Überholregeln für Fahrradfahrer?

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6 Antworten

Lieber Klappe halten... Das Gebot nicht schneller zu fahren als man bremsen kann, gilt auch für Radfahrer! Und deine Ansage im Sinne von "ich will nicht bremsen, also überhole ich" macht das ganze eher noch schlimmer. Kann gut sein, dass der Busfahrer bei einem eventuellen Unfall ein Verschulden trägt, weil er deutlich zu knapp und ohne Mindestabstand überholt hat. Aber du wärest nicht nur Matsch (rechtlich gesehen egal), sondern hast vor allem mit deinem Überholmanöver und der möglicherweise überhöhten Geschwindigkeit ein sehr hohes Mitverschulden.

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Kommentar von Vioma
22.06.2016, 15:47

Da stimm ich dir vollkommen zu. Man wird zwar als Radfahrer leider oft genug im Straßenverkehr untergebuttert, aber da ich genauso auch Pkw-Fahrerin bin, kenne ich die Situation umgekehrt genauso :D

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Dass du falsch gehandelt hast, siehst du ja ein. Der Busfahrer trägt prinzipiell natürlich die Verantwortung für die Gesundheit seiner Fahrgäste und muss daher abrupte Bremsungen so gut es geht vermeiden. Trotzdem steht er nicht über dem recht und darf selbstverständlich nur überholen wenn der mindestabstand gewahrt bleibt. Ob eine Beschwerde sinnvoll ist, hängt davon ab ob du noch klar nachvollziehen kannst, wann das War und welche Buslinie.

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Kommentar von Vioma
22.06.2016, 15:46

Danke, so in der Art sehe ich das auch. Aber ich schätze beschweren werde ich mich nicht, sonden froh sein, dass es nochmal gut ausgegangen ist und meine Wut lieber verrauchen lassen ;)

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Hmm.... einerseits war es unvernünftig von dir aber in der Fahrschule lernt man das man einen mindestabstand von 1.5m zu einem Fahrradfahrer halten muss. Also War es von dem Busfahrer auch nicht so ganz ok

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an deiner stelle würde ich einfach im straßenverkehr mit dem rad aufpassen und dir jederzeit bewusst sein, dass du in jedem fall der unterlegene bist....dann ändert sich dein fahrverhalten ganz rasch ;)

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Kommentar von Vioma
22.06.2016, 15:37

Da ich sowohl Pkw- als auch Radfahrerin bin, fahre ich selbstverständlich immer so vorausschauen und respektvoll wie möglich, aber wie ich bereits sagte, habe ich die Situation falsch eingeschätzt, das gebe ich ja ganz frei und offen zu.

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Du darfst auch beim Überholen andere Verkehrsteilnehmer nich nötigen.  Das heißt, Du kannst dann nur überholen, wenn es gefahrlos, ohne dass andere deinetwegen, ausweichen oder bremsen müssen. DEas beseute, dass wen es zu einem Unfall gekommen wäre, Du zumindest, die Hauptschuld zugeschrieben bekommen hättest.

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Radfahrer sind bei Berufskraftfahrern offenbar allgemein nicht sehr beliebt. Trotzdem hat natürlich niemand das Recht, eine Situation, wie von dir geschildert, herauf zu beschwören. Das würde ich einen "gefährlichen Eingriff in den Straßenverkehr" nennen. Du hast dich verschätzt - ok - und müsstest die Konsequenz tragen, wenn dadurch etwas passiert wäre. Der Busfahrer hätte aber problemlos zurückbleiben können, um dich überholen zu lassen, hat aber billigend eine Kollision in Kauf genommen und wollte dir ganz offensichtlich Angst einjagen.

Wenn du Zeit und Nerven hast, beschwere dich beim Verkehrsbetrieb und bitte um eine persönliche Aussprache mit dem Busfahrer und dessen Vorgesetzten, du kennst ja Zeit, Ort und Buslinie? Der Dispatcher könnte also den Busfahrer ermitteln. Das würde zumindest Eindruck hinterlassen.

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Kommentar von Vioma
22.06.2016, 15:49

Danke, diesen Tip werde ich befolgen :)

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