Frage von bachforelle49, 66

Überlegen sich (Ehe)paare ihre Trennungsabsichten anders (und für ihr Kind besser) als nur standesamtlich Getraute?

da durch Trennung besonders Mutter und Kind(er) - hier finanziell - leiden, wie die Zahlen ausweisen, ist der kirchliche (fehlende) Hintergrund vielleicht der Grund für die sich anbahnende Misere..immerhin haben die Paare sich ja bis zum Tode (.. bis der Tod euch scheidet..) Treue geschworen, was annehmen läßt, daß in diesem Falle weniger getrennt wird bzw. Trennungsabsichten ausgesprochen werden.. Ist die Zahlungsmoral anders und besser bei ehedem kirchlich getrauten Paaren?

Antwort
von Repwf, 48

Ist die Frage wo ein Kind besser aufwachst, bei einem Elternteil mit wenig Geld oder bei zwei Elternteilen die sich ständig streiten, sich aber nicht scheiden lassen und daher mehr Geld haben...

Und nein, ich glaube auch nicht das es da einen Unterschied gibt in dem Scheidungszahlen 

Antwort
von Menuett, 18

Aktive Christen lassen sich wohl zu ein paar Prozentpunkten weniger scheiden.

Wenn sich Frauen darauf einlassen, durch die Scheidung finanziell schlechter mit ihren Kindern dazustehen - dann war die Ehe für sie besonders grauslich.

Psychische Leiden - die nimmt man auch für Geld nicht in Kauf. Und diesen Druck bekommen auch die Kinder mit und der ist extrem schädlich.

Es gibt Eltern, die sich zwar absolut nicht lieben und trotz Stress zusammen bleiben - aber da solltest Du mal die Kinder hören, wenn die so alt sind, um solche Strukturen zu durchschauen:

Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende.

Wenn es ums liebe Geld geht, unterscheidet den Christen nix von Andersgläubigen.

Antwort
von TerminatorCat, 43

Auch wer kirchlich heiratet, muss standesamtlich heiraten.

Deshalb nein...alles was vor-oder nachteilig ist bzw ausgelegt wird, haben die Beteiligten und ihre charakter zu entscheiden.

Wer ein hinterfotzigen Charakter hat, wird in jeder position den expartner schädigen wollen bzw sich trennungsgründe erstmal ausdenken. Wer es friedlich angeht, wird einen Kompromis finden.

Leider wird in deutschland immer noch die frau als erste wahl für die kinder genommen, obwohl sehr oft der Vater der bessere Part in allem war.

Kommentar von Menuett ,

In Deutschland bekommt derjenige die Kinder, der sich in der Hauptsache gekümmert hat.

Das ist nicht von männlich oder weiblich abhängig.

Kommentar von TerminatorCat ,

so sollte es sein, aber oftmals wird für die frau entschieden. Siehe mal die Berichte zu den Vätern an, die für ihr recht kämpfen müssen !

Kommentar von bachforelle49 ,

.. damit unterstellst du, daß Papa sich nicht genügend um seinen Nachwuchs gekümmert hat, weil er vielleicht doch `die Brötchen ` verdient hat, jedenfalls mehr auswärts bei der Arbeit war als Mutter... das sogenannte `Kümmern ` ist in diesem Kontext schon seit Jahrtausenden `Sache `der Mutter, nur heute (heutzutage) wird's gern als Privileg stilisiert.. (wie sehen die Kinder das?)

Auch die Elternzeit, dies früher ja nicht gab.., ändert dies Selbstverständnis (eigentlich..) nicht, wenn nicht der Wille zum beiderseitigen Verständnis (Liebe..) da ist..

Antwort
von Name3hoch3, 18

Überlegen sich (Ehe)paare ihre Trennungsabsichten anders (und für ihr Kind besser) als nur standesamtlich Getraute?

Alle Verheirateten sind Ehepaare. Auch "nur standesamtlich Getraute".

Bezüglich deiner Frage kommt es sicher darauf an, ob du jetzt nach Deutschland fragst, Polen, den USA oder der ganzen Welt, und nach welcher Religion du fragst (Ich weiß nicht ob es in nicht-christlichen Religionen auch eine Formulierung wie "bis dass der Tod euch scheidet" gibt).

Wenn ich mir so den Status des christlichen Glaubens in Deutschland ansehe, dann gibt es ja wirklich nur noch sehr Wenige, die versuchen sich an so alles zu halten, was die Bibel sagt (oder ein Pfarrer). 

Ich denke es gibt eine wirklich winzige, umgekehrt proportionale Korrelation zwischen Scheidungsrate und der Haltung der Ehepartner zum Glauben. Ich glaube allerdings, dass diese in Deutschland statistisch absolut insignifikant und irrelevant ist.

Ebenso dürfte es aber auch eine ebenso wirklich winzige, proportionale Beziehung zwischen der Haltung der Ehepartner zum Glauben und der Mordrate unter Ehepartnern geben. Menschen sind Opportunisten. Wenn die Ehe dann wirklich nur noch schlecht ist, man sich aber wegen seines Glaubens nicht scheiden lassen will, dann ermordet man notfalls den Partner, um nicht gegen "bis dass der Tod euch scheidet" zu verstoßen. Diesen Zusammenhang schätze ich als mindestens gleichermaßen statistisch insignifikant & irrelevant ein.

Kommentar von bachforelle49 ,

Zusatz zur Fragestellung: " ..  überlegen sich (Ehe)paare mit kirchlichem Segen (kirchliche Trauung) ihre Trennung... anders.. "  anders als nur standesamtlich Getraute?

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