Findet ihr das die Liebe durch Medien etc heut zu tage viel zu sehr idealisiert wird, so dass wir die richtige liebe gar nicht mehr richtig kennen lernen können?
Antworten (9)
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MaienblumeMaienblume
Anders wird ein Schuh draus: viele geben der Liebe keine Zeit mehr, sich zu entwickeln, weil sie einem völlig überzogenem Ideal hinterherrennen... und von Einem zum Nächsten springen.
Echte, tiefe Liebe muß reifen können, und das geht erst NACH der verrückten Verliebtheit los.
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Serafine1Serafine1
Oftmals habe ich schon den Eindruck. Wenn ich mir manche romantische Filme im Abendfernsehen anschaue, denke ich oft darüber nach, was das Ansehen dieser Filme in anderen auslöst. Manchmal werden Beziehungen übertrieben romantisch dargestellt, immer mit Happy End und wahrer Liebe. Das kann dazu führen, dass manche Menschen darauf warten, das der Prinz auf dem weißen Pferd daher geritten kommt und sie erlöst bzw. all ihre Probleme beseitigt.
In Shows wird "Liebe" vermarktet- "Bauer sucht Frau", Stars drehen Dokus über ihre Beziehungen, andere verkaufen ihr Privatleben an die Zeitung, wieder andere lassen sich bei der Partnersuche oder im Beziehungsalltag zu sehen.
In der Werbung etc. wird alles über erotisiert und vermarktet...
Für mich hat das alles nicht viel mit Liebe zu tun.
Es ist für mich eher der Spiegel unserer Gesellschaft und was aus ihr geworden ist.
Ich finde, man sollte immer daran denken, dass sowas auch jüngere Generationen ansehen und sich Werte und Weltanschauungen daraus ableiten können.
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hustenkillhustenkill
ja. aber so wie ich das einschätze gibts die liebe eh nicht, zumindest bei keinem menschen auf der erde. wenn man ein pärchen sieht, ist es nur spießigkeit, die das ganze zusammenhält, mit liebe ist da nix.
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heureka47heureka47
Aus gutem Grund, wie ich glaube, ist die Liebe Thema Nr. 1 - weil sie unsere Natur und Lebenselixier ist. Ich denke, sie war schon immer Nr. 1.
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Welchen Einfluß die "Medien" haben in dieser Hinsicht, darüber habe ich keine deutliche Meinung. Was du mit (über-)idealisiert meinst, ist mir nicht so recht kllar.
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Aber daß nur - noch - wenige Menschen wissen, was (die) RICHTIGE Liebe ist, darüber habe ich mir in 62 Jahren - und besonders in den letzten 16 - ein facettenreiches Bild machen können.
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Die "richtige", "wahre" Liebe ist aus meiner Sicht die BEDINGUNGSLOSE Liebe. Sie ist nicht in erster Linie Gefühl, sondern eine per Entscheidung eingenommene innere Einstellung und daraus resultierende Haltung. Die "wahre" Liebe kann denn auch nur vom "wahren, höheren, Selbst" in uns verwirklicht werden, das "niedere Selbst" (Ego) ist dazu nicht fähig.
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Auch der Mensch, der sich aus der Dimension des Ego-Bewußtseins zur höheren Dimension des Bewußtseins des "höheren Selbst" entwickelt hat, kann m.E. die "bedingungslose Liebe" nicht immer, nicht in reiner Form, geben - da das Ego immer noch ein Teil von ihm ist und gelegentlich die Durchführung der bedingungslosen Liebe "stört".
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Sich selbst bedingungslos lieben (können) zeigt sich u.a. darin, daß man sich mit dieser "Unvollkommenheit" wiederum bedingungslos liebend annehmen kann.
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Siehe evtl. auch meine GF-Tipps zu diesem Thema.
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uli1972uli1972
nicht unbedingt die Medien, die sich Werbung nennen - aber Kino verspricht schon Romanzen, wie sie im normalen Leben nicht stattfindne würden.. Nach dem Film Pretty Woman gab es einen exorbitanten Zulauf von Prostituierten in den USA, weil sie in Russland den Film gesehen haben... Kino beeinflusst schon sehr..
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curafecurafe
das was in den medien kommt hat mit liebe nichts zu tun da geht es nur um das rein körperliche, den akt an sich....liebe ist viel mehr als körperliche lust, begehren... da gehört vertrauen, fürsorge und verantwortung zu und nicht alle haben das verlernt, wenn im elterhaus das vorgelebt wird kommt später nur noch das körperliche hinzu
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