Vor ca. 6 Monaten hab ich eine Band gegründet und - über's Internet - 5 weitere Mitstreiter gefunden, so dass wir nun 6 Leute sind. Bei einem davon hatte ich aber schon recht früh ein ungutes Gefühl, dass er "irgendwie nicht zu uns passt"... es ist schwer, an konkreten "Fakten" festzumachen... er ist so weit nett und höflich und auch musikalisch passt es so halbwegs (wobei er von den Fähigkeiten alles andere als unersetzbar wäre), aber irgendwie "stimmt die Chemie nicht"... in den vergangenen 6 Monaten sind diverse Bandmitglieder immer wieder mit ihm aneinandergeraten, jedoch war allen der gemeinschaftliche Frieden und die Konzentration auf die Musik wichtiger und lieber als Streit und Gezanke. Dementsprechend haben wir mal hier, mal dort ein Auge zugedrückt, wenn mal wieder ein blöder Spruch/Kommentar kam oder es sonst irgendwie nicht passte - und versucht, die Proben so harmonisch/freundlich wie möglich zu gestalten... (Wenn es dann DOCH mal Diskussionen gibt, schafft er (Politiker) es rhetorisch auch immer wieder, alles zu seinen Gunsten ausgehen zu lassen und so.
Jedenfalls haben 3 der Bandleute in den vergangenen 14 Tagen intensiv darüber nachgedacht, wie das weitergehen soll und - mal egoistisch betrachtet - ist jeder für sich zu dem Schluss gekommen, dass wir ihn am besten GAR nicht mehr dabei haben wollen.
Aber wie vermittelt man ihm das am fairsten?

sag ihm einfach die warheit er wirds schon verkraften ;D
Am besten ist immer geradeheraus die Wahrheit zu sagen. Wenn man was zusammenmuschelt kommt das sowiso raus und nachher ist die Luft noch dicker, als sie es bei der Wahrheit wäre.
Würd ihm das einfach genauso sagen wie ihr ihn empfindet-das würde ich am fairsten finden.ist zwar ne blöde situation,aber du möchtest ja auch wenn es konflikte mit dir gäbe das man offen und ehrlich ist,oder?

sag ihm das was du oben schon geschrieben hast...dieses sagt doch alles aus...warum er lieber nicht mehr dabei sein sollte ;-)
Auf jeden Fall ein klärendes Gespräch.
Noch ein Tipp: bei jedem Ausschluss oder so, sollte man überlegen, was steckt eigentlich dahinter. Wofür war der Ärger "gut", was hat er an Konflikten bei den anderen ´verdeckt: Was ändert sich, wenn einer geht, welche themen kommen dann zur Sprache (oder auch nicht - und ein neuer Konflikt ist da...) Kleiner Hinweis"..die proben sollen harmonisch verlaufen..." ja, das ist ein guter Wunsch, aber was ist jeder bereit dafür zu tun bzw. de Frage ist nicht eigentlich Konfliktvermeidung und Harmonisierung, sondern wie gehen wir mit Konflikten, die immer kommen, eigentlich um??
Gutes Gelingen, auch Auseinandersetzungen können uns weiterbringen
Jo, Musikus....ein Gefühl zu haben ist die eine Sache...es umzusetzen ist der schwierigere TEil. ALLES KANN-NIX MUSS wie in allen Bereichen, wo sich Mneshcen zusammentun, gilt auch hier in dieser (Band-)Beziehung: "Die gemeinsame Reise geht nur so weit zusammen, solange alle an einem Strang ziehen..." Das heisst, wenn auch nur einer von Euch der Meinung ist es geht Euch besser ohne Euren Politiker, und Ihr noch mmehrheitlich dieser Meinung seid: HAU WECH! Setzt ihn an die Luft. Es gibt keine moralische Verpflichtung, er hat sich offenbar durch sein eeigenes Verhalten aus dem Sympathiezentrum der Gruppe entfernt. Sagt es ihm nett und mit dem (auch ihm ) gebührenden Respekt, wartet nicht solange, bis Euch der Kragen platzt. Dann kann er Euch noch schlechtes Benehmen hinterhersprechen, und das tut nicht Not. Wenn es Euch wichtig ist, schreibt doch ein paar Dinge auf, die Euch nicht gefallen haben, wenn er daran interessiert ist, zu vertsehen, warum er gehen muss, wird er sicher versuchen, es sich anzuhören. Lieben Gruss, Wolfgang