Frage von Yawhe2, 73

Trotz Privatversicherung Ablehnung?

Hallo liebe Community,

eine sehr gute Freundin von mir hat eine chronische Krankeit. Da sie öfters im Krankenhaus liegt und ihre Medikamente sehr teuer sind, wurde sie Privatversichert. Sie braucht ein Medikament was Asthma Leute benutzen. Der Arzt hätte der Krankenversicherung ein Gutachten geschickt, doch es wurde abgelehnt. Es geht hier um ein Leben, ist es normal dass die Krankenkasse es ablehnt, das Geld wird doch sowieso gezahlt. Was kann man bei solch einer Situation machen. Ich bitte um ehrliche und hilfreiche Antworten.

Ich bin sehr dankbar

Antwort
von RudiRatlos67, 39


eine sehr gute Freundin von mir hat eine chronische Krankeit. Da sie
öfters im Krankenhaus liegt und ihre Medikamente sehr teuer sind, wurde
sie Privatversichert.

Das ist vollkommen ausgeschlossen....
Eine private Krankenversicherung kann sich die Mitglieder aussuchen und im Gegensatz zur gesetzlichen Krankenversicherung muss eine Private Krankenversicherung nicht jeden annehmen.
Eine PKV stellt in ihren Anträgen eingehende Fragen zum Gesundheitszustand. Bei chronischen Erkrankungen und der Beantwortung der Frage nach den Medikamenten wird jede PKV dankend ablehen. Der Antrag ist das Papier nicht wert auf das er geschrieben ist.

Daher erspare ich mir den Rest der Frage überhaupt auch nuur zu lesen.

Kommentar von Yawhe2 ,

Ja sie wurde ja angenommen, und das seit längerer zeit. Deswegen wundert es uns ja auch, warum es abgelehnt wird. Obwohl die PKV weiß was für eine Krankheit sie hat und was für Kosten es sind

Kommentar von RudiRatlos67 ,

Bitte glaube mir....
Ein privater Krankenversicherer bindet sich niemanden ans Bein, von dem er schon von vornherein weiß das die Kosten höher sind als die Beiträge, oder auch nur ansatzweise in Erwägung gezogen werden kann, dass Kosten entstehen werden. Nicht umsonst kostet ein PKV nur ca. die hälfte an Beitrag wie eine gestzliche Krankenversicherung und das bei sehr viel besseren Leistungen. Das funktioniert natürlich nur wenn man sich Risiken einkauft die vollkommen gesund sind. Das einkalkulierte Restrisiko ist das, dass auch gesunde Menschen irgendwann mal schwer krank werden können.

Absolute KO Kriterien für eine Private Krankenversicherung sind:
alle Chronuischen Krankheiten,
Diabetes
dauerhafte Medikation (wenn es nicht grad Baldiran ist)
Herz- Kreislauf oder Organ insuffizienz
Bluthochdruck (Hypertonie)
alle Krankheiten die in irgendeiner Weise etwas mit der Psyche zu tun haben
usw. usw.

Was man grad noch so, teilweise auch nur zu erschwerten Bedingungen versichert bekommt:
niederiger Blutdruck nach Rückfrage und Stellungnahme durch die behandelden Ärzten
ausgeheilte Sport oder Unfallverletzungen ohne bekannte Folgeleiden
Grippe und Schnupfen...
bei Husten wird es dann schon Rückfragen geben.

Kommentar von RudiRatlos67 ,

So... nach dem ich nun weiter gelesen habe, steht nun auch fest: der Krankenversicherer ist die AOK ! ! ! und das ist eine gesetzliche Krankenversicherung

Die AOK ist eine Gesetzliche Krankenversicherung die dem Kontrahierungszwang unterliegt genau wie jede andere gesetzliche Krankenversicherung / Ersatzkasse auch und nur die gesetzlich vorgeschrieben Leistungen gewährt... Abgesehen von einigen wenigen Bonbons die nicht jeder hat.... Die aber wiederum auf ein paar hundert Euro im Jahr begrenzt sind auch wenn es nicht daneben steht. ZB. Professionelle Zahnreinigung oder Heilpraktiker... Solche Leistungen werden von dem ein oder anderen gesetzlichen Krankenversicherer angeboten, es steht aber gleich dabei das man diese Leistung nur ein oder 2 Mal im Jahr in Anspruch nehmen kann.

private Krankenversicherer sind zb. DKV (ERGO), HanseMerkur, Hallesche, HUK Coburg, DeBeKa, Allianz, AXA usw. usw.
Diese Versicherer zeichnen sich dadurch aus das sie Behandlungen nicht nur zum 1,8 fachen Satz abrechnen sondern mindestens den 2,5 fachen Satz GOÄ/GZÄ ohne Eigenanteil abrechnen, oder mit einer für das Jahr gerechneten Selbstbeteiligung,  darüber hinaus entscheidet der Arzt welche Medikamente verordnet und abgerechnet werden können und nicht welcher Pharmakonzern das billigste Produkt anbietet. Des weiteren entscheidet der Versicherte über ihm wichtige Wahlleistungen zb. Freie Arztwahl, Chefarztbehandlung im KH, Zweibett- oder Einzelzimmer, Mitversicherung von Brillen und Hörgeräten, Zahnersatz bis zu 90 % inkl Implantaten, Inlays, besondere Füllungen (zb., Kunststoff) 100%  bei Heil und Hilfsmitteln nach Wahl des Patienten (zb. Sportrollstuhl), Körperersatzstücke nach Wahl des Patienten, nicht zuletzt die Höhe des Krankengeldes nach dem 8. Tag, 21. Tag oder 42. Tag ganz wie der Versicherte es wünscht und bereit ist Beiträge dafür zu zahlen. usw. usw.
und diese ganzen Leistungen erhält man auch noch zu einem weit günstigeren Beitrag als bei der gesetzlichen Krankenversicherung.

Antwort
von Apolon, 15

@Yawhe2,

was für ein Märchen gibst du hier zum besten?

Da sie öfters im Krankenhaus liegt und ihre Medikamente sehr teuer sind, wurde sie Privatversichert.

Unter diesen Voraussetzungen ist keine privat Krankenversicherung möglich. Zur Aufnahme müssen alle Gesundheitsfragen beantwortet werden und wenn eine Krankheit vorliegt wird man nicht versichert.

Es geht hier um ein Leben, ist es normal dass die Krankenkasse es ablehnt, das Geld wird doch sowieso gezahlt.

Wie kommst du jetzt auf die Krankenkasse?

Oder bist du dir nicht sicher ob deine Freundin in einer privaten oder gesetzlichen Krankenversicherung versichert ist?

Was kann man bei solch einer Situation machen. Ich bitte um ehrliche und hilfreiche Antworten

Bei der Wahrheit bleiben und uns mitteilen bei welche Krankenversicherung deine Freundin versichert ist und bitte auch die Tarife benennen!

Kommentar von Yawhe2 ,

Ich erzähle hier keine Märchen! Wenn Sie unten die Kommentare gelesen hätten, wüssten Sie auch einiges mehr. Trotzdem vielen Dank für Ihre Bemühungen!

Kommentar von Apolon ,

Meine Antworten beziehen sich meist in diesem Forum auf die Frage selbst.

Nach dem ich nun ein paar weitere Antworten von ihnen gelesen habe, musste ich feststellen, dass ihr Ursprungstext ein Märchen war.

Denn die AOK ist eine gesetzliche Krankenkasse und hat mit einer privaten Krankenversicherung nicht das geringste zu tun.

Also noch einmal die Bitte für die Zukunft, bitte hier im Forum bei der Wahrheit bleiben.

Kommentar von Yawhe2 ,

Ich habe es leider später erfahren, dass sie bei der AOK sind. Und ich hatte keine Absicht zu lügen, weil es hier um ein Menschenleben geht.

Antwort
von eulig, 40

da sie öfters im Krankenhaus liegt...wurde sie privatversichert.

das kann ich mir nur schwer vorstellen. da stimmt irgendwas nicht.

bist du sicher, dass sie bei einer privaten Krankenversicherung wie Allianz, Debeka oder dergleichen versichert ist?

oder ist sie bei einer gesetzlichen Krankenkasse als Selbstzahler versichert?

für die Beantwortung der Frage wäre das wichtig zu wissen.

du schreibst, dass sie ein Medikament benötigt, dass für Asthma verschrieben wird. es klingt fast so, als hätte sie kein Asthma, und benötigt dieses Medikament dennoch, auch wenn es für ihre Krankheit nicht vorgesehen ist. das nennt man off-label-use. hier würde die Ablehnung Sinn machen. da es dafür Richtlinien gibt.

Kommentar von Yawhe2 ,

Da der Vater selbstständig ist,wären sie bei der AOK Privatversichert. Genau, sie hat kein Asthma, jedoch bringen ihre eigenen Medikamente nichts mehr. 

Kommentar von eulig ,

bei der AOK ist man nicht privat versichert. sondern gesetzlich versichert. das nennt sich dann freiwillige Versicherung. und man ist Selbstzahler.

wenn sie ein Medikament benötigt, dass für ihre Krankheit nicht vorgesehen ist bzw. nicht als Therapiemöglichkeit anerkannt ist, ist dies nur möglich über den Off-label-Use.

dabei müssen folgende Kriterien erfüllt sein, damit die Kasse positiv über den Antrag entscheiden kann:

Es muss sich

Es muss also so sein, dass es ohne dieses Medikament zu einer lebensbedrohlichen Situation kommen würde.

Es müssen also zunächst erstmal alle anderen Therapieformen ausgeschöpft und belegbar erfolglos gewesen sein.

Solange das alles nicht erfüllt ist, darf die AOK das natürlich auch ablehnen.

https://de.wikipedia.org/wiki/Off-Label-Use



Kommentar von Yawhe2 ,

Vielen Dank

Antwort
von basiswissen, 14

Bitte: Wo ist sie versichert? Privat??? Nur schwer vorstellbar!

Kommentar von basiswissen ,

Ich lese gwerade "AOK". Das ist keine Privatversicherung. Du bist völlig "auf dem Holzweg"!

Kommentar von Yawhe2 ,

Das habe ich auch neu erfahren. Kann man dann nichts unternehmen?

Antwort
von kenibora, 37

Tja....sie muss zunächst den abgeschlossenen Tarif nochmals durchlesen, die Bedingungen....jede Kasse hat verschiedene Tarife....billigere und teurere!

Kommentar von Yawhe2 ,

Hat es etwas mit dem Tarif zu tun? Hat es wirklich etwas mit Geld zu tun oder kann es auch andere Gründe haben?

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