Frage von Timoteus1234, 189

Trotz Hilfe keine Besserung (Depression)?

Hey liebe Gutefrage.net Community,

also ich habe ja schon ein paar andere Fragen über Depression gestellt. Nun habe ich aber ein Problem das mich echt zum verzweifeln bringt...

Ich bin seit ca. 2 Monaten bei einer Psychologin und am Anfang hat es auch geholfen, doch dann bekam ich wieder ein 'Tief' und seitdem ist es so tief geblieben (normalerweise habe ich zwischendurch auch mal ein 'Hoch' ). Also sie gibt mir immer so viele Tipps und sie Hilft mir, genau wie meine Mutter und meine Schwester, auch meine Freunde.. aber aus irgendeinem Grund nehme ich diese Hilfe nicht wahr und schaffe es einfach nicht mit dem Ritzen aufzuhören, geschweige denn mal besser drauf zu sein..

Ich fühle mich so schlecht, weil ich schon so viel Hilfe habe, aber es trotzdem nicht besser wird. Ich fühle mich verantwortungslos, kindisch, selbstsüchtig und einfach schlecht...

Vernachlässige die Schule und kann mich auf nichts mehr konzentrieren. Meine Psychologin meint das wir jetzt nächste Sitzung mit der richtigen Behandlung anfangen werden, aber einmal in der Woche ist zu wenig und es dauert einfach viel zu lange (ich bin dankbar, nur fühle ich mich tag für tag schlechter und bin einfach zu schwach um mich so lange an der Oberfläche zu halten) Meine Schwester und meine Mum bezahlen das für mich und es hilft halt im Moment kein bisschen, sie hat mich deletzt gefragt ob es mir besser geht und ich konnte nur antworten 'naja'.. (es ist so teuer und ich will nicht allen auf der Tasche, bzw. auf dem Herzen liegen)

Habt ihr irgendwelche Tipps ? Ich weiß einfach nicht mehr weiter.

(wenn es geht bitte keine Antworten wie: 'reiß dich mal zusammen, du hast doch schon so viel Hilfe', weil genau das ist mein Problem..)

Mfg Timo

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Sternenmami, Community-Experte für Gesundheit, 57

Mal eine Frage ... wieso müsst Ihr für eine Psychotherapie bezahlen? Das übernimmt doch die Krankenkasse.

Bekommst Du im Moment auch Medikamente oder versucht Ihr wirklich komplett alleine mit der Psychotherapie, Dir zu helfen?

Vielleicht wäre es nicht schlecht, wenn Du auch für eine Weile mit Medikamenten behandelt werden würdest. Das muss ja nicht für immer so bleiben, aber die Medikamente könnten Dir helfen, dass Du eine andere Sicht auf die Dinge bekommst und die Hilfe, welche Dir angeboten wird, auch annehmen kannst.

Ich selber bekomme jetzt seit ca. 4 Wochen wieder neue Antidepressiva, weil ich in einem schweren Tief war. Anfangs dachte ich noch "welch ein Blödsinn, mich mit noch mehr Medikamenten vollzustopfen", aber inzwischen merke ich wirklich, dass die Medikamente anschlagen. Ich bin viel besser gelaunt und auch körperlich viel leistungsfähiger.

Das bedeutet ja nicht, dass es jetzt immer so bleiben muss, aber zumindest helfen die Medikamente, diese dunkle Jahreszeit zu überstehen und sie geben mir Zeit, um langfristig gesehen nach anderweitigen Lösungen zu suchen.

Ich würde Dir wirklich raten, dass Du mal einen Psychiater aufsuchst, denn dieser kann auch Medikamente verordnen.

... und was die Kosten für die Psychotherapie angeht, so solltest Du (oder Deine Mutter) mal mit der Krankenkasse sprechen. Normalerweise ist es überhaupt kein Problem, dass die Krankenkasse diese Kosten übernimmt ... es sei denn, es handelt sich um eine Psychologin, welche keine Kassenzulassung hat. In dem Fall würde ich dringend dazu raten, dass Du einen zugelassenen Psychotherapeuten aufsuchst, denn es ist wirklich nicht gut, wenn Du Dir jetzt auch noch Sorgen um die Finanzen machst. Ziel der Therapie ist ja, dass Du Dir weniger Sorgen machst und nicht mehr.

Ich wünsche Dir alles Gute und viel Glück auf Deinem Weg und hoffe für Dich, dass Du einen Weg aus diesem Tief findest... Du schaffst das ... nur Mut. Es kommt auch wieder Licht am Ende des Tunnels. Leider ist es aber so, dass man diesen Weg durch die Dunkelheit erst mal gehen muss, um das Licht zu erreichen. Ich wünsche Dir alles Gute dabei!!!

Kommentar von Timoteus1234 ,

Du machst mir echt Mut und vielen dank für deine ausführliche Antwort! Sie ist schon zugelassen, nur halt Privat.. und das übernimmt die KK nicht. Versuchen nur über die Psychotherapie es zu behandeln.

Man muss doch voll lange warten um einen Termin bei einem Psychiater zu bekommen, oder nicht ? 

Es ist so extrem schlimm, dass ich auf meinem linken Arm, kaum noch stellen ohne Wunden sehen kann.. und es wird auch immer schlimmer.. Ich würde das mit den Medikamenten echt zu gerne ausprobieren doch meine Psychologin ist kein Fan davon. Leider.

Danke nochmal für deine Antwort!

Kommentar von Sternenmami ,

Dann frage Deinen Hausarzt, ob er Dir Medikamente verordnet.

Ich bekomme z.B. morgens Cipramil (das ist ein Stimmungsaufheller) und abends Mirtazapin (damit ich ruhig schlafen kann und nicht die ganze Zeit grübel). Mir geht es sehr gut damit, obwohl es schon ein paar Wochen dauert, bis die Wirkung merkbar einsetzt. Ich habe das Cipramil am 03. November verordnet bekommen und letzte Woche war es dann soweit, dass ich bemerkte, dass es mir allgemein gesehen besser geht und die dunklen Gedanken weg sind.

Ich muss allerdings dazu sagen, dass ich wegen einer schweren körperlichen Erkrankung unter Depressionen leide ... nicht wegen Borderline.

So, ich antworte später nochmal ausführlicher ... muss jetzt zur Physiotherapie. Bis später...

Kommentar von Timoteus1234 ,

Ja ich werde mich mal schlau machen!

Das hört sich doch vielversprechend an, hoffe das ich es auch bekommen werde und dadurch die Hilfe der anderen annehmen kann. Ja bis später und viel Spaß!

Kommentar von Sternenmami ,

Es gibt noch etliche andere Medikamente, welche auch in Frage kommen.

Es ist zwar schön und gut, wenn ein Psychotherapeut versucht, ohne Medikamente zurecht zu kommen, aber dann muss die Therapie häufiger stattfinden. Da ist es nicht ausreichend, einmal pro Woche eine Sitzung zu machen.

Wenn Du täglich in eine Tagesklinik gehen würdest, könnte man versuchen, Deine Probleme ohne Medikamente in den Griff zu bekommen, aber eine wöchentliche Sitzung ist nicht ausreichend, um eine solch starke Depression zu behandeln. Da ist es wirklich ratsam, unterstützende Medikamente einzunehmen.

Wie gesagt ... besprich das mal mit Deinem Hausarzt. Deine Psychologin wird, wenn sie privat arbeitet und nicht die entsprechende Ausbildung hat, gar keine Medikamente verordnen dürfen.

Ich rate Dir aber trotzdem dazu, dass Du Dir auch einen Termin bei einem Psychiater holst. Da wirst Du zwar mit Sicherheit Wartezeit in Kauf nehmen müssen, aber es ist immer noch besser zu warten, als überhaupt nicht hinzugehen.

Besprich doch auch mal mit Deinem Hausarzt, ob es nicht sinnvoller wäre, wenn Du mal für eine Weile täglich nach der Schule in eine Tagesklinik gehst. Es ist ja schön, dass Du das Gefühl hast, dass Deine Psychologin Dir hilft (so sollte es natürlich immer sein, sonst macht eine solche Therapie keinen Sinn), aber wenn jetzt auch noch diese finanziellen Sorgen mit dazu kommen, macht es Deine Situation nicht besser.

Zudem solltest Du versuchen, Dir ein Hobby zu suchen, welches Dir wirklich Spaß macht. So ist es bei sportlichen Aktivitäten so, dass man in dieser Zeit abgelenkt ist und sich auch körperlich auspowert, so dass man nachts gut schlafen kann, anstatt nur zu grübeln, aber wenn Du z.B. auch Lust zu Musik hast, dann ist ein Chor oder eine sonstige Musikgruppe immer super, um bei seelischen Problemen eine bessere Stimmung zu bekommen. Es ist nachgewiesen, dass Singen gut für die Seele ist.

Ich singe seit vielen Jahren solo und auch im Chor. Es ist so, dass ich sage, dass ich mit Sicherheit nicht mehr hier auf Erden wäre, wenn ich dieses Hobby nicht hätte. Schon häufig bin ich schlecht gelaunt und traurig zur Chorprobe oder zur Gesangsstunde gefahren, aber noch nie ist es vorgekommen, dass ich schlecht gelaunt wieder nach Hause gefahren bin. Vielleicht wäre das auch etwas für Dich.

Ansonsten kannst Du Deinen Hausarzt auch mal auf eine Musiktherapie ansprechen. Vielleicht wird das bei Dir in der Nähe irgendwo angeboten.

Bitte gib nicht auf. Das Leben kann so schön sein und manchmal muss man einfach durch ein Tief gehen, um wieder den nächsten Berg erklimmen zu können. Du schaffst das!!! ... und es ist doch schön, dass es Menschen gibt, welche Dir in dieser schweren Zeit beiseite stehen (wie Deine Mutter, Deine Schwester und Deine Freunde).

Was das Ritzen angeht ... hast Du schon mal versucht, mit anderen Methoden dieses Verlangen nach Schmerzen in den Griff zu bekommen. So gibt es z.B. die Möglichkeit, in solchen Situationen eine Chilischote in den Mund zu nehmen und zu zerkauen oder man nimmt einen Löffel voll Kaffeepulver in den Mund und versucht so lange wie irgend möglich, diesen im Mund zu behalten. Fakt ist, dass Du eine Methode finden musst, welche Dich in diesen Momenten wieder zur Besinnung bringt, Dich aber nicht so verletzt, dass Du ein Leben lang Narben mit Dir herum trägst.

Mach Dir eine Kiste und lege Dinge hinein, welche Dich an schöne Momente im Leben erinnern und auch symbolisch für Deine Ziele im Leben stehen. Immer, wenn es Dir schlecht geht, nimmst Du diese Kiste (es kann z.B. ein Schuhkarton sein, welchen Du auch außen schön gestaltest mit Fotos, wo Du glücklich warst) und versuchst Dich an diese schönen Dinge und Deine Ziele zu erinnern.

Ich habe meine Kiste z.B. mit vielen lustigen Fotos meiner Tiere beklebt und in der Kiste sind Fotos von Menschen, die mir sehr wichtig sind, Liebesgeschenke von meinem Mann ... einfach Dinge, die mir etwas bedeuten und die mich daran erinnern, dass das Leben sehr schön ist. Ach ja ... eine Tafel Schokolade ist auch darin, denn Schokolade ist auch gut für die Seele  ;-)

Hast Du Dich schon mal an diese Seite gewandt? Vielleicht kann man Dir dort auch hilfreiche Tipps geben. Ein Versuch ist es wert

https://www.nummergegenkummer.de/

Ich wünsche Dir alles Gute und viel Glück auf Deinem Weg. Hab nur Mut ... es gibt immer eine Lösung für Probleme. Man muss sie nur finden und nicht aufgeben!!!

Kommentar von Sternenmami ,

Was Du auch versuchen solltest ist eine vitaminreiche und mineralstoffreiche Ernährung. Insbesondere Vitamin-B ist gut, um Depressionen zu behandeln. Manchmal ist es sogar so, dass ein Vitamin-B-Mangel die Hauptursache für eine depressive Erkrankung ist ... nicht immer, aber es kommt vor.

Versuche also Dich ausgewogen mit viel frischem Gemüse, Obst, Salat und Vollkornprodukten zu ernähren, trinke viel Wasser und auch Sport ist wichtig. Der Körper muss ins Gleichgewicht kommen und wenn das erfolgt ist, ist es auch einfacher, die Psyche wieder zu stabilisieren.

Es liegt ein langer Weg vor Dir ... keine Frage, aber solange Menschen an Deiner Seite sind, welche Dir beistehen, kann man alles meistern. Nur Mut ...

Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass Menschen, welche solche psychischen Probleme nicht kennen, einem das Leben extrem schwer machen können. Man darf solche Menschen nicht zu nah an sich heran lassen und vor allem deren nutzlose Tipps nicht zu ernst nehmen. Häufig sind sie einfach nur hilflos und versuchen dann, irgendetwas zu sagen, bevor sie gar nichts sagen. Dass sie die Situation damit nicht besser machen, ist ihnen gar nicht bewusst.

Kommentar von Timoteus1234 ,

Meine Psychologin meinte jetzt auch das ich mal wenn es wirklich so nicht gehen kann, meinen Hausarzt nach Medikamenten fragen sollte. 

Ich gehe gerne Trainieren (Krafttraining) und das werde ich ab Donnerstag auch wieder anfangen. 

Ich bin echt froh das so viele hinter mir stehen, doch aus irgendeinem Grund kann ich diese Hilfe nicht annehmen, also ich würde gerne, aber es geht einfach nicht..

Ja das mit dem Ritzen werde ich jetzt auch so gut wie es geht, versuchen zu lassen und werde jetzt immer ein Gummiband an meinem Arm tragen. Habe halt heute meiner mum gesagt das es nochmal vorgefallen ist und sie ist total eskaliert... sie hat gesagt das sie sofort Hilfe holen wird und das es so nicht weiter gehen kann.. ich hab ihr gesagt das ich nicht noch mehr Probleme brauche und sie sagt einfach das es egal ist.. Ich verstehe mich von keinem Menschen dieser Welt verstanden (außer von meiner Psychologin und ein paar von Gutefrage.net). 

Habe heute wieder eine Freundin verloren (1,5 Jahre Freundschaft) weil ich ihr gesagt habe das alles egal ist.. daraufhin meinte sie das ich sie dann nicht mehr brauche und Schluss war es...

Auf jeden Fall habe ich heute mein Paket bekommen, mit meinen Supplementen (Vitamine und das was man halt fürs Krafttraining braucht). Damit kann ich meine Tägliche Dosis an Vitaminen decken!

Das mit den Fotos wird wohl nichts, weil ich mich vor allem auf Fotos hasse :D

Du gibst mir mut und ich werde nicht aufgeben! Danke für deine echt  mehr als nur tolle unterstützung!

Kommentar von Sternenmami ,

Mit den Fotos meinte ich Bilder, auf denen nicht Du zu sehen bist, sondern Menschen, welche Dir wichtig sind oder eben sonstige Bilder, welche Dich an glückliche Momente erinnern. Das muss nicht bedeuten, dass auch Du auf den Fotos zu sehen bist. Da geht es mir wie Dir, dass ich mich auf Fotos überhaupt nicht ansehen mag.

Wie wäre es, wenn Du die Menschen, welche Dir wichtig sind, mal zu einer Gesprächsrunde einlädst (so wie z.B. Deine Freundin, welche Dich nicht versteht)? Vielleicht wäre es möglich, wenn Deine Psychologin ebenfalls an dieser Gesprächsrunde teilnimmt.

Ziel dieser Gesprächsrunde ist es, den anderen zu erklären, wie Du Dich fühlst und dass es Dir eben schwer fällt, Dich zu öffnen, Hilfe anzunehmen und dass Du manchmal liebe Menschen verletzt, ohne es zu wollen. Nur so können diese Menschen versuchen, Dich zu verstehen und Ihr könnt gemeinsam überlegen, wie man die Situation ändern könnte. Besprich doch mal mit Deiner Psychologin, ob das nicht vielleicht mal eine gute Idee wäre. Das kostet Dich zwar ziemliche Überwindung, aber hinterher geht es Dir und auch den anderen Menschen besser, weil sie wissen, wie sie mit Dir und der Situation umgehen müssen.

Ich weiß selber nur zu gut, dass man im Laufe einer Erkrankung immer mehr Freunde verliert. Ich kann Dir dazu nur sagen, dass diese Freunde es auch nicht wert sind, dass Du ihnen nachtrauerst.

Ich habe z.B. nur noch zwei Freundinnen, aber bei diesen Freundinnen weiß ich, dass sie immer für mich da sind, dass sie mich verstehen und immer zu mir stehen, wann immer ich sie brauche. Es sind wahre Freundinnen und glaube mir ... ein wahrer Freund ist viel mehr wert als 100 Freunde, welche in Krisenzeiten nicht zu Dir stehen, sondern sich lediglich mit Dir amüsieren wollen.

Gleiches gilt für unsere Nachbarschaft. Solange wir immer fleißig bei allen Feten mitfeiern und mitorganisieren konnten, bei Hilfsfragen immer sofort auf der Matte standen und geholfen haben, waren wir gut. Seitdem ich das aber aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr kann und mein Mann mir beisteht, sind wir bei den Nachbarn untendurch. Da frage ich mich immer, was das für Menschen sind, die einen dann von jetzt auf gleich total fallen lassen, nur weil sie von uns nichts mehr zu erwarten haben. Diese Menschen sind es nicht wert, dass man ihnen auch nur einen Moment nachtrauert.

Was Deine Mutter angeht ... es ist verständlich, dass sie sich jetzt noch viel mehr Sorgen macht, nachdem Du ihr gesagt hast, dass Du Dich immer noch ritzt. Sie möchte Dir gerne helfen, aber macht in dem Moment vermutlich alles falsch, was sie nur falsch machen kann. Gerade da wäre es ratsam, dass Du in eine Tagesklinik gehst und dass auch die ganze Familie zusätzlich eine Familientherapie macht. Da kann dann auch Deine Mutter lernen, Dich zu verstehen und richtig zu handeln.

Da verstehe ich aber ehrlich gesagt Deine Psychologin nicht. Das Geld steckt sie ein, aber so richtige Hilfe für Dich und Deine Familie sehe ich ehrlich gesagt nicht. Es reicht nicht, sich hinzusetzen und einfach nur zu reden. Sie sollte auch Hilfsangebote organisieren, mit welcher man nicht nur Dir, sondern auch Deinen Familienangehörigen helfen kann, mit der Situation umzugehen.

Mein Psychologe z.B. hat meinen Mann und meine Eltern grundsätzlich mit einbezogen (d.h. zusätzliche Gespräche mit allen Familienmitgliedern angeboten). Das war wirklich wichtig und letztendlich noch viel mehr wert, als die Einzelgespräche mit mir.

Bitte besprich mal mit Deinem Hausarzt, ob es nicht doch das Beste wäre, wenn Du für eine Weile in die Tagesklinik gehen würdest. Dort kennt man sich mit diesem Krankheitsbild aus und fängt auch zusätzlich noch die Familie mit auf und nicht nur den Patienten.

Und jetzt noch das Thema "Vitamine" ... Es ist schön und gut, dass Du jetzt viele Vitamine zu Dir nehmen möchtest, aber doch bitte möglichst in natürlicher Form und nicht in Form von Pillen. Da stopfst Du in den meisten Fällen Chemie ohne Ende in Dich hinein. Es wäre viel besser, wenn Du viel Gemüse (möglichst auch roh), Obst und Salat zu Dir nehmen würdest. Pillen sind ja schön und gut, aber meistens enthalten sie zusätzliche Stoffe, die der Mensch nun wirklich nicht braucht. Es ist Deine Entscheidung ... ich kann Dir nur einen Rat geben.

Alles Gute

Antwort
von Tamtamy, 67

Schade, dass du immer noch so sehr zu kämpfen hast!
(Wobei du einräumst, dass es teilweise daran liegt, dass du Handlungsempfehlungen nicht aufgreifst, bzw. sie nicht konsequenter anwendest).
Diesen Prozess solltest du in erster LInie mit deiner Therapeutin ZUSAMMEN durchstehen. Also nicht hier (weitere) Ratschläge einholen, sondern MIT IHR über deine Schwierigkeiten sprechen, über die Woche zu kommen und wie geeignete 'Hausaufgabe' aussehen können.
Was mich wundert ist die private Zahlung der Behandlung.
Ist die Therapeutin nicht zugelassen als Psychotherapeutin bei der Krankenkasse?
Falls nicht, könnte überlegt werden, ob nicht eine längerfristige (mindestens 25 Stunden) Behandlung bei einem von der Krankenkasse anerkannten Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten begonnen werden sollte!
Man hat (jeweils) 5 Stunden zum Kennenlernen, bzw. auch Abklären wegen einer Therapiebeantragung.
Und noch eins:Du wirst Geduld brauchen für deine Behandlung! Das ist ein längerer Weg!

Gute Wünsche für dich!


 



Kommentar von Timoteus1234 ,

Danke für deine Antwort und ja Geduld Geduld Geduld.. 

Leider ist sie eine Private Psychologin.

Antwort
von Kitharea, 70

Das Problem an Therapie ist, dass es halt dauert. Du wurdest nicht von einen Tag auf den anderen "verkorkst" - man entschuldige meine Wortwahl das ist absolut nicht böse gemeint - und somit kriegt man das auch nicht wieder in ein paar Monaten hin.
Am Besten ist eine Gesprächstherapie und - wenn nötig - vielleicht - medikamentöse Unterstützung. Ich persönliche halte nicht viel von jahrelangem Medikamentenkonsum aber wenn es hilft ist das so. Dass muss jeder selbst entscheiden.
Viel wichtiger finde ich die Gesprächstherapie und diese - dauert - soooo lange - wie sie dauert.
Ich war in Summe 10 Jahre in Therapie - wirklich "Besserung" gab es sofort im Kleinen - im Leben selbst habe ich erste definitive Besserungen erst nach einigen Monaten gespürt. Merkbar besser wurde es nach ein paar Jahren. Das klingt jetzt unmöglich viel - man sollte nur bedenken dass es auch Jahrzehnte dauerte um überhaupt zu merken, dass da ein Problem ist. Es gibt größere und kleinere Probleme. Vielleicht regeln sich manche Dinge auch nach ein paar Wochen - aber man sollte sich NIEMALS bei einer Therapie selbst dem Stress aussetzen schneller zu sein - weil es genau darum geht die Dinge zu verlangsamen und neu zu überdenken. Weil es darum geht sich Zeit zu nehmen. Weil Therapie nur hilft wenn man sich Zeit lässt. So lange Zeit wie es dauert.
Ich wurde früher leicht deprimiert oder auch aggressiv wenn meine Therapeutin mit dem Standardspruch ankam: Es dauert so lange es dauert. Was soll das heißen? 1 Jahr ? 2 ? 100 ? Es ist keine Antwort für jemanden, der alles wissen will oder alles unter Kontrolle haben will. Inzwischen verstehe ich die Antwort auch wenn es schwer ist zu akzeptieren, dass es so ist wie sie immer meinte. Man WEISS wenn es vorbei ist. Das muss einem keiner sagen. Man entwickelt ein gutes Gefühl dafür mit der Zeit. Und man kriegt es definitiv mit.
Natürlich - ist das Ganze nicht einfach - du solltest Schule machen und Therapie und man zahlt für dich. Keine Frage das ist eine riesen Aufgabe, der du dich da stellst. Als Tipp kann ich dir nur mitgeben - ich dachte immer ich muss mich voll auf die Therapie konzentrieren - es ist extrem anstrengend sich damit auseinander zu setzen. Jetzt im Nachhinein kann ich aber sagen - es wäre egal gewesen ob ich mich darauf konzentriert hätte - die Dinge kommen auch genau dann wenn es passt. Du kannst theoretisch deine Schule machen und dich null um deine Therapie "kümmern". Das kommt alles von selbst. Ich würde dir nur raten - nimm dir viel viel viel Zeit für dich selbst und gönn dir viel Freizeit und rumgammeln.
Hoffe das hilft etwas.

Kommentar von Timoteus1234 ,

Danke für deine Hilfe! 

Und ich akzeptiere es das es lange dauern wird, aber ich weiß halt nur nicht ob ich diese Zeit ohne Medikamente oder sowas schaffe..

Kommentar von Kitharea ,

Nur mal so nebenher - es gibt viele Therapeuten und auch viele sehr gute Therapeuten die kassenärztlich bezahlt werden können. Die Abhängigkeit bei diesem Thema wird ohnehin irgendwann zur Sprache kommen. Du bist grade abhängig davon, dass dir jemand die private Ärztin zahlt. Vielleicht kannst du dir nebenher eine gute suchen, die von der Kasse bezahlt wird. Dann musst du dir diese Anschuldigungen aus dem Bekanntenkreis auch nicht mehr anhören. Viele Angehörige machen das übrigens genau aus dem Grund "mitbestimmen" zu können. Meine Eltern hätten das auch gezahlt damals - ich wollte es nicht ... es war auch privat - aber sie hätten jede Gelegenheit genützt mir das unter die Nase zu halten.

Wenn du denkst es geht dir so schlecht dass du Medikamente willst dann sprich das an - aus der Ferne kann dir das keiner sagen leider. Deine Therapeutin sollte dir zuhören. Wenn es NUR eine Psychologin ist würde ich mir ohnehin eine Gesprächstherapeutin zusätzlich suchen.

Kommentar von Timoteus1234 ,

Sie ist Heilpraktikerin/Psychologin und macht auch Gesprächstherapie. Ich hatte es ihr auch schon gesagt das ich eventuell mal Medikamente gebrauchen könnte... doch sie meinte das es zu starke Nebenwirkungen geben könnte.

Ich werde mich mal nach einer anderen umsehen, auch wenn das schwer für mich ist, weil sie mir schon ein bisschen ans Herz gewachsen ist.

Kommentar von Kitharea ,

Eine Therapeutin macht ihren Job. Es ist gut wenn sie dir wichtig ist - ans Herz sollte sie dir denke ich, nicht wachsen. Da sollte genug Abstand in eurer Beziehung sein, dass es soweit nicht kommen kann. Für den Abstand hat sie zu sorgen.
Das mit den Medikamenten ist schon richtig - aber Nebenwirkungen haben sie alle - es ist eine Hilfe und Unterstützung. Sie "ändern" nichts. Sorgen nur dafür, dass es leichter wird. Ich weiß nicht, warum sie dir das so sagt. Ich bin sicher es gibt auch Ärzte die dir welche verschreiben ohne überhaupt hinzusehen. Beides ist nicht gut - aber das musst du leider alleine klären.

Kommentar von Timoteus1234 ,

Genug Abstand ist ja. Ich sehe sie auch nur einmal in der Woche, doch Menschen die mir Helfen bzw. generell für mich da sin, werden mir sehr wichtig und die wieder zu verlassen ist jedes mal EXTREM schwer.. Das könnte auch an Borderline liegen und deswegen habe ich mir angst eine andere zu suchen und dann dadurch weiter in das Loch zu fallen... Ich werde einfach mal meinen Hausarzt fragen was er meint.

Kommentar von Kitharea ,

Ich denke - verlass dich einfach auf dein Bauchgefühl was diese Dinge betrifft. Du bist der Einzige der fühlt was gut für ihn ist. Einfach ist so etwas nie nein.
Und bei Menschen die dir helfen solltest du vielleicht darauf achten ob sie wirklich für dich da sind oder nur für sich selbst. Du kriegst das schon hin - viel Erfolg.

Kommentar von Timoteus1234 ,

Ja das werde ich machen und nochmal vielen dank und die auch noch viel Erfolg in deinem Leben!

Expertenantwort
von samm1917, Community-Experte für Depression, 16

Ich finde es sehr wichtig, dass du eine Psychotherapie machst. Das ist der erste Schritt zu Besserung. Eine Psychotherapie dauert jedoch sehr lange bis sie richtig wirkt. Du brauchst also Durchhaltewillen in einer Situation, in der Geduld haben das letzte ist, was man braucht.

Ich persönlich leide unter schweren Depressionen (mit schwer meine ich diagnostiziert schwer und nicht einfach mein subjektives Empfinden). Bei mir dauerte es 2 Jahre, bis ich eine erste Verbesserung wahrnahm. Der Prozess ist immer noch nicht abgeschlossen. Man sagt jedoch, dass es bis zu 6 Jahren dauern kann (vor allem bei einer Psychoanalyse), bis man wirklich symptomfrei ist. Die Behandlungsfrequenz liegt bei 1-3 Sitzungen pro Woche.

In der Zwischenzeit ist je nach stärke der Beschwerden eine medikamentöse Therapie auch eine Option. Dies hängt jedoch von den Nebenwirkungen und deinem Alter ab.

Psychologen versuchen meist vor allem bei jüngeren Patienten Medikamente zu umgehen, dies hat vor allem einen Grund. Am häufigsten werden Antidepressiva der SSRI/SSNRI-Klasse eingesetzt. Diese haben weniger Nebenwirkungen als ältere Antidepressiva. Der Nachteil ist, das bei den SSRI's und SSNRI's eine sehr seltene aber umso gravierende Nebenwirkung auftreten kann. Vor allem bei jüngeren Patienten können diese Medikamente in den ersten Wochen (sehr selten) das Verlangen nach einem Suizid stärken, bevor sie nach ca. 4 Wochen antidepressiv wirken.

Wenns jedoch nicht ohne Medikamente geht ist das auch kein Weltuntergang. Du musst einfach sehr eng überwacht und begleitet werden.

Noch zu dir persönlich. Du musst dir kein schlechtes Gewissen machen, wenn du trotz so viel Hilfe noch keine Verbesserung verspürst. Depressionen sind besonders zu Beginn unberechenbar. Ich hatte auch viel Unterstützung und trotzdem ging es mir immer schlechter. Wichtig ist einfach, dass du deinen Weg weiter machst und Geduld hat (ich weiss, einfacher gesagt als getan).

Antwort
von MusicianJo, 60

Hallo,

ich denke schon, dass die Psychologin dir helfen wird. Sag ihr das auf jeden Fall alles so, wie du es hier mitgeteilt hast. Du brauchst dich nicht für deine schlechte Lage zu schämen, es gibt viele Menschen, denen es ähnlich geht.

Denke doch vielleicht mal über deine Stärken nach, über Dinge, die dir Spaß machen, oder Aktivitäten, die dich in Bewegung bringen. Vielleicht helfen dir solche kleineren Sachen schon, etwas von den schlechten Gedanken wegzukommen;)

freundliche Grüße

Kommentar von Timoteus1234 ,

Ja sie hilft mir schon und ich habe ihr das so jetzt geschrieben und werde es ihr dann noch einmal so sagen. Danke für deine Hilfe! 

Antwort
von Glueckskeks01, 55

Es ist schön, dass alle für dich da sind und du so viel Hilfe und Verständnis bekommst. Und sie tun es gern, sonst würden sie es lassen. Du musst dir also keine Gedanken und vor allem kein schlechtes Gewissen machen! Leider ist es bei Depressionen so, dass alle Hilfe der Welt manchmal nichts bringt. Vielleicht musst du dir Tabletten aufschreiben lassen. Manchmal geht es nicht anders. Hol dir mal einen Termin bei einer Psychiaterin. Die Gesprächstherapie würde ich trotzdem unbedingt weiter machen!!! Beides zusammen sollte zum Erfolg führen. Ich wünsche Dir alles Gute!!!!!

Kommentar von Timoteus1234 ,

Ja es ist auch echt schön, nur leider bringt es bis jetzt nichts..

Du verstehst mich und das finde ich sehr gut, denn andere (auch meine Familie) denken das ich mich einfach mal zusammen reißen soll..

Kommentar von Glueckskeks01 ,

Weil Depression nichts mit zusammenreißen zu tun hat. Das verstehen leider wenige. Du hast ja nicht einfach mal grad nur schlechte Laune, sondern du bist krank. Ich hoffe, dir kann geholfen werden. Du wirst sehen, wie schön das Leben dann wieder ist. Versuch es auch gerne mal mit Vitamin-D3-Tropfen! Und Sport setzt auch ganz viele Glückshormone frei und ist sehr hilfreich. Über die Tabletten solltest du trotzdem nachdenken!

Kommentar von Timoteus1234 ,

Endlich mal jemand der einen richtig versteht, ich versuche es schon, nur es ist halt extrem schwer. 

Habe mir Vitamine bestellt, auch weil ich bald wieder Trainieren gehe, hoffe sie helfen etwas. Am liebsten würde ich auch Antidepressiva nehmen, egal welche Nebenwirkungen, Hauptsache ich fühle mich mal wieder gut. Nochmal vielen Dank!!

Antwort
von LiselotteHerz, 70

1 x die Woche ist auch sehr wenig. Wieso zahlt das die Krankenkasse nicht?

Bei starken Depressionen und Selbstverletzung bekommen das andere doch auch von der Kasse bezahlt. Nimmt diese Psychotherapeutin nur Privatpatienten oder wie kommt das?

Es gibt Selbsthilfegruppen für SVV, schau mal hier, da würde ich an Deiner Stelle zusätzlich hingehen.

http://www.rotelinien.de/

Alles Gute. lg Lilo

Kommentar von Timoteus1234 ,

ja ist privat und leider bekommen wir das nicht bezahlt..

Danke für deine Antwort, das mit den Selbsthilfegruppen, werde ich mir mal überlegen. 

Kommentar von LiselotteHerz ,

Wenn es so etwas in Deiner Stadt nicht gibt, kannst Du auch in diesem Forum Dich mit anderen austauschen

http://www.svv--community.net/

Kommentar von Timoteus1234 ,

Sehr vielen dank, danach hatte ich schon seit längerem gesucht.

Antwort
von Samika68, 85

Oft ist die Kombination aus Therapie und medikamentöser Unterstützung hilfreicher.

Hast Du Deine Therapeutin schon einmal auf ein helfendes Medikament angesprochen?

Die Therapie ist lediglich eine Unterstützung und ein Wegweiser - Deine eigene Initiative ist ein entscheidender Faktor.

Auch Geduld ist wichtig - aus einer schweren Depression gelangt man nicht innerhalb von acht Wochen.

Vielleicht kannst Du neben den wöchentlichen Sitzungen nach der Schule eine Tagesklinik besuchen. Informationen hierzu gibt Dir entweder Dein Arzt, die Therapeutin, oder Deine Krankenkasse.

Gute Besserung!

Kommentar von Timoteus1234 ,

Ja ich habe sie schon nach Medikamten (Antidepressiva) gefragt, doch sie meinte das es in meinem alter zu starken Nebenwirkungen kommen könnte und sie es deswegen lieber vermeiden will.

Klar ist Geduld wichtig, ich probiere auch jeden Tag hinter mich zu bekommen, so gut oder eben auch schlecht wie es geht.

Kommentar von Samika68 ,

In einer Tagesklinik bist Du gut aufgehoben - dort kümmern sich nicht nur Therapeuten und Ärzte um die Patienten, sondern es finden sich Menschen zusammen, die unter ähnlichen Problemen leiden.

Der Vorteil ist, dass Du täglich nach der Schule dort hin kannst und abends, wie gewohnt, am Familienleben zuhause teilnimmst.

Vielleicht fragst Du deine Therapeutin, ob sie es in Deinem Fall für sinnvoll hält.
Alles Gute

Kommentar von Timoteus1234 ,

Ja ich frage sie mal und vielen dank! 

Antwort
von 2Marie2, 10

Viel Glück ❤️ meiner Freundin geht es genauso

Kommentar von Timoteus1234 ,

Danke :)

Antwort
von wilees, 58

Und warum hast Du keinen kassenärztlich zugelassenen Therapeuten? Dann bräuchtest Du Dir keine Gedanken darüber zu machen, jemandem auf der Tasche zu liegen.

Kommentar von Timoteus1234 ,

Weil wir einmal bei meiner jetzigen Psychologen waren und sie direkt richtig nett und sympatisch rüber kam und ist..

Antwort
von robi187, 35

es gibt viele jugendbeatungstellen die man auch mal fragen könnte?

z.b.

https://www.nummergegenkummer.de/kinder-und-jugendtelefon.html

Kommentar von Timoteus1234 ,

Ich hasse es zu Telefonieren (liegt an meiner Angststörung) aber trotzdem danke

Kommentar von robi187 ,

dann suche dir eine jugendberatungstell in deiner gegen und lasse dir einen termin geben? für einen besuch?

gehe auf die suche nach einer genesung deiner (vermutlichen) krankeheit?

auch die schulen haben in der regel psyhjologen die beraten können?

oder ein vertauenslehrer? es gibt viele wege die zum ziel führen?

Antwort
von kubamax, 59

Mir hat täglicher Sport und sommerliche Sonnenbäder geholfen. Der Vorteil ist, man grübelt während der sportlichen Aktivität nicht und man fängt nach Monaten harten Trainings an sich selbst zu streicheln, weil man seinen Körper wieder mag. Im Winter gehe ich auch 2mal die Woche ins Solarium. Ich stehe morgens auf und sage 3mal: Körper und Kunst. Das sind die beiden Elemente im Leben, die mir kein Mensch vorschreiben kann.

Kommentar von Timoteus1234 ,

Ja das werde ich mal probieren, danke!

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