Frage von LM1ML, 81

trotz psychotherapie und hyperventilation beamte werden?

Hatte vor 2 Jahren eine Therapie, die ist aber im Befund postiv geschrieben, das schlechteste war darin nur, dass ich zurückgezogen, aber freundich zugewandt war.

Da steht am Ende mit dabei, dass ich vor einigen Monaten Hypervatiliert bin und einen Kollaps hatte... Kann ich deswegen trotzdem zur Polizei oder Bund?

Expertenantwort
von Sirius66, Community-Experte für Polizei, 43

Die Hyperventialtion ist harmlos. Das kann uns allen so gehen. Sie ist der Vorbote einer Ohnmacht. Kaum einer, der das nicht kennt.

Die Psychotherapie ist problematisch. Das kann eine PDU bedeuten. Daß der Befund "positiv" geschrieben ist, ist in doppelter Hinsicht nicht hilfreich. Erstens interessiert den Pol.arzt die Einschätzung nach WHO nicht und zweitens bedeutet in der Medizin positiv ein Vorhandensein des getesteten Umstandes. Außerdem fehlt die DIAGNOSE ...

Gruß S.


Antwort
von AssassineConno2, 54

Möglicherweiße kannst du schon. Sollte es jedoch vorkommen, dass du unter den hohen Belastungen zusammenbrichst wird man SEEEHR Umfangreiche Tests mit dir machen und gehebenenfalls eine PDU-Untersuchung anordnen (Polizeidienstuntauglichkeit). So einen Fall kennw ich aktuell, jedoch nicht wegen Hyperventilieren.

Kommentar von Sirius66 ,

Man wartet das Zusammenbrechen gar nicht erst ab ... schon allein die Tatsache, daß es vorkommen kann - anders als bei Bewerbern ohne diese Vorgeschichte - führt in den meisten Fällen zur PDU. Diese Untersuchung ist nämlich Teil des EAV muss/wird hier nicht extra angeordnet ...

Gruß S.

Kommentar von AssassineConno2 ,

Sirius ich rede davon dass dies plötzlich in der Ausbildung passiert (denn so einen Fall kenne ich hier) (ich denke nicht, dass bei einem einmaligen Vorfall vor jahren unsere PÄDs etwas sagen beim EAV (oder?).

Kommentar von Sirius66 ,

Psychische Erkrankung mit Behandlungsbedarf ist ein Ausschlussgrund. Und es geht darum, zur Polizei GEHEN zu können. Der TE verschweigt die Diagnose. Wenn es eine Angststörung war, ist Schicht im Schacht.

Wenn jemand schon DA ist, ist es noch ganz anders. Da schaut man ggf, ob man eine andere Verwendung findet.

Es geht aber um die EINSTELLUNG - und die erfolgt bei psych. Erkrankungen - egal, wann/wo/wie/warum - NICHT und das ist gut so. Man wird Waffenträger.

Gruß S.

Kommentar von AssassineConno2 ,

Ja gut, die Therapie hatte ich völlig ausgeblendet. Mir gings hier gerade eher um das Hyperventilieren ^^

Kommentar von Sirius66 ,

Bist du schon in einer polizeilichen Ausbildung? NICHTS ausblenden - GAR nichts - immer schon Augen und Ohren in ALLE Richtungen. Ganz wichtig! Eigensicherung.

;)

Kommentar von AssassineConno2 ,

Ja, bin ich :D Jaaa, die gute alte Eigensicherung. Naja, 15 Leute haben wir schon "verloren" weil sie das Messer beim Lehrer nicht gefunden haben ;) Bei der DS.

Kommentar von AssassineConno2 ,

Aber ich merke, Eigensicherung auch anzuwenden im Internet :D

Antwort
von Puzak, 55

Wenn es nur eine einmalige Sache war, warum nicht?

Kommentar von LM1ML ,

Die Therapie war ca. 10 Sitzungen lang.

Die Hyperventilation auch einmal gewesen, war deswegen im Krankenhaus gewesen.

Aber danke für die Antwort :) Das war meine größte letzte Sorge gewesen :)

Kommentar von Sirius66 ,

Und du glaubst das hier alles so einfach? Wer sagt dir denn, daß diese Nutzer nur den kleinsten Schimmer haben?

Antwort
von Smile2601, 54

Zur Polizei ja, beim Bund kenn ich mich nicht aus, aber das wird bestimmt auch gehen

Kommentar von Sirius66 ,

Arbeitest du beim Medizinischen Dienst der Polizei?

Kommentar von Smile2601 ,

Nein ich selbst nicht direkt, ich studiere gerade Medizin, habe in dem Bereich aber trotzdem privat viel Erfahrungen gemacht.

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