Frage von issma, 115

Trump populistisch - Beispiel?

Hey Leute, Ich muss eine Karikatur zum Thema Trump populismus Klimawandel und Deutschland machen. Leider finde ich keine konkreten Informationen. Ich weiß nur , dass Trumps Politik populistisch ist und Deutschland dadurch auch populistisch wird. Was genau ist an Trumps Politik populistisch? Was passiert dann mit Deutschland? Was hat Frankreich Le Plen und Afd damit zu tun? Danke für die antworten!

Antwort
von randomhuman, 25

Trump ist ja bekanntlicherweise gegen den Klimawandel. Er nennt es einen Hoax (Schwindel). Außerdem ist er der Meinung, dass der Klimawandel von China "erfunden" wurde, um die USA zu schwächen. Schon wenn ich das höre denke ich mir, dass der Typ nicht ganz dicht in der Birne sein kann.

Allgemein zum Populismus fallen mir spontan diese Sachen ein. Er wollte ja laut Wahlkampf Obamacare komplett abschaffen, weil es nicht funktioniert. Jetzt will er Teile davon behalten. Er hätte auch im Wahlkampf sagen können, dass er Obamacare verbessern will (das hat Hillary immer gesagt). Aber es muss bei ihm ein schlagkräftiges Thema sein, was hängen bleibt.

Des weiteren will er wieder Jobs nach Amerika zurückbringen, die jetzt in China sind. Dazu will er zur Not einen Handelskrieg führen. Erstens glaube ich kaum, dass sich das China gefallen lässt und zweitens können sich die USA sowas gar nicht leisten bei den Schulden. Von daher ein sinnloses Versprechen, damit die auf der Strecke gebliebenen ihn wählen. Das finde ich auch schon wieder sinnlos, denn wenn man einen Handelskrieg führt verteuern sich gewisse Güter oder man bekommt sie schwere und wenn betrifft das immer am meisten, genau die ärmeren und zurückgebliebenen. Er hat perfekt mit den Ängsten bzw. Erwartungen des einfachen Volkes Wahlkampf geführt, wie das hier bei uns die AfD macht und wie das beim Brexit bgelaufen ist. Die verwenden auch nur Halbwahrheiten und relativieren nach dem Sieg. 

Antwort
von kubamax, 48

Das ist ganz einfach. Populisitisch ist, wenn man vorgibt mit einfachen Maßnahmen ein kompliziertes Problem lösen zu können und wenn man vorgibt als einziger die richtige Meinung zu haben. ZB rufen die Populisten: Wir sind das Volk. Es müsste jedoch heissen: Wir sind auch das Volk. Sie lassen also keine anderen neben sich stehen.

Antwort
von jerkfun, 55

Strömungen aufzugreifen und in seine Überzeugungen und seine Handlungen einfließen zu lassen,wird als Populismus bezeichnet.Dieser Begriff ist in der westlichen Welt aber derart negativistisch belegt,ja ein Klassenkampfbegriff alter Schule geworden.Tatsächlich will man an Systemen festhalten,Neue Kräfte verunglimpfen,in dem man Ihn einen Pupulisten nennt.Klimawandel und die Ausrichtung der Industrie,ja des gesamten Handelns ist populistisch.Denn,der Beweis,das man mit diesem Handeln die Ziele überhaupt erreichen kann ist nicht erbracht,ja vermutlich sitzt man einem Phantom auf.Paradoxer Weise schaltet man sichere AKW ab,die ,wenn überhaupt,einen Beitrag zu weniger Erderwärmung beitragen.Auch Kohlekraftwerke kann man so effizient machen,mit Filtersystemen nachrüsten,das es vertretbar ist.Wenn in den USA ganze Landstriche veröden,muß man überlegen,wie man den Menschen Arbeit gibt,und entweder die Betriebe konkurrenzfähig macht,oder den Menschen andere Perspektiven bieten kann.Dies hat die amerikanische Politik versäumt,und das ist eines von vielen Gründen,warum Trump Präsident wurde.Wie auch in Europa,hat sich die Politik immer mehr zu Gunsten von Minderheiten ausgerichtet.Es ist völlig normal,das sich dann eine gefühlte nationale Politik einstellt.An und für sich genommen völlig in Ordnung und gesund.Es ist eine Gegenbewegung.Die AfD und Putin und Le Pen haben damit insofern zu tun,das Sie offenherzig und freundlich einem Neuen Weg mit einem Neuen Mann begegnen.Die Reflexreaktionen der Systempolitiker zeigt,wie verkommen diese sind und wie wenig Sie eigentlich an Veränderungen und Verbesserungen interessiert sind.Der Besuch Obamas hat das gerade gezeigt,eine 4.Amtszeit Merkels,nichts darf sich ändern alles ist super.Aber das sehen viele anders.Und dem Weltfrieden wird das nützen.Vieles kann sich finden,aber alles wird auch nicht besser werden.Vor dieser Illusion möchte ich warnen.Beste Grüße

Kommentar von Sachsenbruch ,

Ich habe selten so ein Durcheinander gelesen, genauer: abgebrochen. :)

Kommentar von jerkfun ,

Ja,nee ist klar,bitte setz mich mal auf ignore .Herzlichen Dank.

Kommentar von randomhuman ,

sichere Atomkraftwerke...Aha. Ich lad dann den Müll aus dem Kernkraftwerk ab sofort vor deinem zuhause ab. Ist ja alles sicher und super gute Endlager gibt es auch? Nein eben nicht, wohin mit dem Zeug? Darum geht es nämlich auch bei den AKW´s. Aber laut Bundesregierung wird es ein sicheres Endlager wohl eher nicht in den nächsten Jahrzehnten geben.

Saubere Kohlekraftwerke gibt es auch nicht und das nicht mal durch Filter. Bei uns in der Nähe steht ein recht neues Kraftwerk und es ist mit eines der größten Emittenten von Schadstoffen in der EU, vor allem vom klimaschädlichen CO2 werden im Jahr 12 Millionen Tonnen ausgestoßen. Mit dieser Menge an CO2 kann ein gewöhnlicher PKW mit Verbrennungsmotor 80 Mrd. Kilometer fahren oder 1 Mio. PKW können 80 Tausend Kilometer im Jahr fahren. Nette Zahlen, wie ich finde. 

Von Le Pen, AfD, FPÖ und Trump fang ich gar nicht erst an. Das ist eh schon alles zu spät. Im Übrigen wäre es hilfreich, wenn du deinen Text in Absätze gliedern würdest. 

Kommentar von jerkfun ,

Letzteres ist tatsächlich ein Stilproblem von mir.Ein Laster muß man ja haben.^^^

Natürlich ist die Kritik an der Regierung in den Hintergrund getreten,in den 50er Jahren erst B und niemals A gesagt zu haben und den Kardinalfehler in der Atomwirtschaft nicht zu korrigieren.

Das finde ich natürlich wichtig zu betonen.Tatsächlich ist also deshalb keine Sicherheit vorhanden und perspektivisch ist es geradezu prekär und fahrlässig mit den Zwischenlagern bei den AKW.

Alles andere,ist Meinung.Die AfD agiert offen.Deshalb nicht gefährlich.In z.B.der SPD tarnen sich Extremisten wie Stegner ,Schulz,Maaß und co.sehr geschickt.Kommt es einmal hart in der Auseinandersetzung,ist es eben ein Teil,Ein Flügel den eine Volkspartei braucht.So einfach ist das.^^

Kommentar von randomhuman ,

Wohl wahr. :)

Deswegen ist es doch nur konsequent die AKW´s abzuschalten und es gibt es gibt ja eine gewisse Übergangszeit. Denn man darf nicht den Müll vergessen. Nochmal schwieriger wird es diese alten Kraftwerke abzubauen, da die Materialen innen und der Beton extrem verstrahlt sind. Das ist eine Mammutaufgabe, die auch von den Kosten her nicht zu vernachlässigen ist. Leider muss das der Steuerzahler tragen nachdem die Konzerne jahrzehntelang fette Gewinne gemacht haben.

Der Kohleausstieg ist auch deshalb wichtig, weil wir den Klimavertrag unterzeichnet haben. In Marrakesh haben 48 Staaten vor allem Entwicklungsländer zugesagt aus Kohle, Öl, Gas auszusteigen für eine saubere Zukunft. Deutschland war leider nicht dabei. Aber ich hoffe auf einen Kohleausstieg bis 2040.  

Ich finde nicht, dass die AfD offen spielt. Das Grundsatzprogramm ist mir zu vage und ich kann an vielen Bereichen nicht abschätzen, welche Maßnahmen die AfD in Zukunft ergreifen will, um ihre Ziele durchzusetzen. Extremisten kann ich in der SPD nicht finden, höchstens Meinungen mit denen ich mich nicht identifizieren kann.

Kommentar von jerkfun ,

Na ja,ich persönlich bezeichne Tendenzen und Personen als extrem.,die in einer grundsätzlichen Partei der Mitte,eine Abschaffung des Deutschen Volkes nicht nur hinnehmen,sondern diese in einer  Art und Weise diskutieren,die ich nur als ekelhaft empfinde.Und ganz sicher nicht nur ich.Und damit ist nicht die AfD ein Spaltpilz,sondern diese Personen.Ansonsten wäre sicherlich Stegner Parteivorsitzender.

Kommentar von randomhuman ,

Ich sehe keine Abschaffung des deutschen Volkes. Hier gehen unsere Meinungen zu weit auseinander. Dementsprechend kann ich dir da nicht zustimmen. An was machst du eine Abschaffung denn fest mal ganz abgesehen von der Flüchtlingssituation.

Kommentar von jerkfun ,

Wenn Du anderer Meinung bist,ist es noch einmal schwerer zu erklären,ohne als Nationalist wahrgenommen zu werden.

Ich denke es ist ohnehin nicht leicht erklärbar.

Bitte lese einmal ohne Vorbehalte () das Buch von Sarrazin :Deutschland schafft sich ab.Schaue auch,wie mit Sarrazin umgegangen wurde,gerade seitens der SPD.Dann könntest Du verstehen,was ich ausdrücken wollen würde.^^

Ich war übrigends Gründungsmitglied der Partei Die Republikaner und in den 90 er Jahren,hess.stv.Landesvorsitzender.Deshalb habe ich eine ganz besondere Laufbahn und fühle mich an Diskussionen der 90er Jahre erinnert.Auch Schmidt und Kohl haben in Diskussionen die Zustände vorausgeahnt und diskutiert,ohne aber die Konsequenz daraus zu ziehen.Vielmehr wurden Dregger und Lummer als Spachrohr benutzt.Seebacher -Brand das Gegenstück bei der SPD.

Kommentar von randomhuman ,

Von Sarrazin halte ich mich lieber fern. Den kann ich nicht leiden. Es gibt viele Kontroversen um ihn und um das genannte Buch.

Aber das ist nicht so schlimm. Wir müssen nicht auf einen Nenner kommen. 

Ja die Republikaner hatten auch nur mäßigen Erfolg. Vielleicht reiht sich die AfD ja nach den kleinen Erfolgen auch da ein.

Kommentar von jerkfun ,

Und genau das ist es aber,ich habe auch Karl-Marx gelesen.Und auch den Kopf in Chemnitz kann ich nicht leiden.Von Rechten erwartet man immer das Sie kein umfassendes und abgerundetes Weltbild haben.Nur zu lies das Buch.

Natürlich müssen wir das nicht.^^

Und,die Entwicklung ist eine andere ,als die in den neunziger Jahren.Auch die perfide Masche,die Partei in den Schmutz zu ziehen funktioniert heute so nicht.Zu offensichtlich sind die Probleme.Viel vielschichtiger werden diese auch wahrgenommen.Auch die Anzahl der Mitglieder,deren Verschiedenartigkeit und vor allem deren Menge und auch deren Sympathisanten ist um ein vielfaches größer.

Kommentar von randomhuman ,

Ja Karl-Marx habe ich auch nicht gelesen. Man weiß eben meist nur das Grobe über ihn. Ich lese grad eine Biografie von Elon Musk. Kann ich auch empfehlen. Passt nur nicht zum Thema. :D

Ja in den Neunzigern war ich auch noch noch Quark im Schaufenster, wie man so schön sagt von daher kenne ich mich nicht so sehr mit den Republikanern aus außer eben, dass die auch erst eine größere Resonanz hatten und dann in der Versenkung verschwunden sind. Mal sehen, wie das mit der AfD läuft. Meine Meinung kennst du ja. Von daher. :)

Antwort
von Schnoofy, 43

Ich weiß nur , dass Trumps Politik populistisch ist

Das wundert mich aber jetzt wirklich.

Trump ist kein Politiker,hatte bisher noch niemals ein politisches Amt inne und hat demzufolge noch nie politisch gehandelt. 

Woher nimmst Du also Deine Weisheiten?

Kommentar von issma ,

Mein Bruder, hat mir das gesagt ( studiert sowas ) was hat den Populismus mit Trump zu tun?

Kommentar von Schnoofy ,

Diese Klassifizierung als Populist bezieht sich ausschließlich auf seine Aussagen im Wahlkampf.

Sein tatsächliches zukünftiges Handeln ist noch völlig unbekannt.

Kommentar von randomhuman ,

Also ist er ein Populist. Schließlich hat er sich nicht anders zu erkennen ergeben. Er wird auch ein Populist bleiben. Das sieht man schon daran, dass er seine Wahlkampfversprechen nicht hält z.B. Obamacare. Es ist ein typischer Populist auf den leider auch hier viele reinfallen.

Kommentar von digitalman ,

dein bruder sollte lieber germanistik ode hauswirtschaft studieren

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