Überprüft die Feuerwehr bei einem vermuteten Wohnungsbrand (Rauchquelle nicht direkt ersichtlich) ob Gas/Rauch vorhanden ist und wenn ja mit welchen Geräten?

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3 Antworten

Ich verstehe leider die Frage nicht ganz.

Wenn die Feuerwehr zu einer Rauchentwicklung in einem Gebäude gerufen wird, so sucht sie so lange bis sie die Quelle gefunden hat. Das ist in den meisten Fällen mit dem Auge leicht zu entdecken und Bedarf keiner technischen Hilfsmittel.

Besondere Messgeräte für "Brandrauch" führt die Feuerwehr nicht mit. Es gibt Gasmessgeräte für zum Beispiel CO oder H2S, welche aber nicht hilfreich sind, um einen Brand zu orten.

Eine technische Möglichkeit dafür wäre eine Wärmebildkamera, die inzwischen bei fast jeder Feuerwehr zum Einsatz kommt. Damit kann man Glutnester unter Wand- und Deckenverkleidungen (z.B. Kabelbrände) ausfindig machen. Wenn diese nicht zur Verfügung steht, bleibt nichts anderes übrig als mit Auge und Nase zu suchen, und dabei ggf. Decken oder Wände gewaltsam zu öffnen.

Hoffe das ging in etwa in die Richtung deiner Frage. Wenn nicht einfach kommentieren ;)

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Kommentar von Werdande
20.10.2016, 12:54

Das ist soweit richtig, aber in einem verrauchten Gebäude einen Brandherd mit "Nase" suchen....nö,nö, lieber nich... ;-)

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Kommentar von DerPate19811
20.10.2016, 13:00

Nicht ganz richtig. Es gibt Messgeräte, die auch pyrolyse gase, also Brandrauch nachweisen können. Womit du wohl recht hast ist, dass diese nicht von allen Feuerwehren mitgeführt werden, aber von vielen.

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Die Frage ist etwas kompliziert gestellt da sie einige Begriffe durcheinander bringt.

Zunächst wird man wohl mit den Sinnesorganen nach der Herkunft suchen.

Sollte der Rauch so stark sein das Atemschutz angebracht ist fällt das natürlich aus. Dann ist aber in aller Regel ein Quelle vorhanden die eine entsprechende Temperatur hat.

Orte mit erhöhter Temperatur findet man mit einer Wärmebildkamera. Die ist nicht nur gut um durch den Rauch zu schauen sondern zeigt auch Oberflächen mit erhöhter Temperatur an, teilweise kann ich damit sogar die Oberflächentemperatur auf Entfernung messen.

Natürlich hat die Feuerwehr auch Gasmess- bzw. Gaswarngeräte. Die sind aber für die Suche eines Brandherdes eher ungeeignet. Sie sollen auf niedriger Stufe warnen. Bei den Konzentrationen bei einem Brand würde man sich die Sensoren zerschießen. Das wäre so als würdest du mit einem Fieberthermometer die Temperatur einer Glasschmelze messen wollen.

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Wenn Rauch vorhanden ist, kann man den sehen. Du meinst vielleicht Kohlenmonoxid. Das ist schwerer als Luft und unsichtbar und kann man nicht riechen. Ja das wird gemessen, bevor man z.B. in einen sich unbekannten Keller geht. Allgemein trägt man aber Atemschutz, umluftunabhängig, also erstmal egal was da in der Luft ist.

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Kommentar von FineTrine
21.10.2016, 07:43

CO ist geringfügig leichter als Luft (28 g/mol, die Luftvergleichszahl ist 28,84 g/mol)

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