Einem Freund ist während der Fahrt ein Reifen geplatzt, weshalb er in die Leitplanke gerast ist und in Folge dessen ein Sachschaden am Auto entstanden ist. Seine KFZ Versicherung weigert sich zu zahlen, obwohl der Wagen Vollkasko versichert ist. Ist dies rechtens?
Mit welcher Begründung wird die Schadenregulierung abgelehnt? Vielleicht hat er seine Prämie nicht bezahlt? War er betrunken? Oder hat doch nur Teil- statt Vollkasko? Der Unfallschaden selbst wäre jedenfalls versichert. Ohne genauere Angaben fischt man hier im Trüben...
Leider ja. Über dieses Thema habe ich schon mal mit einem Freund (der Versicherungskaufmann ist) diskutiert, welcher mir ebenfalls sagte, dass die Versicherung den Schaden in dem Fall nicht übernehmen muss. Rein rechtlich gesehen liegt kein Unfallschaden vor, wobei ja (fast) nur dieser gedeckt ist.

Nun, der Reifen kann durch unterschiedliche Einflüsse von Außen geplatzt sein. Auch unsachgemäßen Luftdruck, kann einen Reifen platzen lassen.
Der Gutachter hätte beweisen müssen, dass der Unfall durch Eigenverchulden zustande gekommen ist.
Versicherungen wollen nicht zahlen, auch nicht an die eigenen Kunden.
Gutachten zeigen lassen und Widerspruch einlegen.
Vielleicht hatte der Sachbearbeiter an diesem Tag schlechte Laune.... dass macht auch viel aus