Frage von questionaire04, 333

Umfrage Brexit/Dexit würden Sie als deutscher Bürger aus der EU austreten wollen?

Wären Sie für oder gegen einen Austritt Deutschlands in der EU?

Antwort
von Interesierter, 88
Gegen den Austritt

Nun, Deutschland ist eine Exportnation. Wir exportieren sehr viel mehr, als wir importieren, obwohl Deutschland ein rohstoffarmes Land ist. Der schwache Eurokurs kommt unseren Exporten sehr entgegen.

Durch einen Austritt würde der schrankenlose Warenverkehr behindert, ebenso durch schwankende Wechselkurse. Im Endeffekt würde das bei uns Arbeitsplätze kosten und jeder hätte letztlich weniger im Geldbeutel. 

Ausserdem schafft stetiger Handel Stabilität und verhindert kriegerische Auseinandersetzungen. Schau einfach mal in die Geschichtsbücher und du wirst feststellen, dass unter den EU Mitgliedern vor der EU eigentlich immer irgendwo Krieg geführt wurde. Erst mit der Schaffung der EU wurde die Kriegstreiberei beendet.

Antwort
von clemensw, 154
Gegen den Austritt

Ganz klar dagegen.

Und nicht nur wegen der europäischen Gemeinschaft oder ähnlicher hehrer Ideale.

Der wirtschaftliche Schaden für Deutschland wäre einfach katastrophal.

Die Engländer werden das sehr bald spüren.

Kommentar von Vollstreckerin ,

Was interessiert mich die Wirtschaft in Deutschland, in der einige wenige sehr vioel Profit machen und alle anderen am langen Arm ...?

Ob mit oder ohne Austritt, in der Wirtschaft würde im Wesentlichen alles weiterlaufen, wie bisher. Die Unternehmen wollen dennoch Profit machen und werden sich schon ihre Wege suchen. Das ist mir aber völlig gleichgültig. Ganz im Gegenteil, mit einer schwachen Wirtschaft wäre ich glücklicher. Dann könnte Deutschland nicht soviel Krieg führen und nicht soviele Menschen weltweit ermorden und unterjochen.

Kommentar von clemensw ,

*facepalm*

Schwächere Wirtschaft = Massenentlassungen = höhere Staatskosten = mehr Steuern + Inflation.

Nächstes Mal bitte Hirn einschalten vor dem Tippen.

Expertenantwort
von Unsinkable2, Community-Experte für Politik, 91
Gegen den Austritt

Ganz klar und unzweifelhaft: Nein.

Es gibt zahllose Dinge, die ich an der EU kritisieren kann. Doch es ist nicht eine einzige Sache dabei, die mich die Flinte ins Korn werfen und weinerlich zu Mami rennen lassen würde.

Da hier viele andere gute Gründe schon ausführlich erörtert wurden, greife ich mir einen ganz besonderen heraus, der vielen so selbstverständlich erscheint, dass sie es gar nicht mehr bemerken:

... der gewichtigste Grund überhaupt: 

Solange es die EU gibt, wird innerhalb der EU, also in Europa selbst, Frieden herrschen

Nicht zuletzt auch dank der EU leben wir gerade in einer Ära des Friedens in Europa, die NOCH NIE ZUVOR in der gesamten Geschichte so lang war. 

Und wir sollten das keinesfalls als selbstverständlich betrachten, wie etwa die U30 in Großbritannien die EU als so selbstverständlich sahen, dass viele nicht zum Referendum gingen, weil sie glaubten, dass ein "Exit" nie käme...

Dafür bin ich bereit, einiges zu geben. Dafür bin ich auch bereit, einige meiner Träume aufzugeben. Denn solange Frieden herrscht, kann man jedes andere Problem (und die meisten Probleme der EU sind reine Strukturprobleme, die man - die richtigen Leute an den richtigen Stellen vorausgesetzt - innerhalb weniger Monate lösen kann) auch lösen.

Und solange die Rechtspopulisten im "Nahen Osten der EU", in Frankreich, in Österreich, in der Schweiz und in einigen anderen Teilen Europas derart erstarken, ist die EU als Körperschaft mein einziger fester Garant, dass sie nicht - mal wieder - über die Stränge schlagen.

Die EU - so schlecht und schwach sie auch an vielen Stellen sein mag - ist ein Garant für Frieden und Demokratie in Europa. Sowas gibt man nicht leichtfertig auf...

Kommentar von Interesierter ,

Du weisst, ich bin oft nicht deiner Meinung, aber hier möchte ich dir ausdrücklich zustimmen. Frieden wird bei uns als Selbstverständlichkeit angesehen. Dabei zeigt ein Blick in die Welt, dass Frieden keineswegs selbstverständlich ist und wir alles tun müssen, ihn zu bewahren.

DANKE!

Antwort
von Jonas711, 176
Gegen den Austritt

Die europäische Idee darf nicht so einfach aufgegeben werden. Nichtsdestotrotz muss die EU sich verändern.

Antwort
von Zuko540, 66
Gegen den Austritt

Es gibt zwar viele Dinge in der EU, die unsinnig erscheinen, jedoch gibt es auch sinnvolle Sachen innerhalb der EU.

Jedoch gibt es mehr Vorteile drinnen zu bleiben, man kann im EU-Ausland wohnen, arbeiten und sogar reisen, alles ohne zusätzliche Dinge, wie Aufenthaltsgenehmigung, Arbeitserlaubnis, ect. alleine das ist schon Grund in der EU zu bleiben.

Mit einem Austritt aus der EU wäre das schwierig, gerade die Briten, welche in der EU arbeiten sind über den Brexit auch verärgert was ich auch verstehen kann.

Antwort
von TomRichter, 66
Gegen den Austritt

Von all den Widrigkeiten, die der bösen EU in die Schuhe geschoben werden, ist ein Drittel frei erfunden (http://www.berliner-zeitung.de/politik/europa-die-zehn-absurdesten-eu-mythen-242...) und ein weiteres Drittel (Austerität, TTIP, CETA) von der deutschen Regierung angeschoben, würde also durch einen Austritt auch nicht besser.

Antwort
von CalicoSkies, 43
Gegen den Austritt

Selbstverständlich dagegen.

Außer man will die deutsche Exportwirtschaft ruinieren, denn genau das wäre zwangsmäßige Nachfolge davon :D

Die EU muss reformiert werden, ja - aber sicherlich keinen Austritt.

Antwort
von Sarah18072000, 194
Gegen den Austritt
  • Reisefreiheit innerhalb der EU
  • keine Zölle innerhalb der EU
  • demnächst keine Roaming Gebühren in der EU
  • sozial --> Hilfe für wirtschaftlich schlechtere Länder
  • guter Export und Import --> wirtschaftlich
Kommentar von SiroOne ,

Was nützt Reisefreiheit, wenn man in jeden Land Maut bezahlen muss und dort ständig warten muss? So wirklich lust durch die EU zu fahren hat ja kaum einer, weil es sehr teuer ist.
Roaming Gebühren werden abgeschafft, das hat aber mit der EU nichts zu tun.
Im- und Export hat auch vor der EU prima funktioniert, selbst mit anderen Währungen, heute hat man Computer, die alles blitzschnell ausrechnen können.
Sozial, das ist ja wohl de lächerlichste Grund siehe das arme Griechenland.

Kommentar von Sarah18072000 ,

Erstens muss man nicht für jedes Land eine Maut zahlen. Das muss man meines Erachtens nur in Ländern wie in der Schweiz zahlen, welche sich also nicht in der EU befinden! (Plakette)

dort ständig warten muss? So wirklich lust durch die EU zu fahren hat ja kaum einer, weil es sehr teuer ist.

Was meinst du denn genau damit?!

Die Roaming Gebühren sollen nur in der EU abgeschafft werden. Falls wir Deutschen also die EU verlassen sollten, gäbe es hier Roaming Gebühren. (Quelle: Brennpunkt)

Beim Ex-und Import spielt der Binnenmarkt aber eine sehr große Rolle. Dieser fällt natürlich dann weg.

Den "armen Griechenland" hat die EU ja auch nur schließlich mehrere Milliarden gegeben. Das ist ja wirklich gar nicht sozial und so gut wie nichts! (Achtung: Sarkasmus)

Kommentar von SiroOne ,

Klar, nur weil Griechenland Schulden haben. lässt man die Griechen verhungern, das ist deine Art von Politik, dann brauchen wir nicht weiter zu reden.
Ich weiß vor der EU ging alles reibungslos, sogar besser als mit der EU, jeder weiß, das die armen Länder ihre Währungen vor der EU abwerten konnten, das haben sie getan und ihre Schulden mit den abgewerteten Währung bezahlt und alle waren glücklich aber davon scheinst du EU-Versteher keine Ahnung haben, sonst würdest du nicht für die EU sein.
Alles lief bestens, bis der Euro kam, dann wurde es ein heillosen Chaos.
Davon mal abgesehen gibt es im dem Sinne keine EU, alle EU Länder sind in der Wirtschaft erbitterte Feinde und jeder kämpft für sich, nichts mit Zusammenhalt, nein ruinöser Wettbewerb ist angesagt, siehe die Unternehmensbesteuerung.da gibt es nichts einheitliches, die EU ist eine Fehlkonstruktion und dafür machst du Griechenland verantworlich was völlig falsch ist, weil die dämlichen Finanzminister wollten Griechenland unbedingt dabei haben.


Kommentar von SiroOne ,

Ach so in ganz Europa gibt es die Maut, siehe hier.
http://www.bz-berlin.de/deutschland/halb-europa-meckert-und-kassiert-selbst

Kommentar von Sarah18072000 ,

Ok, dass mit der Maut wusste ich nicht, da es mir beim Reisen eigentlich nie aufgefallen ist.

Aufgrund meines jungen Alters bin ich mit und in der EU aufgewachsen, weshalb ich nicht den Vorher-Nachher-Vergleich besitze. Deshalb bin ich automatisch für die EU. Ich bin mit dem aktuellen System zufrieden und wurde auch so erzogen, es so zu sehen. Ob in der Schule oder im sozialen Umfeld.

In Britannien war es z.B. ja auch so, dass die jungen Leute für den Verbleib in der EU waren.

Natürlich respektiere ich deine Meinung, kann sie aber nicht so gut verstehen.

Kommentar von SiroOne ,

Vieles wird auch unter der Decke gehalten oder vor den Volk vesteckt.
Man muss schon sehr lange forschen um die Dinge zu erkennen, Leuten den es gut geht, die sind sicher gern in der EU aber früher gab es keine EU und es ging mehr Leuten besser, weil mehr Arbeit da war, nicht alles liegt an der EU.
Wenn die Völker merken die EU ist wirklich auf der Seite des Volkes, dann wäre es nie zum Brexit gekommen, Man kann ja nun nicht sagen das die Britten blöde waren, ich würde eher sagen, die Grenze für den Bürger ist nun mal erreicht und wenn man bedenkt, das Völker auch leidensfähig sind, dann hat die ganze Europolitik schon Grenzen überschrieten, die nicht gut für Europa sind.
Schau dir mal das Video an, das sagt einiges aus.
https://www.youtube.com/watch?v=xtcjrPkSsV8

Kommentar von Deamonia ,

na dann erzähl das mal den Spaniern oder Franzosen, die haben überall Maut...

Antwort
von Wolli1960, 59
Gegen den Austritt

Dagegen! Es gibt wahrhaftiger Gott genug an der derzeitigen EU zu kritisieren. Aber eine Exportnation wie Deutschland hätte von einem Austritt nur Nachteile.

Als Grenzlandbewohner (Aachen) wäre ich ja auch persönlich betroffen. Ich bin Mitglied der Generation 50plus und erinnere mich noch gut an Dinge wie Grenzkontrollen und Geldwechsel.

Antwort
von Deamonia, 3
Für den Austritt

Spätestens jetzt, wo die Wallonier eingeknickt sind, und wir Ceta bekommen, ein Horror! 

GB hat sich gerade noch so gerettet..

Antwort
von wfwbinder, 120
Gegen den Austritt

ganz klar darin bleiben.

Der Austritt bringt unkalkulierbare Risiken.

Kommentar von AriZona04 ,

Das Drinbleiben bringt definitiv auch unkalkulierbare Risiken!

Kommentar von Vollstreckerin ,

... und vor allem ist die EU ein aggressives Kriegsbündnis und in ihr brodelt und gedeiht der Nationalismus und Rechtspopulismus. Ist es die Vorstufe zum Faschismus?

Kommentar von wfwbinder ,

wieso ist die EU ein Kriegsbündnis. Es ist ein rein politischer/wirtschaftlicher Zusammenschluss.

Das es in einzelnen Ländern rechtspopulistische Parteien gibt, ist einfach eine Tatsache. Aber die EU hat doch keinerlei aggresive Handlungen gegen andere Staaten im Sinn. 

Antwort
von Kunfilum, 153
Gegen den Austritt

Deutschland würde ohne die EU ernorme Verluste machen.

Kommentar von SiroOne ,

Durch fiat Money wäre das ganz schnell wieder ausgeglichen, nun gut um sowas zu wissen muss man Ahnung haben.

Kommentar von Interesierter ,

Hättest du welche, würdest du diesen Quatsch nicht von dir geben.

Kommentar von SiroOne ,

Du denkst nur an dich und das Land Deutschland denkt nur an sich und lässt andere Länder in die Katastophe rutschen und du sagst oh unsere Versluste, so denken Egomanen.
Deutschland ist ein Exportland und lebt von der EU, das hat als einziges Vorteile, weil die Exportweltmeister, ihren ganzen Plunder in der Welt verkaufen müssen und dafür verschulden sich die EU Staaten enorm, mit den Müll Euro und versinken in Armut und du denkst oh wir haben verlust, nicht mal anzeigen kannst du was für ein Verlust, einfach lächerlich.

Antwort
von Altgardist, 114
Für den Austritt

Dagegen. Mir fehlt vielleicht nötiges fundiertes Wissen zu einigen Aspekten innerhalb der EU. Allerdings sehe ich in der Demokratie das Recht, insbesondere für jedes Volk, das unter ihr lebt - jede Entscheidung zu treffen, welche man für angemessen hält.

Ein Austritt aus der EU wird nicht so einfach durch einige Fürsprecher bewirkt, sondern durch gänzliches Unbehagen innerhalb der Idee.

Die EU wurde als ein idealistisches Bild aufgebaut. Die Völker sollten miteinander arbeiten, aneinander wachsen und sich gegenseitig stützen. Wirtschaftlich, kulturell, politisch - die EU verfehlt allerdings seit Jahren den damaligen angedachten idealistischen Gedanken und hat sich zu einem Kontrollgremium entwickelt, das an Stellen eingreift, die innerpolitisch geregelt werden müssen.

Es hat vorher ohne EU funktioniert. Länder wie Norwegen, die einen Eintritt abgelehnt haben wirtschaften weiterhin normal, der Lebensstandard hat sich dort nicht verändert. Sie behalten ihre Unabhängigkeit gegenüber Mehrheitsentscheidungen anderer Staaten und handeln innerhalb Europas mit ihren Nachbarstaaten.

Einen eigenen Austritt Deutschlands möchte ich nicht kommentieren, allerdings empfinde ich es als scheinheilig, dass ein Mehrheitbeschluss so sehr angefeindet und von den Medien angegriffen wird, wie der des Vereinten Königreichs. Es wird sich zeigen, wie die Zukunft Großbritanniens aussehen wird, aber wie es auch kommt - das Volk hat entschieden und damit hat die Demokratie und die Politik das getan, was sie jedem Bürger als Grundrecht einräumt ... zu wählen in welche Richtung man gehen möchte.

Von diesem Standpunkt aus unterstütze und befürworte ich den Schritt der Briten in eine neue Zukunft und ich glaube fest daran, dass einige überrascht sein werden, wie gut diese funktionieren kann. ;)

 

Kommentar von Unsinkable2 ,

Länder wie Norwegen, die einen Eintritt abgelehnt haben wirtschaften weiterhin normal, der Lebensstandard hat sich dort nicht verändert.

Das liegt aber ironischerweise zu nicht unwesentlichen Teilen daran, dass Norwegen sich an die EU anlehnt (s. Assoziierungsabkommen, Handelsabkommen, etc.). Es ist völlig unklar, was mit Norwegen geschähe, wenn diese Stütze wegbräche.

Die EU wurde als ein idealistisches Bild aufgebaut.

"Die EU" sollte das Lebenswerk des Groß-Kanzlers Kohl werden. Deshalb wurde sie übereilt zusammengeschustert. Und als dann noch als "Ersatz-Lebenswerk" die deutsche Einheit auftauchte, verlor Kohl gänzlich das Interesse an einem soliden Europa-Fundament.

Insofern: Nein. Die EU wurde als Gerüst mitgegeben. Und es ist zwar ein Versagen - vor allem der Parteien -, dass sie bis heute nicht wirklich weiterentwickelt wurde (etwa die Finanzunion, die sich über reines "Wir haben die gleiche Währung" hinaus erstreckt), doch es ist nicht unmöglich, sie zu dem zu formen, was sie einst darstellte.

... allerdings empfinde ich es als scheinheilig, dass ein Mehrheitbeschluss so sehr angefeindet und von den Medien angegriffen wird, wie der des Vereinten Königreichs

Definiere "anfeinden"! Dass man sich überaus besorgt über den Austritt äußert; auch, und gerade, weil man selbst davon betroffen ist, wenn sich vor der eigenen Nase Grenzen schließen, anstatt sich zu öffnen, ist ein "Anfeinden"?

... und ich glaube fest daran, dass einige überrascht sein werden, wie gut diese funktionieren kann. ;)

Dein Wort in Gottes Ohr. Denn das dürfte der Einzige sein, der Großbritannien jetzt noch helfen kann.

Die USA, Kanada und zunehmend auch Australien lehnen es als "völlig unüberlegt" ab. Die EU-Spitze tobt, weil Cameron jetzt auf Verschleppungstaktik setzt.

Und als Krönung steht das Motiv des Referendums: Ein innerparteilicher Machtkampf zwischen Cameron und Johnson wird zu einem europa-weiten Politikum, mit dem sich Millionen Europäer herumschlagen müssen.

... das ist alles andere als eine gute Basis für einen "Neustart".

Kommentar von Altgardist ,

Sachlich argumentiert, aber ich gehe nicht auf eine Diskussion ein. Ich habe meine Meinung niedergeschrieben, auch wenn du einige rahmenlose Gedanken meinerseits proforma kommentiert hast.

Ich denke "Anfeinden" muss man nicht wirklich definieren. Da ein Austritt zu Komplikationen innerhalb der EU führt, halte ich es für logisch, dass Medien von Staaten innerhalb der EU dementsprechend kritisch und abwertend, fast schon panikauffachend auf die Entscheidung reagieren.

Und die Grenzen werden sicherlich nicht geschlossen, sie werden nur innerpolitisch großzügiger kontrolliert. Ich halte das in Anbetracht der großen Flüchtlingsbewegungen für durchaus angemessen.

Aber wie schon angemerkt, wird sich mit der Zukunt zeigen, wer hierbei den weiseren Weg gewählt hat.  

Ich danke dennoch für das produktive Feedback. ;)

Kommentar von Vollstreckerin ,

Was hilft mir das alles, wenn die EU ein Strangulierungsinstrument des deutschen Großkapitals gegen die schwachen Länder des Südens ist, wenn sie ein Kriegstreiberbündnis ist, wenn sie soziale Rechte mit Füßen tritt, was wir anschaulich in Griechenland sehen.

Wenn in Griechenland die Schulen nicht beheizt werden können und oft kein Wasser haben, da steht kein bornierter EU-Fuzzi oder eine Bundeskanzlerin auf, aber wehe es fehlt einer deutschen Bank ein Kleinbetrag ...

In Griechenland leidet die Mehrheit alletr Kinder Hunger, die weit übergroße Mehrheit aller Menschen in Griechenland haben gar keine oder nur noch massiv eingeschränkte Gesundheitsversorgung. Was geschieht, wenn jemand ein sog. Kassenrezept in der Apoithekle vorlegt? Entweder haben wir es gar nicht oder er wird nach Bargeld gefragt - für den Listenpreis!

Was macht ein Diabetiker, wenn er kein Insulin bekommt?

Diese Fatzkes, die heute auf EU machen, sind eben diejenigen, die früher über die DDR gezetert haben. Sie sind ja um ein Vielfaches schlimmer, als das was sie den Verantwortlichen in der DDR vorgeworfen haben. Heuchler und Verbrecher sind es - siehe sich jem,and die vermauerten Außengrenzen an. 

Antwort
von ApfelBirneSalat, 24
Für den Austritt

Aussteigen - und zwar sofort und umgehend - bevor es zu spät ist - dass die EU-Diktatoren jetzt CETA ohne Zustimmung der einzelnen Länder durchboxen will, zeigt, dass wir schon längst keine Demokratie mehr haben unter dem Dach der EU - die Briten haben gerade noch den Absprung geschafft - hoffentlich schaffen wir den auch noch.

https://www.campact.de/ceta-ttip/appell/teilnehmen/?utm_campaign=%2Fceta-ttip%2F...
Kommentar von ApfelBirneSalat ,

Hier ist der richtige Link:

https://www.campact.de/ceta-ttip/appell/5-minuten-info/

Auszug:

Die EU-Kommission möchte dieses Abkommen allein auf europäischer Ebene durchsetzen und die nationalen Parlamente außen vor lassen! Dagegen regt sich Widerstand aus den Mitgliedsstaaten – zu Recht.

Expertenantwort
von ArnoldBentheim, Community-Experte für Politik, 31
Gegen den Austritt

Es gibt keinen vernünftigen Grund für Deutschland, die EU zu verlassen.

MfG

Arnold

Antwort
von KaterKarlo2016, 132
Für den Austritt

Ich bin zwar nicht in Deutschland gemeldet mit meinem Wohnsitz wäre aber für einen Austritt aus der EU.

KaterKarlo2016

Antwort
von ninamann1, 113
Gegen den Austritt

Ganz klar dagegen.

Wir profitieren davon. Reisefreiheit , Zollfreiheit, gut für die Volks Wirtschaft und noch vieles mehr 

Antwort
von Jerrycrafting, 166

Ganz klar gegen. Ich sehe da keinen Vorteil darin, im Gegenteil.

Kommentar von Crack ,

Wie sieht denn "im Gegenteil" aus?
Was also sind die Nachteile?

Kommentar von Jerrycrafting ,

Naja angeblich sind die ja vorallem wegen den Flüchtlingen bzw ausländischen Einwanderern ausgetreten. Und das ist für mich definitiv kein Grund auszutreten. Und was soll es denn sonst für Nachteile geben?

Antwort
von DreiGegengifts, 89
Gegen den Austritt

Warum sollte man sich die einmaligen Vorzüge kaputt machen? Da müsste man schon ein bisschen verrückt sein. Aber ich finde gut dass die Briten die EU verlassen werden. Europa wird daran wachsen.

Antwort
von MIestiec, 115
Gegen den Austritt

Ich wäre außerdem eher für den Gexit :D 

Antwort
von soissesPDF, 84
Für den Austritt

So schnell es irgendgeht.
Der EWR reicht völlig aus https://de.wikipedia.org/wiki/Europ%C3%A4ischer_Wirtschaftsraum
Die EU ist so unsinnig wie ein Kropf.

Kommentar von Interesierter ,

Und du glaubst allen Ernstes, nach einem Austritt Deutschlands würde es diesen noch geben?

Antwort
von berni45146, 91
Gegen den Austritt

Ganz klar gegen den Austritt.

Antwort
von alexklusiv, 123
Für den Austritt

Sollte die EU jemals ihre Unabhängigkeit zurückerlangen, würde ich ihr eine Chance geben. Aber es kann nicht sein, dass wir uns für die expansive terroristische Machtpolitik der USA aufopfern.

Kommentar von Unsinkable2 ,

Frage nicht gelesen? - Hier ging es um die EU, also die Europäische Union; nicht um die NATO (in der die Bundesrepublik, wie übrigens auch Großbritannien, ja trotz des EU-Austritts bliebe).

Im Übrigen glaubst du doch nicht ernsthaft, dass die Transatlantische Brücke sich auflösen würde, nur weil die Bundesrepublik aus der EU austritt?

Und - last but not least - das Druckpotenzial gegen einzelne Staaten ist immer größer, als das gegen eine Staatengemeinschaft.

Antwort
von Diodeicieli, 85
Gegen den Austritt

Gegen Austritt.

Antwort
von habakuk63, 17
Gegen den Austritt

Klare und definitive Antwort, NEIN.

Antwort
von Modem1, 42
Für den Austritt

So wie die jetzige Strategie ist ; Eine Union  und dann diese Kommissare?Nein Danke.Etwas Luft sollte ein Staat noch haben.Bestrafung weil... Der Staat XYZ nicht die Zahl von Flüchtlingen aufnimmt!,Das Beleuchtungsmittel diktiert,Die Watt Zahl des Staubsaugers diktiert.Alles zum Wohle der Energieeinsparung.Riesen LKW erlaubt auf den Straßen weil sie so Umweltfreundlich sind?.Das widerspricht sich Alles.In wichtigen Fragen : Arbeit und Soziales ein Dreck sich kümmert?Dann dieses Geheimabkommen nicht offen legt mit der USA? Dem Volk sind die Hände gebunden.. es geht nur noch um Wirtschaftsinteressen.

Kommentar von Unsinkable2 ,

Das Beleuchtungsmittel diktiert,Die Watt Zahl des Staubsaugers diktiert.Alles zum Wohle der Energieeinsparung.Riesen LKW erlaubt auf den Straßen weil sie so Umweltfreundlich sind?.Das widerspricht sich Alles.

Du spuckst in die falsche Richtung, Modem1. ;)

Die "Riesen-LKW" sind eine Forderung der Transport-Lobby. Die "Watt-Zahl der Staubsauger" ist eine Forderung der Ökostrom-Lobby. Die "Gurken-Krümmung & -Größe" war eine Forderung des COOP-Konzerns. Die "Bananen-Form" war eine Forderung der Handels-Lobby, die andere Anbieter vom Markt haben wollte... 

... nahezu ALLE Entscheidungen der EU sind Realisierungen der Forderungen von reichen und mächtigen Lobbys.

Und sie können das machen, weil CDU, CSU, SPD, FDU und GRÜNE diese Lobbys nicht nur unterstützen, sondern selbst daran partizipieren (beispielsweise, wenn ausgediente Politiker in diese Rollen wechseln, so, wie etwa Schröder, Fischer und von Klaeden, um nur drei Leute aus SPD, GRÜNEN und CDU zu nennen, die heute ihr Geld als Lobbyisten verdienen). 

Wenn dich das also stört, dann verhafte nicht die EU-Politiker, die sich zu orientieren versuchen, und die dabei - ohne jeden Zweifel - weltfremd geworden sind.

Verhafte stattdessen die Parteien, die diesen Klüngel möglich machen! Verhafte sie vor allem WEIL SIE AUCH NACH EINEM AUSTRITT GENAUSO WEITERMACHEN WÜRDEN. (Warum wehren sich unsere Bundestags-Abgeordneten gegen ein Transparenz-Gesetz? Warum wehren sie sich gegen Gesetze, die den maßlosen Lobbyismus, der all die von dir genannten Phänomene hervorbringt?)

Es sind die gleichen Politiker. Es sind die gleichen Parteien. Ein Austritt würde also GAR NICHTS ÄNDERN...

Antwort
von Ifosil, 122
Gegen den Austritt

Ganz klar: Nein.

Antwort
von simonjaehn, 129

Definitiv gegen den Austritt.

Antwort
von AriZona04, 106
Für den Austritt

Delikates Thema. Brisantes Thema gerade bei uns zu Hause! Ich weiß nicht, was man hier schreiben darf und was nicht. Ich explodiere innerlich aufgrund dieses Themas!!

Kommentar von Kunfilum ,

Was wäre denn der Hauptgrund? 

Kommentar von DreiGegengifts ,

Echt? Krass. Mir ist es ziemlich egal. In Großbritannien hat man auch alle Probleme in die EU projiziert und emotionalisiert. Ich will  gar nicht ausschließen, dass die EU auch Probleme bringt. Aber wenn die Briten merken, dass ihre hausgemachten Problemen morgen nicht verschwunden sein werden, ist´s zu spät. Bisschen Schuld sind auch die Politiker - da hat die EU lange Zeit als Sündenbock funktioniert. So musste man sich nicht unangenehmen Fragen stellen.

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