Frage von LordOfBrot, 105

Tumor, Was tun?

Hallo, Ich habe einen Hund, ein Labrador ca. 13 1/2 Jahre alt und er hat einen Tumor im Körper. Ich mache mir echt sorgen um ihn...was kann ich für ihn tun? Kann man ihm irgendwie helfen? Man merkt es ihm auch an das er krank ist, da er manchmal nach seinen tabletten noch immer schlapp und lustlos ist...vor einem Jahr etwa hat er noch mit seinen Hunde-"Freunden" jeden tag "rumgealbert", sind rumgelaufem und heute läuft er garnicht mehr...nurnoch zum essen bzw trinken und wieder auf den teppich unterm Küchentisch. ..vielleicht 200-300meter am tag..

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Expertenantwort
von Berni74, Community-Experte für Hund, 44

Wo genau sitzt denn der Tumor? Was hat denn der Tierarzt gesagt?

Ich finde auch, daß Du ihm das Leben, was er noch hat, so schön wie möglich machen solltest. Wenn Du das Gefühl hast, daß er zufrieden ist mit dem, was er hat, noch interessiert an seiner Umwelt ist - auch ohne Bewegung - dann ist es ja ok.

Wenn Du aber merkst, daß er wirklich keine Lebensfreude mehr hat, er nur noch durch Schmerzmittel halbwegs am Leben erhalten wird, dann laß ihn gehen.

Ich weiß, wie schwer dieser Schritt ist - mußte ihn bereits zweimal tun. Aber er wird kommen - wir können das nicht verhindern, nur herauszögern. Und das Herauszögern würden wir letztlich nur für uns selbst tun - weil wir nicht loslassen können. Man muß wirklich abwägen und für den Hund entscheiden - es ist der letzte große Liebesdienst, den wir unseren Fellnasen erweisen könenn und müssen.

Wann genau die Zeit gekommen ist, weißt aber nur Du selbst. Das kann Dir hier keiner sagen. Allenfalls noch Dein Tierarzt, wenn er vertrauenswürdig und ehrlich ist.

Du schreibst, vor einem Jahr hat er noch mit seinen Hundekumpels gealbert. Daß er so schnell "abgebaut" hat, ist relativ normal. Meine Hündin hat ihren 12. Geburtstag auch noch auf einer Berghütte auf 2600 Metern gefeiert, wo wir die 1300 Höhenmeter dahin aufgestiegen sind. Zum 13. konnte sie nur noch kleine Runden gehen.

Ich wünsche Dir alles Gute für die nächsten Wochen und Monate und die Kraft, zur richtigen Zeit die richtige Entscheidung zu treffen!

Antwort
von brandon, 36

Warum hast Du das nicht beim Tierarzt gefragt?

Da hier keine Tierärzte sind kannst Du wahrscheinlich nur einen Rat bekommen.

Hab ihn lieb schenke ihn Aufmerksamkeit oder seine Ruhe, ich setze vorraus das Du Deinen Hund einschätzen kannst was ihm lieber ist.

Hat der Tierarzt Dir gesagt ob er Schmerzen hat und wie Du sie lindern kannst? Manchmal muss man Tierärzten ein Loch in den Bauch fragen. Ein richtig guter Tierarzt beantwortet wichtige Fragen bevor Du sie stellst.

Ich möchte jetzt nichts übers einschläfern sagen weil ich der Meinung bin das oft viel zu schnell eingeschläfert wird weil das Tier als Last angesehen wird und nicht um dem Hund Qualen zu ersparen.

Natürlich ist es bei manchen schwerkranken Tieren am besten wenn man ihr Leiden beendet. Das muß man mit Hilfe vom Tierarzt abwägen.

LG

Antwort
von derBertel, 49

Was soll man da als Rat geben? Aus eigener Erfahrung weiß ich, wie schwierig so eine Situation ist. 13 1/2 ist schon ein ganz passables Alter. Mach`s ihm so angenehm wie möglich, aber auch nur solange es augenscheinlich ohne Qualen geht. Zu gegebener Zeit solltest du loslassen können, wenn es irgendwann gar nicht mehr geht. 

Tiere und insbesondere Hunde haben das Privileg, nicht unnötig leiden zu müssen. So fair sollte man dann zu seinen langjährigen Kameraden auch sein.

Antwort
von xttenere, 20

bei meinem alten do Khyj Mischling wurde im Alter von gut 13 Jahren auch ein Tumor diagnostiziert. Eine Operation kam nicht in Frage, da er laut Tierarzt die Narkose wahrscheinlich nicht überlebt hätte. Wir konnten ihn mit Hilfe des Tierarztes schmerzfrei halten, so dass der alte Knabe doch noch Freude am Leben hatte, obwohl sich die *Gassirunde* stark verkürzt hatte, weil er nicht mehr mochte. Aber gerne *Zeitung gelesen* und gerne gefressen hatte er bis zum Schluss. Am letzten Freitag kamen dann von einem Moment auf den andern Krampfanfälle dazu, wo auch krampflösende Spritzen nichts mehr halfen. Wir haben ihn schweren Herzens gehen lassen. In 10 Tagen wäre er 15 Jahre alt geworden.

Kommentar von YarlungTsangpo ,

Nun zieht er droben auf der Changtang Hochebene mit den anderen Tieren mit...

Danke für Deine schöne Antwort. Auch wenn ein Tier krank ist so ist sein Leben für dieses lebenswert wenn es Möglichkeiten zur Linderung gibt.

Kommentar von xttenere ,

Danke für Deine lieben Worte.

Expertenantwort
von YarlungTsangpo, Community-Experte für Hund, 34

Spreche mit dem Tierarzt ganz offen darüber was Du tun kannst um Deinem Hund die letzte Lebenszeit zu erleichtern und wann Du erkennst, daß es eine Erleichterung für den Hund ist in Frieden gehen zu dürfen.

Auch wir alle werden dann irgendwann einmal krank, alt und so gebrechlich, daß wir das Sterben als große Erleichterung empfinden. Hunde empfinden das sicherlich genauso.

Hunde sind in ihrer Entwicklung schneller als wir Menschen, sie gehen uns voraus.

Manchmal, als Hundezüchter, kann man an den Nachkommen des geliebten, gestorbenen Hundes dann genau diesen einen Hund wieder erkennen. Womöglich ist der Glaube des Menschen an eine Auferstehung, ein Weiter"leben" auf genau diese Weise entstanden.

Du wirst den richtigen Weg finden, deinem Hund die dritte Zeit seines Lebens noch angenehm zu gestalten. Genieße jede freie Minute mit ihm. Bleibe bei ihm, lass ihn nicht alleine und lass für die letzte Pflicht den Tierarzt zu Euch kommen.

Sprech also ausführlich mit Eurem Tierarzt darüber. Euch Beiden alles Gute...

Kommentar von xttenere ,

Wunderschöne Antwort. 

Danke Yarlung Tsangpo

Antwort
von Sumselbiene, 48

Man muss den Zeitpunkt erkennen, wo es besser ist, einen Hund zu erlösen.

Solang der noch nicht gekommen ist, kann man es dem Hund so angenehm wie möglich machen. Durch Medikamente und Pflege. Was sagt denn der Tierarzt dazu?

Er ist ja nun doch schon ein älteres Semester, sodass es vermutlich nicht so einfach ist, ihn noch vernünftig zu behandeln.

Großartig viel helfen kannst du ihm nicht. Sei bei ihm, streichel ihn, mach es ihm angenehm.

Antwort
von LordOfBrot, 2

Also Gassi gehen ist seit 3 jahren nich mehr drin er geht nur zur terassentür raus pinkelt an den baum und kommt wieder rein..letzte woche gab es einen tag da lag er den ganzen tag in der küche unterm tisch ohne trinken und ohne essen , Nix! Tierarzt sagt op ist zu riskant...jetzt sagt er noch vermutlich hat er krebs...um nochmal auf das gassi gehen zurück zu kommen, das ist so da meine oma immer mit ihm gegangen ist da ich arbeiten muss im schichtdienst...jetz ist meine oma auch krank seit etwa 3 jahren...hat diabetes und rückenschmerzen...

Antwort
von Sunnycat, 42

Was meint der Tierarzt? Kann man ihn therapieren/operieren? 

Wenn nein, solltet ihr überlegen, den Hund zu erlösen -dem Tier zuliebe- um ihm weiteres Leiden zu ersparen..? Er ist immerhin schon 13,5 Jahre alt geworden..

Antwort
von Kleckerfrau, 39

Was sagt denn der Tierarzt dazu ? Kann man den Tumor nicht entfernen ?

Kommentar von derBertel ,

Sicherlich ein gut gemeinter Gedanke, das mit dem Tumor entfernen. Allerdings bezweifel ich das ein halbwegs seriöser Tierarzt, eine OP bei einen Hund in diesem Alter auch nur in Erwägung zieht.

Antwort
von SchmitzHermann, 37

na wenn du weißt das er einen tumor hat warst du doch auch beim tierarzt mit ihm und der wirde dir doch sicher auch gesagt haben ob es eine chance für den hund mit einer behandlung gibt oder ob es besser ist ihn zu erlösen ???

Antwort
von Stadtreinigung, 36

Nein,da kannst du nicht,oder fast nichts machen,ausser mit dem Tierarzt darüber reden eine Befreiung vorzunehemen,mehr ist nicht drin

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