Frage von AskHuman12, 97

Übernimmt die Krankenkasse den Psychologen?

Hallo ihr lieben, Ich habe mich endlich überwunden und einen Termin beim Psychologen ausgemacht aber es gibt etwas was mir etwas Angst macht. Wird das auch von der Krankenkasse übernommen? Ich bin gesetzlich versichert und hab gerade etwas Angst ich möchte die Sitzungen nicht so gerne bezahlen, weil ich Student bin und nicht möchte das meine Eltern das mitbekommen.

Danke im voraus

Antwort
von schloh80, 4

Nein. Psychologen werden nicht von der Krankenkasse bezahlt.

Bezahlt werden auf jeden Fall Erstgespräche bei kassenzugelassenen Psychotherapeuten, also ärztlichen Psychotherapeuten, psychologischen Psychotherapeuten und Kinder- und Jugendlichentherapeuten (hier bis 18J., in Ausnahmen max. 21J.).

Übrigens geht das auch ohne Überweisung, es sei denn, deine Kasse besteht darauf, wie oft in einem Hausarztmodell u.ä.

Die Adressen ALLER kassenzugelassenen Psychotherapueten deiner Region erhälst du bei der zuständigen Kassenärztlichen Vereinigung (Patiententelefon).

Alle weiteren Infos, wann die Kasse zahlt und wann nicht usw., gibt es im Erstgespräch.

Antwort
von TimmiEberhadt, 52

Hallo, 

In der Regel bezahlt die Krankenkasse den ersten Vorstellungstermin. Wenn du von einem anderen Arzt  überwiesen wurdest, dann sowieso. Der Psychologe selber stellt dann einen Antrag auf eine Therapie. In der Regel wird das meistens genehmigt und die Kasse bezahlt die Therapie

Kommentar von Tamtamy ,

Der Antrag ist formell vom Versicherten zu stellen. Allerdings braucht es auch eine Stellungnahme des Psychotherapeuten und eine ärztliche Bescheinigung.

Kommentar von DinoMath ,

bei mir hats die Psychologin gemacht.

Kommentar von schloh80 ,

Das geht nicht. Erstens darf das kein Psychologe, zweitens auch kein Psychotherapeut - der Psychotherapeut kann lediglich für dich den Antrag zur Ppst bringen, was sich anbietet, da er ja auch seine Stellungnahme ggf. auch den Bericht an den Gutachter dorthin schicken muss.

Antwort
von Tamtamy, 47

Wenn der Psychologe ein von der Krankenkasse anerkannter "Psychologischer Psychotherapeut" ist, dann ist das kein Problem.

Es stehen dir fünf Sitzungen zur Verfügung, die bezahlt werden.
Sollte eine weitergehende Psychotherapie sinnvoll erscheinen, müsste in dieser Zeit (oder unmittelbar im Anschluss) ein Antrag auf Kostenübernahme der folgenden Sitzungen gestellt werden.

Antwort
von Busverpasser, 44

Warum möchtest du nicht,dass deine Eltern das mit bekommen? Die sollten sich doch darüber freuen, wenn du deine Probleme angehst... ;-)

Und bezahlen musst du nicht. Der Psychologe schreibt nach max. 5 Stunden (die hat man immer frei) ein Gutachten an deine KK (wenn er Therapie für nötig hält) und die wiederum gewährt dir dann eine Anzahl (meist 25) Sitzungen. Danach selbes wieder von vorn, wenn du dich noch nicht geheilt fühlst... ;-)

Antwort
von Dahika, 13

WEnn der/die psychol. Psychotherapeut bei der Krankenkasse anerkannt ist, ja. Es sei denn, du willst eine Lifestyle Therapie.

Und nein, du brauchst keine Überweisung vom Arzt. Wie es hier sicher wieder manche fälschlich behaupten werden.

Kommentar von gunnar90 ,

Dahika: Was du schreibst ist blanker Unsinn. Die kassenärztlich zugelassenen Psychotherapeuten bevorzugen die Überweisung. Das vereinfacht die Abrechnung. Wenn du vom Abrechnungssystem der Krankenkassen keine Ahnung hast, wie du es hier auffallend bescheinigst, solltest du einfach mal die Klappe alten. Denn DU bist diejenige, die hier nervt. .... und offensichtlich keine Ahnung hat.

Kommentar von Dahika ,

Ich habe sicher mehr Ahnung als du. Aber gut, beim nächsten Mal, wenn der Fernseher streikt, hole ich mir eine Überweisung vom Hausarzt für den Techniker. Denn: Ärzte wissen ja alles.

Kommentar von schloh80 ,

Eine Überweisung ist aus verschiedenen Gründen sinnvoll, aber keine Pflicht für den Patienten oder Psychotherapeuten.

Mit der Abrechnung hat das auch rein gar nichts zu tun, die Überweisungen bleiben in der Handakte des Psychotherapeuten und werden später vernichtet. Die KV interessiert das nicht. Die bekommt nur noch die Abrechnungsdatei, in der Überweisungen etc. gar nicht aufgeführt sind, ggf. auch die Sammelerklärung.

Vor Urzeiten wurde die Abrechnuing m.W. tatsächlich über die Rückseite der Überweisung gemacht.

Einzig für den Patienten kann es notwendig sein, dass eine hausärztliche Überweisung verpflichtend ist, nämlich wenn dies in einem besonderen Vertrag mit der gstzl. Krankenkasse so geregelt ist (zB in Hausarztmodellen usw.).

Antwort
von Gomecito, 7

Hallo.. wenn du gesetzlich versichert bist, übernimmt die Krankenkasse zunächst bis zu 5 probatorische Sitzungen bei einem Therapeuten deiner Wahl mit Kassenzulassung. Sollte sich in der Probatorik zeigen, dass du an einer psychischen Störung mit Krankheitswert leidest, beantragst du mit deinem Therapeuten zusammen zunächst die Kostenübernahme für eine Kurzzeit - Therapie. Solltest du in den letzten 2 Jahren noch keine Therapie gemacht haben, werden dir zunächst 25 Sitzungen bewilligt. Der erste Schritt wäre jetzt nach einem Therapeuten zu suchen und mit ihm einen Termin für ein Erstgespräch zu vereinbaren. Viel Erfolg dabei, und ich bin sicher du wirst so mit deinem Anliegen weiterkommen.

Antwort
von luna29, 24

Ja die Kosten werden übernommen wenn der Psychologe einen gesetzlichen Kassenvertrag hat. Wenn du weitere Sitzungen wahr nehmen möchtest wird der Psychologe auf eine gewisse Stundenanzahl (Sitzungen) wahrscheinlich einen Antrag an die Krankenkasse stellen .

das alles ist unkompliziert,

mach dir nicht so viele Sorgen

Antwort
von kuntida, 14

Etliche Psychologen, Psychotherapeuten sind bei den Kassen gelistet, fuer diese uebernimmt die Kasse die Kosten. Du musst also erstmal zum Hausarzt und die Notwendigkeit einer sochen Therapie bescheinigen lassen, dann zur Kasse und nachfragen, bei welchen Ps. die Kasse zahlt, dann versuchen, bei einem dieser Ps. eine Therapie zu bekommen. Wenn der Hausarzt das nicht mitkriegen soll, einen anderen Arzt des Vertrauens suchen. Wenn man bei den bei der Kasse gelisteten Ps. im naechsten Vierteljahr keine Termine bekommen kann, weil es in Deutschland zu viele Anfragen gibt, kann man auch einen nicht gelisteten Ps. waehlen, muss aber der Kasse nachweisen, dass man sich bei einem gelisteten Ps. nicht anmelden konnte (Anschrift, Tel.Nr, Datum des Kontaktversuchs)

Du bst aber als Student ueber die Eltern familienversichert, oder? Dann bezahlt die Therapie die Krankenkasse der Eltern.

Wenn man aber denkt, die Therapie ist notwendig, dann ist sollte man es durchziehen. Du solltest dann aber erstmal ohne Arztbescheinigung zu einer kostenlosen Sozialberatung gehen (beim Sozialamt, an deiner Schule, Arbeiterwohlfahrt, Rotes Kreuz, VdK, oder aehnliches, siehe Internet)

Kommentar von Dahika ,

Du musst also erstmal zum Hausarzt und die Notwendigkeit einer sochen Therapie bescheinigen lassen,


Nein, das ist falsch. Und es nervt allmählich, dass diese Falschmeldung immer noch verbreitet wird. Welcher Hausarzt kann die Notwendigkeit einer Psychotherapie bescheinigen? Keiner. Er kann die Notwendigkeit einer antibiotischen Behandlung von Ebola bescheinigen, aber nicht die einer Psychotherapie. Da hat er doch keine Ahnung von, da er dazu nicht die Ausbildung hat.

Ich frage meinen Hausarzt auch nicht, ob mein Auto einen Ölwechsel braucht.

Kommentar von kuntida ,

Also ich habe mir eine Ps. gesucht. Die hat keine KK- Registrierung. Sie hat mich beauftragt, nachzuweisen, dass ich bei mindestens 5 von meiner KK anerkannten Ps. keine Termine bekommen konnte. Dann erhielt ich von ihr ein Formular, auf welchem mir meine Hausärztin die Notwendigkeit der Therapie bescheinigte. Damit bin ich zu meiner KK und habe mir die Kostenübernahme bestätigen lassen. Mit der Bestätigung zurück zu meiner Psychotherapeutin. ....

Antwort
von Lukei, 9

Die Krankenkassen bezahlen den Psyschologen. Der Psyschologe muss einen Antrag stellen bei deiner Krankenkasse.

Erst wenn die Genehmigung vorliegt darf der Psyschologe die Therapiestunden abrechnen. Es werden von den Krankenkassen bis zu 25 Therapiestunden genehmigt.

Antwort
von Zumverzweifeln, 19

Ruf bei der Krankenkasse an, bevor du hingehst.

Wenn du eine Krankheit hast, die mit deinen Problemen in Verbindung steht, also, die die Probleme hervorruft, dann wird die Kasse wohl zahlen.

Ich würde tatsächlich die Sache mit dem Hausarzt abklären, der dir ggf. eine Überweisung ausstellt.

Kommentar von Tamtamy ,

Eine Überweisung ist nicht notwendig. Man kann einfach einen Termin vereinbaren mit einem von der KK anerkannten Psychotherapeuten.

Antwort
von AnReRa, 34

Also so mir nichts Dir nichts wird die KK gar nichts zahlen.

Der 'normale' Weg wäre zum Hausarzt zu gehen. Der setzt dann ggf. ein Schreiben an die KK auf in der er eine solche Behandlung - mit Begründung - befürwortetet.  Dann bekommst Du entweder Post von der KK ober muss nochmal selbst nachfragen.

Es kann auch sein, dass die KK die erste Behandlung beim Psychologen noch bezahlt, dann ist aber eine Einschätzung fällig.

Kommentar von Dahika ,

Das ist Quatsch, was du schreibst. Man braucht keine Überweisung oder gar Einschätzung des Hausarztes. DAs kann der auch gar nicht, da er dafür nicht die Ausbildung hat. Der Psychotherapeut seinerseits macht auch keine Einschätzung, ob es sich bei dem Husten des Patienten um einen harmlosen grippalen Infekt handelt oder um eine Bronchitis. Denn das kann er wiederum nicht.
Die Einschätzung macht der Psychotherapeut selbst.

Kommentar von gunnar90 ,

Eine Überweisung hat nichts mit einer Diagnose zu tun. Wenn du den Unterschied nicht kennst, solltest du besser mal gar nichts schreiben. Du bist hier die einzige, die keine Ahnung hat.

Kommentar von AnReRa ,

Die Einschätzung macht der Psychotherapeut selbst.

Eben. Deshalb kann es sein, dass die KK die Kosten für die erste 'Behandlung' (sprich den ersten Termin) übernimmt.
Meine damalige KK wollte aber zumindest von Hausarzt wissen, warum er den Besuch beim Psychologen für notwendig erachtet.
Sprich: Man wollte wohl die allgemeinen Symptome wissen.

Und das darf die KK - nach Info meines Arztes - eben auch ...

Antwort
von sabbelist, 15

Wenn es ein Psychologe ist, der von der Krankenkasse anerkannt ist, und Er der Meinung ist, das Du psychologische Hilfe brauchst, wird Er die Sitzungen bei der Krankenkasse beantragen. Dann wird alles von Deiner Kasse bezahlt


Kommentar von Tamtamy ,

Antragsteller ist der Versicherte. Der Psychotherapeut muss zusätzlich eine Stellungnahme schreiben.

Antwort
von enibas1517, 22

Frage deinen Hausarzt,  deine Krankenkasse und den Psychologen. Wir hier kennen deine Probleme zu wenig. 

Gute Besserung

Kommentar von Dahika ,

Was soll denn der Hausarzt dazu sagen? Er kann das mangels Ausbildung nicht beurteilen. Genauso wenig wie der Psychotherpeut beurteilen kann, ob der Husten schon eine Bronchitis ist.

Kommentar von enibas1517 ,

Der Hausarzt kann einen beraten. Geeignete Psychologen vorschlagen, die auch von der Krankenkasse bezahlt werden. Bei uns gibt es lange Wartezeiten bis zum ersten Termin.  Vielleicht kann er zur Überbrückung helfen. 

Antwort
von gunnar90, 26

1. Du musst zu einem niedergelassenen Psychologen gehen mit kassenärztlicher Zulassung.

2. Eine eventuelle Therapie wird nur bezahlt, wenn der Psychologe sie bei der Krankenkasse beantragt und sie dort auch bewilligt wird. (Das ist nicht immer der Fall !!)

3. Sinnvollerweise lässt du dir eine Überweisung vom Hausarzt ausstellen. Psychologen mögen Überweisungen, weil sie dann direkt mit der Kasse abrechnen können.

Kommentar von Dahika ,

psych. Psychotherapeuten mögen die Überweisung gewiss nicht.

Denn es ärgert, wenn immer noch der Arzt - der als Hausarzt keinen Dunst vom Metier hat - immer noch als dem Therapeuten übergeordnet angesehen wird. (von Leuten, die keine Ahnung haben.)

Kommentar von gunnar90 ,

Da irrst du dich gewaltig. Der Überweisungsschein dient lediglich der einfacheren Abrechnung und hat REIN GAR NICHTS mit der Einschätzung eines Krankheitsbilds zu tun. 

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