Frage von edwardCullen2, 489

Trotz Hartz4 Wohnung finden. Ist es schwerer?

Hallo, zwar bin ich ausgelernte Medizinische Fachangestellte, aber momentan ALG 2 Empängerin, weil ich operiert wurde und eine lange Zeit nicht arbeiten darf. Mein Partner ist arbeitssuchend (also ebenfalls ALG2 seit paar Monaten). Wir wollen dieses Jahr heiraten und brauchen dringend eine Wohnung. Wir beide haben bis jetzt bei Eltern gelebt und kennen uns nicht so gut aus mit Wohnungssuche etc. Nun zu meinen Fragen: 1. Ist es in unserem Fall schwerer eine Wohnung zu finden? 2. Brauchen wir unbedingt einen Wohnberechtigungsschein? 3. Wir wollen einen Makler beauftragen. Würde er uns eine Wohnung sofort finden? Also wer sich da auskennt, könnte mir hier bitte helfen. Danke.

Antwort
von Reanne, 403

WBS nützt Euch wenig, da es kaum subventionierte Wohnungen gibt und die. die es evtl. gibt, für Familien mit Kindern vorgesehen sind. Sucht in örtlichen Zeitungen, auch diese kostenlosen, Mittwochs und Samstags nach Anzeigen und vereinbart Besichtigungstermine,.Ein Makler ist teuer und müßte von Euch bezahlt werden. Die Wohnung darf für 2 Pers. nicht größer als 60 qm sein und keinesfalls eine Luxusausstattung haben. Zur Zeit ist es angesichts des Flüchtlingsstroms schwer, bezahlbaren Wohnraum zu finden, schon gar nicht in Großstädten. Eine Mietzusage  muß dem Amt vorgelegt und genehigt werden.

Antwort
von RobTop96, 354

Kommt drauf an, in welcher Region ihr sucht. In gefragten Gegenden ist es aber sehr unwahrscheinlich, dass ihr was bekommt.

Ich persönlich würde auch eher nicht an Empfänger von Grundsicherung vermieten.

Antwort
von Ekztelaj, 352

Unter 27 wird es ohne weiteres glaube ich keine Genehmigung geben.

Antwort
von schelm1, 331

Es ist nicht nur schwer, sondern schier unmöglich!

Kommentar von edwardCullen2 ,

Was ist daran unmöglich eine Wohnung zu finden? Komm mal klar alta

Kommentar von schelm1 ,

Vermieter bauen auf die Kontinuität der Mietzahlung und des Verantwortungsbewußtsein eines Mieters für die Mietsache.

Dies ist bei Mietern ohen ausreichendem eigenen pfändbarem Arbeitseinkommen nicht sicher bzw. gewährleistet!

Kommentar von DatJochen ,

Blödsinn,

gerade bei Empfängern von Transferleistungen ist eine Kontiniuität der Mietzahlungen gewährleistet, denn schliesslich kann man die Miete auch direkt an den Vermieter überweisen lassen.

Wenn ich Vermieter wäre, würde ich eher an einen Hartzer vermieten als an jemanden, der nur einen Job auf Mindestlohnniveau ausübt.

Ein Hartz IV-Empfänger kann nicht ohne Weiteres einfach umziehen, sondern braucht eine Genehmigung, wenn der UMzug nicht erforderlich ist.
Ein Berufstätiger schon, der ist keine Geisel des Staates. :D

Kommentar von schelm1 ,

Wenn ich Vermieter wäre, würde ich eher an einen Hartzer vermieten als
an jemanden, der nur einen Job auf Mindestlohnniveau ausübt..

Das dürfte einer der Hauptgründe sein, weshalb Sie es bislang nicht zu vermietbarem Vermögen gebracht haben.

Mit Ihrer Einstellung scheitern Sie bei einer erfolgreichen Vermietung gleich aus mehreren Gründen!

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