Frage von Juleiss, 326

Trend zum Atheismus?

Der Trend verschiebt sich zunehmend dahin dass Menschen weniger die Religion praktizieren oder sich als Atheisten bezeichnen.

Wäre die Welt eine bessere wenn alle vom Glauben abkehren würden ? Was denkst du, ob es noch in 100 Jahren halb so viele praktizierende (! Nicht Gläubige ) Menschen gibt ?

Meine Meinung : Wir brauchen mehr Reformationen und mehr Revolutionen ! Wir dürfen uns nicht weitergehend differenzieren durch Herkunft und glaube. Ich wünsche mir eine multikulturelle Welt

Expertenantwort
von Enzylexikon, Community-Experte für Religion, 145

Aussagen darüber, wie stark der Atheismus zunehmen wird, überlasse ich den Prognosen irgendwelcher Experten und wie Churchill schon gesagt haben soll, traue ich keiner Statistik, die ich nicht selbst gefälscht habe.

Meiner Meinung nach erfüllt Religion wichtige emotionale Bedürfnisse des Menschen und diese lassen sich meiner Meinung nach auch nicht angemessen durch künstliche Bedürfnisse der Konsumgesellschaft kompensieren. 

Allerdings bin ich der Ansicht, dass die Religionen vielfach zu konservativ ausgelegt werden, so dass eine lebendige Interpretation, die der Lebensrealität des 21. Jahrhunderts entspricht, erforderlich ist.

Ein ideologisches Update ist dringend erforderlich, damit die Religionen nicht weiter erstarren und dadurch noch unattraktiver für Menschen werden.

Meiner Meinung nach gibt es einen gemeinsamen religiösen Geist, der sich in Lehren des Nicht-Tötens, Nicht-Stehlens usw. zeigt - eine Art religiös motivierter Humanismus, der sich bei entsprechender Interpretation in allen Religionen finden lässt.

Gemeinsamkeiten müssen nach meiner Ansicht stärker betont werden. Der Versuch, sich durch Elitedenken von anderen abzugrenzen, führt in eine Sackgasse der Intoleranz und des Fanatismus.

Ich selbst bin sowohl religiös, als auch atheistisch und halte Religion daher für wichtig, die bestehenden festen Glaubensstrukturen jedoch für reformbedürftig - etwa in Fragen der Sexualmoral, der Frauenrechte, des Zölibats uvm.

Kommentar von 666Phoenix ,

Ich selbst bin sowohl religiös, als auch atheistisch

Wie bekommst Du das zusammen?

Kommentar von Gronkor ,

Mit dem Buddhismus.

Kommentar von wildcarts2 ,

Meiner Meinung nach erfüllt Religion wichtige emotionale Bedürfnisse des
Menschen und diese lassen sich meiner Meinung nach auch nicht
angemessen durch künstliche Bedürfnisse der Konsumgesellschaft
kompensieren.

Religion und Glaube sind künstlich! Warum also sollten diese Bedürfnisse nicht anders bedient werden können? Ich persönlich kenne keine Bedürfnisse, die Religion bedienen könnte. Wieso sollte es auch helfen, anhand von Fantasie und Lügen Probleme zu lösen?

Ich selbst bin sowohl religiös, als auch atheistisch

Das ist unmöglich, denn beides schließt sich gegenseitig aus. Atheismus ist die Abwesenheit von Glauben. Wer religiös ist, mus aber Glauben haben.

halte Religion daher für wichtig, die bestehenden festen Glaubensstrukturen jedoch für reformbedürftig -

Religionen sind starre Systeme. Man kann sie nicht reformieren ohne sie zu zerstören. Man kann nur eine neue daraus formen. 

Ein ideologisches Update ist dringend erforderlich, damit die Religionen
nicht weiter erstarren und dadurch noch unattraktiver für Menschen
werden.

Wie gesagt, Religion ist starr und muss es sein um zu funktionieren. Das Konzept Religion ist heute aber nicht mehr sinnvoll, weil längs bewiesen ist, dass es keine Götter gibt.

Religion wurde geschaffen um Menschen zu beherrschen. Willst du wirklich vorgegeben bekommen, wie du zu leben hast? Und das inkl. Beschneidung deiner Natur?

Kommentar von Enzylexikon ,

Ich persönlich kenne keine Bedürfnisse, die Religion bedienen könnte. Wieso sollte es auch helfen, anhand von Fantasie und Lügen Probleme zu lösen?

Viele Menschen haben Sinnfragen und wollen deshalb an Dinge glauben, selbst wenn sie irrational sind.

Es ist beispielsweise völlig egal, ob ein geliebter, oder verhasster Mensch stirbt - Bakterien und Insekten werden sich über die Leiche hermachen und körperlich wird nicht viel von ihm übrig bleiben. Das ist Fakt.

Insbesondere bei einem geliebten Menschen ist dieser Fakt jedoch emotional schmerzhaft und unbefriedigend - wieso stirbt die acht Jahre alte liebe Tochter an Krebs und der böse Diktator stirbt im Alter von 100 Jahren friedlich im Bett?

Für viele Menschen ist diese scheinbare Ungerechtigkeit nicht ertragbar - und dann nehmen sie Zuflucht in der Religion, die dann als Trostsystem dienen und beispielsweise durch Geschichten von himmlischem Lohn und höllischen Strafen den Glauben an die Gerechtigkeit wiederherstellen.

Dass es vielleicht sogar eine Form von Gerechtigkeit sein könnte, das liebes Kind und böser Diktator durch den Tod gleich gemacht werden, ist emotional betroffenen Menschen vermutlich meist nicht genug.

Atheismus ist die Abwesenheit von Glauben. Wer religiös ist, mus aber Glauben haben.

Ich sehe Atheismus als "Nichtglauben an einen Gott" an - und als Buddhist glaube ich zwar an die buddhistische Lehre, aber eben nicht an eine Seele, oder einen personifizierten Gott.

Religionen sind starre Systeme. Man kann sie nicht reformieren ohne sie zu zerstören

Das sieht beispielsweise im Fall des Christentums (katholisch/evangelisch/orthodox) für mich persönlich aber anders aus.

Das Konzept Religion ist heute aber nicht mehr sinnvoll, weil längs bewiesen ist, dass es keine Götter gibt.

Wie schon gesagt denke ich, dass die Religion als Trostsystem für Menschen in persönlichen Krisen weiterhin ihre Berechtigung hat und auch zur Erziehung der Menschen beitragen kann.

Ich denke, bei Religion sollte man vielleicht auch an Begriffe wie "Religiosität" oder "Spiritualität" denken und nicht nur an etablierte Glaubensgemeinschaften.

Willst du wirklich vorgegeben bekommen, wie du zu leben hast? Und das inkl. Beschneidung deiner Natur?

Das kommt darauf an, wie diese "Vorgaben" aussehen. Wenn sie meinen Bedürfnissen entsprechen, sehe ich darin kein Problem.

Beispielsweise ist die christliche Vorstellung ein "Sünder" zu sein, wenig attraktiv und tatsächlich stempelt die christliche Sexualmoral auch Dinge als sündig ab, die heutzutage völlig normal sind - etwa praktizierte Homosexualität.

Deshalb betone ich ja, das Reformen und eine zeitgemäße, lebensnahe Auslegung der heiligen Schriften der verschiedenen Religionen erforderlich ist.

Andererseits ist die  Vorstellung einer gnädigen Vaterfigur durchaus etwas, das Menschen anspricht und ihnen Zuversicht in schwierigen Zeiten geben kann.

Warum also den alten Mann mit Rauschebart ganz aus dem Leben der Menschen verbannen, wenn es schon reichen würde, einige Textpassagen zu streichen?

Wenn man es mal ganz religionskritisch formuliert, so wollen viele Menschen aufgrund emotionaler Bedürfnisse nun einmal "betrogen" werden und an irrationales glauben, um ihr Leben besser zu ertragen.

Sofern Passagen gestrichen, oder in ihrem Sinn neu definiert werden, die fanatische und radikale Tendenzen unterstützen, sehe ich da nichts verwerfliches dran.

Wenn man die Taufe und religiöse Indoktrination von Kindern sein lässt, so wird niemand gezwungen an diese emotionalen Hilfsmittel und ratgebende und sinnstiftenden Lehren zu glauben und es ist eine freie Willensentscheidung.

Wenn du zB sagst "Ich halte Religion für Unfug" und ich sagen kann "Ich halte Religion für sinnvoll", ohne dass wir jeweils auf den anderen herabschauen, oder sogar aneinander an die Gurgel gehen, dann ist schon viel gewonnen.

Antwort
von ProfFrink, 106

Der Trend verschiebt sich zunehmend dahin dass Menschen weniger die Religion praktizieren oder sich als Atheisten bezeichnen.

Es kann schon sein, dass es diesen Trend gibt. Aber das heisst noch lange nicht, dass dieser Trend auch in die richtige Richtung geht. Wenn man sich vergangene Trends anschaut und aus heutiger Perspektive schaut, was daraus geworden ist, dann sieht man auch auf eine lange Geschichte von Irrtümern zurück.

Kommentar von Mark1616 ,

Anhand deiner Argumentation kann man genauso den ursprünglichen Trend einer Religion zu folgen für schlecht erklären, denn schließlich hat der fanatische Glaube an bestimmte Ideologien bereits viele wirklich sehr schlimme Dinge verursacht.

Antwort
von Nordseefan, 139

Warum sollte die Welt besser sein, wenn man sich vom Glauben abkehert?

Glauben ist schon ok, sogar was schönes. Mit einem goßen ABER NUR davor:

ABER NUR wenn man NICHT fanatisch ist sondern auch andere Glaubensrichtungen (einschließlich nicht glauben) akzeptiert und toleriert.

Fanatismus, egal in welcher Richtung ist immer schlecht

Kommentar von wildcarts2 ,

Religion funktioniert nur, wenn man fundamentalistisch ist. Sie läßt keine Toleranz zu. Sie ist wirkungslos, wenn man tolerant und locker ist.

Glaube ist schlecht. Denn es ist ein Fürwahrhalten von Dingen, die sich nicht belegen lassen. Man baut also auf Vermutungen sein Leben auf. Da bevorzuge ich Wissen.

Kommentar von Nordseefan ,

Nein, tut sie nicht, man muss sich nicht sklavisch an alles halten. Es funktioniert auch anderes. 

Aber vor allem darf ich andere nicht verurteilen wenn sie sich nicht an jedes keinste Detail, was auch oft noch Auslegungssache ist, halten.

Glaube an sich ist erst mal nicht schlecht oder verkehert und hat auch, zumindest heute, nichts mehr mit Unterdückung zu tun.

Antwort
von SibTiger, 76

Man muss sich natürlich nicht gleich völlig vom Glauben abkehren, aber eine Welt, in der Religionen nur noch im privaten Bereich eine (kleine) Rolle spielen finde ich gut und richtig.

Wir sind eigentlich die erste Generation, die so weit ist, dass sie es sich leisten kann, auf den "Lückenfüller-Gott" der vergangenen Jahrhunderte zu verzichten, da es kaum noch offene Fragen gibt, für deren Erklärung früher Gott herangezogen werden musste.

Ich selber habe mir zwar einen Glauben bewahrt, weil ich es schön finde, aber für die Geschichte der Welt brauchen wir eher weniger davon.

Antwort
von Andrastor, 118

Wäre die Welt eine bessere wenn alle vom Glauben abkehren würden ?

Definitiv. Wissenschaftliche Untersuchungen haben gezeigt dass Kinder aus religiösen Erziehungen asiozialer und geiziger sind als jene aus nicht-religiösen Erziehungen.

Überdies lehren Religionen viele Dinge die einfach nicht mehr in die heutige Zeit passen, eine Reformation, oder zwei, oder hundert würden das auch nicht ändern.

Was in 100 Jahren sein wird, kann niemand vorhersehen. Es bleibt zu hoffen dass die Menschheit bis dahin umgedacht hat und Religionen bis dahin eine Fußnote in Geschichtsbüchern geworden sind.

Kommentar von FreakNimrod ,

Aus aufrichtigem Interesse: Welche wissenschaftlichen Untersuchungen haben das gezeigt?

Kommentar von Andrastor ,
Kommentar von martin7812 ,

Erstens:

Genauere Zahlen und Hintergründe zu der Stude wären interessant:

Auf Wikipedia habe ich über eine Studie gelesen, deren Ergebnis war, dass die Kriminalität unter religiösen Menschen höher sei als unter Atheisten.

Das interessante daran: Die Autoren der Stude weisen darauf hin, dass die simple Tatsache, dass in "Slums" Religion verbreiteter ist als in der "Oberschicht", das Ergebnis massiv verfälscht bzw. sogar unbrauchbar macht.

Man müsste religiöse Menschen mit Atheisten aus derselben Gesellschaftsschicht und derselben Wohngegend vergleichen, um zu einem sinnvollen Ergebnis zu kommen.

Über die von dir erwähnte Studie heißt es:

Für ihre Studie führten sie Spielexperimente mit ... Kindern in sechs Ländern durch: in Kanada, den USA, in Jordanien, der Türkei, Südafrika und China.

Es werden also nicht Christen, Muslime und Atheisten aus der selben Kultur und Gesellschaftsschicht miteinander verglichen, sondern z.B. chinesische Atheisten mit US-amerikanischen Christen und Muslimen aus der Türkei.

Zweitens:

Für das Experiment wurden Kinder im Alter bis zu 12 Jahren genommen.

Aus meiner eigenen Lebenserfahrung (aber auch von anderen Christen, die ich kenne), weiß ich, dass bis zu einem bestimmten Alter die Religiosität bei "alltäglichen" Entscheidungen kaum bedacht wird.

Erst ab einem gewissen Zeitpunkt (bei mir im Alter von etwa 25 Jahren, bei anderen bereits ab etwa 15 Jahren) spielt die Religiosität plötzlich auch bei Alltagsentscheidungen eine bewusste Rolle und man verhält sich plötzlich anders, als man es vor diesem Zeitpunkt getan hätte.

Eine Studie mit Kindern im Alter von bis zu 12 Jahren sagt folglich herzlich wenig darüber aus, wie sich Erwachsene im Alter über 30 verhalten würden.

Kommentar von martin7812 ,

Nachtrag:

Die Tatsache, dass religiöse Kinder eine strengere Bestrafung für Fehlverhalten als Atheisten fordern, wird in der Studie so interprätiert, dass Atheisten toleranter gegenüber Fehlverhalten anderer Leute gegenüber wären.

Möglicherweise werden religiöse Kinder aber auch einfach nur strenger erzogen!?

Ein Kind, das gewohnt ist, dass z.B. eine Woche Internetverbot eine sehr milde Strafe ist, wird natürlich ein ganz anderes "Strafmaß" fordern, als ein Kind, das bereits einen Tag Internetverbot als extrem harte Strafe ansieht, wenn beide Kinder das Fehlverhalten als "gleich schlimm" einschätzen.

Kommentar von Andrastor ,

Wenn du genauere Zahlen willst, dann ergoogle doch die veröffentlichte Studie? Ich bin nicht hier um dir die Informationen in Mundgerechten Häppchen zu servieren.

Es werden also nicht Christen, Muslime und Atheisten aus der selben
Kultur und Gesellschaftsschicht miteinander verglichen, sondern z.B.
chinesische Atheisten mit US-amerikanischen Christen und Muslimen aus
der Türkei.

Das ist ein absoluter Fehlschluss. Die verschiedenen Länder stehen lediglich für die regionalen Religionen, sprich es wurdenz.B. muslimische Religiöse und muslimische nicht-religiöse aus der Türkei miteinander verglichen. Man kann nur eine globale Schlussfolgerung ziehen, wenn man so viele Kulturen wie möglich miteinbezieht.

Außerdem war nie die Rede das Gläubige mit Atheisten verglichen wurden, es ging lediglich um die Strenge der religiösen Erziehung. Sprich es wurden z.B. Christen mit streng christlicher Erziehung mit Christen verglichen, in deren Erziehung die Religion eine weitaus geringere Rolle spielt.

Kleiner aber feiner Unterschied.

Deine Versuche die Studie für ungültig zu erklären ist genauso lustig wie lächerlich. Kein weiterer Kommentar dazu.

Kommentar von martin7812 ,

Außerdem war nie die Rede das Gläubige mit Atheisten verglichen wurden, es ging lediglich um die Strenge der religiösen Erziehung. 

Das würde ich so aber sofort unterschreiben!

... und es bestätigt meine Vermutung mit der "Toleranz gegenüber Fehltritten Anderer"!

Aber daraus, dass die weniger-streng-religiös erzogenen Kinder sozialer sind als die streng-religiös erzogenen, kann man nicht unbedingt einen Rückschluss auf nicht-religiös erzogene Kinder machen:

Häufig werden streng-religiös erzogene Kinder später Atheisten, während weniger-streng-religiös erzogene Kinder mit deutlich höherer Wahrscheinlichkeit religiös bleiben.

Wenn es beim "Erziehungserfolg" eine "Reihenfolge" ...

streng-religiös > moderat-religiös > nicht-religiös

... gäbe, dann könnte man nicht erklären, warum ausgerechnet die Mitte (moderat-religiös) später eine besonders ausgeprägte Religiosität hat!

Kommentar von Andrastor ,

Häufig werden streng-religiös erzogene Kinder später Atheisten, während
weniger-streng-religiös erzogene Kinder mit deutlich höherer
Wahrscheinlichkeit religiös bleiben

Hast du irgendwelche Statistiken, Umfragen oder Untersuchungen, welche diese Behauptung untermauern? Oder entspringt sie allein deinem persönlichen Urteil? Für mich klingt es sehr nach letzterem.

Deine Argumentation wird ermüdend lächerlich. Wenn du nicht mehr beizutragen hast, sehe ich keinen Grund mehr mich weiter mit dir zu befassen.

Kommentar von martin7812 ,

Hast du irgendwelche Statistiken

Ich weiß es leider nur aus der Schule:

Damals ging es um ein Buch, dessen Titel ungefähr lautete: "Freut euch, wenn ihr einen freundlicheren Gott hattet". (Den exakten Titel weiß ich leider nicht mehr.)

Geschrieben wurde es von einem streng-religiös erzogenen Autor, der inzwischen Atheist ist und der beschrieben hat, wie diese streng-religiöse Erziehung genau den beschriebenen Effekt hat.

Die Anmerkung des Lehrers dazu war, dass so etwas häufig passiert.

Natürlich kann der Lehrer auch unrecht gehabt haben.

Es wäre sicherlich interessant zu sehen, wie religiös die 1100 untersuchten Kinder in 10 Jahren sein werden.

Deine Argumentation wird ermüdend lächerlich.

Bereits die Annahme, dass eine "strenger-religiöse" Erziehung automatisch eine "religiösere" Erziehung ist, stelle ich in Frage:

Mehr Strenge in der Erziehung bedeutet noch lange nicht, dass man dem Kind die gewünschten Inhalte besser vermittelt bekommt und umgekehrt.

Möglich, dass die "weniger-streng-religiös erzogenen" Kinder sogar deutlich religiöser waren als die "streng-religiös erzogenen".

In diesem Fall wären es sogar die religiöseren Kinder gewesen, die im Expriment sozialer waren. Da man Religiosität nicht messen kann, kann man es nicht wissen.

Einen Rückschluss darauf, wie Kinder aus atheistischen Familien sich verhalten würden, kann man erst dann haben, wenn man dasselbe Experiment auch tatsächlich mit Kindern aus atheistischen Familien durchführt.

Antwort
von Hamburger02, 51

Ja, die Welt wäre nicht nur besser, sie ist auch besser, wie die Geschichte lehrt.

Jedenfalls geht es der einfachen Bevölkerung in den Ländern besser, die sich nicht an religiösen Vorschriften sondern an den Ideen des Humanismus orientieren.

Wie wäre es sonst zu erklären, dass die derzeitigen Flüchtlingsströme aus religiösen Ländern in die humanistischen Länder fließen und nicht umgekehrt.

Antwort
von Sarudolf, 142

Ich denke jeder sollte glauben (oder auch nicht glauben), was er für richtig hält, solange er dabei andere nicht bedroht, stört, missionieren oder unterdrücken will.

Antwort
von Misrach, 24

Es gibt doch auch reformationen (auch in Religionen) und es gibt gerade durch Religionen eine multikulturelle Welt.

Antwort
von Neutralis, 102

Es würde nicht Schaden, wenn auf einmal niemand mehr an einen Gott glaubt, sondern an die Wissenschaft. Der Weg dahin wird allerdings eine Menge Schaden anrichten. Sowas wie der IS entsteht weil sie ihren Glauben verbreiten wollen und weil die Menschen die dort mitmachen Angst haben, vor einer modernen Welt. Denn da könnten sie nicht mehr mithalten. 
In 100 Jahren wird die Zahl der Gläubigen auf jeden Fall noch ein gutes Stück runter gehen, ob um die Hälfte oder 3/4 weiß ich nicht. Aber ein gutes Stück.
Ja eine multikulturelle Welt, in der jeder jeden akzeptiert wäre schon schön. Allerdings wäre es auch irgendwie ungleich. Ich lerne immer wieder Leute kennen, die die Wissenschaft leugnen und dass das alles Schwachsinn ist und die Welt von Gott gesteuert wird und nicht irgendwelchen Physik Gesetzen. Und dann benutzen diese Leute GPS Systeme oder lassen sich im Krankenhaus Röntgen. Die Wissenschaft bietet den Leuten, die sich nicht mögen und leugnen viele Möglichkeiten, aber wie sieht es andersrum aus ? 

Kommentar von Neutralis ,

die sie nicht mögen und leugnen* 

Kommentar von Juleiss ,

Sehr schön geschrieben ....

Kommentar von Neutralis ,

Vielen Dank. Ich nehme übrigens alles zurück, falls uns die Gebete von den Millionen gläubigen Menschen, jeden einzelnen Tag vor einer Apokalypse retten. ;) Das Gegenteil kann ja, wie bei jeder religiösen Angelegenheit, niemand beweisen.

Kommentar von Juleiss ,

Klassiker!

Kommentar von hankey ,

Ich verstehe Deine Argumentation, und wenn ich nicht so müde wäre würde ich auch näher drauf eingehen.

Aber bitte tu mir den Gefallen und begehe nicht den typischen Fehler für "Nicht-Gläubige". Man muss im Glauben an Gott nichts beweisen, das ist Wissen, kein Glauben.

Ausserdem ist es MEINER Meinung nach ein grundlegender Irrtum zu sagen, die Welt wird nicht von Gott gesteuert sondern von Naturgesetzen oder umgekehrt. Vielleicht wurden die Natur"gesetze" ja von Gott geschrieben, oder Gott wird durch diese erst präsent? Wer weiss das schon.

Warum sollte man nicht beides akzeptieren können? Gott und die Wissenschaft als Produkt des uns von Gott gegebenen freien Willens?

Kommentar von Neutralis ,

Es ändert aber nichts daran, dass Wissenschaft uns weiter bringt und Religion nicht. Wie gesagt, sorgt Religion, laut Statistiken, eher dafür, dass die Länder arm bleiben und die Leute dort verhungern. 

Antwort
von FelixKicker, 138

viele sagen ja, dass die wissenschaft den glauben abgeloest hat, aber ich denke, solange die wissenschaft mir nicht erklaeren kann woher das alles kommt und vor allem woher die Zeit kommt, dann denke ich, muss da irgendwo einer sein... ich denke dass dieses problem noch lange besteht und daher auch noch lange ein grund zu glauben besteht.

Kommentar von Kiboman ,

genau, gott ist die erklärung für alles was wir nicht wissen. -.-

es gibt viele gründe zu glauben,

aber dieser ist der schlechteste.

Kommentar von FelixKicker ,

ist halt meine meinung... jeder hat ne andere

nenn mir einen anderen grund

Kommentar von Kiboman ,

gott spielt für mich keine rolle, 4 buchstaben mehr nicht.

wenn andere glauben ist es gut, sei es aus der Gemeinschaft herraus, oder Sympathie.

aber gott als antwortgeber für nicht wissen, dann würden wir noch auf einer scheibe leben

Kommentar von Mark1616 ,

Zu glauben, weil du dir etwas nicht erklären kannst ist abgrundtief dumm und würden alle Menschen so einem Glauben anhängen, dann wären wir immer noch in der Steinzeit. Nur weil du dir etwas nicht erklären kannst muss dieses etwas doch keine übernatürliche Ursache haben.

Darf ich dich ein paar Sachen fragen? Warum fliegen Flugzeuge? Wie wirken Antibiotika? Warum kannst du dich durch beinahe Alles essbare auf dieser Erde ernähren? Warum bleibt der Mond in der Umlaufbahn der Erde und die Erde in der Umlaufbahn der Sonne? Wie funktioniert der Computer/ das Smartphone auf dem du diese Frage gestellst hast? Wie wird Chrom 6 zu Chrom 3 reduziert?

Kommentar von wildcarts2 ,

FelixKicker, deine Überlegung ist recht naiv und nur ein Zirkelschluss. Wissenschaft kann dir bereits erklären wo du her kommst. Was der Auslöser unseres Universums ist, werden wir nie erfahren. Müssen wir auch nicht. Es bringt und nicht weiter!

Antwort
von Imago8, 61

Kleiner Hinweis: nicht jede Religion braucht einen Gott/ Götter, z.B. der Buddhismus.

Es ist also bereits ein Fehler, Atheismus und Religion als Gegensatzpaar hinzustellen.

Ähnlich verhält es sich mit dem Begriff Glauben: ich z.B. bin atheistisch und nicht religiös, aber habe mehrere Glauben.

Zum Beispiel glaube ich daran, dass Menschen in Frieden zusammenleben können. Sie müssen nur wollen!

Antwort
von hankey, 101

Viele sogenannte Atheisten sind eigentlich gar keine. Sie glauben schon an einen Gott, und zwar an Mammon.

Nein, ich glaube nicht, dass die Welt ohne Religionen ein besserer Ort wäre. Die Menschen haben schon immer ausreichend Gründe für Kriege gefunden, unabhängig von Glauben und Dogmen.

Kommentar von Neutralis ,

Die Logik dahinter ist aber nicht wirklich vorhanden.
"Bist du Gläubig ?" 
"Nein."
"Gut ab jetzt, gibt es eine böse Macht, die Menschen ungläubig macht,der Name : Mammon. Also wenn du sagst, dass du nicht gläubig bist, bist du es eigentlich schon."
"Und wie kann ich jetzt nicht gläubig sein ?"
"Natürlich gar nicht mehr." 

Kommentar von hankey ,

Gut, ich habe nicht gesagt: Alle Atheisten
Ich habe gesagt: Viele Atheisten

Wenn ich sage ihr Gott sei Mammon, meine ich damit, dass es ihr Streben ist, aufgrund der Vermutung nach dem Tod käme nichts mehr, im Leben nach Geld, Macht und materiellem Wohlstand zu streben ... sie "beten" die weltlichen Vorzüge an und wenden ihre Energie dafür auf, sich selbst zu bereichern.

Der engen Definition des Wortes "Glauben" zufolge ist das Streben nach materiellem Wohlstand natürlich kein Gott per se.

"Niemand kann zwei Herren dienen; denn entweder wird er den einen hassen
und den anderen lieben, oder er wird einem anhangen und den anderen
verachten. Ihr könnet nicht Gott dienen und dem Mammon"
(Matthäus, 6:24)

Kommentar von Suboptimierer ,

Zwischen einer Lebensmaxime und einem Gott gibt es Unterschiede. Ich kenne niemanden, der sein Geld anbetet, vergöttlicht, personifiziert, der glaubt, dass aus dem Geld alles entsprungen ist un dass das Geld etwas nach dem Tod bringt...

Viele arme gläubige Leute hätten es nur so gerne, dass Reiche ihr Geld für einen Gott halten, damit sie sie verachten können.
So viele Reiche gibt es übrigens gar nicht.

Geldgierige Menschen sind nicht aufgrund ihrer Geldgier Theisten.

Kommentar von hankey ,

Es geht nicht um so etwas wie eine Personifizierung des Geldes, sondern darum, dass das Handeln und Denken einer Person materiellen Dingen mehr zugetan ist als das Handeln und Denken nach Gottes Vorstellungen.

Kommentar von Suboptimierer ,

Was denn nun? Siehst du den Mammon als Gott? Sind Menschen, deren Handeln materiellen Dingen zugetan sind, Theisten?

In deiner Antwort tust du so, als wäre der Mammon ein Gott.
In deinem Kommentar revidierst du das.

Normalerweise spielt es eine untergeordnete Rolle, ob das Geld nun ein Gott ist oder nicht. Du bist mit dem Thema angefangen.
Leider ist es für die Frage entscheidend, denn wenn es Theisten wären, dann würde das bedeuten, dass der Fragesteller von mehr Atheisten ausgeht, als es wirklich gibt.

Kommentar von hankey ,

Also. Ein Atheist ist eine Person, die nicht an einen Gott glaubt, also an ein übernatürliches Wesen bzw. Entität gibt. Es handelt sich also um eine Person, die ihr Handeln nicht nach Geboten irgendwelcher Götter oder DES Gottes ausrichtet und auch nicht danach strebt, ihm/ihnen nahe zu sein. Also hat ein Atheist andere Interessen und Ziele in seinem Leben, als z.B. ein Christ.

Nicht in allen Fällen, aber vielen, geht es dann dem Atheisten mehr darum, für seine eigenen Interessen zu handeln und sein Leben danach auszurichten, weltlichen Zielen nachzugehen, und darunter zählt nunmal auch das Streben nach Wohlstand. Wenn die Anhäufung von Reichtum und Wohlstand die bestimmende Lebensmaxime ist, dann ist Geld/Wohlstand/Mammon kein Gott im eigentlichen Sinne des Wortes, aber sobald die Handlungen eines Menschen danach ausgerichtet sind, den eigenen Wohlstand zu mehren (erst recht wenn dies ausbeuterisch geschieht), verwendet der Mensch dieselbe Energie in dieses Streben wie ein gläubiger Christ in seinen Glauben und seine Gebete.

Das meine ich wenn ich sage, Geld sei für sie wie eine Art Gott. Wenn Du hören willst ob Geld eine übernatürliche Macht sei, dann nein, natürlich nicht.

Antwort
von kersiebaerly, 56

Wäre die Welt eine bessere wenn alle vom Glauben abkehren würden ?

Nein. Natürlich gibt es große Kriege/Diskriminierungen/Auseinandersetzungen und so weiter wegen unterschiedlichen Religionen. Aber glaubst du nicht das Menschen auch ohne Religionen andere Gründe finden werden für Kriege/Diskriminierungen/Auseinandersetzungen usw.?
Glaube gibt Hoffnung und Glaube setzt moralische Standards. Glaube gibt dir einen Grund ein "gutes" Leben zuführen und die moralisch korrekt zu verhalten, nicht auszugeben, zu lieben.

Meiner Meinung nach führt Glaube zu mehr positivem als negativem und der Trend das es mehr Atheisten in dieser Welt gibt ist meiner Meinung nach nicht gut. Das zeigt das die Menschen die Hoffnung verlieren/aufgeben/sich ins Verderben stürzen.

Kommentar von wildcarts2 ,

Meiner Meinung nach führt Glaube zu mehr positivem als negativem und der
Trend das es mehr Atheisten in dieser Welt gibt ist meiner Meinung nach
nicht gut. Das zeigt das die Menschen die Hoffnung
verlieren/aufgeben/sich ins Verderben stürzen.

Glaube führt de facto zu mehr Negativem. Lies mal ein Geschichtsbuch...

Nur weil jemand das künstliche Konzept Glauben nicht benutzt/kennt, ist er nicht hoffnungslos. Im Gegenteil. Ich verlasse mich nicht darauf, irgendwann im Himmel etc. zu leben sondern versuche die Welt etwas besser zu machen!

Antwort
von malas89, 83

Die Erfindung der Religionen = Massenmord.

Die meisten Kriege und Massenmorde entstanden aus diesem Grund.

Jedoch halte ich den Glauben für etwas Gutes. Ich selber bin jetzt nicht der " Gläubige" aber auch nicht der Atheist. 

Irgendwie ein bisschen von beiden.

Wenn es den Leuten in Guten sowie schweren Zeiten hilft, denke ich gibt es nichts daran auszusetzen. Egal ob Christ, Jude, Moslem, Buddhist etc etc.

Der Mensch wird auch in 100 Jahren Kriege führen.

Egal ob es Religionen gibt oder nicht.

Das liegt einfach in unserer Natur. Revierkampf! ( wie fast alle Tiere auf der Erde )

Unser Nachteil:

Wir haben keine natürlichen Feinde.

Deshalb können wir unsere ganzen Aggressionen (leider) an anderen Menschen ausüben.

Ich denke unser größtes Problem in 100 oder mehr Jahren sind nicht die vielen Religionen, sondern die ständig höhere Lebenserwartung und dadurch wachsende Weltbevölkerung.

Irgendwann bekriegen wir uns alle da die Ressourcen ausgehen.

( Natürlich reine Vermutung )

Antwort
von Eselspur, 92

Den Trend, den ich wahrnehme ist der der kulturellen Verarmung zugunsten eines geistlosen Konsumismus. Ich halte Atheismus nicht nur für falsch, sondern auch für ziemlich armselig. 

Kommentar von Juleiss ,

Kannst du das bitte näher erläutern

Kommentar von Mark1616 ,

Dann erkläre doch zuersteinmal einmal inwiefern "kulturelle Verarmung" mit Atheismus und dieser wiederum mit "geistlosem Konsumismus" zusammenhängt.

Kommentar von Eselspur ,

Ich finde es traurig, wie wenig kulturelle Leitungen geschätzt werden und mit welcher Leichtigkeit hingenommen wird, dass sie reduziert werden und verschwinden.

Also was bleibt über, wenn du Religion aus der Kunst eliminierst? Die Höhlenmalerei wirst du einmal streichen müssen genauso wie die Gesänge, der Tanz und das Trommeln der Schamanen. In der europäischen Geistesgeschichte wird dir auffallen, dass vom Gregorianischen Choral an beispielsweise Musik ohne Religion nicht in der Form möglich wäre, wie wir sie kennen.
Was bleibt vom Barock, der Klassik und der Romantik, wenn du das
geistliche Werk wegnimmst? Wie wichtig ist das Thema Religion auch in der Zwöftonmusik und in der Kunst des 20. Jahrhunderts. Was wäre Pop ohne Spiritual und Gospel, wie viele religiöse Beziehungen gibt es bei Beatles und immer wieder bei einzelnen Werken unserer Zeit!

Geh in ein normales Dorf und denke dir die Kirche weg. Wie viel Identität und kulturelle Leistung hat Kirche sogar in kleine Dörfer gebracht. Sieh dir bewusst eine mittelgroße Stadt an und dann eine Metropole, lies über ihre Geschichte und streich dir dabei Worte wie „Bischof“, „Kloster“ und „Pfarre“ an. Versuche eine europäische Hauptstadt zu besichtigen und dabei keine Kathedrale anzusehen!

Überlege wenigstens einige Minuten, was Literatur bedeuten würde, wenn nicht die Bibel die Bedeutung hätte, die sie hat.

Lies über die Entwicklung des Theaters und beachte die Zusammenhänge einer katholischen Messe mit säkularer
Dramaturgie.

Ich finde es traurig und ich empfinde Wut, wenn ich mitbekomme, dass Menschen es als selbstverständlich nehmen, was andere für sie geleistet haben. Der persönliche Glaube oder Unglaube ist eine Sache. Eine ganz andere ist aber, wenn zugelassen wird, wie vieles verflacht.

Ja, das ist Konsumismus: das siehst du in den Einkaufstempeln, bei den Privatsendern und in der Popularmusik: es geht um's Geld und nicht mehr um das was gut ist. Für Schönheit und die Weiterentwicklung der Menschheit gibt es keine Währung.

Atheismus kennt kein Staunen und keinen Lobpreis.

Kommentar von Quesnay ,

Dass es den Kirchen aufgrund ihrer Macht - und mit brutalsten Mitteln - gelungen ist, sich über Jahrtausende fast ein Monopol auf Bildung und Kultur zu sichern, heißt nicht, dass es ohne sie keine Kultur gegeben hätte. Die Aufklärung und die Neuzeit haben auch ohne Gottglauben großartige kulturelle Werte geschaffen.

Von den gigantischen Erfolgen der Wissenschaften, die erst nach dem Abschied vom religiösen Aberglauben möglich wurden, mal ganz zu schweigen.

Kein Staunen: Über die Größe des Universums kann ich auch als Atheist staunen, das biblische Weltbild (Scheibe mit Kuppel drauf) ist mir hingegen einfach zu klein.

Übrigens kenne ich eine ganze Reihe geldgeile konsumfixierte Christen und ebenso eine ganze Reihe kulturell hochgebildete Atheisten. Dein "Argument" ist eine ad hominem-Attacke und bei näherem Hinsehen eine Frechheit.

Kommentar von Eselspur ,

Kann dir zwar inhaltlich und vom Stil her nicht beipflichten, dein Posting hat mich aber dazu gebracht, den Wiki-Artikel über das "argumentum ad hominem" zu lesen und dabei auch auf das "argumentum ad personam" zu stoßen. 

Danke!

Kommentar von Mark1616 ,

Dein Behauptungen sind... zweifelhaft. Nur weil in vielen musikalischen oder künstlerischen Werken die religiöse Motive verwendet wurden, u.a. deswegen, weil es damals keinen Weg um die vielen religiösen Institutionen gegeben hat, bedeutet es nicht, dass es ohne diese religiösen Motive keins dieser Werke gegeben hätte. Künstler machen Kunst aus der Liebe zu der Kunst heraus, nicht aus der Liebe zu dem Motiv in ihrer Kunst.

Atheisten geht es nicht darum unsere Geschichte zu verändern. Die meisten Atheisten interessieren sich nun mal keinen Deut für Religion, geschweige denn ihre Einflüsse auf die Gesellschaft. Die Atheisten "Aktivisten"´, die gegen die religiösen Einflüsse auf die Gesellschaft kämpfen, kämpfen nicht dafür,

Antwort
von wildcarts2, 45

Die Abwendung von der Religion ist tatsächlich auf dem Vormarsch. Religionen sind selbst der Auslöser dafür, weil sie vielfach ihr wahres Gesicht zeigt. Der Islam kehrt immer mehr zu seinen Wurzeln zurück und strebt die Weltherrschaft an. Die Kirche macht Schlagzeilen mit sexuellen und gewaltsamen Vergehen sowie dem Verprassen von Geldern. Statt dessen werden immer mehr kirchliche Institutionen  verkauft oder geschlossen. 

Das Wissen der Menschheit steigt. Jeder kann heute schon in der Schule lernen, dass Religion nur Politik ist und das der Mensch nicht erschaffen, sondern durch eine lange Reihe von Entwicklungsprozessen entstanden ist. Immer mehr Beweise dafür, dass Religionen und deren Götter nur von Menschen geschaffen wurden, um mangelndes Wissen zu verstecken oder um Macht über andere zu erlangen.

Immer größer wird die Schere zwischen Traditions-Religiösen (also Menschen die nur einige Traditionen wie Weihnachten etc. mitmachen, es aber eher als Familienfeste etc. betrachten) und den Fundamentalisten und Fanatikern.

Religion trennt die Menschen!

Meiner Vermutung nach, werden sich die Religionen aufgrund ihrer Taten und Einstellungen irgendwann selbst abschaffen. Ob dann neue kommen, modernere, ist nicht auszuschließen, weil es genug Menschen gibt, die sich um solche unwichtigen Dinge Sorgen machen aufgrund von Angst vor der zukunft.

Besser wären wir auf jeden Fall dran, wenn Religionen abgeschafft werden würden. Denn sie schadet nur, trennt und erzählt Unwahrheiten. Sie verfälschen Geschichte und verbreiten unnatürliche Moralvorstellungen und Lebensweisen.

Ob der Mensch aber schlau genug ist, sich allgemein von solchen Ideologien abzuwenden, ist eher unwahrscheinlich. Ersatzideologie wie die rechte Szene sind dagegen nämlich stark im kommen...

Atheismus ist jedenfalls kein Gegenpol zu religiösem Fundamentalismus, sondern einfach nur die Abwesenheit von Glauben. Und da Glauben nur ein künstliches Gedankenkonstrukt ist, ist es ersetzbar.

Antwort
von DJFlashD, 86

Religion ist nüchtern betrachtet segen und fluch zugleich...
Religion setzt ethnische regeln fest... Das ist gut und wichtig - Jedoch missbrauchen manche eben diese, nennen sich z.b. "islamischer staat" und handeln grausam während sie behaupten dass sie nur diesen regeln folgen würden..
Ps: ja ich weiß, dass das was die treiben nichts mit dem tatsächlichen islam zu tun hat, aber sie legitimieren ihr handeln eben durch den islam...

Antwort
von villaberger, 39

Wenn man sich an die Richtlinien und Gebote der Religion halten würde, dann gäbe es sicher eine bessere Welt! 

Antwort
von BertRollmops, 43

Dein Wunsch ist Realität. Multikulti ist das, was wir haben. Manche glauben das nicht. Wie nutzlos.. blind für den eigenen Spiegel..

Kommentar von Juleiss ,

Multikulti nein
Nicht international

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