschheit nicht für dumm, sondern für völlig verblödet. Fortschritte in der Wissenschaft zeigen uns nicht unsere Intelligenz. Unsere Handlungen zeigen uns unsere Intelligenz.

Man kann das Abitur haben, aber auch das sagt absolut nichts über einen aus. Noten allgemein sagen nichts über Intelligenz aus. Nicht jeder, der schlechte Noten hat, hat diese, weil er dumm ist.
Und das ist wieder so eine dumme Handlung des Menschen. Man wird bei der Berufssuche nach Noten und Bildungsgrad eingeteilt. Nicht danach, was man kann, welche Erfahrungen man hat usw.

Die Menschen denken, sie wüssten alles und ihnen gehöre alles. Aber im Grunde hat niemand von uns irgendwas. Wir leben und sterben. Dazwischen quälen wir uns durch selbstgemachte Probleme.

Sowas kann man nicht intelligent nennen!

Antwort
von Dxmklvw, 17
Nein

Ich meine, die Menschen werden, wenn auch recht langsam, nach und nach immer intelligenter.

Doch die Gesellschaftsstrukturen in Verbindung mit den politischen Strukturen bewirken, daß die Menschen gleichzeitig immer weniger Gebrauch von ihrer Intelligenz machen.

Antwort
von ancanei, 10

Entschuldige, aber da möchte ich nicht abstimmen - der Begriff als solcher passt für mich nicht. Egoistischer, verweichlichter, dekadenter - ja. Aber dümmer eher nicht.

Aber auch nicht intelligenter. Es ist eher wie eine Schere, die zwar weiter auseinander klafft, aber nicht zugunsten von Dummheit bzw. Intelligenz/Bildung.

Es ist meiner Ansicht nach eher so, dass heute jeder meint, mitreden zu können und zu müssen. Diese Leute hat man früher halt (nur) auf Kaffeekränzchen oder beim Frühschoppen an der Theke getroffen - heute überschwemmen sie die Weiten des Internets.

Da spielt einfach superviel mit, was sich verändert hat, aber ob das auf eine wachsende Dummheit zurückzuführen ist...? Nein, ich glaube nicht, dass man diese Frage mit ja oder nein beantworten kann :)

Antwort
von kami1a, 27
Nein

Hallo! Man muss da unterscheiden - zwischen Kopf und Körper. Dieser ist es nämlich der degeneriert - immer weniger Bewegung und mehr Gewicht.

 Schau Dir Tiere in der Natur an - die sind nicht dick. Waren Menschen früher auch nicht. Die Evolution hatte da ein gesundes Gleichgewicht geschaffen. Was wir gegessen hatten brauchten wir zum Überleben. Und heute? Unsere Muskeln verkommen und der Körper mit.

Die Evolution hat die Muskeln zu einer effektiven Fabrik im Körper gemacht. Die Muskeln sind ein sehr effektiver Motor mit vielen Funktionen. Dazu gehört wie man heute weiß neben der Fettverbrennung auch die Versorgung des Gehirnes, es gibt sogar regenerative Wirkungen.

 Der Motor Muskel muss aber permanent beschäftigt - also trainiert - werden. Im Leerlauf baut er sich selbst ab, beginnt zu stottern und fährt wichtige Funktionen herunter. Früher haben schon die Lebensumstände den Motor Muskel in Form gehalten - heute muss das oft durch Training ersetzt werden. Sonst wird man halt dick und krank.

Hingegen zeigen Untersuchungen dass Menschen immer intelligenter werden - hat Prof. Harald Lesch in einer Sendung recht gut erklärt.

Alles Gute.

Antwort
von Trogon, 36
Ja

Jein, es gibt mehr Fachidioten. Gezwungenermaßen.


Wir leben in so einer schnelllebigen Zeit, dass so viel Neues, ja auch neue erketnisse über z.b. Universum praktisch monatlich bekannt werden.

Von digitalen, Computer, etc ganz zu schweigen.

Und Manche Erkenntnisse werden wieder relativ schnell in Frage gestellt, obwohl man vor einem Jahr es als das Non plus ultra dargestellt hat.


Man bedenke, habe 1980 Abi gemacht und unser Mathelehrer ließ uns vorm matheleistungskurs einen Rechenschieber(!!!!!! Junge Generation bitte googeln :-)))))   kaufen für immerhin 35 DM. 

Begründung , diese modernen Taschenrechner werden sich nicht durchsetzen ..........  Und er hatte keine Anzeichen von Demenz und altzheimer. 

Er lebte auch noch 20 Jahre und genoss seine Pension.  Naja Denenz War eh kaum bekannt damals genauso wie ADHS und Ritalin. 

Man sprach von Verkalkung und Altersschwäche.......

Taschenrechner guter Qualität damals 250 DM. 125 Euro . Hatte natürlich auch nicht mehr Funktionen wie ein Rechenschieber. Gut waren glaube ich auch erst so an 1975 auf dem Markt.


Atari mit pacmen, Space invaders etc war DANN der Durchbruch bei der unterhaltungs Elektronik, Commodore bei Computern und ganz wichtig VHS Videorecorder gewannen das Video Rennen. Alles in den 80 zigern.


Man würde damals schon überschüttet von Neuerungen, speziell meine Eltern.  Trotzdem noch langer Weg bis zum Internet.  Ende der 90 zigern für  alle verfügbar zumindest in größeren Städten , internetcafes. 

Zwischendurch Anfang der 90 zigern Handy !


Und ab 2000 hat es Zoom gemacht..........


Gerade was in den letzten 20 Jahren an Neuerungen gab Wahnsinn..... Digital etc.


Man musste sich spezialisieren, somit blieb die Allgemeinbildung auf der Strecke . 


Speicher des menschlichen Gehirns hat sich nicht so schnell vergrößert als bei der Elektronik , mal ganz allgemein ausgedrückt.


Deshalb mehr Fachidioten.

 Meine Generation hat von Fragen die hier gestellt werden von den Jungen in Sachen Computer Probleme keine Ahnung, dafür weiß ich wohl andere Sachen, die manche jungen mit Abi nicht wissen.

Kommentar von Trogon ,

Aber manches blieb gleich. Bayern war 1969 Meister und auch 2016. im Schnitt jedes 2. Jahr seit damals. 

Konstanz gibt es eben auch noch. Schön gelle, liebe Traditionelle aus Hamburg, Stuttgart , Nürnberg etc......

 Deshalb Zeit für einen modernen Meister, einer Mannschaft der Neuzeit, from the brave new world !!!!!!!   RASEN SPORT " RED BULL " LEIPZIG .

JA MAN MUSS SICH ANPASSEN, TRADITION WAR GESTERN !

Also lasst die Leipziger in Ruhe. Bayern, BVB , RB, gute solide Mischung !!!!!! Für eine große Zukunft. ( von Bayern, wir im Fußball mögen doch keine Neuerungen :-). )

Antwort
von Brunnenwasser, 7
Nein

Im Gegenteil, wir werden sogar immer klüger. Aber auch durch vieles vermeintliches "Wissen" intoleranter, meinungsresistenter. Siehst Du ja an den Leuten, die alles glauben was im Netz steht.

Und im selbigen ist man mit seiner Meinung nie lange allein. Wenn andere Leute das gleiche denken wie man selbst, wird man auch hier renitenter, unbeirrbarer. Was erst einmal nichts Schlechtes ist, so lange man andere Ansichten zuläßt und das Leben als einen ständigen Lernprozeß versteht.

Antwort
von CamelWolf, 12
Ja

Ich denke, die soziale Kompetenz der Menschen wird durch die mediale Entwicklung eher gehemmt als gefördert. 

Man kann sich in den sozialen Medien ständig neu erfinden, kann unerkannt seine Hetze verbreiten (Früher musste man einen Leserbrief an die Tageszeitung mit vollem Namen und Anschrift zeichnen damit er überhaupt veröffentlicht wurde) und sich eigentlich zeitlebens im Unverbindlichen bewegen. Und das macht meiner Meinung nach blöde. Einfach nur blöde.

Antwort
von Kessy02, 13
Nein

Je älter man wird, desto deutlicher tritt diese Erkenntnis hervor (wobei das eine Übel ja nur durch das andere ersetzt wird: die Gesellschaft wird nicht dümmer, Sie war schon immer so !)

Allerdings glaube Ich, dass der Egoismus in letzter Zeit zugenommen hat.

Antwort
von FrageAntwo, 23
Nein

Das ist in der Regel ein Vorurteil von Leuten die den technischen Fortschritt ablehnen aber in keinster Weise wissenschaftlich hinreichend begründet

Kommentar von AndyG66 ,

hmm Aber die Warnung vor der Informations Bubble ist wissenschaftlich fundiert. Und auf Youtube und Google ist dies leider schon längst Alltag. 

Antwort
von AndyG66, 13

Ich denke ich beobachte das Gleiche wie mit dem Kapital.

Kluge Schichten werden Klüger .. und ungebildete Bevölkerungsschichten dümmer... Sieht mir nach einer Verschwörungstheorie aus :-)

Ernsthaft: Desshalb kann ich weder Ja noch Nein abstimmen.

Antwort
von Rockuser, 39
Nein

Nein, der Bildungsstand hat sich die letzten 60 Jahre sogar erhöht.

Antwort
von feinerle, 38

Statistisch: Nein. Noch nie war Bildung so verbreitet wie heute.

Gefühlt: Ja, und zwar minütlich.

Letzteres mag daran liegen, dass man allenthalben mehr für die Blöden macht, um sie auszunehmen. Sei das durch ganze TV-Konzerne, die nichts anderes machen als Programm für Blöde (die mit den 3 Buchstaben, beginnend mit einem R) und selbst in anderen Medien drauf gekommen ist, was für geistig minderbemittelte Mitmenschen anbieten zu müssen, als Zielgruppe.

Das mag den Eindruck erwecken, aber faktisch gesehen soll der ja nicht stimmen.



Kommentar von Trogon ,

Achja 1980 gab es nur 3 TV Programme !!!!!'  Das war wenigstens noch übersichtlich. Und Sendeschluss mit Nationalhymne und hier in Bayern zusätzlich noch die bayernhymne. Nein nicht Stern des Südens. 

Schweiz hatte noch bombenfestes Bankgeheimnis, Hmm wie komme ich jetzt darauf. :-)

Kommentar von feinerle ,

Das meine ich nicht.

Ich meine, dass man Teile der Bevölkerung mit dermaßen beschränkten Inhalten zudröhnt, dass man sich beim Durchzappen wundert, ob die Konsumenten derartiger Inhalte über mehr Denkorgan als das Rückenmark verfügen.

Und da ist es nicht verwudnerlich, dass man den Eindruck bekommt, die werden immer mehr, denn es muß sich ja lohnen, sonst würden die das ja nicht machen und die Inhalte werden von mal zu mal blöder.

Antwort
von KingZlay, 50
Nein

Nein. Es kommt einem nur so vor, da zu Zeiten des Internets jeder anonym seine dumme, ungebildete und unreflektierte Meinung rausposaunen kann.

Und mittlerweile sind wir an einem Punkt angekommen, an dem die ganzen Hirnamputierten gemerkt haben, dass es im Internet neben ihnen noch viele andere Menschen gibt, die wie sie denken. Deshalb denken die Vollidiioten nun langsam, sie seien schlau und hätten recht, weil es ja auch viele andere genau so sehen...

Kommentar von Erdbeerman82 ,

Ich glaube, mit dieser Aussage triffst du es!

Antwort
von Slumerican, 42

Natürlich ist die Chance heute einen dummen Menschen zu treffen deutlich höher als damals. Damals gab es jedoch deutlich weniger Menschen und die Kommunikation war schlechter. Internet und Handy waren unbekannt und auch der Vertrieb der Zeitungen ging schwieriger von der Hand. Also konnte man seinen Klatsch und Tratsch nur an den Bekannten in der direkten Umgebung weitergeben , was dieser sich dachte sei mal dahingestellt. Die Medienaktivität war insgesamt um einiges schlechter als heute.

Somit gab es insgesamt "weniger" dumme Menschen , was jedoch daran lag , dass sie gut getarnt waren und es nicht jeder gleich wusste.

Mit welchem Argument ich jedoch ins Feld ziehen will ist , dass die Menschen immer egoistischer und selbstverliebter werden. Achtung und Respekt ist Mangelware und die Kinder lernen nur noch Whatsapp und Facebook. Ich bin knapp über 20 und spreche meine "Liebe" an und schreibe ihr nicht bei Facebook , "was bei ihr geht". Liegt wohl an der Erziehung. :)

Kommentar von Trogon ,

Echt, also das habe ich mit 45 abgeschafft. Man erwischte immer falsche Zeit wegen der vielen TV Programme, Chat rooms...... Naja man machte zumindest einen Telefontermin. Zeit wurde und wird immer knapper, wenn man nicht zuviel verpassen will...... 

Kommentar von Trogon ,

Apropos Kinder.

Früher, bevor ich in die USA übersiedelte, also vor 2000 habe ich versucht die öffentlichen Verkehrsmittel in München zwischen 12 und 2 zu vermeiden wegen des  Schülerlärms. 

Jetzt ist alles anders, Verkehrsmittel auch voll mit Schülern, aber Ruhe wie auf einen Friedhof. Jeder start und hakt auf seinem Smartphone rum. 

Früher war Hausarrest die Strafe. Jetzt ist es umgekehrt. Strafe ist Hausverbot mit Laptop und Abnahme des Handys. Kids müssen auch im Sommer raus auf die Straße, trotz Hautkrebsgefahrs wegen Ozonlochs. Naja müssen halt unter einen Baum Schatten suchen. Ach ja Bäume gibt es noch, obwohl nach Robin Hood es keinen einzigen mehr geben dürfte. Panikmache.

Genauso der Klimawandel, Schmarren, im Winter ist es immer noch kalt. Trump hat recht. Nur eine Erfindung der Chinesen um ihre von uns gestohlenen Solarequipment zu verkaufen........

Antwort
von TimeosciIlator, 10
Nein

Die Gesellschaft wird nicht dümmer - sie wird nur immer unwissender...

Antwort
von Trogon, 18
Ja

Vllt doch ja, gerade bei den älteren. Manche sagen schäm dich wenn man SMS erwähnte , wisst scho Sado- maso-s...

Oder App halten sie für die englische Version von Menschenaffen , nur Druckfehler.

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community