Frage von hallolo71, 80

Um was geht es im Buddhismus?

Ich würde mich gerne mal mit dem Thema Buddhismus beschäftigen. Könnt ihr mal in ein paar Sätzen zusammengefasst erklären um was es dabei geht?

Expertenantwort
von Enzylexikon, Community-Experte für Buddhismus & Religion, 18

Ich habe mich in Google schon umgesehen. Ich hätte es nur gerne in ein paar Sätzen zusammengefasst.

Ich bin Buddhist und würde gerne weiterhelfen - allerdings finde ich es fragwürdig, wenn man einerseits behauptet sich mit dem Thema beschäftigen zu wollen, andererseits jedoch eine Zusammenfassung sucht.

Hast du also tatsächlich Interesse an dem Thema, dann wärst du auch an ausführlicheren Erklärungen interessiert. Der Wunsch nach einer Zusammenfassung klingt dagegen ziemlich oberflächlich

Wenn du also konkrete Fragen zum Buddhismus hast, die sich nicht mal eben ergoogeln lassen, helfe ich gerne - Hausaufgaben erledige ich allerdings nicht.

Kommentar von hallolo71 ,

Nein ich frage nicht wegen irgentwelchen Schulaufgaben. Es kommt halt ziemlich viel raus wenn man bei google "Buddhismus" eingibt und ich hätte es gerne in ein paar Sätzen erklärt bekommen. Da ich mich dafür interessiere und gerne mal etwas näher zu dem Thema gebracht werden würde.

Kommentar von Enzylexikon ,

Der Buddhismus besteht aus folgenden Elementen

  • Es gibt keine Lehre über Gott
  • Die Existenz eines ewigen Selbst wird verneint
  • Metaphysische Fragen gelten als unbeantwortbar
  • Alle unsere Handlungen wirken sich auf uns aus (Karma)
  • Das Leben ist grundsätzlich leidvoll
  • Die Vorstellung des "Ich" ist illusorisch
  • Die Wiedergeburt ist Teil des Leidens
  • Der Buddha lehrt den Weg aus dem Leidenskreislauf
  • Jeder muss diesen Weg selber gehen
  • Wichtigstes Element hierfür ist die Meditation
  • Regeln sollen den Weg erleichtern, da sie Orientierung bieten
  • Regeln sollen nicht blind geglaubt, sondern hinterfragt werden
  • Es gibt keine Amtskirche mit Oberhaupt aller Buddhisten

Das Ziel ist das endgültige Verlöschen der individuellen Existenz und das Ausscheiden aus dem Kreislauf der Wiedergeburten. Dieser Zustand wird "Parinirvana" genannt.

Darüber hinaus gibt es folgende wichtige Punkte

  • Der Buddhismus besteht aus verschiedenen Traditionen
  • Die drei Hauptlinien sind Theravada, Mahayana und Vajrayana
  • Im Theravada ist die eigene Befreiung das wichtigste Ziel
  • Im Mahayana steht die Hilfe anderer Wesen im Mittelpunkt
  • Im Vajrayana werden komplexe Bewusstseinsübungen genutzt
  • Die verschiedenen Lehren haben alle die gleiche Grundlage
  • Jeder Mensch kann so den für ihn besten Weg wählen
  • Neben dem historischen Buddha gibt es weitere Helfer
  • Die Unterweisung durch einen Lehrer wird empfohlen
  • Kritisches Hinterfragen aller Lehren wird empfohlen
  • Statt der Taufe gibt es das Bekenntnis zu Buddha, seiner Lehre und der buddhistischen Gemeinschaft
Kommentar von Papabaer29 ,

Hilfreichste Antwort!

Antwort
von MsShellRay, 31

Es geht vorallem darum, sich von dem ständigen Kreislauf von Tod und Wiedergeburt zu befreien. Sein Handeln und Denken im Alltag so einzusetzen, dass man sozusagen "frei" von Karma ist. Also dass man niemandem etwas schlechtes tut, das Leiden verstehtehen, akzeptieren und ertragen kann. Auch geht es darum, zu verstehen, dass Menschen aus früheren Erfahrungen heraus handeln und sich selbst von solchen Handlungsweisen zu befreien.

Im Buddhismus sieht man sich als Teil vom grossen Ganzen und empfindet dementsprechend auch Mitgefühl für alle Lebewesen. 

Es gibt keinen Gott im Buddhismus (also nicht diesen einen Gott). Vielmehr geht es darum, in jedem Menschen und Lebewesen das "göttliche" zu sehen. Also zu sehen, dass jeder Mensch grundsätzlich gut und rein geboren wurde, dies aber durch Erfahrungen oft nicht sofort erkennbar ist.

Antwort
von Spuky7, 35

Man versucht, Erleuchtung zu erlangen, um den ewigen Kreislauf von Wiedergeburten zu entrinnen und diesen zu beenden. Das heißt man möchte nicht mehr unzählige Male wiedergeboren werden, sondern davon "erlöst" werden. Das nennt man dann den Zustand des Nirvana. Dazu muss man die buddhistische Lehre befolgen und einen Lama ( Lehrer) haben. Buddha soll das angeblich geschafft haben. Man folgt ihm also nach, um es ebenso zu erreichen.

Kommentar von Spuky7 ,

Es geht darum, dem Leid zu entkommen, es zu beenden, weil jedes Leben nicht ohne Leid abläuft. Da gibt es die Krankheit, den Tod usw. Und dann stelle man sich vor, du musst unendlich viele Male leben und somit auch leiden. Das ist die buddhistische Sorge. die die Suche nach Erleuchtung forciert.

Antwort
von luggels, 4

Was lehrt der Buddha?

In M63 steht es mit seinen eigenen Worten:

Was aber hab' ich mitgeteilt?


'Das ist das Leiden',
'Das ist die Leidensentwicklung'
'Das ist die Leidensauflösung'
'Das ist Leidensauflösung führende Pfad'


Antwort
von ITSmeJA, 20

   schau dir das an,er erklärt es einfach am besten.

Antwort
von urkss, 29

Bei solchen Fragen ist es immer wieder erstaunlich, dass das vermeintliche Interesse noch nicht mal zum Benutzen einer Suchmaschine reicht.

Kommentar von hallolo71 ,

Ich habe mich in Google schon umgesehen. Ich hätte es nur gerne in ein paar Sätzen zusammengefasst.

Antwort
von nowka20, 11

da muß man sich mit dem 8-gliedrigen pfad des buddha beschäftigen

Antwort
von Deichgoettin, 24

Google - das Netz ist voll Informationen.

Kommentar von hallolo71 ,

Ich habe mich in Google schon umgesehen. Ich hätte es nur gerne in ein paar Sätzen zusammengefasst.

Antwort
von Papabaer29, 18

Der Budhismus hat vieles vom Diskordianismus übernommen.

Daher sind sich beide Religionenziemlich ähnlich. Das meiste was für den Diskordianismus gilt gilt auch für den Budhismus und umgekehrt.

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