Frage von Benjamin1887, 54

Trotzt Negativ Überprüfung Eingesetzt worden!?

Trotzt Negativ Bescheid hat mein Chef mich eingestellt und auch eingesetzt ein ganzes Jahr lang! Er hatte mich im April schon gekündigt hatte die Kündigung aber wieder zurück genommen nach der Gühteverhandlung. Jetzt hat er mich wieder gekündigt und diesmal beruft er sich auf meine Negativprüfung! Die Kündigung wurde mir durch meinen Anwalt zugestellt der hat diese vom generischen Anwalt erhalten! Die Vollmacht die als Anlage beim schreiben dabei war ist auch nicht mit einem Namen Unterschrieben!

Antwort
von wilees, 27

Erst einmal eine Vollmacht kann nur Gültigkeit entfalten, wenn sie denn auch unterschrieben ist. Ohne Vollmacht gilt diese Kündigung, soweit sie durch den Anwalt innerhalb eines Schriftsatzes ausgesprochen wurde, nicht.

Ich weiß zwar nicht, was ein(e) Negativ Überprüfung bzw. Beischeid sein sollen, gehe jedoch davon aus, dass diese Da Du trotz Kenntnis irgendwelcher Negativumstände beschäftigt wurdest, zwischenzeitlich nichtig sind.  (Verwirkung )

Solche Kündigungsarien kenne ich bisher nur von der Diakonie.

Kommentar von Benjamin1887 ,

Es dreht sich ums Bewachungs Gewerbe!

Die Kündigung und die Vollmacht des Anwalts ist meinem Anwalt zugegangen und der Hat mir diese per Post zu kommen lassen!

Die Vollmacht ist zwar unterschrieben aber ic erkenne darraus keinen Namen!

Kommentar von wilees ,

Also mußt Du erneut eine Kündigungsschutzklage erheben.


Ein Recht ist verwirkt, wenn seit der Möglichkeit seiner Geltendmachung längere Zeit verstrichen ist (Zeitmoment) und besondere Umstände hinzutreten, die die verspätete Geltendmachung als Verstoß gegen Treu und Glauben erscheinen lassen (Umstandsmoment).

Ist diese Vollmacht unterschrieben, hast Du sie als gültig hinzunehmen. Denn es kann durchaus ein Dir Unbekannter in diesem Unternehmen zeichnungsberechtigt sein.


Nur ich betrachte die Geschichte jetzt einmal praktisch: Gewinnst Du diesen Prozess erneut - was wahrscheinlich erscheint - kannst Du darauf warten, wann Die nächste Kündigung erfolgt.

Jeder neuerliche Anlauf vor dem Arbeitsgericht bedeutet, soweit keine Rechtsschutzversicherung vorliegt, Kosten für Dich, auch verpulverte Kraft. Eine mögliche Abfindung wäre gering.

Macht es hier nicht eher Sinn, gegen ein gutes ( faires !! ) Zeugnis, und eine korrekte Kündigung, durch die Du keine Sperre vom Arbeitsamt erfährst, sowie eine kleine Abfindung,  diesen Arbeitgeber zu "vergessen".

Antwort
von DarthMario72, 33

Was für ein negativer Bescheid? Das solltest du erstmal erklären, damit man dir hier auch weiterhelfen kann und nicht spekulieren muss.

Trotzdem tu ich das hier mal: Hast du deine Abschlussprüfung nicht bestanden? Da er das dann von Anfang an wusste, kann er das nach einem Jahr m. E. nicht mehr als Kündigungsgrund anführen.

Da du ja offensichtlich einen Anwalt hast, solltest du dich auch von ihm beraten lassen.

Antwort
von Benjamin1887, 24

Es dreht sich ums Bewachungs Gewerbe!

Antwort
von Katzenreiniger, 27

Was ist jetzt die Frage und warum besprichst du das nicht mit deinem Anwalt?

Antwort
von Mojoi, 30

Was ist denn eine Negativprüfung?

Wann lag dem Arbeitgeber das Ergebnis der "Negativprüfung" vor?

Kommentar von Benjamin1887 ,

Bevor der Arbeitsvertrag Unterschrieben wurde!

Habe es vorher auch gesagt und mir wurde gesagt es sei kein Problem! Jetzt Beruft sich mein Arbeitgeber darauf!

Kommentar von Mojoi ,

Ist aber ziemlich dünn vom Arbeitgeber.

Den Anwalt mal machen lassen.

Ich weiß immer noch nicht, was eine Negativprüfung ist.

Kommentar von Benjamin1887 ,

Gewerbeordnung im Bewachungs Gewerbe

Kommentar von Mojoi ,

Du, mehr als zweimal nachpopeln mache ich nicht.

Guten Tag!

Kommentar von DarthMario72 ,

Gewerbeordnung im Bewachungs Gewerbe

Sowas sollte man in der Fragestellung erklären und nicht erst auf zig Nachfragen häppchenweise dazugeben. Ist so eine Prüfung im Bewachungsgewerbe vorgeschrieben? Wusste der AG vor Vertragsunterschrift davon? Das alles sind Infos, die in die Fragestellung gehört hätten, anstelle von Infos über eine Güteverhandlung, die hier erstmal irrelevant sind.

Kommentar von Mojoi ,

Wobei das immer noch keine Antwort ist.

Ist damit das polizeiliche Führungszeugnis gemeint? Eine Unbedenklichkeitsbescheinigung? Gesundheitszeugnis?

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community

Weitere Fragen mit Antworten