Frage von NameVergebenFFS, 56

Trihybrider, dominant-rezessiver Erbgang?

Ich habe mir die unten verlinkte Seite durchgelesen und soweit auch alles nachvollziehen können (auch mono- / dihybride Erbgänge habe ich verstanden).

http://www.iagcovi.edu.gt/Homepagiag/paed/koord/ciencias/biologie/mendel/mendel....

Was passiert aber, wenn die Eltern nicht 'komplett' dominant / rezessiv sind (nur in jew. 1 bzw 2 Allelpaaren)?

Also nicht wie auf der o.g. Seite AABBCC und aabbcc, sondern zB AAbbCC und aaBBcc?

Ist das Verhältnis immernoch 29:9:9:9:3:3:3:1? Mein 'Ziel' (auf dem Papier) ist, ein Exemplar der 2. Filialgeneration zu 'bekommen', welches alle rezessiven Gene vereint - also aabbcc, das Verhältnis dazu steht bei den 'komplett' dominanten bzw rezessiven Eltern 63:1).

Gibt es bei meiner Situation (AAbbCC und aaBBcc Eltern) etwas besonderes zu beachten, oder kann ich wie vom dihybriden Erbgang und der Internetseite gewohnt weitermachen?

Danke für Hilfe :)

Expertenantwort
von DiegoderAeltere, Community-Experte für Biologie, 21

Solange die Eltern in allen beobachteten Merkmalen reinerbig sind, ist es völlig egal, wie die dominanten und rezessiven Allele unter ihnen verteilt sind, die F1-Generation wird immer den gleichen Genotyp haben, in diesem Fall AaBbCc (1. Mendelsche Regel). Von welchem Elternteil ein Allel stammt, ist weder für die Merkmalsausprägung in der F1-Generation wichtig noch für die Vererbung an die F2-Generation.

Und da alle Individuen der F1-Generation den gleichen Genotyp (und damit Phänotyp) besitzen, bleibt auch das Verhältnis der Phänotypen in der F2-Generation dasselbe, bei drei Merkmalen also 27:9:9:9:3:3:3:1 (2. Mendelsche Regel).

Kommentar von NameVergebenFFS ,

Okay, vielen Dank :)

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