Frage von NiklasKarelli, 102

Über welches Thema soll ich meine Andacht halten?

Also ich soll am Freitag als Leiter bei meinen christlichen Pfadfindern für die Kids (ich glaube 8-12 Jahre) eine Andacht halten (es sind so ca. 20 Kinder)

Habt ihr Tipps worüber und vielleicht noch wie ich das gut rüberbringen kann?

Antwort
von tinimini, 32

Betragen der Ersten Menschen im Paradies und Verantwortung übernehmen von dem was man tut . Und wenn man scheitert hat man trotzdem Gott nicht verloren, sondern Gott sorgt sich auch weiterhin um einem anhand der Paradieserzählung.

Es Wird betont , dass die Paradieserzählung nicht »Naturgeschichte« ist, sondern eine Metapher, ein Bild. Im Paradies hat Eva die Hosen an Freispruch erster Klasse für Eva Die Frauen sind nicht immer und an allem schuld.) Von wegen Eva sei an allem schuld. „Ohne Frau ist der Mann nicht lebensfähig.“Nur eine falsche Übersetzung Martin Luthers habe die erste Frau zum Ableger von Adams Rippe gemacht. „Luther tut sich sehr schwer mit der Übersetzung. Die hebräische Sprache ist anders strukturiert .Interpretiere man die Bibel richtig, ist Eva in Wirklichkeit Adams Flanke entsprungen, was ihre Rolle im Paradies gehörig aufwerte. „Sie war also gleichberechtigt.“ Und: „Eva war keineswegs eine lahme Ja- Sagerin. Sie war verantwortlich für die Familie, und sie war die erste Theologin der Menschheitsgeschichte. Sie führte nämlich ein tiefes Gespräch mit dem Schlangerich.“ Es war Adam, nicht Eva, dem Gott untersagt hatte, von den Früchten des einen Baumes zu essen.Eva war da noch garnicht erschaffen. Hatte er Eva später das Verbot vielleicht nicht korrekt übermittelt? Und warum sagte er nicht »Halt!« als sie ihm die Frucht reichte? »Im Gegenteil: Adam war ein fröhlicher Mitesser!.Sie reichte ihm die Frucht ! Sie brachte ihm die Frucht nicht, dann wäre er ja nicht dabei gewesen, aber essteht da, sie reichte ihm die Frucht,also war er dabei. Und er hatt nicht gegengeredet, er war ein Feigling , ein Mittläufe.Nimand der Sagte, Halt, das dürfen wir nicht. Er trage die Hauptschuld, und Eva müsse sich nicht länger alleine verantwortlich für die Erbsünde fühlen. Aber in der Bibel steht nichts von Erbsünde oder Sünde, es steht da nur was von Ungehorsam.Und wer war Adam? Derjenige, der seine Schuld auf andere geschoben habe. Und in Gott und Eva gleich zwei Sündenböcke für das eigene Versagen fand. Adams Ausflüchte: „Das Weib, das Du mir gegeben hast, hat mir die Frucht zu essen gegeben, und ich aß.“ Überhaupt haben die beiden gar nicht vom Apfel genascht, sondern von der Feige. Wieder so ein Lutherscher Übersetzungsfehler. „Aber der Apfel ist über Jahrhunderte in Holz geschnitzt und in Stein gehauen und somit nicht mehr wegzudenken.“ Es gelingt , sogar bekannte Geschichten gegen den Strich zu bürsten, Aspekte herauszustellen, die sich beim ersten Lesen nicht erschließen und immer neu zu belegen, dass das Buch der Bücher aktuell ist wie eh und je.Danach werden sie weggeschickt aus dem Paradis, und Gott sorgt weiterhin für sieEr macht ihnen Mäntel aus Tierhaar..Gott hat dafür kein Tier getötet, Er hat es geschohnt, Das ist Gottes liebe ,zu seine Geschöpfen,.

Es Wird betont , dass die Paradieserzählung nicht »Naturgeschichte« ist, sondern eine Metapher, ein Bild. Die verbotene Frucht, die Eva von der Schlange nimmt, deutet sie beispielsweise als Eingriff in die Schöpfung, den Gott nicht wolle. Gottes Botschaft sei: »Du darfst alles tun und alles haben – aber du darfst nicht in die Schöpfung eingreifen.«. Damit die Bildsprache der Bibel richtig gedeutet werde, bedürfe es aber auch sorgfältiger Übersetzung. So korrigieren wir die Überlieferung, Eva sei aus einer Rippe Adams geschaffen worden. Richtig übersetzt müsse es im Buch Genesis vielmehr »Flanke« statt »Rippe« heißen. Damit werde die Gleichwertigkeit von Mann und Frau in der Bibel deutlich: Mit eine Rippe weniger hätte Adam wohl leben können, nicht jedoch ohne seine Flanke. Die Kinder von Adam und Eva heirateten untereinander, Da war der Geenpool noch volkommen und voll.Das wird heute ja sogar noch gemach, Schaut mal in dem Adelshäusern, Die sind alle miteinander Verwannt. Neu ist auch die Verteidigung des biblischen Brudermörders Kain: Er habe als erster Mensch seine Schuld bekannt und Umkehr geübt.Dann schickte Gott imn zum Schutz weg, Er bekam das Kainsmal zum Schutz und nicht als Sündenmahl.Er wird dann wohl eine seiner Schwesten geheiratet haben. Adam dagegen habe nach dem Verzehr des Apfels Eva verantwortlich gemacht und indirekt sogar Gott, der ihm Eva zur Frau gegeben habe. »Verantwortung übernehmen, Schuld bekennen« – das sind die Botschaften für die Menschen unserer Zeit, die man aus dem Text filtern kann. Religiös gesehen seien die Menschen im Übrigen nicht Abkömmlinge Kains oder Abels, sondern eines dritten Sohnes von Adam und Eva: Seth. Die Menschen sind also weder Kinder von Tätern noch von Opfern, es gibt darum keine Möglichkeit, sich kollektiv zu beschuldigen. Seth stehe wie sein Nachfahre Noah für die von Gott geschenkte Möglichkeit eines neuen Anfangs. Die Frage, ob wir Kinder des Täters (Kain) oder des Opfers (Abel) sind, stellt sich gar nicht. Denn: Wenn man die Bibel richtig durchdenke, stamme die jetzige Menschheit gar nicht mehr von Adam und Eva ab, sondern sind auf den dritten Sohn Evas zurückzuführen,dessen Stambaum endet bei Noah und dessen Nachfahren !. Die Erbsünde ist eigentlich von der Sintflut weggespült worden. „Das ist doch ein wunderschöner Gedanke !

Antwort
von DerBuddha, 55

christliche pfadfinder, 8-12 jahre..........da kommt man eigentlich in einen schlimmen gedankenbereich.............ich würde ihnen mit einem spiel klar machen, dass kinder in allen persönlichen bereichen eine eigene entscheidungsfreiheit haben, dass sie von gott sogar jedem menschen zugesichert wird und demzufolge sie niemals dinge machen müssen, die ihnen ein erwachsener aufdrängen will und wobei sie sich schlecht fühlen oder unsicher sind ob diese dinge richtig wären oder nicht...........und dass auch kein mensch behaupten kann, dass es so von gott gewollt ist oder dass man auf erwachsene dabei hören muss.........gleichzeitig kannst du dann zeigen/vorführen, wie man laut und deutlich NEIN sagt oder auch mit den füßen tritt........

ich denke mal, du weisst was ich mit dem thema meine............ist ja immer wieder zu hören und zu lesen, dass gerade kinder schnell zu dingen überredet werden, die sie in schlimmste situationen bringt und für die ellis bist du dann der held, wenn sie zuhause davon berichten, dass bringt auch ein wenig glaubwürdigkeit zurück............:)

Kommentar von NiklasKarelli ,

Also den teils sowieso aufmüpfigen Kerlen Ungehorsam beibringen?

Kommentar von DerBuddha ,

lese mal ganz in ruhe, was ich mit der antwort meine und dann realisiere dass..........:)

Antwort
von PieOPah, 42

Wie wäre es mit Mt 6,26? Man kann die Vogelbeobachtung ansprechen, die Natur, Vogelbestimmung, Fütterung und wie Gott Menschen gebraucht, an dieser Versorgung mitzuarbeiten (Futterhäuschen).

Da hast du Bibel, Lehre und einen Bezug zur Natur/Pfadfindern.

Antwort
von Andrastor, 51

Wie wäre es mit meiner lieblings-Bibelstelle?

2. Könige 2, 23-25; 


 Und er ging von dort hinauf nach Bethel. Wie er nun den Weg hinaufging, kamen
kleine Jungen aus der Stadt heraus und verspotteten ihn und sagten zu ihm: Komm herauf, Kahlkopf! Komm
herauf, Kahlkopf!  Er aber wandte sich um, sah sie an und verfluchte sie im Namen des HERRN. Da kamen
zwei Bärinnen aus dem Wald und zerrissen von ihnen 42 Kinder. Und er ging von dort weg zum Berg Karmel;
und von da kehrte er nach Samaria zurück.

Kommentar von NiklasKarelli ,

Das erzähl ich den Kindern 😂

Kommentar von kdd1945 ,

Du solltest Dir eine andere Lieblingsstelle suchen. Vielleicht diese:

Gal 6,7 Irrt euch nicht, Gott lässt sich nicht verspotten! Denn was ein Mensch sät, das wird er auch ernten.
.

23 Von dort ging er nach Bet-El. Während er den Weg hinaufstieg, kamen junge Burschen aus der Stadt und verspotteten ihn: Sie riefen ihm zu: Kahlkopf, komm herauf! Kahlkopf, komm herauf! 24 Er wandte sich um, sah sie an und verfluchte sie im Namen des Herrn. Da kamen zwei Bären aus dem Wald und zerrissen zweiundvierzig junge Leute. 25 Von dort ging er zum Berg Karmel und kehrte dann nach Samaria zurück.

GNB:

23 Von Jericho ging Elischa hinauf ins Bergland nach Bet-El. Da kam aus der Stadt eine Horde Jungen, die machten sich über ihn lustig und riefen von oben herab: »Komm zu uns herauf, Glatzkopf! Komm zu uns herauf, Glatzkopf!« 24 Elischa schaute sich um, und als er sie erblickte, verfluchte er sie im Namen des Herrn. Im selben Augenblick kamen zwei Bären aus dem Dickicht und zerrissen zweiundvierzig von ihnen.

Diese Jugendbande hatte sich wohl den bestgeschützten Mann ausgesucht.                                                                    

Kommentar von Andrastor ,

ein paar spottende Worte sind kein ausreichender Grund zweiundvierzig Kinder/junge Leute von Bären zerfleischen zu lassen. Außerdem spotten sie nicht Gott, sondern nur irgendeinem Typen.

aber ich hab noch mehr Bibelstellen. Zum Beispiel diese, wo Gott zur Vergewaltigung aufruft:

2.Samuel 12:11

So spricht der HERR: Siehe, ich will Unglück über dich erwecken aus
deinem eigenen Hause und will deine Weiber nehmen vor deinen Augen und
will sie deinem Nächsten geben, daß er bei deinen Weibern schlafen soll
an der lichten Sonne.

Die Bibel eignet sich so toll um es Kindern näherzubringen :D

Kommentar von kdd1945 ,

Man sollte sich sein Unterscheidungsvermögen bewahren.

In der Bibel wird nicht selten Gott eine Tat zugeschrieben, obwohl er sie nicht ausführte, sondern lediglich zuließ (aus bestimmen Gründen).

Am deutlichsten wird das in der Messiasprophezeiung aus Jesaja 53

Wer hat an das geglaubt, was wir gehört haben?*+ Und der Arm Jehovas+, wem ist er geoffenbart worden?+ 2 Und wie ein Schößling+ wird er vor einem* aufgehen und wie eine Wurzel aus wasserlosem Land. Keine stattliche Gestalt hat er noch irgendwelche Pracht;+ und wenn wir ihn sehen werden, da ist kein Aussehen, daß wir ihn begehren würden.+

3 Er war verachtet und war von Menschen* gemieden,+ ein Mann, bestimmt für Schmerzen und für das Vertrautsein mit Krankheit.+ Und es war, wie wenn sich jemandes Gesicht vor uns* verbirgt.+ Er war verachtet, und wir hielten ihn für nichts.+ 4 Wahrlich, unsere Krankheiten hat er selbst getragen;+ und was unsere Schmerzen betrifft, er hat sie auf sich geladen.+ Wir aber hielten ihn für geplagt,+ von Gott* geschlagen+ und niedergedrückt*+. 5 Aber er wurde für unsere Übertretung+ durchstochen;+ er wurde für unsere Vergehungen zerschlagen.+ Die Züchtigung, die zu unserem Frieden diente, [lag] auf ihm,+ und seiner Wunden+ wegen ist uns Heilung geworden.+ 6 Wie Schafe* sind wir alle umhergeirrt;+ wir haben uns ein jeder auf seinen eigenen Weg gewandt; und Jehova selbst hat unser aller Vergehung ihn treffen lassen.+ 7 Er wurde hart bedrängt,+ und er ließ sich niederdrücken;+ doch pflegte er seinen Mund nicht aufzutun. Er wurde so wie ein Schaf* zur Schlachtung geführt;+ und wie ein Mutterschaf, das vor seinen Scherern verstummt, pflegte auch er seinen Mund nicht aufzutun.+

8 Wegen Einschränkung* und Gericht wurde er weggenommen;*+ und wer wird sich auch mit [den Einzelheiten] seiner Generation* befassen?+ Denn er wurde abgetrennt+ vom Land der Lebenden+. Wegen der Übertretung+ meines Volkes erlitt er den Schlag.*+ 9 Und er* wird seine Grabstätte sogar bei den Bösen machen*+ und bei der reichen Klasse* in seinem Tod,+ obwohl er keine Gewalttat verübt hatte+ und kein Trug in seinem Mund war.+

10 Jehova aber gefiel es, ihn zu zerschlagen;+ er hat ihn krank gemacht.+ Wenn du seine Seele* als ein Schuldopfer stellen wirst,+ wird er seine Nachkommen sehen,+ er wird [seine] Tage verlängern,+ und in seiner Hand wird das gelingen, woran Jehova Gefallen+ hat.+ 11 Wegen des Ungemachs seiner Seele wird er sehen,*+ wird er sich sättigen.+ Durch seine Erkenntnis* wird der Gerechte, mein Knecht+, viele in einen gerechten Stand bringen,+ und ihre Vergehungen wird er selbst tragen.+ 12 Aus diesem Grund werde ich ihm einen Anteil geben unter den vielen,+ und mit den Mächtigen wird er die Beute verteilen+ dafür, daß er in den Tod seine Seele ausschüttete,+ und den Übertretern wurde er zugezählt;+ und er selbst trug die Sünde vieler,+ und er ging daran, für die Übertreter vermittelnd einzutreten.+

Ähnlich verhält es sich bei der Strafe, die gegen David ausgesprochen wurde.

Kommentar von Andrastor ,

Wenn Gott etwas zulässt, obowhl er eingreifen könnte, liegt die Schuld trotzdem bei ihm. Es macht keinen großen Unterschied ob er selber den metaphorischen Abzug drückt oder daneben steht und zusieht.

Vor allem, wenn, wie im obigen Beispiel mit den 42 Kindern beschrieben, Gott selbst die Bärinnen schickt und die Kinder tötet, oder er, wie bei der Sintflut, einfach alle Menschen bis auf eine Familie umbringt.

Kein besonders gnädiger Gott.

Antwort
von nowka20, 21

wie finde ich den pfad des lebens, denn das ist der sinn der pfadfinder

Antwort
von Falbe, 32

Wenn du eine Beziehung mit Gott hast dann bete doch um diese Frage . Höre dann in dich hinein und warte , bis dir innerlich das Thema kommt - Kannst auch so etwas in der Bibel blättern , vielleicht sticht dir dann plötzlich ein Thema ins Auge ? 

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