Meine Oma kann selber keinen Hund mehr halten. Sie überlegt jetzt, ob sie im nahegelegenen Tierheim immer wieder ein Tier besucht und es ausführt. Ist das gut für den Hund oder sollte man das lieber nicht tun.
klar, jeder braucht Freunde. Es tut Deiner Oma gut und auch dem Hund...

Die Tiere freuen sich in der Regel über jede Art von Zuwendung. Wenn ausser dem Gassi-Gehen auch noch ein paar Streicheleinheiten hinzukommen, kann ich mir nicht vorstellen, dass das dem Tier nicht guttut. Auch ich führe, zusammen mit meinen Kindern, gelegentlich Tierheim-Hunde aus und erlebe immer wieder, wie sich die Tiere freuen.

Wenn sowas möglich ist, sollte man es tun. Ich würde sagen, es würde beiden guttun.

Klar, das Tier wird es mit Zuneigung danken und deine Oma hat eine Aufgabe!!!
Es tut nicht nur dem Hund gut, sondern bestimmt auch Deiner Oma. Außerdem vereinsamt sie dadurch nicht und kommt auch noch raus an die Luft, hat eine Aufgabe. Hinzu kommt, daß die Tierheime sich freuen, wenn jemand so eine Aufgabe übernimmt: also eine feine Sache für alle Beteiligten.
aber natürlich die Tiere sind wirklich für jede liebevolle Zuwendung sehr sehr Dankbar
Das ist auf jeden Fall gut. Allerdings würde ich deiner Oma raten, immer abwechselnd mit den Tierheim-Hunden Gassi zu gehen. Tut sie das nur mit einem bestimmten, und der wird vermittelt, wäre das für die Oma und auch für den Hund schlecht, weil man da unwillkürlich eine engere Bindung aufgebaut hat.