Frage von Unterdrueckt7, 27

trinken aus Gewohnheit?

Hallo, habe mich schon in vielen Foren umgeschaut aber habe nicht wirklich eine Antwort auf mein Problem gefunden. Ich schildere einfach mal mein Anliegen und hoffe auf hilfreiche Antworten :)

-Es gab's mal, Alkohol hier und da auf 'ner Party am Wochenende, doch vor 5 Jahren ungefähr ging es auch unter der Woche weiter - egal zu welcher Zeit, egal ob es das letzte Geld war, hauptsache was zu trinken (das hört sich echt krank an, wenn man drüber nachdenkt) Was sich aber nach einer gewissen Zeit, Gott sei dank' legte aber es dafür zu einem abendlichen Ritual wurde, immer was zum trinken auf dem Tisch zu haben. (es war noch nicht ma saufen sondern eher normales trinken^^)

Als ich dann schwanger wurde, war von dem Zeitpunkt als ich es erfahren habe klar, das ich kein Alkohol mehr trinken werde! und dann fingen die entzugserscheinungen an, Alpträume, Alpträume, Alpträume. Es war echt schlimm und hart - aber ich wusste wo für ich es mache. Hat sich auch gelohnt. :)

Nach der Geburt einige Monate später hat es allerdings wieder angefangen - mal en Bier oder Wein, aber das verlangen war abends da, wenn das Kind im Bett war, die Wohnung aufgeräumt war und ich endlich mal sitzen konnte - abschalten!

Nur leider wurde das auch wieder zu Gewohnheit und jeden Abend wenn ich "Feierabend" habe, setzte ich mich hin und trinke meine Flasche Wein. Habe schon so oft probiert es zu lassen, aber ich spüre dann so ein drang und dreh fast durch wenn ich nichts habe. Das macht mir echt Angst, vorallem was wäre wenn ich wieder Alpträume bekäme.

Ich will es ja auch, aber ich denke ich werde dann verrückt. Ich betrinke mich auch garnicht, einfach die abendliche Gewohnheit. Wenn endlich Ruhe ist.

Ich will das garnicht, aber habe auch vielleicht etwas Angst, wenn ich es versuche, was mit meinem körper passiert. Hilfe suchen will mir nicht unbedingt, das kommt auf das Jugendamt zurück und wird immer schlimmer hin gestellt als es ist, denn vor meinem Kind, Niemals! ~^

Jemand schon mal solch Erfahrungen gemacht und es geschafft, andere Alternativen zu finden?! Ich wäre echt dankbar.

Und ich weiss das ich es will, also werde ich es sich schaffen, nur der erste Schritt muss irgendwie gemacht werden.

(bitte nicht auf Grammatik, Fehler,.. achten, ich habe soviel im Kopf und schreibte es einfach so raus) :D

Danke im voraus :)

Antwort
von KEKRitter, 13

Ich würd versuchen, pro Abend meine n Konsum um eine kleine Menge zu verringern, bis ich irgendwann bei null angelangt bin. Das hat bei mir bisher immer geklappt. Einen kalten Entzug würde ich aber nicht empfehlen.

Antwort
von Brenneke, 18

Einsicht ist der erste Schritt .....

Ich weiß du möchtest das jetzt nicht hören, aber du wirst es allein nicht schaffen. Ich glaube du brauchst professionelle Hilfe. 

Antwort
von Scareactor, 16

Es gibt so Gruppen, die sich die anonymen Alkoholiker nennen.

Klingt final, ist es aber keineswegs. Du willst ja schließlich davon weg.

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