Frage von Elivbv, 35

Überarbeiten während der Ausbildung?

Hallo liebe Community, ein guter Freund von mir (K.) macht zur Zeit eine Ausbildung im kaufmännischen Bereich im ersten Lehrjahr. Er hat abwechselnd Berufsschule und die Ausbildung im Betrieb. K. geh morgens um 7 Uhr aus dem Haus und kommt abends erst gegen 18 Uhr nach Hause, der Weg ist miteinkalkuliert. Trotzdem arbeitet er meiner Meinung nach schon unter der Woche zu viel für einen Berufsanfänger. Dann kommt auch noch dazu, dass er an den Wochenenden, an denen er eigentlich frei hätte, sich zu Hause an der Landwirtschaft seiner Eltern betätigt. Sprich Feldarbeit, teils auch Büroarbeit. Als Höhepunkt hat er diese Woche Urlaub und sagt mir, dass er sich nur Urlaub nimmt, um noch mehr zu Hause arbeiten zu können. K. schläft teilweise nicht mal mehr. Bin langsam am verzweifeln, weil ich nicht weiß, wie lange er das noch durchhält. Zudem weiß ich auch nicht, ob das Teil der Erziehung seiner Eltern ist, oder sie ihn sogar dazu zwingen am Wochenende mitzuhelfen. Ich verzweifle auch, weil er immer meint, ihm mache das nichts aus, aber das ist doch kein Zustand für einen 16- Jährigen. Habe ihn schon diesbezüglich angesprochen, weiß nun nicht mehr, was ich tun kann, um ihm zu helfen? Bin dankbar für jede Meinung!

Antwort
von DH97De, 28

Er kann auch ganz schnell Burnout erleiden und in eine Depression oder Sucht rutschen

Kommentar von Elivbv ,

Gibt es Möglichkeiten, um ihm zu helfen?

Kommentar von DH97De ,

In Ruhe mit ihm reden. Ich weiß nicht wie eure Beziehung zu einander ist aber falls er dir vertraut frag ihn nach seiner Meinung zu der Sache. Falls die selbe hat wie du dann solltet ihr mit seinen Eltern reden. Da er minderjährig ist kann man auch das Jugendamt hinzu ziehen

Kommentar von Elivbv ,

Er meint, er vertraut mir immer. Danke, werde ich machen!

Antwort
von Virginia47, 35

Und was hat das mit dir zu tun? 

Wenn es ihn glücklich macht, soll er doch arbeiten, so viel er möchte. 

Als meine Tochter in der Ausbildung war, ist sie an ihren Berufsschultagen auch noch anschließend in die Firma und hat gearbeitet - weil sie es wollte. Und so bekam sie auch einen unbefristeten Arbeitsplatz. 

Kommentar von Elivbv ,

Wer sagt, dass es ihn glücklich macht? Als was arbeitet Ihrer Tochter?

Kommentar von Virginia47 ,

Sie hatte Kauffrau für Bürokommunikation gelernt und als Sekretärin gearbeitet. Nachdem sie die Firma gewechselt und dann einen 10- bis 12-Stundentag hatte, hatte sie auch noch ein berufsbegleitendes Studium gemacht. Nun ist sie Betriebswirtin (IT) und arbeitet als Teamleiter im Controlling. 

Kommentar von Elivbv ,

Wissen wollte ich nicht das gesamte Berufsleben Ihrer Tochter, sondern lediglich ihren Beruf. Diese Art Lobpreis kann man sich sparen, genauso wie ein Kommentar mit "Was hat das mit dir zu tun?" Allein mit der Stellung dieser Frage lässt sich darauf schließen, dass ich mir Sorgen mache und meine Gefühlswelt wird schon etwas mit mir selbst zu tun haben.

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