vlaardingen am 25.08.2007 um 9:24 Uhr

da würde ich versuchen, auf der seite des statistischen bundesamtes informationen zu finden.
Nach meinem Gefühl hat sich alles verdoppelt. Was man früher für eine DM kaufen konnte, kostet jetzt 1 Euro! Beispiel: Die Pizzen beim Pizzabäcker kosten zwischen 5 und 9 Euro, früher waren es 5 bis 9 DM, Essen im Restaurant: 8 bis 15 Euro, ein Glas Wein: 4 Euro,.., nur wenige Grundnahrungsmittel waren stabil, doch nach der plötzlichen Preiserhöhung von Butter um 50% sehe ich da auch schwarz!

Gefühlt sind die Produkte jetzt in EURO so teuer wie vor der EURO-Umstellung in DM.
Auf jeden Fall schleppe ich immer noch ein Preisgefühl aus den 1980ern mit mir rum und wenn ich nicht auf das Währungssymbol achte, denke ich beim Einkaufen immer: "Ja, kostet noch immer genauso viel wie damals."

Das kann man so nicht sagen, weil es sehr stark differiert. Es gibt zwar einen "statistischen Warenkorb". Da kannst du bei der GfK in Nürnberg die jährliche Preissteigerung erfahren. Das hilft dir aber nur, wenn du dich auch "statistisch" ernährst.
Kaffee z.B. ist heute noch billiger als vor 20 Jahren.
Milchprodukte sind erst jetzt wesentlich im Preis gestiegen. usw. usw.
Knowledge am 25. August 2007 11:58 Deshalb wird der Kaffeepreis ja auch jetzt künstlich verteuert (habe ich gerade in den Nachrichten gehört). Die übliche Alibi-Ausrede ist natürlich "steigende Rohstoff-Preise". Als ob die unmittelbar unbedingt voll (+ Gewinn-Zuschlag) der End-Verbraucher tragen müsste.
es macht keinen Sinn eine Druchschnittsverteuerung wirklich aller Lebensmittel anzugeben. Da müßten ja alle Lebensmittel von allen Geschäften erfaßt sein und das vor und nach der Umstellung. So etwas macht niemand. Wenn dann sind das immer nur Stichproben und die sind individuell und für mich nicht aussagekräftig. Außerdem darf man bei einer solchen Statistik nicht wie es die angeblichen "Experten" gemacht haben und was absolut falsch ist, die Preise kurz vor der Euroumstellung und 4 Jahre danach nehmen, sondern muß die Preise von mindestens 1 Jahr vor der Umstellung nehmen, da die Preise schon damals auf das neue Nieveau angepaßt wurden.
Desweiteren darf man auch nicht den Betrag der Infaltion herausrechnen, was immer gemacht wird um dann zu sagen, daß die Preise Inflationsbereinigt nicht gestiegen seien. Das ist aber Schwachsinn, da eine Inflation je gerade auch durch die Anhebung von Preisen entsteht.
Nimmt man die aktuellen Preise, sind dort die höhere Mehrwertsteuer enthalten, auch wenn bei den meisten Lebensmittel der reduzierte Steuersatz gilt. Dennoch gibt es viele "Lebensmittel" dazu zähle ich nun halt auch Getränke, Kaffee usw. bei denen die Mehrwertsteuer erhöht wurde. Außerdem passen viele Geschäfte die Preise trotzdem an und argumentieren mit erhöhten Ausgaben für Transport und Energie für das ja die höhere Mehrwersteuer gilt. Deshalb müßte man für einen Vergleich die Preise von 1999 und 2006 heranziehen.
Es wird dir aber alles nichts bringen, da in den nächsten Monaten fast alle Preise der Lebensmittel wesentlich stärker ansteigen werden als insgesamt in den letzen 30 Jahren. Das ist so von den Unternehmen gewollt und hat werder etwas mit höheren Energiekosten, erhöhter Nachfrage, höheren Rohstoffpreisen zu tun, sondern ist einfach der Wunsch mehr Gewinn zu erzielen
Die Möhren sind um 100% teurer geworden. Früher habe ich Möhren für 99 Pfennig gekauft, heute bezahle ich für die Möhren 99 Cent. Diesen Preis habe ich mir gemerkt, weil wir ziemlich oft Möhren essen. Aber auch bei anderen Gemüse und auch bei Obst konnte ich feststellen, das oft 1 zu 1 umgerechnet wurde.

Ich habe beim Altkleidersammeln meine alten Jacken durchgeschaut und noch einen Lidl-Einkaufszettel von 2000 gefunden. Demnach sind von 28 Artikeln 5 teurer geworden und 3 preiswerter. Der Rest ist gleich geblieben. Da aber die Sachen teurer geworden sind, die wir am meisten brauchen, oder sog. Luxusart. wie Wein sind, ist so ein Einkauf heute schon um einiges teurer.
Keine Ahnung aber mir kommt es vor als ob es sher viel ist.