Frage von magarete1 13.09.2010

Tringeldverteilung

  • Antwort von Aszid 21.10.2010
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Auch wenn die Frage schon alt ist, will ich trotzdem was dazu sagen:

    Ich kann die Wut deiner Angestellten verstehen, aber wenn es ihr nicht passt, dann soll sie gehn und sich was anderes suchen. Ich habe auch keine Lust mein hart verdientes Trinkgeld mit anderen zu teilen, da ich natürlich auch den guten Service machen muss, auf der anderen Seite aber auch darunter leiden muss, wenn die Küche etc. ihren Job nicht macht. Die Gäste beschweren sich nämlich direkt bei mir und nicht bei dem der die Salate macht. Sollte es einem Gast zusätzlich Trinkgeld für die Küche, für das gute Essen geben, dann kann er darauf Aufmerksam machen.

    Ich halte max. 25% als Abgabe an die Kollegen für angemessen

  • Antwort von Koechlein1948 14.09.2010
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Diese Regelung ist in Ordnung und wem das nicht passt,der soll halt gehen.So haben wir das auch gemacht.Wenn jemand trotz dieser Regelung sich das Geld einsteckt ist das Diebstahl.Unsere Gäste wissen von der Regelung und freuen sich das es so gehandhabt wird.Also nicht beirren lassen es ist eine gute Regel und ein paar schwarze schafe hat man immer.Raus damit das wieder Ruhe einkehrt !Nur nicht vergessen den leuten das bei Einstellung zu sagen.

  • Antwort von gastromartini 13.09.2010
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Ich teile deine Philosophie und habe sie in meinen Betrieben auch immer angewandt. Einige der hier veröffentlichten Antworten zeigen, dass es bei vielen immer noch nicht angekommen ist, dass die Freundlichkeit auch der besten Bedienung abhängig ist von ihrem Arbeitsumfeld wie Essensqualität, Ambiente etc.

    Wenn du schon ein Team beieinander hast, das diese Philosophie teilt, musst du der neuen Mitarbeiterin kündigen, solange sie noch in der Probezeit ist, sonst pflanzt sich das Krebsgeschwür fort. Da werden auch keine Gespräche helfen. Egoismus und gemeinsames Arbeiten im Team schließen sich eben aus.

    Für die Zukunft solltest du dir überlegen, mit deinen Mitarbeitern eine Betriebsvereinbarung zum Thema Trinkgeldverteilung abzuschließen und schriftlich zu fixieren. Die lässt du von jedem neuen Mitarbeiter als Teil seines Arbeitsvertrages unterschreiben. Das kann auch bei evtl. Klärungsbedarf im Bereich Personal/Steuer helfen (Trinkgeld ist immer noch Einkommen, auch wenn es derzeit nicht besteuert wird).

    Solche Egoisten werden dir immer wieder begegnen, lass dir und deinen Mitarbeitern nicht den Schneid abkaufen, solche Wege zu gehen! Ein Team, das an einem Strang zieht und das auch finanziell zum Ausdruck bringt, ist in unserem Metier ein kaum zu unterschätzender Vorteil.

  • Antwort von Schuhu 13.09.2010
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Du bist der Chef, du setzt die Regeln. Wenn deine Kellnerin entgegen deiner Weisung das Trinkgeld nicht abgibt, entlohnst du sie zu hoch, denn die übertarifliche Zahlung hast du ja eben wegen dieser Trinkgelgregelung angeboten.

  • Antwort von shannah 11.03.2011

    Das mit der Trinkgeldabgabe ist ja noch human, nur vom Trinkgeld. Mein Mann muss 1,5% von seinem Tagesumsatz abgeben. Da bleibt im Endeffekt nur 10 bis 15 € für ihn selber übrig. Das finde ich, ist eine grosse Sauerei.

  • Antwort von K2011 11.11.2010

    Auch wenn es bei Einstellungsgespräch abgeklärt war ist es untypisch. wir machen es so: Bei der Abrechnung teilen sich die Bedienungen das Trinkgeld der Schicht. Das Kleingeld oder was nicht aufgeht kommt in die Küchenkasse. Bekommt dein Servicepersonal Prozente oder Stundenlohn? Bei Prozenten kommen die Arbeitskräfte auch manchmal nicht auf einen so tollen Stundennlohn. Also ehrlich, ich kenn auch ein paar Betriebe wo alles in eine Kasse kommt aber es ist untypisch. Wenn du beim Friseur Trinkgeld gibst gehst du ja auch nicht davon aus dass die Putzfrau Ihren Anteil erhält. Außerdem gibt ein Gast ja auch vielleicht mal Trinkgeld obwohl das Esnen nicht so toll war aber die Bedienung sehr gut. Also wie gesagt wir überlasen es dem Service ob und wieviel sie an einem guten Tag in die Küchenkasse geben. Also Trinkgeld gehört rechtlich der Bedienung außer ein Gast gibt ausdrücklich was für die Küche

  • Antwort von gsigi 14.09.2010

    Hallo, ich bin zwar kein Anwalt aber arbeite selber in einem Restaurant.

    Wenn in einem Einstellungsgepräch die regelung von vorn herein so abgeklärt ist, ist diese Regelung zu akzeptieren, sonst hätte ein Arbeitsvertrag erst gar nicht unterschrieben werden müssen.Die Regelung ist außerdem super,denn wie gesagt ist das ganze Team eine Einheit. Wenn sie gegenüber den Gästen auch sagt sie wolle kein Trinkgeld weil sie nicht teilen möchte mit den anderen ist das sehr schädlich für das geschäft. und sollte sie das auch den Gästen gesagt haben, dass sie das Geld teilen muss aber nicht will, ist das die weitergabe von internen informationen und bestimmt abmahnbar. dies sollte ihr dann zu denken geben.

    Aber wie gesagt ich bin kein anwalt. Hoffe ich konnte helfen

  • Antwort von katsix 13.09.2010

    es gibt ein gestzesurteil über trinkgelder, allerdings wissen das die wenigsten, und es hat immer noch beastand, denn dieses jahr hat noch eine servicekraft geklagt und gegen ihren chef recht bekommen, (ähnliche situation, wie bei dir) es ist schade das es bei euch nicht klappt mit der trinkgeldregelung, da sie noch in der probezeit ist, würde ich an deiner stelle in erwägung ziehen die dame zu kündigen, (BAG, Urteil v. 28.6.1995, 7 AZR 1001/94). das ist das unrteil über die trinkgeldregelung.

  • Antwort von Corina136 13.09.2010

    TRINKGELD: Ohje....unsere Bedienungen geben NIE etwas an die Küche ab - es sei denn bei großen Gesellschaften, wenn die Gäste direkt bei mir, der Chefin zahlen, dann teile ich es auf, es muß ja schließlich das GESAMTPAKET stimmen, an dem ALLE beteiligt sind. Aber unsere Bedienungen sagen auch,das Trinkgeld bekommen sie aufgrund ihrer Freundlichkeit am Gast - eine gesetzliche Regelung gibt es da nicht.Es wird immer ein riesiges Geheimnis ums Trinkgeld gemacht; bediene ich mal selber, weiß ich was sich da zusammenläppert, nämlich sehr sehr viel ( ich bin ja aber auch sehr, sehr freundlich....-*)Bei uns sind alle nur Aushilfen, keine fest Angestellten, ist dann auch wieder anders...

  • Antwort von mb774 13.09.2010

    Wenn ich Trinkgeld gebe, dann weil ich eine freundliche und kompetente Bedienung hatte, nicht weil der Flur so schön gewischt war.

  • Antwort von Eaglepower89 13.09.2010

    gehalt kürzen und das servicepersonal bekommt das ganze Trinkgeld. So wird es gemacht und hat sich über jahre hin ausgezahlt. Oder wie es große nobel Restaurant machen. Der Chef kommt mit einem Schnaps zum abkassieren und teilt das Geld auf oder halt nicht.

  • Antwort von lenno 13.09.2010

    Wäre ich der Chef würde ich einmal mit ihr reden. Wenn sie das nicht einsieht würde ich versuchen sie aus dem Unternehmen raus zu bekommen und eine Arbeitskraft zu finden die besser zu euch passt. Gibt genug Leute die gerne Arbeiten wollen.

  • Antwort von stink 13.09.2010

    ich würde sie hinter den Tresen stellen, da kriegt sie bestimmt nicht mehr soviel Trinkgeld. Vielleicht überlegt sie es sich ja anders.

    Wieviel Mitarbeiter hast du denn? Kannst du ihr nicht kündigen? Sie zerstört schließlich deine Philosophie und den Betriebsfrieden...

  • Antwort von froschvleder 13.09.2010

    Rechtliche Grundlage gibt es nicht.

    Ich kenne das Problem nur zu gut.....

    Lasse die Mitarbeiter entscheiden, in einer Abstimmung nach Mehrheitsprinzip.

    Somit bist du raus aus dem Gezanke und die Mitarbeiter müssen sich fügen.

  • Antwort von AppleMacBookPro 13.09.2010

    Das Trinkgeld wird DIR von einem Gast gegeben also gehört es dir und nicht der restlichen Belegschaft...aber häng es nicht groß an die Glocke!

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