Frage von leoquestiongoon, 64

Um die Ecke gedacht die ZEIT?

Hallo, mache schon seit drei Tagen ein paar Rätsel um die Ecke gedacht. Lese sonst die Zeit nur online, bin über das Zeit Magazin, das ein bekannter mitgebracht hat, darauf gestoßen.

Nur ich brauche so ewig lange für ein Um die Ecke gedacht. Ungefähr 2-3 Stunden. Mir fällt es besonders schwer, weil ich frischer Abiturient bin, und deswegen viele Zitate und vieles aus der Literatur, bzw. jüngeren Geschichte einfach nicht kenne. Auch wenn ich schon 2-3 von 7 Buchstaben habe, fällt mir das Wort nicht ein.

Ist das normal oder was kann ich tuen um die Rätsel besser hinzukriegen??

Antwort
von LiloB, 27

kein Wunder, denn dieses "um-die-Ecke-denken" ist eine doppelte Gehirnleistung. Die man aber durchaus trainieren kann. Nach einigen Jahren wiederholen sich sogar einige Begriffe,- und einiges setzt einfach eine große Allgemeinbildung voraus. Mit anderen Worten; weitermachen, auch die Lösungen, die bei anderen um-die-Ecke-Rätseln in Spiegelschrift auf der letzten Seite angeboten sind, durchlesen. Das schult - man erinnert sich an einiges . Und genau das ist der Sinn der Sache. Wenn Du es kannst, wirst Du nicht mehr davon loskommen.

Expertenantwort
von DepravedGirl, Community-Experte für Mathematik, 45

1.) Wissen ansammeln

2.) Angesammeltes Wissen anwenden

3.) Übung macht den Meister

Kommentar von kreisfoermig ,

Übung macht nicht Meister—der ist unvollständig. Richtiger ist: „perfekte“ Übung macht den Meister! ; )

Kommentar von DepravedGirl ,

Ok

Was ist für dich perfekte Übung, kann man das beschreiben, definieren ?

Kommentar von kreisfoermig ,

man kann mindestens unzulängliche Übungen beschreiben ; ) Z. B.

  • nicht regelmäßig genug, damit man wirklich vertraut mit dem Stoff wird;
  • nicht verinnerlicht, sodass man ständig auf Autoritäten angewiesen ist und nicht in der Lage ist, selbstständig sich des Wissens zu bedienen
  • nicht in der Lage, die Resultate bzw. die Lehre herzuleiten (nur wichtig in manchen Fächern)
  • unstrukturiert/willkürlich/ohne sorgfältigen Umgang mit dem Stoff bzw. evtl. die Zeichensprache/Begriffe/usw.;
  • man setzt sich ohne genug Mut/Eifer mit dem Stoff auseinander (quasi: man hat ein Übermaß an Sorgfalt, sodass er Angst hat, überhaupt etwas auszuprobieren, was „nicht schon dran war“—viele Schüler sagen: „Aber, das hatten wir nicht.“ Das ist die schlechteste Haltung der Welt und schon Voraussetzung dafür, niemals imstande zu sein, selbstständig denken zu können.)
  • hören ohne zuzuhören / das Sinngemäße bzgl. Lesen/Nachmachen — bzw. quasi halbherzig/unbewusstes/unaufmerksames Lernen;
  • usw.

Vermeidet man diese bzw. macht man das komplette Gegenteil davon, so ist man auf einem richtigen Weg zur besseren Übung. Natürlich ist die Liste oben nicht vollständig.

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Ups, sorry, ich beziehe mich auf etwas anderes hier!

Kommentar von DepravedGirl ,

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