Frage von DieOlleKuh, 38

Überstunden, ist das gut?

Überstunden die im Endeffekt nicht abbezahlt werden?

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Expertenantwort
von Hexle2, Community-Experte für Arbeit, 19

Werden die Überstunden denn als Freizeitausgleich gegeben oder musst Du Überstunden ohne Ausgleich machen? Wenn ja, ist das arbeitsvertraglich vereinbart? Was steht denn zu Überstunden im Arbeitsvertrag?

Kommentar von DieOlleKuh ,

Ich gehe zurzeit in die 8.te Klasse.

Kommentar von Hexle2 ,

Wie kommst Du da denn zu dieser Fragestellung?

Antwort
von Klife1, 5

Überstunden, die nicht vergütet werden, sind zumindest für Arbeitnehmer nicht gut, denn dadurch arbeiten Sie unterm Strich mehr als vereinbart war und bekommen trotzdem nicht mehr Geld bzw. keinen Ausgleich, falls man auch nicht abfeiern kann/darf. 

Für den Arbeitgeber ist es nur bedingt gut. Auf der einen Seite spart man sich Personalkosten. Auf der anderen Seite hauen die (guten) Leute ab und es spricht sich rum, wie das Unternehmen mit den Mitarbeitern umgeht. Unterm Strich ist es also eher kontraproduktiv für den Arbeitgeber. 

Antwort
von Pandur11, 8

Überzeit ist eine angeordnete, verlängerte Arbeitszeit, welche aber auch anders entlöhnt wird. Den Gleitzeitsaldo wirst du wahrscheinlich meinen. Dies ist die nicht angeordnete Mehrarbeitszeit.

Das Problem, vor allem bei kleineren Firmen ist, dass wenn erst einmal Stunden angehäuft sind, der Mitarbeiter diese gar nicht mehr einziehen kann, da sonst zu wenig Manpower in der Firma vorhanden ist.

Die Zeit schleppt man als Mitarbeiter also herum. Bei einer Kündigung wird diese aber für den Arbeitgeber ein Problem, denn da gibt es Fälle, dass der gekündigte Mitarbeiter mit 500 Stunden Gleitzeit trotz Kündigungsfrist von heute auf Morgen nicht mehr in der Firma arbeitet. Deshalb ist Gleitzeit unter dem Strich für einen Arbeitgeber nicht besonders praktisch wenn er den Abbau nicht organisieren kann...

Antwort
von hauseltr, 28

Klar ist das gut: für den Arbeitgeber!

Kommentar von Pandur11 ,

Kann man so pauschal nicht sagen

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