Überweisungsdatenträger bezahlen, wird bei strafzetteln etwas per Post geschickt?

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2 Antworten

Hallo vinnovinnovinno,

für das Befahren der Fußgängerzone sieht der Bußgeldkatalog ein Verwarnungsgeld von 15,00 Euro vor. Von dem Beamten der Dich kontrolliert hat, hast Du einen entsprechenden Überweisungsträger erhalten.

Auf dem Überweisungsträger ist auch eine Frist eingetragen, in der Du das Verwarnungsgeld zahlen kannst. Bei fristgerechter Zahlung hat sich die Angelegenheit für Dich erledigt.

Gesondert Post erhältst Du nicht nach Hause geschickt.

Hältst Du die Frist, die in der Regel eine Woche beträgt allerdings nicht ein, wird Dir per Post ein Bußgeldbescheid zugesendet, der laut bundeseinheitlichen Tatbestandskatalog folgenden Inhalt hat:

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Tatbestandsnummer: 141169

Tatvorwurf: Sie benutzten als Radfahrer den Fußgängerbereich, obwohl dieser für Sie durch Zeichen 239/242.1, 242.2 *) gesperrt war.

Ordnungswidrigkeit gem.: § 41 Abs. 1 iVm Anlage 2, § 49 StVO; § 24 StVG; 141.4 BKat

Verwarnungsgeld: 15,00 Euro

Punkte: Nein

Fahrverbot: Nein

Eintrag als A oder B - Verstoß

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Beachten sollte man dabei nur, dass derjenige der die Frist zur Zahlung des Verwarnungsgeldes bei weiterem Schriftwechsel mit dem Ordnungsamt noch zu den Verwarnungsgeld 28,50 Euro an Verwaltungskosten zahlen muss.

Aber wie gesagt, zahlst Du den auf dem Überweisungsträger angegeben Betrag fristgerecht, hat sich die Sache erledigt und es kommt auch keine Post nach Hause.

Schöne Grüße  
TheGrow

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du gehst mit eben diesem überweisungsträger zur bank und bezahlst. deinen wohnort musstest du angeben damit man eine mahnung senden kann falls du nicht zahlst!

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