Ueberlastete Sehne: was tun?

gefragt von TropentierTropentier am 24.07.2009 um 8:12 Uhr

Vor einem halben Jahr musste ich mich durch einen heftigen Sprung davor retten, von einem Autoraser getötet zu werden. Seither ist eine Achilles-Sehne beschädigt und heilt nicht mehr. Ich habe schon Voltaren, Perskindol, Dulix und Olfen-Patches versucht. Alles wirkt zwar in den ersten wenigen Tagen, nachher aber nicht mehr. Ich war beim Arzt, der "Ruhe" verordnet hat, sonst nichts.
Mehrmals ist es schon fast geheilt, aber nicht ganz und bei der nächsten Anstrengung gab es wieder einen Rückfall. Ich hatte das früher schon, aber damals ist es spontan ausgeheilt. Heute nicht mehr.
Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht? Weiss jemand ein Stichwort, unterr welchem ich bei Wikipedia weitersuchen kann? Könnte eine Stoffwechselstörung dahinter stecken? Hat jemand eine Idee?
Wäre sehr froh um einen Hinweis. Kann ja nicht den Rest des Lebens im Bett verbringen.

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anonym
beantwortet von honneur am 25. Juli 2009 12:27
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Hilfreichste Antwort

Zunächst mal: ohne genauere Daten (Lebensalter, Körpergewicht, Begleiterkrankungen etc.) kann man die Frage nur im Allgemeinen beantworten. Der Sport-Chirurg in der letzten Antwort wäre an & für sich ein guter Ansatzpunkt, aber egal zu welchem Arzt Du gehst, nicht vergessen: die Ärzte behandeln gern (weil sie damit Geld verdienen...). Vom Mechanismus her könnte es sich um eine Teilruptur der Achillessehne im muskulären Bereich (im sehnigen Anteil gibt es sowas nicht, dort reißt die Sehne entweder ganz durch oder gar nicht) handeln. 1. Ein einfacher Fersenkeil, den man in den Schuh einkleben kann, reduziert die Belastung der Sehne bereits. 2. Ein guter Physiotherapeut kann Wunder wirken, manchmal kriegt man ganz verzweilte Fälle mit der sog. Friktionsmassage (schmerzhafte Behandlung!) hin. 3. Vor einer lokalen Steroid Spritze würde ich warnen, Steroid kann zu einer Atrophie des Sehnengewebes mit späterer Sekundärruptur derer führen. 4. Wenn es sich doch um eine Periost(Knochenhaut)reizung im Sehnenansatzbereich handelt, dann hilft manchmal die Stoßwellentherapie. 5. Ganz neuer therapeutischer Ansatz ist bei diesen Krankheitsbildern die lokale Applikation von Nitroglyzerin, was die Durchblutung effektiv verbessert. * Ist von diesen Sachen schon etwas ausprobiert worden?


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Kittymogul
beantwortet von Kittymogul am 24. Juli 2009 08:14
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Die sollten einen Gips anlegen damit es in Ruhe richtig heilen kann. Den Arzt würde ich wechseln.


Ichzeigdirwas
beantwortet von Ichzeigdirwas am 17. Oktober 2009 20:09
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gipsieren


wupsch
beantwortet von wupsch am 26. Juli 2009 07:35
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wenn ich mein Marathontraining übertreibe (und das tue ich meistens) dann meldet sich die Achilles-Sehne wegen Überlastung.
Mir hilft:
1. Sehnenschonenderer Laufstil (Vorfusslauf vermeiden)
2. regelmäßiges Dehnen der Wade und der Sehne (bei der Wadendehnung Knie nach vorne Drücken). Durch das Dehnen wird der Fuß beweglicher und es tut der Sehne gut.
3. homöopatischen Salbe "Traumeel".

kurze Schonung ist sicherlich auch gut, was aber nicht heißen soll gar nicht mehr zu bewegen, sondern nur vorsichtig.

Ach ja, beim Füße hochlegen vielleicht noch darauf achten, dass die Sehne im lockeren Zustand nicht irgendwo aufliegt (merkt man spätestens beim Aufstehen) und die Schuhe sollten nicht auf die Sehne drücken.

Kommentar von F3fafe910772082b72013716bfe7c109smallwupsch am 26. Juli 2009 07:44

was außerdem hilfreich sein könnte ist die richtige Ernährung. Für die Sehnen wäre das z.B. Kieselsäurehaltige Nahrungsmittel (ist z.B. enthalten in Kartoffelschalen, Bier (auch im alkoholfreiem), Ackerschachtelhalm (Apotheke), oder Nahrungsergänzungsmittel)


anonym
beantwortet von autsch31 am 25. Juli 2009 05:43
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Erstmal von einem guten Sport-Chirurgen abklären, was wirklich mit der Sehne los ist. Wenn keine OP nötig ist, hilft oft ein "Tape". Ein Sport-Physiotherapeut kann dir zeigen, wie ein "Tape" (Klebestützverband) gemacht wird und welche Übungen zum täglichen Aufwärmen wichtig sind. Gute erfahrene "Sportmediziner" findest du über Fussball- oder Handballvereine. Frag dort nach, wer die Sportler im Training oder bei Verletzungen betreut.


anja0510
beantwortet von anja0510 am 24. Juli 2009 12:06
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Die beste Methode ist leider völlige Ruhigstellung, sprich Gips. Sonst wirst Du ewig damit zu tun haben.


anonym
beantwortet von Meeresbrise am 24. Juli 2009 08:59
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Binde den Fuss ein, nicht zu stark aber auch nicht zu locker. Es darf Dir nicht die Gefässe verengen, der Verband darf Dir auch nicht runter fallen, so dass Dein Fuss gut gestützt ist. Oder lass ihn gipsen. Konntest Du die Autonummer nicht ablesen von dem Unfallverursacher? Geht das nicht unter Fahrerflucht?

Kommentar von Af8da3dc13791c9c5ce18c36e145543csmallTropentier am 24. Juli 2009 09:11

Das war in Bangkok. Keine Chance. Dort fahren alle so. Man kann höchstens Touristen warnen vor asiatischen Grossstädten.


anonym
beantwortet von ayiayi am 17. November 2009 09:30
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Hier ein paar hilfreiche Informationen zum Thema Sehnen und Ackerschachtelhalm. http://www.run2tri.de/wie-hilft-ackerschachtelhalm


Tropentier
beantwortet von Tropentier am 16. August 2009 23:05
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Ich danke allen, die mir einen Rat gegeben haben. Ich weiss nicht, wem ich es am meisten zu verdanken habe (vielleicht allen ein Stück weit): aber die Sehne, die ein halbes Jahr manchmal so schmerzte, dass ich an gewissen Tagen mehr kroch als ging, sodass die Leute auf der Strasse besorgt dachten, ich falle jeden Moment um, ist wieder OK!
Ich achte darauf, so zu gehen, dass keine Ueberlastung vorkommt. Resultat: der Schmerz ist absolut verschwunden.


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