Frage von Chavez2012, 121

Um viel Prozent sinkt die Gebärfähigkeit einer Frau nach einer Abtreibung?

Siehe Frage!

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von DundF, 55

Mit Zahlen kann ich Dir nicht antworten. Denn wenn durch die Abtreibung die Gebärmutter entfernt werden muß, dann liegt die  Möglichkeit kein Kind mehr zu bekommen bei 100%. Aber es kann auch nur zu Verletzungen der Gebärmuter und der Eileiter kommen oder deren Vernarbung. Und da sinkt dann die Möglichkeit einer Schwangerschaft.

Auch kann  durch die gewaltsame Öffnung des Muttermundes bei späteren Schwangerschaften zu Frühschwangerschaften und Fehlgeburten kommen.

Wenn Du rein generell in Deinem Leben Kinder willst, dann nimm dieses Kind, Du weißt nicht welche Chancen Dir das Leben noch gibt.

Kommentar von Chavez2012 ,

Bin weder schwanger noch jemand den ich kenne. Die Frage hab ich aus Interesse gestellt. Bin aber prinzipiell gegen das Abtreiben

Antwort
von Deamonia, 27

Um 0 Prozent, eine Geburt ist weitaus gefährlicher als eine Abtreibung, das Risiko nach einer Geburt unfruchtbar zu werden ist etwa 10x höher als bei einer Abtreibung (Immerhin, ein Kind hat man dann ;) )

Ach und ebenso steigt das Risiko einer Frühgeburt bei einer Schwangerschaft ebenfalls um unfassbare 0%

Antwort
von Neapelgelb, 78

um 0 Prozent.

Ein Risiko auf Unfruchtbarkeit besteht nur, wenn es zu einer Infektion kommt. Das Risiko, durch Geschlechtskrakheiten z.B. unfruchtbar zu werden int viel höher. Von daher macht es Sinn, zu verhüten und sich zu schützen. Dann gibts keine ungewollten Schangerschaften und auch keine Infektionen.

Antwort
von noname68, 48

das hatte früher zu zeiten der "engelmacher" eine bedeutung, mit moderner medizinischer behandlung ist das nur ein ganz geringes risiko für die fruchtbarkeit einer frau

Antwort
von mikke95, 71

Gar nicht, wenn die Abtreibung fachgerecht durchgeführt wurde. Allerdings muss eine Frau nach einer Ausschabung mindestens 6 Monate warten, bevor sie wieder schwanger wird, damit sich die Gebärmutterschleimhaut regenerieren kann.

Antwort
von Reanne, 52

Gar nicht, wenn es sich um eine gesunde Frau handelt.

Antwort
von Laliluuuuuh, 36

Ich kenne zwei Frauen die Abgetrieben haben, eine davon hat ab Kinderwunsch ca. 6 Jahre gebraucht schwanger zu werden und die zweite versucht es auch schon etwa seit 8-10 Jahre und hat bis heute noch kein Kind auf die Welt gebracht. 

Deshalb vermute ich das es mit der Abtreibung schon was zu tun haben könnte.

Antwort
von Ginalolofrigida, 48

Null, niente. Es gibt keinen Zusammenhang zwischen Abtreibung und Fruchtbarkeit bei Frauen in westlichen Ländern. Trotz der guten medizinischen Versorgung sind die Risiken einer Geburt ganz reel und können nie auf eine ähnliche Ungefährlichkeit gebracht werden.

Antwort
von Tragosso, 53

Im Normalfall überhaupt nicht, wenn nichts schiefgeht.

Antwort
von armeskaenguru, 20

Hallo

Eine Abtreibung hat heute keinen nachweisbaren Einfluss auf die Gebärfähigkeit. Man kann wieder schwanger werden.

Bist Du denn selbst schwanger und stehst vor dieser Entscheidung?

Freundlichen Gruss

tm

Antwort
von Deichgoettin, 38

Die Zeit der "Engelmacher" ist vorbei.
Also: 0%

Antwort
von carn112004, 50

Die Frage ist schlecht formuliert.

Denn was eigentlich passiert ist, ist, dass bei Abtreibungen bei denen es zu keinen Komplikationen (*) kommt, die Fruchtbarkeit nicht messbar verändert ist.

Und bei dem relativ kleinen Teil der Abtreibungen bei denen es Komplikationen gibt, kann es zu einer Verringerung der Fruchtbarkeit kommen (genau genommen wohl zu einer geringeren Wahrscheinlichkeit einer erfolgreichen Einnistung aufgrund von Verletzungen und Vernarbungen der Gebärmutter) oder auch zur Unfruchtbarkeit kommen.

"relativ kleinen Teil" ist ziemlich schwer anzugeben, da die beiden sich um Abtreibung streitenden Fraktionen jeweils ein Interesse haben, die Zahlen in ihrer gewünschten Richtung zu "schönen".

Aber sowas wie jede 50. bis 200. Abtreibung Komplikationen ist nicht völlig unrealistisch; hängt auch von der Fachkenntnis des Abtreibers ab.

Die anderen Leute, die hier 0% gepostet haben, kannst du getrost ignorieren, denn jeder medizinischer Eingriff hat Risiken; wer also 0% angibt, ist nicht ernst zu nehmen.

(* abgesehen von der üblichen Komplikation, dass ein unschuldiger und wehrloser ungeborener Mensch getötet wurde)

Kommentar von Ginalolofrigida ,

* abgesehen von der Komplikation, dass nur bei uns im Westen zwischen 3 und 10 sicherlich schuldige und wehrhafte Frauen bei der Geburt ihr Leben lassen, ist das Komplikationsrisiko bei Abtreibungen fast ein Segen.

Kommentar von carn112004 ,

Wenn nach den Risiken einer Abtreibung gefragt werde, versuche ich in der Antwort zu sagen, was die Risiken einer Abtreibung sind.

Gehts um die Risiken einer Geburt, dann sag ich halt da was dazu.

Gehts um den Vergleich der Risiken, dann vergleicht man halt.

Aber man beantwortet am besten immer auch die gestellte Frage. Und ändert sie nicht so ab, dass man eine Antwort geben kann, die einem besser passt.

Abgesehen davon fehlt die Info zwischen 3 und 10 von was?

Von 100000 Lebendgeburten, denke ich. Das Risiko bei einer Geburt zu sterben ist also 1 zu 10000 oder geringer.

https://de.wikipedia.org/wiki/Schwangerschaftsabbruch#Komplikationsrate_des_Eing...

"Legale Schwangerschaftsabbrüche, die in Industriestaaten unter guten klinischen Bedingungen durchgeführt werden, gehören zu den sichersten medizinischen Eingriffen.[20] In den USA betrug in den Jahren 1998–2005 die Müttersterblichkeit

nach Schwangerschaftsabbrüchen etwa 0,6 pro 100.000 Eingriffen, somit
ist ein Schwangerschaftsabbruch ungefähr 14 Mal sicherer als eine Geburt
(8,8 Todesfälle pro 100.000 Lebendgeburten).[21] Die Sterblichkeit nimmt mit der Schwangerschaftsdauer zu.[22]"

Sterblichkeitsrisiko bei Abtreibung etwa Faktor 10 geringer. (Und, spannende Frage: Warum habe ich das verschwiegen? Weil nach den Risiken für die Fruchtbarkeit aufgrund von Abtreibung gefragt war; nicht nach der Sterblichkeit oder Sterblichkeit im Vergleich mit Sterblichkeit Geburt)

"Ernste Frühkomplikationen (wie Perforationen, schwere Infektionen,
starker Blutverlust) kommen bei Abbrüchen bis zur 14. SSW in weniger als
1 Prozent der Fälle vor.[23]"

Meine Angabe oben, dass es etwa 1 zu 50 bis 1 zu 200 Risiko von Komplikationen gibt, die die Fruchtbarkeit beeinträchtigen kommt also etwa hin.

Und ja, bei Geburt gibts auch ein Risiko für anschliessende Unfruchtbarkeit was auch so im 1 zu 100 bis 1 zu 1000 Bereich liegen kann.

Kommentar von LouPing ,

Hey carn112004

(* abgesehen von der üblichen Komplikation, dass ein unschuldiger und wehrloser ungeborener Mensch getötet wurde)

An der Stelle entsprechen zu urteilen halte ich für unangemessen. Jede Frau hat ganz sicher Gründe und somit auch das Recht zu entscheiden.Wir sollten das grundsätzlich entsprechend zur Kenntnis nehmen. 

Ich bin mir sicher-keine Frau macht es sich mit der Entscheidung eine Sw abzubrechen leicht, die seelischen Folgen sind oft quälend und begleiten ein Leben lang. 

Hey Chavez2012

Ich denke deine Frage lässt sich so nicht zuverlässig beantworten. 

Die Risiken wurde bereits genannt, hinzu kommen auf jeden Fall noch die seelischen Wunden. 

Kommentar von carn112004 ,

Es ist kein Urteil sondern eine Tatsache.

Für ein Urteil müsste ich irgendeine wertende Aussage über entsprechende Frauen machen; habe ich aber nicht gemacht.

Kommentar von WelleErdball ,

Was für eine Tatsache? In dem frühen Stadium der Schwangerschaft geht es nicht um einen wehrlosen Menschen sondern um einen Zellklumpen bzw. ab der 8. Woche um einen Fötus der weder Schmerzen empfindet, noch überlebensfähig ist, noch Hirnströme messbar sind.

Kommentar von carn112004 ,

Es handelt sich, obwohl das ungeborene keine Schmerzen empfinden kann und es noch keine voll funktionsfähigen Organe hat, um ein lebendes Exemplar der Spezies Mensch, denn es ist ein Lebewesen und gehört anhand der DNA offensichtlich zur Spezies Mensch.

Ferner hat es Menschenwürde nach Art. 1 Abs. 1 GG und das Recht auf Leben nach Art. 2 Abs. 2 GG (siehe Urteil Schwangerschaftsabbruch II, BVerfG).

Ein lebendes Exemplar der Spezies Mensch mit der Menschenwürde und dem Recht auf Leben kann nichts anderes sein als ein Mensch; vielleicht wesentlich verschieden zu einem geborenen Menschen, aber trotzdem ein Mensch.

Und unschuldig und wehrlos ist aufgrund der üblichen Definition dieser Begriffe auch gegeben.

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