Frage von Milana2595, 36

Treffe ich mich zu wenig mit anderen (mache mir Gedanken)?

Hallo Leute ich mache mir seit guten fünf Tagen ständig Gedanken darüber bin auch manchmal traurig. Bin ein Mädchen und mittlerweile 14 jahre alt und frage mich manchmal ob etwas mit mir nicht stimmt da sich Menschen in diesem Alter ja oft treffen. Ich wohne ziemlich ländlich und irgendwo hin ohne Auto ist unmöglich da öffentliche Verkehrsmittel ab 2 km Entfernung zu erreichen sind. Früher traf ich mich viel mit Freundinnen die ganz in der Nähe wohnen da wir auch alle in einer Grundschulklasse waren. Nachher auf dem Gymnasium war jede von ihnen auf einer anderen Schule mit eigenen Freunden. Meine Freundinnen im Gymnasium wohnten auch ab 5km entfernung sodass regelmäßige Verabredungen nicht immer möglich waren. In der 7. klasse hatte ich keine Freundin die weniger als 10 km entfernt wohnte und immer mehr Schularbeit kam auf uns zu sodass meist nur das wochenende für Verabredungen frei war. Meine Mutter ist viel beruflich im Ausland und wir sehen uns selten deswegen sind ich und mein Vater meist alleine Zuhause und da er auch viel arbeitet greife ich ihm auch gerne im Haushalt unter die Arme. Er holt mich auch immer gerne wenn er früher frei hat von freundinnen ab wenn diese nicht so weit entfernt sind. Mein Vater muss täglich außer am wochenende 30 km zur Arbeit und zurück. Ich habe allerdings eine Freundin in meiner klasse die 30 km entfernt wohnt da wir uns meistens wenn überhaupt einmal im Monat treffen können da mein Vater was ich auch verstehen kann nach einem anstrengenden arbeitstag keine lust hat 60km zu fahren nur um mich abzuholen anders herum empfinden ihre eltern gleich wenn sie sie von uns abholen sollen. Sie meckert aber immer wenn ich nicht immer zeit und lust habe und ich muss ihr immer wieder erklären das ich nur meinen Vater habe der sich zusätzlich noch um alles kümmert und mich nicht immer von überall abholen kann und sie nunmal beide eltern die sich alles teilen ich habe immer das gefühl keine meiner Freundinnen kann sich in meine Lage hineinversetzen da sie es kennen das nunmal beide eltern zur stelle sind und wenn der eine nicht fahren kann muss halt der andere bei mir ist das aber nicht so. Generell bin ich lieber zuhause und mit meiner Familie zusammen da ich sowieso schon genug schulstress habe. Auch in den Ferien kann ich nicht einfach so zu freunden da mein vater tagsüber arbeitet. Einerseits fühle ich mich schuldig mich nicht immer verabreden zu können und manchmal auch nicht zu wollen andererseits was kann ich denn dafür das nur mein vater da ist den ich nicht dauernd mit irgendwelchen langen fahrstrecken nach der arbeit belasten möchte. Ich denke mal es gibt menschen die in der selben situation sind oder zumindest manche dinge nachvollziehen können. danke für alle antworten.

Antwort
von Pusteblume8146, 13

Mach einfach das, was Du selbst willst. Man macht ja oft Sachen, nur damit man “normal“ ist, weil es alle anderen tun. Aber was normal ist, bestimmt man ja selbst. Ich habe mich in der Schulzeit auch nie oft getroffen, wie es vielleicht “normal“ wäre. Wichtig ist einfach, dass du dich wohl fühlst, egal ob du dich 10x oder einmal in der Woche triffst. Wenn du selbst willst und das Bedürfnis dazu hast, dann treffe dich. Manchmal ist es aber auch so, dass man erst merkt, wenn man sich sieht, wie schön es eigentlich ist. Was ich damit sagen will: manchmal hindert einen die Bequemlichkeit. Also überwinde dich ab und zu selbst, aber so, dass es in deinem persönlichen Rahmen bleibt.

Kommentar von Milana2595 ,

Der Spaß den wir in der Schule haben reicht mir meist auch schon. Meinst du denn das sie es eig. verstehen müssten das sie beide Eltern haben und ich nur meinen Vater und somit auch etwas eigeschränkter bin.

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community

Weitere Fragen mit Antworten