Frage von OliverSr, 17

traumdeutung Tod + Völlerei?

Hej, Ich habe letzte Nacht vom Tod(Sensenmann) und der Völlerei(als Person) geträumt, im Prinzip hat mich die Völlerei nur angeschaut und ich bin in Panik und angst ausgebrochen bis ich aufgewacht bin. Der Tod saß die ganz zeit neben ihm mit dem rücken zu mir. Ich weiß das vom Tod träumen nichts schlechtes ist, bei mir ändert sich auch grad paar Sachen Freundin,Job, Umfeld.

Was bedeutet bedeutet das wohl, einer einenTheorie?

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Antwort
von Pescatori, 17

Für mich sind Träume keine Schäume.

Sie geben uns die Chance, Eindrücke aus der Welt jenseits
unseres Denkens zu erhalten. Träume speisen sich aus dem Unbewussten, das – wie ich meine – auch mit einem Unbewussten verbunden ist, das meine Individualität übersteigt.

Es mag Menschen geben, die besonders befähigt sind, die Träume anderer zu deuten. Aber dazu gehört sicher eine persönliche Begegnung.

Ich verfüge sicher nicht über diese besondere Fähigkeit und wir sind uns ja auch nicht persönlich begegnet.

Das Internet liefert nicht die Nähe zwischen Menschen, die eine Traumdeutung erfordern würde.

Ich kann Dir nur sagen, wie ich mit meinen Träumen umgehe:
Ich lasse mir Zeit und warte auf Einfälle, die meine Traumbilder hervorbringen.
Da stoße ich dann gelegentlich auf sehr wichtige Hinweise, die manchmal auch mein Handeln im Alltag beeinflussen.

Wäre mir im Traum „Völlerei“ begegnet, ich hätte es als Hinweis gedeutet, mich nach den Grenzen meiner Neigung zu einer asketischen Haltung zu befragen.

Und der Tod als stiller Beobachter? An den habe ich mich schon ein wenig gewöhnt.

Welche Gedanken kommen Dir?

Wünsche Dir, dass Du Dich von der Weisheit Deiner Träume
beeindrucken lassen kannst.

Antwort
von Tasha, 17

Grob gesagt würde ich erst mal den Traum auf den Stress schieben - dabei träumt man meist komische, bedrohliche Dinge - und dann evt. auf die Angst vor bestimmten Personen und deren Wertungen. Völlerei = Sünde, man blickt auf Leute herab, die sich vollstopfen; jetzt schaut genau diese "Gefahr" dich an, also könntest du Angst davor haben, dass jemand dich zu kritisch bewertet oder für etwas verachtet.

Antwort
von nowka20, 2

Da hilft nur Erkenntnis

---Wer Erkenntnisse auf diesem Gebiete hat, der weiß, daß typische unterbewußte Seelenvorgänge bei den verschiedensten Menschen sich in die verschiedensten Lebensreminiszenzen einkleiden und daß es nicht auf den Inhalt des Traumes ankommt.

---Man kommt nur darauf, was da eigentlich zugrunde liegt, wenn man sich darin schult, von dem Inhalt des Traumes ganz abzusehen, wenn man sich darin schult, ich möchte sagen, die innere Dramatik des Traumes ins Auge zu fassen: ob der Traum davon ausgeht, in einer gewissen Traumvorstellung zuerst eine Grundlage zu legen, dann eine Spannung zu schaffen und einen Ablauf, oder ob eine andere Folge da ist, ob zuerst eine Spannung und dann eine Auflösung da ist.

---Es bedarf einer großen Vorbereitung, den Ablauf des Traumes in seiner Dramatik, ganz abgesehen von dem Inhalt der Bilder, ins Auge zu fassen. Wer Träume verstehen will, muß in der Lage sein, etwas auszuführen gegenüber dem Traume, das gleich käme dem, wenn man ein Drama vor sich hat und sich für die Bilder nur insoferne interessiert, als man dahinter den Dichter ins Auge faßt, in dem, was er auf- und abwogend erlebt.

---Erst wenn man aufhört, den Traum durch eine abstrakte symbolische Ausdeutung der Bilderwelt ergreifen zu wollen, erst wenn man in die Lage kommt, sich einzuleben in die innere Dramatik des Traumes, in den inneren Zusammenhang, abgesehen von der Symbolik, von dem Inhalte der Bilder, erst dann merkt man, in welchem Verhältnisse die Seele zu dem steht, was geistige Umwelt ist. Denn diese kann nicht durch die Traumbilder gesehen werden, in die derjenige, der kein imaginatives Schauen hat, durch die abnormen Verhältnisse des Schlafes das Wirkliche kleidet, sondern nur durch das imaginative Bewußtsein.

---Was sich abspielt jenseits der Traumbilder als Traumdramatik, das ist nur durch das imaginative Bewußtsein zu erkennen.
(Steiner: GA 73 Seite 187f)

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