Frage von politi, 125

Trump soll US-Präsident werden. Er hat mit anderen mächtigen Länder ne gute Beziehung. Und das stärkste Land braucht einen agressiven Präsidenten oder nicht?

Antwort
von Skinman, 13

Der hat überhaupt gar keine Beziehung zu irgendwelchen Staatsoberhäuptern, weil er noch nie im Leben welche getroffen hat. Der hat nicht die geringste praktische außenpolitische Erfahrung und ist nicht mal über das außenpolitische Zeitgeschehen auf dem Laufenden, wie sein bizarrer Auftritt in Schottland gestern zeigte.

https://www.washingtonpost.com/news/the-fix/wp/2016/06/24/donald-trumps-brexit-p...

Mitten im Wahlkampf - für den er bisher kaum Spenden einwarb, weshalb sein Budget 900:1 hinter Clinton zurück liegt - fliegt der Kasper außer Landes, um seinen Golfplatz zu promoten.

Vor Ort tönt er groß rum, wie toll es ist, dass die Briten sich entschieden haben, ihr Land der EU zu entreißen. Offensichtlich ist er ahnungslos, dass die Schotten (unter denen er sich gerade befindet) genau das Gegenteil wollen und überwiegend für den Verbleib in der EU votierten.

Und statt dann irgendwas staatsmännisches zum Brexit zu sagen, zum katastrophalen Absturz der britischen Währung, des Aktienmarktes, zum Zerbröseln der EU, irgendwas -  reduziert er sämtliche Aussagen (soweit er überhaupt welche macht!) auf sich und seinen Golfplatz.

Für Trump ist diese ganze Kandidatur nichts als eine Masche zur Vermarktung seiner persönlichen Produkte. Ein Buchtour, zur Bereicherung. Ein PR-Stunt gewaltigen Ausmaßes.

Antwort
von 9accounts, 58

Warum soll ein aggresiver Präsident gut sein? Ist Krieg gut? Einzig gute Beziehung die er hat ist mit Putin, und du siehst ja wie toll Putin regiert (Achtung: Ironie!). 

Das Problem ist nicht nur, dass er aggresiv ist, sondern oben drauf noch Rassistisch, Faschistisch und viele andere böse Adjektive.

Sobald er Präsident wird, werden Dinge sich zurückentwicklen wie die Krankenversicherung (ObamaCare), die Waffengesetze werden aufgelockert durch die Beziehungen zu Trump mit der Waffenlobby, Kriege werden gestartet und ehtnische Minderheiten werden benachteiligt und des Landes verwiesen. 

Das ist alles menschenverachtent und definitiv nichts, was ein gesunder, rational denkender Mensch haben will.

Antwort
von snatchington, 46

Oder nicht!!

Was meinst du denn mit "das stärkste Land"?  Erläutere bitte, warum aus deiner Sicht ein "aggressiver" Präsident so wichtig ist. Erkläre bitte auch, zu welchen "mächtigen" Ländern er ein "gutes" Verhältnis hat.

Ich sage nur eins: Wenn er tatsächlich Präsident der USA werden würde, zeigt das nur dass die Amerikaner tatsächlich nicht die hellsten sind. Dann hat es sich mit dem "stärksten Land" bald erledigt.

Kommentar von politi ,

Militärisch meinte ich das stärkste land. USA kann jeden weg klatschen. Er hat eine gute beziehung mit Putin und mit den Chinsesischen und Nord Korea Präsidenten. Und eine Frau kann unmöglich eine so mächtige (Militär) Land führen. Für das braucht man ein Mann wo klar text redet. Wer mit ihm witze macht wird einfach weg geklatsch

Kommentar von snatchington ,

Wer zu solchen Leuten eine "gute Beziehung" hegt, hat sich eindeutig über einen zu langen Zeitraum die Haare mit zu starker Chemie blondiert.

Kommentar von 9accounts ,

Ist 'wegklatschen', denn so toll?

Kommentar von kayo1548 ,

"
n. Er hat eine gute beziehung mit Putin und mit den Chinsesischen und Nord Korea Präsidenten
"




das hat sich aber in einem Interview noch ganz anders angehört;

Dort hat Trump mal China mit einem Wirtschaftskrieg gedroht (welchem Land eigentlich noch nicht?)

Und die Chinesen halten vom Trump sehr wenig und sehen ihn als das Negativbeispiel der Demokratie und bentuzen ihn auch anschaulich dafür.

Also eine gute Beziehung ist das nicht

Nordkoreas Oberhaupt hat er zwar mal  offenbar versucht einzuladen; dieser hatte allerdings wenig Lust darauf.

Eine gute Beziehung, wobei man ohnehin keine solche zu Nordkorea haben kann, ist das also auch nicht

Und zu Putin: ich kann mir nur vorstellen das ihn und Trump einfach die "Abneigung" gegen Clinton verbindet.

Wie in einem Interview gesagt würde er intensivere Beziehungen zu den USA gut finden wenn das entsprechend möglich wäre, das ist sicher der Fall und würde für Russland einiges leichter machen.

Dann hat er allerdings Trump noch als "talented" gelobt; also wenn das kein Witz oder eine Floskel war (zu was ich tendiere) zweifliche an der geistigen Zurechnungsfähigkeit von Putin.

Denn man kann von Trump halten was man will aber talentiert ist da nichts;

was ist bei surrealen Plänen talentiert (z.b. Grenze nach Mexiko)? Außenpolitisches Geschick kann man Trump wohl auch abreden und zum Thema wirtschaftliches Geschick braucht man nur die Unternehmen anschauen die Trump in den Sand gesetzt hat.

Wer dort also ernsthaft Talent sieht kann nicht mehr ganz zurechnungsfähig sein.

Das einzige Talent das er hat ist sich gut zu präsentieren und sehr unterhaltsam zu sein, das bestreite ich nicht; aber das ist kein Talent das für einen Präsidenten ausschlaggebend wäre.

Kommentar von politi ,

Solche Leute sind die
Leaders of the World

Kommentar von snatchington ,

Jaja, und je mehr Leute das glauben, umso gefährlicher wird's...

Antwort
von palzbu, 28

Im
US-Wahlkampf wird immer wieder suggeriert, die Amerikaner hätten nur die Wahl
zwischen zwei Parteien bzw. Kandidaten. Wie ein Blick auf die Parteispenden
zeigt, sind beide Kandidaten von den gleichen Interessen gesponsert. Es geht
bei den Wahlen in den USA um den publikumswirksamen Kampf zwischen zwei
Managementteams der gleichen Auftraggeber (Wall Street,
militärisch-industrieller Komplex, Lobbys, etc.). Kein Medium in den USA machte
sich ernsthaft die Mühe, weiteren Kandidaten ebenfalls eine Möglichkeit zur
Darstellung zu geben.

Es
ging in den USA sogar soweit, dass die Präsidentschaftskandidatin der grünen
Partei vor 4 Jahren festgenommen wurde, als sie sich Zugang zur Debatte
zwischen den zwei "Haupt-Kandidaten" verschaffen wollte. Hauptsache
niemand stört die Illusionsshow, welche alle vier Jahre abgezogen wird, und der
amerikanische Wähler glaubt weiter an "Demokratie". Zum Schluss wählt
das Volk in (freier und geheimer Wahl!!) dann einer der beiden Kasperle, der
genau das zu machen hat, was vorher in Hinterzimmern beschlossen wird. Obama
hatte so viel vor, wurde von den Deutschen als Heilsbringer bejubelt, was hat
er erreicht? 

Egal wer gewinnt. Regiert wird von der Hochfinanz die auch dieses ganze Schmieren-Theater bezahlt. 

Antwort
von ninamann1, 51

Besser nicht ! Er will z.B. eine  Mauer zu Mexiko bauen.. Er ist unberechenbar . 

Die Amerikaner werden ihn hoffentlich nicht wählen

http://www.spiegel.de/politik/ausland/donald-trump-so-saehen-die-usa-unter-praes...

Kommentar von politi ,

Ja würde ich auch tun. Wenn die Mexikaner oder was weiss ich immer in die USA illegal reinkommen würde ich auch eine Mauer bauen. Sonst wenn dennen etwas zustößt muss die USA die kranken kosten übernehmen und daß wollen sie nicht.

Kommentar von politi ,

Ja würde ich auch tun. Wenn die Mexikaner oder was weiss ich immer in die USA illegal reinkommen würde ich auch eine Mauer bauen. Sonst wenn dennen etwas zustößt muss die USA die kranken kosten übernehmen und daß wollen sie nicht.

Antwort
von XLittleHelperX, 50

Oder nicht!

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