Haaza am 07.07.2008 um 16:15 Uhr
Eigentlich klingt es doch gut, wenn Deutschland in den nächsten Jahren die Atomkraftwerke nach und nach stillegen will. Aber jetzt steht die Bundesrepublik beim G8 Gipfel plötzlich unter Kritik. Besonders die USA sind der Meinung Deutschland würde durch den Atomausstieg die Umwelt schädigen, weil mehr Treibhausgase produziert werden. Dabei sind es ja auch Fabriken, Autofahrer, private Haushalte und Industrien, die Treibhausgase produzieren und diese in einigen Ländern ( USA ?) ungefiltert in die Umwelt blasen
hier ein Artikel zur Aktuellen Diskussion...:
http://nachrichten.t-online.de/c/15/55/34/42/15553442.html
Was ist Eure Meinung???

Solange die sichere Endlagerung (für 10.000 Jahre notwendig!) der hochradioaktiven Abfälle nicht geklärt ist, solange niemand zusichern kann, dass radioaktive Abfälle nicht in die Hände von Terroristen und anderen Spinnern kommen können (so ein Selbstordattentäter mit Atommüll im Sprengstoffgürtel kann eine Großstadt unbewohnbar machen), solange die Diffusion von Deuterium und Tritium aus Kernkraftwerken nicht zuverlässig abgestellt werden kann (daher deutlich mehr Leukämie bei Kindern in der Umgebung von AKW), solange halte ich Atomkraft für eine nicht verantwortbare Hinterlassenschaft an unsere Kinder und Enkel.
mal ehrlich, atomstrom bekommen wir weiterhin! halt bloß aus polen tschechien ukraine frankreich....da doch lieber bei den sicheren anlagen in deutschland bleiben!

...denn es stehen noch nicht genug alternative Energiequellen zur Verfügung, um den Ausfall der KKW-Kapazitäten abzufangen.
Um dann die fehlenden Strommengen zu besorgen, müßte man dann den Atomstrom von den anderen Ländern einkaufen, was dann teurer käme.

Da wir einen recht hohen Sicherheitsstandard haben, die Energiequelle verhältnismäßig umweltfreundlich ist und wir vor allem nicht ausreichende Alternativen haben, sollte man zumindest an Atomenergie festhalten, bis adäquater und bezahlbarer Ersatz gefunden ist!

Zwiespalt!!! Atomenergie ist zwar die sauberste Art Energie zu gewinnen, aber es ist auch die gefährlichste. Alternativen gibt es natürlich genug, aber sind diese wirklich so viel besser als die Atomkraft? Es ist wirklich schwierig sich zu entscheiden, wenn man bedenkt das woanders ganze Täler Überflutet werden oder Wälder für Windkraftwerke gerodet werden, also ich kann mich nicht entscheiden.

Meines Erachtens ist es im Moment die falsche Priorität. Ich würde mir wünschen, wären wir erst einmal unabhängiger vom Ölpreis, zum Beispiel durch Elektroautos und -züge. Dazu braucht es aber soviel Elektrizität und Entwicklungsunterstützung, dass ich den Atomausstieg auf einen späteren Zeitpunkt verschieben würde.
Wenn ich ein Windkraftanlage nach seiner Betriebszeit abbauen Kann, habe ich nur Eisen zu entsorgen. Bei Atomkraft entstehen hochradioaktive Abfälle. Sie werden irgendwo eingelagert bis zum St. Nimmerleinstag. Außerdem wenn solch eine Anlage außer Kontrolle gerät, haben wir ein problem das niemand lösen kann. Es sollte auch endlich mal an Stromsparen gedacht werden. Ein Beispiel wenn jeder nur getaktete kleine Netzteil verwenden würde könnte man 1,5 Kraftwerke abschalten. Diese billig Netzteile setzen fast 40 % nur in Wärme um.
-Radioaktive Abfälle werden unter den Teppich gekehrt -Gefahr eines GAU -Uran geht aus -Uran Beschaffung verursacht Klimagase -Wasserverunreinigung (Algen sterben ab) und,und,und

Unsere Zukunft liegt in erneuerbaren Energien nicht in Atomkraft! Wir müssen auf den Wind, das Wasser und vor allem auf die Sonne setzen! Deshalb:
Unsere Kinder würden in 20 Jahren fragen, ob es auch Landschaften gab, ohne diese vielen Windflügel !
Nein, im Ernst, die Grünen glauben immer noch an den Strom aus der Steckdose.
Die Kohlekraftwerke müssen abgeschafft werden, wegen der Umweltverschmutzung und die AKW auf den neuesten technischen St<and gebracht werden, mit allen möglichen Sicherheitsvorkehrungen.

...es ist egal da jetzt Deutschland ihren Strom von frankreich kaufen wird und der ist zu 80% Atomarstrom.Und der ihre Atomkraftwerke sind um einiges Unsicherer als unsere.
ich mag das Risiko und es bringt mir auch gar nichts wenn Deutschland AKW frei ist und in Frankreich fliegt ein AKW hoch. Die Strahlung lässt sich leider nicht an einem illegalen Grenzübertritt hindern.

Derzeit gibt es zur Atomkraft noch keine echten Alternativen, zumindest in unseren Breitengraden. Im Sonnengürtel der Erde sieht die Sache ganz anders aus, dort wo es durchschnittlich über 300 Sonnentage im Jahr gibt. Besonders in öden Wüstengebieten kann man wirtschaftlich große Solarkraftwerke betreiben. Oder Windkraft, die beste Alternative entlang der Meeresküsten in Form von Off-Shore Windparks, natürlich auch in den Bergen. Die einzige Katastrophe für unseren Planeten sind Kraftwerke basierend auf fossilen Rohstoffen, besonders mit Braun- und Steinkohle. Deshalb plädiere ich gegenwärtig noch zu 100% für moderne und sichere Kernkraftwerke in Europa und im nördlichen Nordamerika (Anm: die Südstaaten der USA liegen im Sonnengürtel, können auf Solar und Wasserkraft umstellen, wo noch nicht geschehen).





Im Endeffekt wir unsere Regierung das machen was Andere uns vormachen.


Es ist eigentlich egal ob der strom aus atomenergie oder braunkohle oder was weiß ich was erzeugt wird. die atomkraftwerke in deutschland sind so sicher, dass eigentlich keine gefahr von ihnen ausgeht.also warum nicht behalten? aber es ist mir eiegntlich egal, denn zum einen kann man als otto normalbürger sowieso nicht mitentscheiden und zum anderen wird der strom immer teurer, egal woraus er erzeugt wird.
was die treibhausgase angeht, so wurde ja bereits wissenschaftlich bestätigt, dass deutschland zu wenig co2 produziert. die luft über deutschland ist so sauber und klar, dass die sonne ohne probleme durchscheinen kann und somit genauso das ozonloch fördert wie heftiger co2 ausstoß.


wir haben die modernsten und sichersten kernkraftanlagen
Ohne dieselbe hätte wir bereits heute die "brille" auf, die dagegen sind, sind wahrscheinlich Brillenträger und merken es deshalb nicht !!!

Alternative Energiequellen fördern. Im privaten Umfeld kann schon heute mit Solar, Erdwärme, usw. eine Verminderung der Abhängigkeit zu den sich in Zukunft stark verteuernden Energien wie Strom, Gas und Öl geschaffen werden. Auch bin ich bei einer Dezentralisierung der Energieversorgung nicht von politischen, Gewinn- oder Machtinteressen der Energieversorger betroffen (->Strom und Gasmonopole)
DH Danke Wolpertinger
Das ist auch meine Meinung, wollte mal sehen, was die Community so denkt... Danke an alle Teilnehmer!!!