Frage von bluelagoon2000 30.12.2012

Trotz Hausarzt zu einem anderen Arzt wegen Diagnose?

  • Hilfreichste Antwort von cat64k 30.12.2012

    Um dir eine vernünftige Antwort zu geben fehlen mir hier einige Dinge:

    1. genaue informationen um welche Krankheit es sich handelt

    - das wissen als Arzt über diese Krankheit 2. genaue Informationen über deine Arbeitsstelle - Musst du Maschinen bedienen, zum Beispiel

    aber fangen wir mal von oben nach unten an.

    Natürlich ist es dein Recht, dir eine zweite Meinung ggf. sogar eine dritte Meinung vom Arzt her einzuholen. Ärztehopping bringt aber einem meistens nicht weiter.

    Ob du die Tabletten einnehmen solltest oder nicht, kann dir der Arzt sagen. Du kannst allerdings auch die behandlung durch diese Tabletten ablehnen.

    Nun zu deiner Arbeit:

    Tja, warum hast du deinen Hausarzt auch der Schweigepflicht entbunden? Diese würde ich sofort widerufen. Es geht deinem Chef in der Regel nichts an, was du so für Krankheiten hast. Das ganze würde ich auch schriftlich machen.

    Von der Krankenkasse erfährt der Arbeitgeber nichts, falls du diese nicht auch schon von der Schweigepflicht entbunden hast.

    Allerdings bist du verpflichtet deinem Chef mitzuteilen, falls du Einschränkungen durch diese Tabletten hast, die sich auf deinen Beruf auswirken. Zum Beispiel, wenn man mit diesen Tabletten keine Maschinen bedienen sollte, oder nicht autofahren darf. Ansonsten bist du nicht versichert bei einem Arbeitsunfall.

  • Antwort von proponere 30.12.2012

    du hast das recht, dir eine 2. meinung zu holen.

  • Antwort von Harahor 30.12.2012

    Ganz ehrlich was willst du den jetzt? Nun möchte ich aber weg von diesen Tabletten kommen da es mich beruflich einschränkt und verhindert mich weiterzuentwickeln. Und dann im 2ten Absatz dann doch wieder die Pillen?

    Was ist das für ein Beruf/Chef wo du deine Gesundheit aufs Spiel setzen muss, bzw was sind das für Pillen? Ein bisschen zuwenig Info!

    Aber was ich dir sagen kann ist, das der Chef nicht einsehen kann welche Medikamente du nehmen musst.

  • Antwort von Rheinflip 30.12.2012

    Dem Chef geht sowas erstmal nichts an. Er könnte bei Sicherheitsbedenken aber ein Gutachten eines Arbeitsmedziners einfordern. Das wäre dann mit deiner Zustimmung für ihn zu lesen.

  • Antwort von LeeniIna 30.12.2012

    Dein Arbeitgeber erfährt nichts von der Krankenkasse, solange er keine Erlaubis/Entbindung der Schweigepflicht gegenüber der Krankenkasse hat. Auch nicht von einem 2. Arzt, solange er nicht eine Schweigepflicht-Entbindung gegen über diesem Arzt (Name muss ja drauf stehen!!!) hat. Gerichtlich an die Daten kommen, hängt wirklich ganz davon ab, in wie weit Du für seinen Betrieb eine Gefahr darstellst, wenn Du die Tabletten nimmst. Da wäre es denke ich einfacher für ihn, dich in der Probezeit zu kündigen wenn er den Verdacht hat

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