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Überhöhte Gehaltsvorstellungen?

gefragt von dernettevonnebenandernettevonnebenan am 01.06.2008 um 0:39 Uhr

seit den letzten 4 Jahren bin ich auf saison als koch beschäftigt gewesen und habe ca: 1700.- netto verdient/Monat. Da ich nun meine Arbeitsstelle gewechselt habe und dadurch wieder auf jobsuche bin bekomme ich jedesmal zu hören: "das ist uns leider zuviel was sie sich vorstellen". dabei will ich nur gleich viel haben wie den letzten jahren zuvor, ausserdem bin ich nicht so, und behaupte nur alles ist teurer geworden( stimmt auch) und will deswegen mehr.... Übertrieben?

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Seelenlos
beantwortet von Seelenlos am 1. Juni 2008 01:38
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Bei uns in der Region verdienen wenige als Koch 1700,00€ netto. Ich könnte dich als normalen Koch leider auch nicht beschäftigen, auch wenn du die Steaks hochkant auf den Teller drapierst. Ich bin auch von der Saison abhängig und würde gerne und mehr. Darf ich fragen in welchem Teil Deutschlands du gearbeitet hast? Wieviel Stunden die Woche hast du für das Geld gearbeitet u wie viele freie Tage hattest du? Danke für die Infos, alles Gute für dich, LG Seelenlos


anonym
beantwortet von dolphin am 1. Juni 2008 00:59
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Die Frage die sich mir hierzu stellt ist, hast Du nur während bestimmter Saisonzeiten gearbeitet? und möchtest Du dies beim neuen Arbeitgeber auch? oder soll es dann ganzjährig sein?

Ich vermute mal, dass bei Saisonköchen mehr verlangt wird (von deer Menge und Zeit) und somit auch mehr gezahlt wird als im "Restaurant um die Ecke". Zudem muss man bei Saisonkräften berücksichtigen, dass die Lohnkosten für den Arbeitgeber dann nur für einige Monate anfallen.

Dass Du das gleiche wie in den Vorjahren verdienen möchtest ist meiner Meinung nach ok. Wenn es für den gleichen Aufwand/gleiche Zeit ist, würde ich versuchen an Deinen Gehaltsvorstellungen festzuhalten (ich gehe davon aus, dass Du von den Vorjahren auch gute Zeugnisse erhalten hast...). Falls Du jetzt einen Ganzjahresjob suchst und vorher einen Job für ein paar Monate hattest, dann solltest Du Deine Vorstellung nach unten anpassen - leg die Einnahmen vom Vorjahr auf das ganze Jahr um und ermittle so den Jahreslohn. Dies ist dann auf jeden Fall eine realistische Grundlage (von der ich nur im Notfall nach unten abweichen würde...eher versuchen, dass vielleicht etwas zu toppen...)

Kommentar von Simple_avatar3smalldernettevonnebenan am 1. Juni 2008 01:12

aufs jahr gerechnet bin ich 9-ein halb Monate beschäftigt ( Saison) beim Umrechnen selbst auf einen ganzjahresjob komme ich drüber, nur monatlich gesehen mache ich einen verlust von 23 prozent! ausserdem ist es nicht sicher ob ich dann noch mit dem vollen 13. und 14.gehalt rechnen kann


Paintybear
beantwortet von Paintybear am 1. Juni 2008 00:53
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Das ist aber leider in vielen Branchen so. Trotz Lohnsteigerungen in den letzten 10 Jahren bietet mein Chef Neuangestellten nicht das, was ich damals als Anfangslohn erhielt.


angelela
beantwortet von angelela am 1. Juni 2008 00:43
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Ich kann Dich verstehen, aber die Geschäfte laufen auch nicht mehr so gut und die Betreiber haben auch nicht mehr soviel Geld. Versuch doch mal den Kompromiss vom 1500€ netto. Vielleicht hast Du da mehr glück..


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