Frage von thelaelfe 02.08.2012

Überforderung =(

  • Antwort von Lilly2643 02.08.2012
    14 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Das braucht dir überhaupt nicht peinlich zu sein, hier zu fragen. Erst Recht nicht, wenn du sonst niemanden hast.

    Erst mal "Hut ab" vor deiner bisherigen Leistung. Du bist noch sehr jung und hast bis jetzt alles prima hin bekommen. Aber solche Probleme haben auch ältere Mütter, besonders, wenn es das erste Kind ist. Niemand kann alles von vornherein wissen und können.

    Das der Kleine so unzufrieden ist kann, wenn es nicht an den Zähnen liegt, mehrere Ursachen haben. Er wird älter, will mehr können. Krabbeln zum Beispiel. Vielleicht geht es ihm nicht schnell genug. Außerdem will er immer mehr die Welt erkunden. Da sind so viele neue Eindrücke, die er verarbeiten muss. Das ist aufregend und anstrengend für so einen kleinen Kerl. Die Hitze in der letzten Zeit kann ihm etwas zusetzten und nörgelig machen.

    Und nicht zuletzt spürt er sicher auch deine eigene Unsicherheit. Das färbt schnell ab auf ein Baby.

    Dass dein Freund auch seine Ruhe braucht, versteht sich von selbst. Aber vielleicht kann er dann nach einer Weile seinen Sohn betreuen, oder am Wochenende, damit du mal etwas zur Ruhe kommst. Sprich mit ihm!

    Du schreibst, dass du niemanden hast, also nehme ich mal an, dass keine Großeltern, Tanten und Onkel da sind, die dir mal unter die Arme greifen können. Das ist schade, aber du könntest dich auch mit anderen (jungen) Müttern treffen, in einer Krabbelgruppe zum Beispiel. Dort wirst du praktische Tipps bekommen und erfahren, dass andere Mütter auch so ihre Probleme haben. Vielleicht könnt ihr euch (später) auch mal mit der Betreuung der Kinder abwechseln und jeder ein bisschen Ruhe bekommen.

    Außerdem muss in dieser Zeit, wenn der Kleine so anstrengend ist, die Wohnung auch nicht picobello sein. Ein wenig aufräumen und putzen kann auch dein Freund, wenn es ihn stört. Und wenn mal wieder nur Stress ist, muss er eben auch mal mit einer schnellen Pizza o.ä. zufrieden sein.

    Alles Gute für dich und deine kleine Familie!

  • Antwort von diewildeHilde 02.08.2012
    8 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Das ist völlig normal!

    Mit 6-7-8 Monaten nehmen die lieben Kleinen ihre Umwelt genauer wahr, finden alles spannend - aber es überfordert sie auch sehr schnell. Es sind einfach zu viele Eindrücke. Dann geht es jetzt auch bald mit dem Krabbeln los; und ich kann dir sagen, daß diese Zeit noch sehr viel anstrengender wird. Auch "zahnen" würde ich nicht ausschließen; davon merkst du vielleicht noch nichts; das Kind aber sehr wohl. Sie sind einfach unruhiger.

    Was du tun kannst? Leider nicht viel..... es ist schlicht und ergreifend normal, daß jetzt so einiges liegen bleibt, und das ist nicht nur bei dir mit deinen 17 Jahren so - das ist bei jeder Mutter so. Mach dich wegen des Haushalts nicht verrückt; mach das, was wirklich nötig und wichtig ist, in der Zeit, in der der Kleine schläft. Der Rest kommt dann, wenn es passt. Ich hab mir in der Zeit angewöhnt, bereits abends meine Waschmaschine einzuräumen, sodaß ich morgens nur noch den Schalter betätigen mußte, wenn ich aufstehe, und so direkt um 8 Uhr die Wäsche aufhängen kann; bis abends ist die meist trocken dann, dann kann das Zeug direkt in den Schrank. Erstaunlicherweise kann man die lieben Kleinen auch morgens noch am besten beschäftigen, wenn sie ausgeruht von der Nacht sind - nutze also diese Momente für deine Hausarbeit. Gib ihm nicht zu viel Spielzeug, eben wegen der Überforderung. Und renne nicht mit ihm von A nach B, sondern gönne auch dem Kind Ruhezeiten zu Hause.

    Am wichtigsten ist das Kind! Und auch, wenn dein Freund um 17.30 Uhr müde und kaputt ist, so MUSS er dich unterstützen, und sei es nur, daß er den Kleinen regelmäßig abends ins Bett bringt. Ist ja nicht so, daß du nur von 8-17.30 Uhr zu tun hättest; dein Arbeitstag ist länger und du bist ebenfalls kaputt.

    Es nutzt keinem was, wenn du irgendwann zusammenklappst, da habt ihr alle Drei nichts von! Gib also auch mal was ab, so es möglich ist! Das wird schon!!!!

  • Antwort von jimmini 02.08.2012
    4 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Normalerweise schlafen Kinder in dem Alter noch recht viel. Sorg für Ruhe in der Wohnung und richte Dich nach seinem Takt. Nur so bekommst Du auch die Ruhe ab. Mache jeden Tag während seiner Schlafzeit 1-2 Std. zu Hause etwas Arbeit. Stress Dich nicht mit TV. Das entspannt Null. Horch in Dich rein, pfleg Dich schön und mach mal nichts, dann bist Du entspannt für ihn und er auch (das Kind). Was Deinen Freund angeht, sei froh, dass er fleissig ist. Alles in allem, der normale Wahnsinn. Willkommen im Leben. Alles Gute Euch Dreien.

  • Antwort von hourriyah29 02.08.2012
    3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Hallo Thelaelfe!

    Bei uns war es ähnlich, dass unser Sonnenschein mit ca. 5 Monaten sehr anstrengend geworden ist. Das ist das Alter, wo sie schon so viel wahrnehmen, vieles wollen und noch fast nichts können! Sehr frustrierend für das Baby und die Eltern ;)

    Ich bin 30. Habe ein abgeschlossenes Studium und Berufserfarung und kann sagen: 8-10Std. am Tag arbeiten (inclusive Mittagspause, Kaffeepausen, Klopausen) und danach Freizeit fand ich einfacher als Baby-Mutter zu sein und nahezu 24Std. eine so große Verantwortung zu tragen!

    Alle Muttis in meinem Umfeld die sich leichter tun haben entweder einen Partner der wenig arbeitet und sich sehr engagiert, oder Familie in der Nähe die bei der Betreuung hilft oder geben das Kind in Betreuung. Mein Mann arbeitet auch sehr viel und wenn er zu Hause ist, braucht er Zeit für sich selbst und wir wohnen weit entfernt von allen Verwandten.

    Meine Alltagshilfen sind....

    Eine Babytrage (mit 7Monaten kannst Du schon auf dem Rücken tragen, dann hast Du die Hände frei für den Haushalt und das Baby ist vermutlich glücklich na bei Dir zu sein und die Arbeiten zu beobachten).

    Alltag vereinfachen: z.B. große Portionen kochen und einfrieren, einfache Gerichte (z.B. verschiedene Variationen von Gemüsepfanne plus Reis/Couscous u. ev. plus Fleisch/Fisch oder Eintöpfe).

    Großeinkauf mit Einkaufszettel mit Partner statt wie vorher immer bei Bedarf mal schnell einkaufen.

    Dem Baby beibringen auch mal selbst zu spielen (das sind meine gf-Zeiten, wenn die Kleine im Wohnzimmer oder auf dem Balkon spielt und ich muss nur ein Auge auf sie haben). In dem Alter von Deinem Sohn fand unsere Fischerprice Spielzeug super (z.B. Sortierbox, Entdeckerwürfel o.ä. Die gibt es günstig auch mal auf der Secondhand Börse oder im Second Hand Laden. Am Anfang bleibst Du direkt daneben sitzen und läßt ihn spielen, bis er anfängt zu quengeln. Je öfter Du das machst, desto länger wird er vermutlich spielen, bevor er anfängt zu quengeln. Und dann kannst Du langsam etwas weiter weg gehen oder Haushaltstätigkeiten im gleichen Raum machen. Zwischendrin ein Lob oder eine Ermutigung, wenn er frustriert ist.

    Viel Kontakt mit anderen Muttis. Dann kann man sich gegenseitig helfen, z.B. eine passt auf die Kinder auf während die andere Haushalt machen kann oder einkaufen gehen. Oder vielleicht gibt es in der Nachbarschaft eine nette Frau (vielleicht eine Rentnerin) die gerne mal eine Runde mit dem Kind im Wagen spazieren geht.

    Vielleicht gibt es für Euch sogar die Möglichkeit das Kind stundenweise bei einer Tagesmutter betreuuen zu lassen. Das Jugendamt kann euch diesbezüglich beraten und eine Tagesmutter vermitteln.

    Wichtig ist, dass Du bei allem Stress auch mal Zeit für Dich bekommst und sei es nur 20Minuten in Ruhe duschen oder mal eine halbe Stunde raus zum spazieren gehen. Glückliche Kinder brauchen glückliche Mütter! Euer Kleiner hat nichts davon, wenn Dein Haushalt 100% perfekt ist, aber Du völlig kaputt oder er 24Std. bespaßt wird aber Du völlig genervt bist. Lieber bleibt mal etwas liegen oder er wird nicht 100% optimal von Dir bespaßt (sondern halt nur "unterdurchschnittlich" oder von jemand anderm) und ihr beide seid ausgeglichener!

    Bei Schlafproblemen hat uns Homeopathie sehr geholfen. Vielleicht findet ihr einen Kinderarzt, der das als Kassenleistung anbietet.

    Alles Gute und LG, Hourriyah

  • Antwort von GFliebtDich 02.08.2012
    3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Ich glaube gaanz WICHTIG ist, sich innere Quellen zu erschliessen die einem selber Kraft geben. Innere Freude ausgeglichenheit und Balance läßt alle Herausforderung viel leichter angehen.

    Vielleicht kontakt suchen für eine Krabblegruppe austausch etc

  • Antwort von teddy183 02.08.2012
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Du musst erstmal durchhalten, dein Tagesablauf ist bestimmt völlig durcheinander. Gibt es evtl mal die Möglichkeit dass du deinen Kleinen mal zu Oma und Opa gibst, dass du mal eins oder zwei Stunden für dich bist und dich ordnen kannst? ich kenne das von meiner Schwester, ist auch mit 17 Mutter geworden, da haben allerdings unsere Eltern tatkräftig mit angepackt. Vielleicht gibt es auch eine Kinderbetreuung die etwas helfen kann und nachhause kommt?Gibt es so eine Kinderbetreuung für Zuhause überhaupt?

  • Antwort von annakati 02.08.2012
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Du könntest Deinen Sohn z.B. in ein Tragetuch geben während Du Hausarbeit erledigst. Versteif Dich nicht darauf, irgendetwas zu einer bestimmten Zeiten machen zu müssen, erledige Deine Sachen so, wie es grad passt. Es darf auch mal etwas liegen bleiben. Geh auch viel mit Deinem Sohn raus, frische Luft tut gut und dadurch schläft er normalerweise besser. Die Zähne können sich Wochen vorher ankündigen, versuch mal, ob er einen kühlen Beissring mag. Aber stress ihn nicht damit, dass Du ihm ständig neues Spielzeug vorlegst nur weil er nach kurzer Zeit schon unzufrieden ist. Das geht nur immer so weiter. Ein Baby darf sich auch mal beschweren. Eine Mutter kann sehr gut unterscheiden, ob ihr Kind etwas braucht oder nur will. Es ist nicht Deine Aufgabe, jedes Bedürfnis SOFORT zu befriedigen. Halt Dir immer vor Augen, dass Du die Erwachsene bist und sehr gut entscheiden kannst, ob Du Dich Deinem Kind sofort zuwenden musst oder es auch mal warten kann.

    Wenn der Kleine schon sitzen kann, kannst Du ihn vielleicht beim Kochen in einen Babystuhl setzen und er sieht Dir aus dieser Position zu. Das ist für ihn bestimmt interessant und Du kannst ihm zusätzlich ein Stück Zwieback oder (hartes) Brot in die Hand drücken, an dem er herumnuckeln kann.

    Und etwas das bei uns Wunder wirkt: Wir haben zwei Melodien, eine hat mein Mann gleich nach der Geburt unserer Jüngeren "erfunden" und singt sie seitdem täglich und die zweite ist das Thema von "Pippi Langstrumpf", das singt unsere Größere immer und schon bei den ersten Tönen ist die Kleine still und hört zu. Egal wer singt, sie spricht einfach sehr stark auf die Melodien an. Also such Dir vielleicht ein Lied, das Du magst und sing es immer und immer wieder, vielleicht klappt das auch bei euch.

    Und zum Einschlafen: Hast Du die Möglichkeit abends noch mit dem Kinderwagen rauszugehen? Die meisten Babys schlafen da leicht ein, ein Tuch vorne drüber, ein bisschen ruckeln und die Sache hat sich. Wenn das möglich ist, könntest Du, wenn er mal abends gar nicht schlafen will, auch mit dem Wagen fahren und den dann im Zimmer stehen lassen. Du kannst ihn ja in sein (oder euer) Bett legen, wenn Du schlafen gehst.

    Versuch halt vor allem, Dir nicht zu viele Gedanken zu machen, sondern geh alles ruhig und entspannt an, freu Dich an Deinem Kind und lass den Haushalt auch mal Haushalt sein (wenn Du das kannst) - Stress wirkt sich nie positiv auf Kinder aus. Und denk immer dran: Eine Phase jagt die nächste und das ist schon wirklich anstrengend, aber es ist eben auch immer nur eine Phase.

    Und wenn Du Literatur suchst, lies Jesper Juul.

    Alles Gute!!

  • Antwort von egl2091 02.08.2012
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Verstehe ich das richtig, dass du jetzt nicht mehr in der Nachbetreunung bist? Gibt es nicht die Möglichkeit, dass sie dich weiterhin betreuen, wenn auch in reduziertem Umfang?

    Auf Dauer kann dein Freund ja auch nicht so viel Arbeiten, dann muss er dir halt etwas abnehmen.

    Wenn du starke Nerven hast, dann würde ich es einfach mal brüllen lassen. Bei mir hat das super geklappt^^

  • Antwort von mami1979 02.08.2012

    Ich denke wenn ihr erst vor kurzen zusammen gezogen seid ist das eine umstellung für dich und auch den kleinen und das braucht einfach seine Zeit und ist nicht immer einfach .. Tips kann man dir viele geben was du davon annehmen möchtest ist dir überlassen .. Hast du keine freundin der du dich anvertrauen kannst ?? das hilft manchmal ungemein wenn man jemanden zu reden hat .. und manchmal kann auch ein baby mal ein bisschen weinen solange es sich nicht weg schreit und alles andere in ordnung ist .. Dein Freund sollte dir aber auch mal wenigstens 2 std die Woche und am Wochenende den kleinen abnehmen damit du eine kurze auszeit hast und wenn du nur ne runde um den Block gehst oder dir ein bad gönnst .. ich würde auch mit dem kinderarzt abklären ob alles in ordung ist das du dir sicher bist das nichts da ist ..die ärtzte haben schweigepflicht und meistens gute tipps.. es gibt auch die Mütterberatungsstellen die auch tolle tipss haben .. mach dir keine vorwürfe und halte durch das wird mit sicherheit nur eine phase sein .. wünsche euch alles gute

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