Lorry am 27.02.2009 um 17:52 Uhr
Ist das Leben allein durch Schicksal vorbestimmt, oder ist alles was geschieht letztlich Zufall ? Oder sind wir vielleicht alle sogar nur der Traum eines tollwütigen Hundes?

Das Leben wird zum großen Teil von jedem selbst bestimmt. Der Rest ist Schicksal und Zufall.

Ich kann mich mit der Prädestinationslehre einfach nicht anfreunden. Wenn denn unser Leben von Gott, Allah, Manitou, den Aliens oder von wem auch immer vorherbestimmt wäre, warum leben wir dann überhaupt. Das "Ergebnis" unseres Lebens wäre doch schon bekannt, bevor wir zu leben begonnen hätten. Welchen Sinn hätten dann ein solches Leben?

und eigene Hände resultat..

Es ist sicherlich nicht alles Vorbestimmt und wir haben auch die Möglichkeit einiges zu beeinflussen. Aber ich denke (das ist jetzt natürlich philosophisch bis religiös) das ein jeder Mensch gewisse Aufgaben im Leben zu bewältigen hat, die letztendlich auch vorbestimmt sind.

aber dann sollte man etwas daraus machen.

Mausi2584 am 30. September 2009 11:13 Glaub ich nicht!! ;))

Es ist doch egal, wie man es nennt, ob ZUfall oder Schicksal, es kommt wie es kommt.

Bei Dir ist es wohl hervorbestimmt, bei den Dreien zur Auswahl.
Alles mögliche/unmögliche Wahrscheinlichkeiten
Wobei ich mir bei dem "unmöglich" unsicher bin.

Jedenfalls zum großen Teil. Ich habe meinen Traumberuf durch Zufall bekommen und mich durch Fleiß und Qualifizierungen zur Leiterin hochgearbeitet.

Man kann dem Zufall aber noch nachhelfen,indem man bewußt zB. seine Gesundheit ruiniert,und dann eventuell früher stirbt.

Es kann nur vorbestimmt sein bei den Dingen die einem passieren. Positiv oder negativ, einen Sinn ergibt alles. Aber eben erst auf den 2. Blick.

". . .denn Zeit und unvorhergesehenes Geschehen trifft sie alle." (Prediger 9:11)
Wie lieblos und ungerecht wäre es, wenn Gott schon vor unserer Geburt den Lebensweg, den wir einschlagen, vorherbestimmen und uns trotzdem für unser Tun verantwortlich machen würde! Das liegt ihm jedoch fern, denn ‘Gott ist Liebe’ und „Gerechtigkeit sind alle seine Wege“ (1. Johannes 4:8; 5. Mose 32:4). Er hat uns nicht auf der einen Seite die Willensfreiheit gewährt, aber auf der anderen Seite von Anfang an festgelegt, wen er retten und wen er verdammen wird.
Wie die Bibel deutlich zeigt, haben wir es durch unsere Entscheidungen durchaus in der Hand, was aus uns wird. Gott appelliert beispielsweise an Missetäter: „Wendet euch bitte ab, ein jeder von seinem schlechten Weg und von der Schlechtigkeit eurer Handlungen, . . . damit ich euch nicht ins Unglück bringe“ (Jeremia 25:5, 6). Dieser Appell wäre sinnlos, wenn Gott das Schicksal jedes Einzelnen bereits festgelegt hätte. Außerdem heißt es in Gottes Wort: „Bereut daher und kehrt um, damit eure Sünden ausgelöscht werden, sodass Zeiten der Erquickung von der Person Gottes kommen mögen“ (Apostelgeschichte 3:19). Warum sollte Gott Menschen auffordern zu bereuen und umzukehren, wenn er im Voraus wüsste, dass sie an ihrem Geschick absolut nichts ändern können?

Denke ich, aber man weiss ja nie =)

ich denke genauso wie cheiro.
hm,bin mir da selbst nich immer so sicher.teilweise denke ich mir,das mus schicksal gewesen sein und bei anderen dingen denke ich mir.mensch,was ein zufall.tendiere aber meist zum schicksal ; )
Gäbe es Schicksal, müsste ich nicht nach links und rechts schauen, bevor ich über die Straße gehe. Es wäre vorherbestimmt, wenn meine Zeit abgelaufen ist, also könnte ich weder vorher noch nachher sterben.

Weder noch. Was passiert, ist abhängig davon, welche Entscheidungen wir treffen.

Die Vorstellung, dass Gott von allen Entscheidungen der Menschen schon vorher Kenntnis hat, würde als logische Konsequenz beinhalten, dass Gott für alles, was passiert, verantwortlich ist, d.h. auch für Kriege, Leid und Ungerechtigkeit. Gott beantwortet diese Frage eindeutig durch das, was er selbst über sich sagt. Die Bibel sagt, dass „Gott Liebe ist“. Und er „liebt das Recht“. Seine Diener hat er stets ermahnt: „Hasst das Böse, und liebt das Gute“ (1. Johannes 4:8; Psalm 37:28; Amos 5:15). Bei vielen Gelegenheiten legte Gott ihnen ans Herz, einen sittlich und moralisch einwandfreien Lebensweg zu wählen. Als er zum Beispiel mit dem alten Volk Israel einen Bund schloss, ließ er ihnen durch Moses sagen: „Ich nehme heute tatsächlich die Himmel und die Erde als Zeugen gegen euch, dass ich dir Leben und Tod vorgelegt habe, den Segen und den Fluch; und du sollst das Leben wählen, damit du am Leben bleibst, du und deine Nachkommen“ (5. Mose 30:19). Für Gott stand offensichtlich nicht im Voraus fest, welche Wahl der Einzelne treffen würde (Jeremia 38:20). Würde ein gerechter, liebevoller Gott Menschen dazu anhalten, das Rechte zu tun, und ihnen Hoffnungen auf eine Belohnung machen, wenn er wüsste, dass sie von vornherein zum Scheitern verurteilt sind? Nein, das würde er nicht. Das wäre Heuchelei. Gutes oder Schlechtes im Leben ereignet sich also nicht, weil es unabwendbar oder unvermeidlich wäre. „Unvorhergesehenes Geschehen“ (Prediger 9:11) ist sehr oft die Folge von Entscheidungen, die man selbst oder andere getroffen haben — seien es kluge oder unkluge Entscheidungen.

Alles falsch. Man kann tun, was man will, aber Gott wußte das schon vor 6tausend Jahren!

einiges ist sicher schicksal (z.b. dass obama gott sei dank präsident geworden ist), aber der rest (99%) ist meiner meinung nach zufall und können wir somit selbst beinflussen (z.b. welches müsli ich jetzt gleich essen werde^^)!

Das ist die altheiß diskutierte Frage über Determinismus oder Zufall. Ich neige eher zum Determinismus, doch spielt dieser wohl eine so unwesentliche Rolle, dass man durchaus von einem gewissen Zufall sprechen kann.
Gar nicht schlecht dieser Gedankengang!

Vielleicht ist Schicksal die Folge eines Zufalls und deshalb in Bezug auf das Leben beides lediglich die zwei Seiten einer Medaille. ;-))
Gott würfelt nicht (Einstein)