Typische französische Bücher oder Öhh wie doof
Hallo
Ich mache gerade ein Schulprojekt zu typisch französischen Büchern. Ich wollte einfach nur mal so hören was für euch typisch französische Bücher sind, ob ihr die gleich mit Frankreich verbindet.
Also. Was sind für euch typisch französische Bücher?
Ich habe ein paar moderne, französische aufgelistet. Wenn euch andere einfallen die ihr gelesen habt und mit Frankreich verbindet schreibt sie doch einfach auf. Danke. Ihr helft mir echt weiter =)
Es wäre mehr als super wenn ihr euer alter unter eure meinung schreiben könntet zum auswerten Danke.
Liebe Grüße
| Abstimmungen | |
|---|---|
| Der kleine Prinz - Antoine de Saint-Exupéry | 2 |
| 20000 Meilen unter'm Meer - Jules Verne | 0 |
| Reise um die Erde in 80 Tagen - Jules Verne | 0 |
| Die Reise zum Mittelpunkt der Erde - Jules Verne | 0 |
| Die drei Musketiere - Alexandre Dumas | 0 |
| Der Glöckner von Notre Dame - Vicotr Hugo | 2 |
| (Astérix - René Goscinny (scénario) et Albert Uderzo (dessins)) | 0 |
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6 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich
Leider ist nur weniges auf deiner Liste wirklich modern. Und dann gleich drei Titel von Jules Verne! Das sind die Stereotype ja schon vorprogrammiert.
Typisch Französisch finde ich Sartre, Die Fliegen (da geht es um die Resistance und den Freiheitswillen), Reymond Queneau, Zazie dans le metro (französischer Humor ist sehr speziell) und Michel Tournier, Der Erlkönig.
Das Allerfranzösischste, was mir in der letzten Zeit begegnet ist, war der Aufruf von Stéphane Hessel: Indignez-vous! So etwas kann nur ein Franzose schreiben. Und die Jugend sollte es unbedingt lesen! Jedenfalls besser als Jules Verne.
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2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreichDer kleine Prinz - Antoine de Saint-Exupéry
Weitere, typisch französische Autoren sind nicht solche der "Trivialistisk", der trivialen Unterhaltungsliteratur und selbst im Comic Bereich gibt es dort anspruchsvollere Autoren und Texte als etwa Asterix. (Moebius, Druillet, Franquin, etc.)
Anspruchsvollere franz. Autoren sind etwa:
Ionesco, Camus, Gide, Jean Paul Sartre, Simone de Beauvoir, Honoré de Balzac, Paul Verlaine, Arthur Rimbaud, Isidore Ducasse, Henri de Montherlant, Prosper Merimé, George Sand, Charles Baudelaire, Gustave Flaubert, Mallarmé, Hervé Bazin, André Bréton, Henri Michaux, Jacques Prévert, Jean Anouilh, Simone Weil, Jean Genet, Henri Troyat, Roland Barthes, Michel Butor, Frederic Beigbeder, Michel Houellebecq, etc.Kommentar von DunkleWildroseDunkleWildrose 08.05.2011Danke für die lange Liste an Autoren.
Ich habe einige davon in meinen Vortrag aufgenommen. Entweder einfach nur erwähnt andere auch erläutert. Ich denke ich habe jetzt, auch dank dir, eine anständige Liste zusammen, die ich verwenden kannTut mir sehr leid, dass die Antwort nicht sofort kam.
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1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich
"Bonjour tristesse" ist so eins...
http://www.amazon.de/Bonjour-tristesse-Fran%C3%A7oise-Sagan/dp/3548262775/ref=lh_ni_t
Kommentar von mia68mia68 01.05.2011...seh´grad: das Alter an Jahren ist so um die vierzig. oO
Das aber soll nich´ viel heißen - der Glöckner, der Prinz und auch der Asterix (und all die...) sind mir allesamt bekannt, und die würd´ich auch heute jederzeit wieder zur Hand nehmen. ;-)
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1 Mitglied fand diese Antwort hilfreichDer Glöckner von Notre Dame - Vicotr Hugo
Google mal mit den Namen französischer Schriftsteller (die findest du hier: http://www.google.de/search?sourceid=navclient&hl=de&ie=UTF-8&rlz=1T...
viele davon haben sich mit reinen französischen Themen befasst, z.B. Victor Hugo mit "Die Miserablen" oder Collette mit ihren typisch französischen Liebesromanen, oder Maupassant oder Balcac mit ihren kritischen Romanen über die französische Gesellschaft. Da bekommst du soviel zusammen, dass du ein ganzes Buch schreiben könntest.
(Zu deiner weiteren Frage: Ich bin schon älter, männlich und habe 15 Jahre in Frankreich gelebt und gearbeitet)
Kommentar von SajonaraSajonara 01.05.201115 Jahre in Franreich gelebt und nur Maupassant, und Colette gelesen, was hast du dort gemacht und in welchem schalldichten Bunker bist du gesessen, ..?
Kommentar von SetzKussSetzKuss 01.05.2011Sajonara, entweder willst du nur ironisch sein, oder du bist unfair. Ironie verzeihe ich, Unfairnis nicht! Ich habe in meiner Antwort einige wenige Beispiele gebracht. Wenn ich alles aufgelistet hätte, was ich in 15 Jahren Frankreich gelesen und gearbeitet habe, der Platz und die Zeit würde nicht ausreichen und das ist außerdem nicht Gegenstand der Frage gewesen. Bitte nicht unfair und nicht unsachlich werden. Das passt nicht zu dir und zu deinen sonstigen Beiträgen.
Ich konnte übrigens nicht in einem "schalldichten Bunker" leben, sondern war tagtäglich mit den unterschiedlichsten gesellschaftlichen F'ragen Frankreichs beschäftigt und habe als Autor mehrere Bücher über Frankreich geschrieben und als Journalist hunderte Zeitungsartikel für Zeitungen und Rundfunksendungen für Radio-France International gestaltet.
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1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich
Le petit Prince (Antoine de Saint-Exypery)
Ich hoffe ich hab es richtig geschrieben.
Kommentar von charmingwolfcharmingwolf 01.05.2011Antoine Marie Roger Vicomte de Saint-Exupéry
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Der kleine Prinz - Antoine de Saint-Exupéry
da gibts nun wirklich ne menge:
rimbaud
mallarme
lautréamont
rabelais
molière
villiers de lílle adam
etc
und auch gute comics
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ach so: und ich bin, wie du an meinem Nick siehst, ziemlich alt (aus dem vorigen Jahrhundert).
...apropos "Nick" - "Der kleine Nick" (Goscinny und Sempé) muss doch noch mit!
Und Michel Houellebecq (bei dessen Namen man jedesmal ins Trudeln gerät) mit was-auch-immer; als Autor aber jedenfalls.
ja! *zustimmend nick*
gut kommentiert, nur ist das, was Stephane Hessel schreibt, schon recht retardiert und altbacken und nichts für eine wirklich "aufgeweckte" Jugend,
da würde ich eher "l'insurrection qui vient" du Comité Invisible empfehlen, .. gibt es auch bereits in "Deutschlande" als: " Der kommende Aufstand" ..
Danke für den interessanten Tipp! Den Hessel habe ich, ob altbacken oder nicht, an meine Kinder weiter gereicht. Eine moralische Forderung (auch wenn es etwas aus der Mode gekommen ist, Moral zu fordern...) zum persönlichen Engagement - genau das brauchen wir heute, finde ich.