Frage von saphy, 45

Umfrage mit 17% Teilnahme repräsentativ?

Hallo, ich habe eine Online-Umfrage durchgeführt: 1300 Leute Mitarbeiter einer Firma angeschrieben und erhielt eine Rücklaufquote von 17%. Damit bin ich grundsätzlich zufrieden, aber ist die Umfrage repräsentativ? Wann wäre sie repräsentativ?

Antwort
von dancefloor55, 16

eigentlich hätte die Firma da dhainter stehen müssen und den Mitarbeitern verdeutlichen, dass sie die Umfrage machen müssen. hatte in meinem Studium auch mal so eine Umfrage gemacht - fast 90% haben hier die umfrage beantwortet.

ob diese Representativ ist ist natürlich Ansischtssache. Es hängt da dann auch davon ab wer das beantwortet hat. z.b. sind es nur Leute zwischen 20-30 dann kaum da alle anderen Altersschichten nicht berücksichtig worden sind. Sind nur Manager antworten dabei und keine vom kleinen Arbeiter? Gerade bei kleinen Stückzahlen kommt es auf die Mischung an, damit die Umfrage representativ ist.

Kommentar von saphy ,

Danke für deine Antwort! 

Die Auswahl erfolgte, dass die angeschriebenen Mitarbeiter nach den Berufsgruppen der prozentuellen Gesamt-Berufsgruppenverteilung erfolgte. Zurück kam eine ähnliche Verteilung. Die Altersklassen sind auch gleichmäßig verteilt.

Also da wurde schon Wert drauf gelegt, nur ist die Rücklaufquote halt 17%.... Und die Umfrage war anonym. Man wusste nicht wer mitgemacht hat und wer nicht.

Das Ergebnis ist aber mMn so wie man es erwarten konnte. Wie kann ich argumentieren, das das Ergebnis repräsentativ ist? :)

Kommentar von dancefloor55 ,

hast du ja schon ;-)


Die Auswahl erfolgte, dass die angeschriebenen Mitarbeiter nach den
Berufsgruppen der prozentuellen Gesamt-Berufsgruppenverteilung erfolgte.
Zurück kam eine ähnliche Verteilung. Die Altersklassen sind auch
gleichmäßig verteilt.




du müsstest halt nur auch daruaf eingehen, wieso die Rücklaufquote so gering war (falls es für ein Studium etc ist)

Kommentar von saphy ,

Ich hab das im Studium für eine Firma gemacht. Warum die Rücklaufquote so gering war, weiß ich ehrlich gesagt nicht. Ich vermute, weil die Mitarbeiter häufig Umfragen bekommen und nicht mehr interessiert sind, diese zu beantworten...

Antwort
von EHECK, 3

hallo Saphy,

wenn Du behaupten willst, dass 17% repräsentativ sein können / sind, solltest Du es beweisen. Ansonsten wird es Dir keiner abnehmen.

In den USA gilt zumeist, dass Du bereits, wenn Du eine Studie zur Förderung einreichen willst, reinschreiben musst, wie Deine Responserate sein wird (wenn sie unter 80% ist, wird es nix mit der Förderung), und welche Aktionen Du planst, um Non-Responder doch noch zu erwischen, bzw welche Untersuchungen Du machst, um zu zeigen, dass Non-Responder NICHT anders sind als Responder.

Das hat ja alles seinen Grund.

Ich würde die Leute nochmal anschreiben (diesmal mit Begleitschreiben der Firma, in welchem auf die Wichtigkeit hingeiweisen wird....).

wünsche viel erfolg

EHECK

Antwort
von Joergi666, 32

der Begriff repräsentativ ist nicht einheitlich definiert. In deinem Fall wäre die Ausschöpfungsquote relevant, siehe: https://de.wikipedia.org/wiki/Aussch%C3%B6pfungsquote

Antwort
von DerBastian90, 37

Mehr als 50 % wären repräsentativ. Aber 17 % ganz gewiss nicht, wenn du es auf diese Mitarbeiter beziehst.

Kommentar von saphy ,

Was ist die Begründung, dass mehr als 50% repräsentativ sind? Gibt es dazu eine Quelle? Danke!

Kommentar von Joergi666 ,

diese Behauptung ist selbstverständlich völliger Unsinn.

Kommentar von dancefloor55 ,

Wikipedia ist os ne besondere Quelle - gib mir ein paar minuten und ich schreib den Text um und da steht dann was anderes drinnen

Kommentar von saphy ,

Auf Wikipedia steht nichts von "über 50% = repräsentativ"

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