Frage von Denise1993i, 32

Übt jemand den Beruf Operationstechnische Assistentin oder Anästhesietechnische Assistentin aus?

Ich würde gerne wissen ob der Op ein Arbeitsplatz fürs Leben ist? Da die Op Zeiten immer straffer werden frage ich mich ob man sich in diesem Beruf oder allgemein im Op selbst "krank" arbeitet? Und wie gefällt euch dieser Beruf?

Antwort
von OoJooJooO, 19

Ja, ich bin OTA.
Also alles in allem ist es ein schöner Beruf. Anstrengend, viel zu arbeiten (Schicht, Wochenende, Nacht) und man muss ein dickes Fell haben, aber trotzdem liebe ich diesen Beruf. Je nachdem, wie groß die Klinik ist, in der du die Ausbildung machst, wirst du viel über den Körper lernen und auch ziemlich interessante Dinge sehen.
Am schönsten ist es, wenn du Kaiserschnitte ("Sectios") instrumentierst, denn da bringt man ein neues Leben auf die Welt :)

Aber: du musst sowohl Blut, offene Brüche, und offene Körperhöhlen wie auch nackte Menschen ertragen können 😉

Kommentar von Denise1993i ,

ich war mir nur nicht sicher ob der psychische und physische stress einen selbst irgendwann krank  macht. Hab auch schon ein Praktikum gemacht war sehr begeistert! allerdings ist ein Praktikum eben was anderes als das ganze Leben im Op zu arbeiten. Ich hab auch schon von Mitarbeitern gehört sie würden lieber ins Büro und sich dort ein einfacheres Leben machen ...

Kommentar von Denise1993i ,

Und was meinst du mit viel arbeiten, man arbeitet doch auch nicht länger als 40 Std/Woche oder ?

Kommentar von OoJooJooO ,

40 std die Woche stimmt, allerdings hast du Dienstzeiten, Nachtbereitschaft, Spät- und Rufdienste... Verabschiede dich von viel Freizeit, denn wenn die anderen feiern bist du in der Arbeit und hast Dienst...
Aber ich mag den Job :)
Klar ist ein Bürojob leichter als der Job, aber ich glaube, wenn es dir wirklich Spaß macht wirst du nichts anderes machen wollen.

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