Trotz Hausarzt zu einem anderen Arzt wegen Diagnose?
Guten Abend Community,
folgendes Problem: Es wurde mal eine Diagnose gestellt die als Resultat hatte, dass ich täglich Tabletten nehmen muss. Nun möchte ich aber weg von diesen Tabletten kommen da es mich beruflich einschränkt und verhindert mich weiterzuentwickeln. Habe diese ein paar Tage abgesetzt und eine neue Diagnose wurde festgestellt. Laut Arzt sind die Werte zwar immer noch sehr im gelben Bereich, aber er hatte mir attestiert das ich diese Tabletten nicht mehr brauche. Nun habe ich die neue Stelle bekommen aber mit der Auflage ohne diese Tabletten, obwohl diese mich in keiner Weise beeinträchtigen, nur mein Chef will das eben nicht.
Nun fühle ich mich innerlich unwohl, weil ich diese Tabletten nicht mehr nehme. Ob es eine Kopfsache ist oder nicht, möchte ich nun bei einem anderen Arzt feststellen lassen, heißt neue Blutwerte messen. Dieses aber nicht bei meinem Hausarzt, da dies ja - falls widererwartend die Werte wieder schlechter sind - notiert und ich bin dann im schlechtesten Fall arbeitslos. Falls ich nun von dem neuen Arzt Tabletten verschrieben bekommen würde, würde dies mein Hausarzt, bei dem sich mein Chef durch Entbindung der Schweigepflicht erkundigen kann, herausfinden? Wenn ich keinen Hausarzt angebe, dann eigentlich nicht oder?
Kann mein Chef es über die Krankenkasse herausfinden, da dort sicherlich die Rezepte notiert sind? Gegebenenfalls sogar gerichtlich um an die Daten zu kommen?
Liest sich vielleicht alles sehr paranoia, alleridngs hab ich meine Gründe und möchte nur auf die zwei Fragen eine Antwort. Über den moralischen und ehrlichen Aspekt oder ob mein Chef ein guter/schlechter Arbeitgeber ist, möchte ich hier nicht diskutieren.
Vielen Dank für eure Hilfe im Voraus!
gruß die blaue Lagoone ;-)
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Um dir eine vernünftige Antwort zu geben fehlen mir hier einige Dinge:
- genaue informationen um welche Krankheit es sich handelt
- das wissen als Arzt über diese Krankheit 2. genaue Informationen über deine Arbeitsstelle - Musst du Maschinen bedienen, zum Beispiel
aber fangen wir mal von oben nach unten an.
Natürlich ist es dein Recht, dir eine zweite Meinung ggf. sogar eine dritte Meinung vom Arzt her einzuholen. Ärztehopping bringt aber einem meistens nicht weiter.
Ob du die Tabletten einnehmen solltest oder nicht, kann dir der Arzt sagen. Du kannst allerdings auch die behandlung durch diese Tabletten ablehnen.
Nun zu deiner Arbeit:
Tja, warum hast du deinen Hausarzt auch der Schweigepflicht entbunden? Diese würde ich sofort widerufen. Es geht deinem Chef in der Regel nichts an, was du so für Krankheiten hast. Das ganze würde ich auch schriftlich machen.
Von der Krankenkasse erfährt der Arbeitgeber nichts, falls du diese nicht auch schon von der Schweigepflicht entbunden hast.
Allerdings bist du verpflichtet deinem Chef mitzuteilen, falls du Einschränkungen durch diese Tabletten hast, die sich auf deinen Beruf auswirken. Zum Beispiel, wenn man mit diesen Tabletten keine Maschinen bedienen sollte, oder nicht autofahren darf. Ansonsten bist du nicht versichert bei einem Arbeitsunfall.
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du hast das recht, dir eine 2. meinung zu holen.
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Ganz ehrlich was willst du den jetzt? Nun möchte ich aber weg von diesen Tabletten kommen da es mich beruflich einschränkt und verhindert mich weiterzuentwickeln. Und dann im 2ten Absatz dann doch wieder die Pillen?
Was ist das für ein Beruf/Chef wo du deine Gesundheit aufs Spiel setzen muss, bzw was sind das für Pillen? Ein bisschen zuwenig Info!
Aber was ich dir sagen kann ist, das der Chef nicht einsehen kann welche Medikamente du nehmen musst.
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Dem Chef geht sowas erstmal nichts an. Er könnte bei Sicherheitsbedenken aber ein Gutachten eines Arbeitsmedziners einfordern. Das wäre dann mit deiner Zustimmung für ihn zu lesen.
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Dein Arbeitgeber erfährt nichts von der Krankenkasse, solange er keine Erlaubis/Entbindung der Schweigepflicht gegenüber der Krankenkasse hat. Auch nicht von einem 2. Arzt, solange er nicht eine Schweigepflicht-Entbindung gegen über diesem Arzt (Name muss ja drauf stehen!!!) hat. Gerichtlich an die Daten kommen, hängt wirklich ganz davon ab, in wie weit Du für seinen Betrieb eine Gefahr darstellst, wenn Du die Tabletten nimmst. Da wäre es denke ich einfacher für ihn, dich in der Probezeit zu kündigen wenn er den Verdacht hat
Doch kann er, da er von der Schweigepflicht entbunden wurde ....
Warum macht man sowas, wenn man Flashbackpillen schlucken muss....