Frage von aedudc, 16

Ulmenkantholz zum Bogenbau geeignet?

Ich habe aus einem Stamm Ulme (sprödes kernholz) ein Kantholz zurecht gesägt und will es Hobeln. Ich möchte den Rücken abflachen (Decrowning) bei dem Verfahren werden die Jahresringe am Rücken nicht berücksichtigt.

Nun hab ich das gleiche auch an den Seiten gemacht also den faserverlauf/Krümmung ignoriert. Das Kantholz hat stehende Ringe.

Meine Frage: war das richtig so? Ich möchte noch ein backing drauf machen deswegen der abgeflachte rücken . Aber da ich das seitlich genauso gemacht habe kann was passieren trotz backing? Ich habe das öfter gesehen das solche Bögen aus 2 schichten also backing und hauptmaterial gemacht wird.

Danke schonmal!

Ps. Fletchers corner kenne ich möchte ich aber derzeit nicht nutzen

Antwort
von Werdande, 9

Rüster ist grundsätzlich ein sehr gutes Bogenholz. Bei meinem ersten Versuch habe ich die Jahrringe auch  ignoriert. Ergebnis war ein gebrochner Bogen, allerdings ohne Backing. Was meinst du mit " die Jahrringe seitlich ignorieren"?

Kommentar von aedudc ,

Ich meine damit , das die Seiten vom Brett gerade sind und dem faserverlauf nicht gefolgt wurde. Also der Rücken und Bogenbauch sind ebenfalls komplett gerade gehobelt sprich wirklich win von allen seiten gehobeltes kantholz mit liegenden Ringen. Verstehst du was ich meine?

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