Ich würde gern einige Meinungen zum Thema Überbevölkerung hören! Ist sie ein ernsthaftes problem oder nicht vorhander? was sagt ihr?

Immer mehr Menschen verbrauchen die Natur und die Resourcen immer schneller. Und wenn sie dann alles verbraucht haben, dann ...

Früher hatten die Menschen
Angst vor der Zukunft.
Heute muss die Zukunft
Angst vor den Menschen haben.
Werner Mitsch, deutscher Aphoristiker (geb. 1936)
DH - ein guter Komentar.

Sicherlich gibt es immer wieder mal örtlich temporäre Probleme! Aber zu deren Lösung tragen der Fortschritt und die weitergehende Technologisierung bei! Ob das immer so bleiben wird, weiß zum Glück niemand!
CrazyDaisy am 2. Mai 2008 19:58 Bisher haben Fortschritt und Technisierung noch zu keiner diesbezüglichen Lösung beigetragen... Ich zweifle stark, dass es dazu kommen wird.
RBMannheim am 2. Mai 2008 20:14 Sie haben aber immerhin bewirkt, dass es durch die steigende Bevölkerung noch keine flächendeckenden, chaotischen Zustände gibt! Durch die Massenproduktion könnten alle Menschen Nahrung haben, durch die Hochbauweise gäbe es Wohnraum für jeden! Dass trotzdem Menschen verhungern oder kein Dach über dem Kopf haben, ist nicht die Schuld des Fortschrittes, sondern dass verantwortliche Menschen nur an ihren eigenen Fortschritt denken!
CrazyDaisy am 2. Mai 2008 20:18 Und was ist mit der restlichen Natur? Die geht seit einem guten Jahrhundert den Bach runter, dank Technologie und Massenproduktion... Für mich ist der Mensch nicht das Maß aller Dinge.
RBMannheim am 2. Mai 2008 20:25 Das ist Deine eingeschränkte Sichtweise! Gerade auch der Fortschritt hat es möglich gemacht, die Natur teiweise besser zu schützen und weniger auszubeuten! Leute wie Du merken gar nicht, wie sie im Kreis reden! Dein PC läuft wohl mit natürlich angebauter Bio-Hirse! Oder vielleicht doch mit Strom? Hier den großen Moralapostel spielen, aber keinen Deut besser sein! Und selbstverständlich ist der Mensch mittlerweile das Maß aller Dinge! Er kann die Natur retten und er kann sie zerstören! Das kann man von keiner Pflanze und von keinem anderen Tier behaupten! Dir wünsche ich auf deinem Weg in den persönlichen Untergang zum Wohle der Natur viel Spaß!
was macht der mensch denn zur zeit? regenwälder abholzen oder neue anpflanzen? und vor wem muss die natur denn gerettet werden wenn nicht vorm menschen?
CrazyDaisy am 6. Mai 2008 21:49 Gut, dass ich übers WE nicht am Stromfresser saß. Womöglich hätte ich mich über Deine Antwort geärgert... Dafür habe ich mich um die Zukunft gekümmert, nämlich um die angestrebte Selbstversorgung. Wenn die erreicht ist, läuft mein PC nämlich mit erneuerbarer Energie oder eben gar nicht mehr (was mir am liebsten wäre). ;-P

DAS Problem wird/kann sich nicht selbst regulieren.
CrazyDaisy am 2. Mai 2008 20:12 Die einzige Chance sehe ich in: Mehr Bildung für die Frauen.
Maienblume am 2. Mai 2008 20:21 Ja, das wäre wohl der einzige vielversprechende Ansatz... seufz!
@ Maienblume: Doch, wenn Nahrung und Rohstoffe noch viel teuerer sind als heute, wird sich das Problem mit brutaler Gewalt regulieren.
Maienblume am 2. Mai 2008 23:03 @Kaldex: ist mir bewußt, ich habe das in meinem Seufzer versteckt. Genügend gute SF-Romane haben mich mit solchen Szenarien vor Jahrzehnten vertraut gemacht.
Empfohlene Lektüre: "Morgenwelt" von John Brunner.
Schlimm, daß gerade in den ärmsten Ländern keine Einsicht besteht, daß mit vielen Kindern sich das Problem noch verschärft. Die Türkei hat die Vermehrung der Türken sogar als Ziel in der Verfassung stehen. Und hier soll das Kinderkriegen noch mehr subventioniert werden; siehe neue Pläne von der Leyen. Ein Irrsinn.

Die Technik (z. B. zur Nahrungsversorgung) entwickelt sich glücklicherweise ebenfalls rasant weiter.

Jedes Jahr wächst die Menschheit um 80 Millionen an. Ich kann nicht verstehen, dass das heutzutage politisch gar kein Thema mehr ist (in den 70-er Jahren war das ja mal ein großes Thema in den Medien und somit in den Köpfen der Leute).
Alles was mit unser Mutter erde zu tun hat ist ein starkes Problem. Und überbevölkerung hat sehr viel mit unserer Erde und natur zu tun. Bloss dagegenzu wirken wäre unmenschlich
CrazyDaisy am 2. Mai 2008 19:57 Warum unmenschlich? Es ist unmenschlich, dass Frauen, nur weil sie nach Meinung der Männer dazu da sind und sie selbst es nicht besser wissen, Jahr um Jahr Kinder gebären, von denen ein großer Teil noch im Kindesalter stirbt.
Überbevölkerung kommt nicht dadurch zu stande, dass zu viele Kinder gebohren werden, sondern dadurch das zu viele kinder überleben und die Menschen insgesammt immer älter werden. Die "Menge" an kindern die geboren wurden gab es früher auch. Das sexualleben der menschen hat sich nicht in den letzten jahren so drastisch verändert. (auser das es mehr möglichkeiten gibt zu verhüten) Unmenschlich wäre es dieser Entwicklung entgegen zu wirken.
Gegen WELCHE Entwicklung wäre es unmenschlich, entgegen zu wirken? Daß zu viele Kinder geboren werden oder überleben?
Das zu viele überleben.

und wir sollten uns klar darüber sein, dass das auch ein Teil der Evolution ist.

Das Problem ist weniger eine Überbevölkerung, als vielmehr die Ressourcen bzw. deren Verteilung.
Aber das ist ein weites Feld - und ein ideologisch vermintes dazu.

Beste Beispiel China zur Zeit....

Ich glaube das Problem erledigt sich von selbst, wenn immer mehr Leute immer weniger Kinder bekommen. Das wahre Problem ist die Verteilung: viele Menschen auf einem Raum, viel Nahrung auf einem anderen
Ich werf noch schnell ein s für die Ressourcen rüber schmeiß
DH! Ich werf noch schnell ein s für die Ressourcen rüber! schmeiß
Oh nee, jetzt ist ein s zuviel! wiederwegreiß
Danke liebe Daisy, mir sind die "s" grade ausgegangen, weiß der Teufel wo die sich rumtreiben :-)
Regulatoren für dieses Problem hätte ich gerade im Angebot!
:-)))