marxx am 10.02.2007 um 16:00 Uhr
Mein Surver ist T-Online (leider noch), habe T-DSL 3000, die Übertraungsrate ist 10 MBit/s. Die Hotline meines Survers gab an, dass ich derzeit keine T-DSL 6000 haben könnte, bei Verfügbarkeit würde ich automatisch an die T-DSL 6000 angschlossen. Ein Kollege von mir, der in der selben Stadt wohnt und ebenfalls bei T-Schrott ist, sagte, er habe T-DSL 6000 und seine Übertragunsrate sei 100 MBit/s. Mein Kollege sagte, es läge eventuelle an der Netzwerkarte, ich bräuchte eine neue, bessere. Frage: Wie kommt es zu solch einem Unterschied in den zwei Punkten?

Die "Übertragungsrate" von der Du sprichst, ist die reine Netzwerkverbindung von Deinem PC zum Modem bzw. zum Router, die Dir Windows anzeigt bei einer Verbindung. Da ist es im Grunde unerheblich, ob Du 10 MBit oder 100 MBit hast, da die Internetverbindung bei DSL 6000 nunmal 6MBit entspricht. Du hast also rein rechnerisch inklusive Overhead eine Bandbreite von 750 KByte pro Sekunde (6000KBit geteilt durch 8).
Der Unterschied den Du schilderst kommt entweder von der Netzwerkkarte, die nur 10MBit unterstützt oder dem Kabel, was zu lang ist oder eben nicht für 100MBit konzipiert ist.
Du bräuchtest nur eine 100MBit Verbindung, wenn Du eine noch schnellere DSL 2+ Leitung haben willst (mit bspw. 18MBit).
Was die Verfügbarkeit Deiner Leitung angeht, kommt es nicht auf die Stadt an, sondern auf die Entfernung zum nächsten Knotenpunkt.
Echt interessant die Antwort! Danke. Ich habe TDSL 3000. Also dann 3000 KBit geteilt durch 8 = 375 KByte?
ja ungefähr. Wie ich bereits angedeutet habe, gibt es ein gewisses Overhead. Das heisst, von den 375KB die Du theoretisch hast, wird ein gewisser Anteil für das PPPoE Protokoll (Kommunikation zwischen PC und Modem) verwendet. Dadurch veringert sich die Bandbreite auf ca. 300KB. Ich habe eine 6000er Leitung und habe einen Download von maximal 610KB.
danke