Frage von shninaan, 51

UHC-Filter?

Ich habe vor mir morgen ein Teleskop zu kaufen (200/1000mm Newton) und ich würde mir gerne noch einen UHC-Filter besorgen..
Jedoch weiß ich nicht genau welchen ich nehmen soll und ob dieser 1,25" oder 2" haben sollte
Und noch eine Frage: Ist ein UHC-Filter oder doch ein OIII-Filter besser?
Danke im Voraus :)

Antwort
von Grautvornix16, 31

Na, du bist aber fix.

Schau hier: http://www.astronomie.de/technik/kleine-filterkunde/uhc-filter/  ;-)

Wenn der Okularauszug deines Teleskops auf 2" ausgelegt ist, was ich annehme, dann bleib bei deinem Equipment bei dieser Größe. 2" liefern deutlich bessere Beobachtungsmöglichkeiten.

Gruß


Kommentar von Grautvornix16 ,

Vielleicht hier noch 1 / 2 Tips:

- http://www.astrotreff-deep-sky.de/ATDS_postst6743_Welcher-OIII-Filter-ist-der-Ri...

- https://de.wikipedia.org/wiki/UHC-Filter

Ich würde mit einem UHC beginnen. Der ist nicht ganz so "aggressiv" wie der O III. Und wenn du dann auch mit der Astrofotografie und dem von dir verwendeten Kameratyp vertrauter geworden bist kann man ja als nächste Stufe das "O III-Experiment" starten usw. usw.

Kommentar von shninaan ,

Oke dankeschön :)

Kommentar von shninaan ,

Ich hab nur noch eine Frage:
Ist vielleicht das Teleskop Skywatcher Dobson N 200/1200 Skyliner Classic DOB doch besser als das was ich mir ausgesucht habe?

Kommentar von Grautvornix16 ,

Also ich möchte keinen Glaubenskrieg auslösen. Es gibt glühende Dobsonverehrer. Ich würde es aber auf keinen Fall tun. Dobson sind seit einiger Zeit sehr in Mode gekommen weil sie sehr günstig herzustellen sind und deshalb mit guten Gewinnmarchen für den Handel und trotzdem noch zu "akzeptablen" Preisen große Öffnungen (12-16") anbieten können. Die Spiegelqualität ist dafür oft "lausig" (Größe alleine macht es eben auch nicht). Wirklich große Öffnungen mit qualitativ akzeptabler Optik , die eine Direktbeobachtung sinnvoll und machbar machen sind  auch sehr schnell im höheren 4-stelligen Eurobereich.Aufgrund der dann bestehenden Größe der Spiegel entsteht dann auch ein entsprechendes Gewicht, dass durch Gitterrohr- und Flextube-Bauweise teilweise kompensiert werden sollte. Dem Braten würde ich schon aus Gründen des absehbaren Justageproblems und -aufwandes nicht trauen.(auch ein klassischer Newton muß ab und zu justiert werden aber das ist schnell eingeübt). -  In der Regel wurden die Dobsons aber gerne als einfache Direkt-Beobachtungsgeräte auf der "grünen Wiese" genutzt, da sie aufgrund eines Bausatzprinzips und einem Sockel ("Rockerbox") mit einfacher Dreh- und Kippmechanik auch mit großen Öffnungen leichter zu transportieren waren. Das war eigentlich schon alles. Am Ende sind Dobsons aber auch nur Newtons - in meinen Augen jedoch die schlechteren. Sie haben aus meiner Sicht jedoch erhebliche Nachteile und wenn ich mittlerweile angebotene "Dobson" mit "Normaltubus" sehe kann ich auch gleich beim erprobten Bauprinzip eines 8"-Newton mit ganz anderen Ausbau- und Funktionsperspektiven bleiben. Insbesondere wenn meine Perspektive die systematische Astrofotografie ist werde ich mit einem Dobson Tränen in den Augen haben wenn ich andere mit der nachgeführten paralaktischen EQ-Montierung sehe. Und am Ende übertrifft die Astrofotografie ohnehin jede mögliche Option der Direktbeobachtung im Rahmen bezahlbarer Amateurastronomie.

Bleib bei deinem Newton, da kannst du nichts falsch machen und hast alle Perspektiven zur vollen Erschließung deines Hobbys von vornherein zusammen.

PS: Es hat schon Gründe warum Astrofotografen lieber Geld für eine hochpräzise paralaktische Montierung als für 2" mehr Spiegeldurchmesser ausgeben. Und in 5-10 Jahren kannst du dir ja vielleicht einen 10" oder 12" Newton-Tubus mit einer EQ 6 Montierung anschaffen / leisten. Aber bis dahin hast du mit deinem Newton, einer EQ 5 Montierung (elektr. Nachführung) und dem entsprechenden Grundequipment für Astrofotografie alles, um das Sammeln von Erfahrungen mit Freude am Machen zu kombinieren und in das Hobby hineinzuwachsen.

Zum Thema Dobson vielleicht das hier noch:

http://forum.astronomie.de/phpapps/ubbthreads/ubbthreads.php/topics/1016463/Skyw...

Gruß

Kommentar von Grautvornix16 ,

Hier aber vielleicht nochmal ein generelles Für-und Wider zum Thema "Dobson" bei welchem ich jedoch nicht jede Ansicht teilen würde. Zudem bin ich ohnehin kein Freund komplexer GoTo-Systeme bei welchen ich eigentlich schon nicht mehr aus meinem Zimmer muß. Das ist für mich ferngesteuerte Fotofrafie aber von Astronomie erfahre ich dabei m. E. herzlich wenig. Diese sind aber bei einem Dobson schon eigentlich ein "MUSS". Das ist fast so wie ein Fotograf, der seine Kamera und Systemzusammenhänge nicht mehr verstehen und seine Motive nicht mehr selbst suchen und erschließen muß sondern nur noch in eine intelligente Drohne eingibt damit er zuhause bleiben kann.

https://de.wikipedia.org/wiki/Dobson-Teleskop

Kommentar von shninaan ,

Oke dann bleib ich beim Newton Teleskop
Danke!! :))

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