Frage von namammamia, 47

Trombose in der Schule, hätten die Leherer einen Notarzt rufen müssen ?

Meine Tochter 17 hatte vor 8 Wochen eine Thrombose, fing morgens um ca 9 Uhr an sie hat mich über Schmerzen in der Hand informiert um 9.30 Uhr - ich habe für Mittags einen Termin beim Hausarzt gemacht , weil sie meinte Hand tut so weh , vielleicht ne Sehnenscheidentzündung, um 12 Uhr schickte sie ein Foto ihrer Hand Dick und Blau !! ich habe sie gefragt ob sie das den Lehrern gezeigt hat und was die meinten , ich sagte ihr sie solle ins KKH , sie meinte eine Lehrerin war sauer und meinte , sie müsse wissen ob sie vom Unterricht fernbleiben könne .. meine Tochter kam dann etwas früher aus der Schule (1,5 Stunden Fahrzeit) und als ich die Hand sah fuhren wir sofort zum Arzt, der uns ins KKH schickte , der ihr dann um 16 Uhr Blutverdünner gab und sie weiter in ein "Besseres KKH " schickte, das ende vom Lied ist das sie eine Thrombose hatte mit 1 Woche stätionärem Aufenthalt und von ihrer Rechten Hand nur noch den Daumen und Zeigefinger bewegen kann , die Nerven waren so lange unterversorgt , das sie sehr stark geschädigt sind , (tot will ich nicht sagen , die Hoffnung stirbt zuletzt) jedenfalls hat sie kein Gefühl mehr in den 3 Fingern und kann sie auch nicht strecken , was soll ich jetzt tun ? war es unterlassene Hilfeleistung seitens der Lehrer , hätten die die Präsenz der Situation erkennen müssen ?

Antwort
von CharaKardia, 24

Lehrer sind keine Ärzte, die können das vermutlich genauso wenig einschätzen wie du, deine Tochter oder ein anderer Laie. Deine Tochter, die Mitschüler und jeder andere auch hat immer und überall das Recht, einen Krankenwagen zu rufen. Sicherlich hätte der Lehrer hier feinfühliger reagieren können, aber von einer unterlassenen Hilfteleistung kann keine Rede sein, da ja jeder Zeit die Möglichkeit bestand, einen Krankenwagen zu ordern, auch seitens deiner Tochter.

Antwort
von Ketzer84, 21

An sich hätten die Lehrer jedenfalls nix gegen sagen können wen die Tochter gehen will weil es ihr nicht gut geht. Die Situation hätte aaber keiner ausser ein Arztr erkennen können, da ein Hämatom (gerade an den Armen) auf alles mögliche hätte hindeuten können.

Antwort
von MausZoey14, 27

Ich denke schon dass die hätten was machen sollen. Sieht doch jeder dass sowas nicht normal ist. Ich würde mich auf jeden Fall mal über besagten Lehrer beschweren

Antwort
von 040815, 13

Du solltest die Lehrer anzeigen. Informiere dich noch mal gründlich beim Anwalt. Die hätten einen RTW rufen müssen

Antwort
von Schuhu, 14

Du wusstest doch auch schon um 12.00 Uhr, wie die Hand deiner Tochter sich verändert hat. Warum hast du keinen Rettungswagen zur Schule geschickt? Die Lehrerin konnte genausowenig wissen, wie gefährlich die Thrombose in der Hand deiner Tochter war, wie du es wusstest. Wenn unterlassene Hilfeleistung, dann ihr beide.

Antwort
von Wepster, 9

Das ist recht schwer zu sagen. Natürlich haben Lehrer darauf zu achten dass Kinder weitgehend gesund sind, denn die Lehrer haben Aufsichtspflicht. Wenn man nicht genau weiß was man tun kann sollte man in jedem Fall einen Arzt konsultieren und den Fall wenigsten klären oder etwas ausschließen. Wenn die Lehrerin um 12:00 oder eben davor/ danach die Hand gesehen hat und diese tatsächlich, wie beschrieben aussah, hätte die Lehrerin den Arzt kontaktieren müssen oder wenigstens die Ursache abklären müssen.

Da nun ihre Tochter Folgeerkrankungen zeigt müsste man natürlich die Lehrerin wenigstens zur Rede stellen, dass würde ich über das "Rektoriat" klären. Außerdem auch die Frage nach medizinischer Bildung der Lehrkräfte. Man könnte sogar wegen unterlassener Hilfeleistung klagen, sowie unterlassene Wissensvermittlung beanstanden. Schmerzensgeld auf jeden Fall in Betracht ziehen.

Da sich die Symptome erst im Laufe der Schulzeit entsprechend entwickelt haben hat die Schule für med. Fragen die Verantwortung.

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